rufe jetzt auf den Tagesordnungspunkt 8: Vereinbarte Debatte: Zusammenhalt durch Engagement – Das Ehrenamt als Rückgrat unserer Gesellschaft Ich bitte die Kolleginnen und Kollegen, soweit erforderlich
Tagesordnungspunkt 8 · 21/81 · 22. Mai 2026
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Ehre, wem Ehre gebührt. Wir stehen vor dem Verfassungstag am 23. Mai, an dem unser Grundgesetz seinen 77. Geburtstag feiert. Dieses Datum an sich ist schon ein großes Fest wert. Denn das Grundgesetz ist mit Blick auf unsere Geschichte keine Selbstverständlichkeit. Dieser 23. Mai steht aber auch für etwas anderes. Der Bundespräsident …
Die Rednerin würdigt das Ehrenamt als Rückgrat der Demokratie und zeigt Wege zur Entbürokratisierung auf, um das Engagement in der Gesellschaft zu stärken.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren Kollegen! Sehr geehrte Frau Ministerin! Kennen Sie den bürokratischsten Ort Deutschlands? Es ist nicht das Finanzamt. Nein, es ist der Vorstandstisch eines kleinen Sportvereins. Wer heute einen Verein führt, ist ein unbezahlter Verwaltungsbeamter mit Burn-out-Risiko. Er kämpft mit Steuerrecht, Nachweispflichten, Haftungsfragen, Datenschutz. Das ist das Ergebnis von Jahrzehnten politischer Gleichgültigkeit, und diese …
Der Redner kritisiert die Bundesregierung und die etablierten Parteien scharf dafür, durch Bürokratie, Energiepolitik und Corona-Maßnahmen das Ehrenamt und Vereine zu gefährden, und prophezeit, dass nur die AfD als zukünftige Regierungskraft Rettung bringe.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Liebe Engagierte in diesem Land! Ich freue mich, dass ich jetzt ein anderes Bild von dem Ehrenamt und dem Engagement in unserem Land zeichnen kann, ein Bild dessen, was wir alle in unseren Wahlkreisen als sehr positiv erleben. Die Ehrenamtlichen schauen jetzt alle auf den Geburtstag des Grundgesetzes, das das Fundament unserer …
Bettina Lug würdigt das Ehrenamt als Rückgrat der Demokratie und fordert politische Unterstützung durch Entbürokratisierung sowie besseren Schutz vor Gewalt und politischer Verdächtigung.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Frau Staatsministerin! Kolleginnen und Kollegen! Wenn wir heute über den Zusammenhalt durch Engagement sprechen, dann sprechen wir über etwas, das unser Land im Innersten zusammenhält: unseren Kitt. Der Bundespräsident hat mit dem Ehrentag zum Geburtstag des Grundgesetzes ein richtiges Zeichen gesetzt. Unser Grundgesetz ist nicht nur ein Verfassungstext. Es ist ein Versprechen – auf Freiheit, auf …
Die Rednerin würdigt das Ehrenamt als wesentlichen Kitt der Gesellschaft und lebendige Verwirklichung des Grundgesetzes. Sie fordert eine Abkehr von reiner Symbolpolitik hin zu konkreter bürokratischer Entlastung und staatlicher Unterstützung für Engagierte.
Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren! Wer in den letzten Wochen mal den Fernseher eingeschaltet hat, kam an einer Serie kaum vorbei: „In höchster Not – Bergretter im Einsatz“. Da riskieren Menschen ihr eigenes Leben, um andere zu retten. Und das Verrückte daran: Die machen das alles unbezahlt, in ihrer Freizeit. So viel Einsatz kennt ein Jens Spahn nur bei …
Die Rednerin würdigt das Ehrenamt als tragende Säule der Demokratie, kritisiert jedoch, dass es als Ersatz für einen kaputtgesparten Sozialstaat missbraucht und politisch unter Druck gesetzt wird. Sie fordert konkrete finanzielle und organisatorische Verbesserungen für Ehrenamtliche.
Der nächste Redner in dieser Debatte ist für die Unionsfraktion Stephan Mayer. Stephan Mayer : Sehr verehrte Frau Präsidentin! Sehr verehrte Kolleginnen und Kollegen! Deutschland ist ein Ehrenamtsland; in Deutschland geht nichts ohne Ehrenamt. Ich bin nach wie vor der festen Überzeugung, dass Deutschland nicht so liebens- und lebenswert wäre, wenn es nicht die 27 Millionen Mitbürgerinnen und Mitbürger gäbe, …
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Kollegen! Sehr geehrte Frau Staatsministerin! Liebe Sportler! Liebe Ehrenamtler! Wir haben heute eine Vereinbarte Debatte zum Ehrenamt, die für viele salbungsvolle Worte genutzt wird: Reden, reden und nochmals reden statt handeln. Ja, das macht ein gutes Gefühl für den Augenblick, bringt aber auf Dauer gar nichts. Wir von der Alternative für Deutschland sind anders. …
Jörn König präsentiert zentrale Forderungen der AfD zur Stärkung von Ehrenamt, Sportvereinen und Katastrophenschutz durch Steuersenkungen und Bürokratieabbau und grenzt sich dabei von der als handlungsunwillig dargestellten aktuellen Politik ab.
Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Manchmal hat man das Gefühl, man befindet sich in Absurdistan. Vielleicht sollten gerade wir Mitglieder des Deutschen Bundestags, die wir fast alle nicht als Berufspolitiker geboren wurden, sondern in der Regel eine ehrenamtliche Karriere hinter uns haben, weil wir sonst gar nicht hier sitzen würden, die Stärke unseres Landes, nämlich dass wir ein Land …
Jürgen Coße würdigt das Ehrenamt als Rückgrat der deutschen Demokratie, warnt vor politischen Kräften, die dieses schlechtmachten, und macht die AfD für Anfeindungen gegen Ehrenamtliche verantwortlich.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen! Liebe Bürgerinnen und Bürger! Ehrenamt – Menschen, die sich engagieren, sich einsetzen, werkeln, um was voranzubringen, sind in dieser Gesellschaft wichtig. Dort gibt es Ideenreichtum wie bei Start-uppern, verwurzelt in der örtlichen Gemeinschaft. Und wir sehen: Dort, wo der Staat zu langsam ist, springen Menschen ein, und es entstehen kreative Lösungen …
Der Redner hebt das Ehrenamt als zentrales Element der Selbstorganisation und gesellschaftlichen Innovationskraft hervor, kritisiert aber die sozialen und politischen Rahmenbedingungen sowie Konzepte politischer Gegner.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren! „Wir leben von unserer Vielfalt, wir leben von unserer Humanität. Wir helfen jedem, egal welche Hautfarbe, egal welcher Glauben, es ist uns völlig egal.“ Mit diesen Worten wehrte sich kürzlich der Präsident des Deutschen Feuerwehrverbands gegen die Vereinnahmung durch die rechtsextreme AfD in Brandenburg. Diese Worte sind Maßstab und Aufgabe zugleich. Wir …
Jan Köstering betont, dass Vielfalt und Humanität unvereinbar mit rechtsextremen Menschenbildern sind und fordert statt bloßer Worte konkrete materielle und rechtliche Verbesserungen für Ehrenamtliche wie bessere Ausstattung und Rentenpunkte.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Wenn wir heute über Ehrenamt sprechen, dann sprechen wir nicht über ein Randthema. Wir sprechen über den Zusammenhalt unserer Gesellschaft, über Menschen, die Verantwortung übernehmen – freiwillig, oft leise, selten im Rampenlicht, aber, ich denke, unverzichtbar für uns alle. Ob bei der freiwilligen Feuerwehr, im Technischen Hilfswerk, beim DRK, im Sportverein, in …
Dieter Stier betont die zentrale Bedeutung des Ehrenamts für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und wirbt für politische Unterstützung sowie die Reduzierung bürokratischer Hürden, um die Bedingungen für Ehrenamtliche und Vereine zu verbessern.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Sehr geehrte Frau Lugk, Frau Eißig, kurz vorneweg: – Eißing, Entschuldigung. – Kurz vorneweg: „Demokratie leben!“ oder „Omas gegen Rechts“ braucht kein Mensch, und wenn wir Regierungsverantwortung übernehmen, werden wir diesen Vereinen den Geldhahn abdrehen. Sehr geehrter Herr Coße von der SPD – ach, er ist nicht mehr da. Das …
Der Redner kritisiert staatliche Förderung für zivilgesellschaftliche Projekte und fordert stattdessen finanzielle sowie bürokratische Entlastung für klassische Ehrenämter wie Feuerwehr und THW.
Verehrte Frau Präsidentin! Frau Staatsministerin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Am Samstag ist der 23. Mai – der Geburtstag unserer Verfassung, unseres Grundgesetzes. Traditionsgemäß hat dann auch immer die Bundesversammlung getagt, um den Bundespräsidenten zu wählen. Die nächste Bundesversammlung findet nächstes Jahr am 30. Januar statt; da wird dann hoffentlich eine Bundespräsidentin gewählt. Wir feiern jetzt diesen 23. Mai zum ersten …
Der Redner würdigt das Ehrenamt als Rückgrat der Gesellschaft, insbesondere im ländlichen Raum, und fordert dessen Unterstützung sowie Abbau bürokratischer Hürden, während er Forderungen der AfD nach Mittelkürzungen ablehnt.
Mit diesem Dank an das Ehrenamt schließen wir die Aussprache und auch diesen Tagesordnungspunkt. Wir kommen jetzt zu den Tagesordnungspunkten 9a bis 9d: a) Beratung des Antrags der Abgeordneten Dr. Alaa Alhamwi, Kassem Taher Saleh, Katrin Uhlig, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Sanierungsoffensive für Deutschland – Heizkostensenkung durch eine vollständige Umsetzung der EU-Gebäuderichtlinie Drucksache 21/6005 Überweisungsvorschlag: Ausschuss …
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Verehrte Zuhörende! Seit über elf Wochen führt der schlimme Krieg im Nahen und Mittleren Osten zu steigenden Preisen bei Öl und Gas. Die Internationale Energieagentur sagt, es könnte sich zur größten Energiekrise jemals weltweit auswachsen. Aber seit Monaten steckt diese Bundesregierung den Kopf in den Sand. Das Einzige, was die Bundesregierung in dieser fossilen Energiekrise geschafft …
Die Rednerin kritisiert die Bundesregierung scharf für deren Umgang mit der Energiekrise und fordert ein konsequenteres Einsparen fossiler Energien sowie eine schnellere Wärmewende zum Schutz der Bürger vor steigenden Kosten.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Die heutige Debatte gibt uns die Möglichkeit, den Unterschied zwischen links-grüner Bevormundungspolitik und schwarz-roter Verantwortungspolitik, die wir auf den Weg bringen, zu zeigen. Verantwortungspolitik für den Wirtschaftsstandort Deutschland, Verantwortungspolitik für den Klimaschutz: Das machen wir als schwarz-rote Koalition, und das werde ich Ihnen gleich erläutern. Das eine ist Wunschtraum, das …
Der Redner grenzt die eigene Politik schwarz-rot von einer angeblichen Bevormundung durch die Opposition ab und kritisiert die Streichung der E-Auto-Prämie durch die Vorgängerregierung.
Nein, ich würde gerne im Zusammenhang vortragen. Was wir als schwarz-rote Koalition gemacht haben – und das ist der Unterschied –: Erstens. Wir haben die E-Auto-Prämie sozial gestaffelt wieder eingeführt. Zweitens. Wir haben eine Turboabschreibung für den Mittelstand für E-Autos auf den Weg gebracht. Drittens. Wir haben für E-Lkws die Mautbefreiung fortgesetzt. Viertens. Wir haben die Ladeinfrastruktur nicht nur gestärkt, …
Sepp Müller verteidigt die Politik der schwarz-roten Koalition im Bereich E-Mobilität und Wärmewende, während er die Pläne der Grünen als 'Bevormundungspolitik' kritisiert, die Arbeitsplätze und Klimaziele gefährde.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Lieber Kollege Müller, da Sie keine Zwischenfrage zugelassen haben, möchte ich gerne die Chance nutzen. Das, was Sie hier und auch gestern bei Lanz vorgetragen haben, ist ja wirklich haarsträubend. Zu Ihrer ersten These, dass der Wärmepumpenabsatz aufgrund der Eckpunkte des Gebäudemodernisierungsgesetzes gestiegen sei: Am 24.02.2026 haben Sie die Eckpunkte vorgelegt; am 28.02.2026 ist der Irankrieg …
Lisa Badum greift die Aussagen des Vorredners Müller massiv an, entkräftet dessen Argumentation zum Wärmepumpenabsatz mit Referenz auf externe Faktoren und wirft ihm regarding der Biogastreppe fehlende Konzeption und Beweislastumkehr vor.
Liebe Kollegin, vielen Dank. – Manchmal kann man den Eindruck bekommen, Sie malen sich die Welt, wie sie Ihnen gefällt. Vielen Dank für die Anerkennung und die Zustimmung, dass nach unseren Eckpunkten der Absatz von Wärmepumpen nach oben gegangen ist. Das ist eine gute Entwicklung, und da sind wir uns ja beide einig. Neben dem Hochlauf der Wärmepumpen, den wir …
Sepp Müller verteidigt die Wärmepumpenförderung der Ampel-Koalition und griff die vorherigen Redner der Grünen an, denen er Politikversagen und mangelnde Ehrlichkeit bei der Biomethan-Nutzung vorwirft.
Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren! Hurra, das Heizungsgesetz wird abgeschafft, und jeder kann wieder die Heizung einbauen, die er will. – Das ist das Märchen, das Sie von der Bundesregierung uns erzählen wollen. Ihr Vorschlag eines sogenannten Gebäudemodernisierungsgesetzes ist nichts anderes als Habecks Heizungshammer durch die Hintertür. Mit Ihrer Biotreppe verpflichten Sie die Menschen, neu eingebaute Öl- und Gasheizungen …
Der Redner kritisiert scharf die geplante Gebäudemodernisierung der Bundesregierung, die er als verschleierten Eingriff in die Heizungsfreiheit und als wirtschaftliche Belastung für die Bürger darstellt.
Vielen Dank, Herr Kollege, dass Sie die Zwischenfrage zugelassen haben. – Sie haben gerade gesagt, wir wüssten selber nicht, wo der ganze Biomist herkommen soll. Haben Sie eigentlich wirklich einmal mit der Branche gesprochen? In dieser Woche kam der Biogasrat zusammen, Biogasfachverbände haben getagt, und von allen Seiten wird deutlich bestätigt: Wir haben dieses Potenzial. Wir haben hier Strukturen, und …
Der Redner hinterfragt den Sachverstand des Vorredners bezüglich Biomasse-Herkunft und verweist auf das bestätigte Potenzial der Biogasbranche. Er wirft dem Gegner vor, Fakten zugunsten einer Ideologie zu ignorieren.
Sie sollten vielleicht lieber Ihre Regierung besser kennen. Ich habe dem Staatssekretär Bartol gestern im Bauausschuss nämlich genau diese Frage gestellt. Ich habe ihm die Frage gestellt: Wo wird dieser ganze Biomist denn herkommen? – Und dann hat er sinngemäß zu mir gesagt: Das wissen wir nicht. Es wird im Sommer eine Kommission geben, die sich mit diesem Thema beschäftigen …
Marc Bernhard greift die Heizungspolitik der Regierungskoalition scharf an und kritisiert insbesondere die Versorgung mit Biomasse sowie die geplanten Kostensteigerungen durch CO2-Zertifikatehandel als existenzielle Belastung für Bürger und Vermieter.
Ich darf an dieser Stelle anlassbezogen darauf hinweisen, dass wir es unterlassen sollten, uns gegenseitig der Lüge zu bezichtigen. Wenn der Kollege Koller eine Frage stellt, Herr Kollege Bernhard, Ihnen einen konkreten Vorhalt macht und Sie dazu eine andere Auffassung haben, dann hat das nichts mit Lüge, sondern mit unterschiedlichen Auffassungen zu tun. Das habe ich, glaube ich, hier schon …
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen! Klimaschutz ist eine Überlebensfrage der Menschheit und kein Nice-to-have. Sozial gerechter Klimaschutz ist eine Frage der politischen und gesellschaftlichen Stabilität. Die Bezahlbarkeit des Lebens und die gerechte Verteilung von Wohlstand sind Fragen der Akzeptanz von Demokratie, von Politik generell und von konkreten politischen Entscheidungen. Diesem Anspruch ist die Konstruktion einer Wärmewende …
Der Redner betont die Notwendigkeit eines sozial gerechten und machbaren Klimaschutzes zur Wahrung der Akzeptanz in der Bevölkerung und verteidigt die Kurskorrektur der Bundesregierung bei der Gebäudeenergiepolitik gegenüber den Vorwürfen der Opposition.
Danke, dass Sie die Zwischenfrage zulassen, lieber Kollege Kleebank. – Ich schätze ja vieles, was Sie sagen, und es ist durchaus nicht alles falsch daran. Nur, ist Ihnen auch bewusst, dass es Stellungnahmen aus den Umweltverbänden, aber auch aus den Gewerkschaften gibt, die das, was diese Koalition unter Federführung von Frau Reiche plant, für vollkommen falsch halten, für eine Gefährdung …
Der Redner stellt dem Vorredner kritische Fragen zu einem Gesetzesvorhaben der Koalition und verweist dabei auf ablehnende Stellungnahmen von Umweltverbänden, Gewerkschaften sowie arbeitgebernahen Instituten.
Ich könnte jetzt mit einem einfachen Ja antworten; aber ich will auf ein paar Sachverhalte hinweisen, die in der Debatte eigentlich kontinuierlich zu kurz kommen. Zunächst einmal: Diese Gesetzgebung – es wurde schon darauf hingewiesen; Herr Kollege Müller hat es gesagt – bedeutet ja nicht, dass die Elektrifizierung zu Ende ist. Sie bedeutet nicht, dass sämtliche Gasnetze bis in die …
Helmut Kleebank betont, dass die aktuelle Gesetzgebung einen Teil der Energiewende darstellt und eng mit der Elektrifizierung sowie Förderprogrammen verzahnt werden muss. Er mahnt eine ganzheitliche Betrachtung und aktive politische Steuerung des Transformationsprozesses an.
Danke schön. – Das neue Gebäudemodernisierungsgesetz wird keine Regelungen enthalten, die den Ausbau oder den Wechsel bestehender, funktionierender Heizungssysteme verpflichtend machen. Beim Austausch der Heizung liegt die Entscheidung über das Wann, über das Wie und über die künftige Heizungsart bei den Eigentümern, die sich schon heute beim Heizungstausch weit überwiegend für die Wärmepumpe entscheiden. Gleichzeitig bedeutet diese Freiheit aber auch …
Kleebank betont die Entscheidungsfreiheit der Eigentümer beim Heizungstausch im neuen Gebäudemodernisierungsgesetz und stellt den verbesserten Mieterschutz sowie die faire Kostenverteilung für Biotreibstoffe heraus.
Die Frage lässt sich aus meiner Sicht nicht allgemein beantworten. Es sind zu viele Details zu berücksichtigen. Man muss hinzufügen, dass auch die bisherige Gesetzgebung – Stichwort „Biotreppe“ – das Weiterbetreiben von fossilen Heizungen – ich nehme mal diesen Begriff – weiterhin ermöglicht. Sie müssen bedenken, dass es auch um Investments in die im Boden liegenden Assets geht. Sie müssen …
Der Redner verteidigt die Gebäudepolitik der Bundesregierung gegen Kritik, betont die Herausforderungen beim Heizungstausch in dichtbesiedelten Gebieten und stellt finanzielle Förderungen sowie Evaluierungsmechanismen zur Erreichung der Klimaziele in Aussicht.
Herr Präsident! Verehrte Zuhörende! Sie verweisen ja immer auf die Evaluation in ein paar Jahren. Ich verweise hier noch mal auf den Expertenrat für Klimafragen. Er hat evaluiert, und er hat gesagt: Was die Bundesregierung im Klimaschutzprogramm macht, ist nicht genug. Sie können bereits jetzt nachsteuern statt erst in ein paar Jahren. Ich möchte heute aber eigentlich über Freiheit sprechen; …
Die Rednerin kritisiert die Bundesregierung scharf für die Revision des Heizungsgesetzes, definiert deren Freiheitsbegriff als kostentreibende Abhängigkeit und fordert stattdessen soziale Deckel sowie eine verbrauchsgerechte Kostenverteilung.
Herr Präsident! Werte Kolleginnen und Kollegen! Wir haben es heute gleich mit vier Anträgen zu tun: drei aus der Fraktion der Grünen, einen Antrag von der Fraktion Die Linke. Und bei allen geht es um den Wärmebedarf der privaten Haushalte und den damit verbundenen Energieverbrauch. Ich nehme an, dass Sie diese Anträge stellen, weil Sie dem Gebäudemodernisierungsgesetz der Regierung etwas …
Der Redner kritisiert die Anträge der Oppositionsfraktionen Grüne und Linke zum Wärmebedarf scharf, wirft ihnen mangelnde Seriosität unddiskreditierende Absichten vor und sieht darin ein Scheitern am Klimaschutz.
Ach, ich weiß, das ist die Frau Badum; ich muss gar nicht hochgucken. Ich glaube, wir haben uns das letzte Mal schon trefflich gestritten. Wenn Sie wollen, machen Sie gleich eine Kurzintervention. So, und weil das so ist, räumen wir jetzt mit Ihren Fehlern auf. Allem voran mit Ihrem Heizungshammer haben Sie der Akzeptanz der Energiewende einen schweren Schaden zugefügt. …
Der Redner verteidigt die Energiewende-Politik seiner Partei gegen Vorwürfe der Opposition und argumentiert für Technologiefreiheit sowie Marktwirtschaft, während er Anträge von Grünen und Linken zurückweist.
Lieber Herr Wiener, ich würde gern mal mit ein paar Mythen aufräumen, die Sie hier die ganze Zeit reproduzieren. Ja, es gab im Jahr 2023 eine Verunsicherung über das Gebäudeenergiegesetz, an der Sie und an der die Union maßgeblich beteiligt waren. Sie haben eine Kampagne ins Leben gerufen: „Fair heizen statt verheizen“ und dieses Thema monatelang am Laufen gehalten, um …
Lisa Badum wirft der Union vor, durch eine Kampagne Verunsicherung beim Gebäudeenergiegesetz geschürt zu haben, und kritisiert die Abschaffung des Gesetzes als wahlkampfbedingtes Chaos ohne Sinn.
Vielen Dank, Frau Badum. – Ich meine, wir können uns hier stundenlang darüber streiten, wer jetzt verantwortlich war. Ich glaube, ein wesentlicher Grund dafür, dass die Menschen verunsichert waren, war einfach Ihr Gesetz mit der 65-Prozent-Regel. Da wussten die Leute nicht: Was heißt das für mich konkret? Und die Verunsicherung kam auch daher – das wissen Sie auch –: Wenn …
Der Redner führt die Verunsicherung der Bevölkerung bezüglich Heizungswandel auf das Gebäudeenergiegesetz der Regierung zurück und kritisiert die unrealistischen Zielsetzungen beim Austausch von Heizungen. Er befürwortet den Erhalt von Gas- und Ölheizungen als Ergänzung zur Wärmepumpe, um den Klimazielen gerecht zu werden.
Vielen Dank. – Herr Kollege, Sie haben im Zusammenhang mit dem Antrag der Linken gesagt, wir hätten es nur nicht verstanden, die flexiblen Preise würden alles regeln. Ich will Ihnen sagen, dass die Mieterinnen und Mieter in diesem Fall ja gar keine Möglichkeit haben, über diese Preisgestaltung überhaupt zu entscheiden. Es sind doch die Vermietenden, die entscheiden, welche Heizung eingebaut …
Caren Lay kritisiert, dass Vermietende über Heizungsentscheidungen bestimmen, während Mieter die Folgekosten tragen, und bewertet die aktuelle Reglung als unzureichenden Kompromiss.
Vielen Dank. – Mit Ihrer Frage haben Sie ja noch mal bewiesen, dass Sie es wirklich nicht verstehen. Also, über die Preise entscheiden nicht die Vermieter oder die Mieter, nicht die Nachfrager oder die Anbieter, sondern das Zusammenspiel aus Nachfrage und Angebot setzt die Preise. Und dann haben wir ein Preissignal. Und das sorgt in Marktwirtschaften dafür, dass die Märkte …
Der Redner verteidigt marktwirtschaftliche Preismechanismen und kritisiert den politischen Gegner für ökonomisches Unverständnis sowie die Annahme steigender Energiepreise.
Herr Präsident! Geschätzte Damen und Herren! Die heutige Debatte zeigt mal wieder auf eindrucksvolle Weise, dass die Redebeiträge von Linken und Grünen regelmäßig sehr viel schlimmer sind als ihre Anträge. Ich kann dazu genau eines sagen, was im Übrigen auch die Umfragen zeigen: Die Leute in diesem Land haben ein für alle Mal die Schnauze voll, von Vertretern links-grüner Traumtänzereien …
Der Redner kritisiert die Energie- und Klimapolitik der Linken und Grünen sowie der Bundesregierung scharf als realitätsfern und planwirtschaftlich. Er fordert unter Berufung auf die Wahlfreiheit der Bürger einen Stopp staatlicher Eingriffe in die Heizungstechnik und positioniert die AfD als einzige Kraft für Freiheit gegen Bevormundung.
Sehr geehrter Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Es ist in der Tat so, dass in den letzten Monaten und eigentlich auch Jahren in Debatten zur Wärmewende zugleich die Begriffe „Verunsicherung“ und „Planungsunsicherheit“ genannt wurden. Aber es ist auch eine Tatsache, dass in den letzten Monaten – spürbar, nachlesbar – eine Erholung stattgefunden hat. Es hat einen enormen Hochlauf bei …
Die Rednerin begründet die Notwendigkeit der Wärmewende durch aktuelle Krisenenerfahrungen und verteidigt die Legislative der Koalition unter Anpassung von Mieterschutz und Förderung als erreichten Kompromiss.
Herr Präsident! Kolleginnen und Kollegen! Aus Wahlkampfgetöse werden leider Fakten. Die Regierung hat das sogenannte Gebäudemodernisierungsgesetz durch das Kabinett geprügelt. Modern ist an diesem Gesetz allerdings nichts. Es ist vielmehr ein Rückschrittsgesetz für die Planungssicherheit, für den Klimaschutz und auch für die soziale Gerechtigkeit in diesem Land. Die Bundesregierung möchte die wirksamste Regel im Gebäudesektor abschaffen: die 65-Prozent-Vorgabe für erneuerbares …
Der Redner kritisiert scharf das von der Regierung verabschiedete Gebäudemodernisierungsgesetz und fordert dessen Stopp, da er dies als Rückschritt für Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit betrachtet.
Herr Präsident! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Es gibt viel zu sagen, fangen wir mal an. Lieber Klaus Wiener, das Gesetz muss man gar nicht diskreditieren. Alle, die es lesen, verstehen, dass es für sie böse ausgehen kann. Deshalb wird da auch kein Vertrauen wiederhergestellt. Es wird erneut der Eindruck erweckt, dass die Regierung es besser weiß. Es enthält …
Jörg Cezanne kritisiert das Heizungsgesetz scharf, da er sieht, dass es soziale Ungleichheit verstärkt, da Mieter von der Energiewende profitieren. Er fordert einen Heizkostendeckel und argumentiert, dass neue fossile Heizungen wegen der angekündigten Stilllegung der Gasnetze ökonomisch und ökologisch keinen Sinn machen.
Herr Präsident! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Wir haben das Vergnügen, wieder über mehrere Anträge zum Heizungsgesetz zu diskutieren. Und ich bin ja ganz ehrlich: Beim Lesen der Anträge bin ich schon das erste Mal gestolpert. Ich glaube, liebe Grünenfraktion, wir müssen da mal ein Missverständnis aufklären. In Ihrem Antrag vom 19. Mai, also vor zwei Tagen, schreiben Sie: …
Lars Rohwer kritisiert die Grünen-Fraktion scharf wegen eines angeblich veralteten Antrags zum Gebäudemodernisierungsgesetz und wirft ihr Unfähigkeit in Verfahrensfragen sowie Versäumnisse beim Klimaschutz vor.
Danke, lieber Kollege Rohwer. – Sie haben eben über den Schiffbruch geredet, den die Ampel erlitten hat. Das ist ja richtig. Das ist bedauerlicherweise passiert und zu Recht vom Bundesverfassungsgericht kassiert worden. Nur, die ganz große Dramatik ist, dass Ihnen dieser Schiffbruch genauso bevorsteht. Das sagen nicht nur – ich habe es vorhin zitiert – die Umweltverbände, die Gewerkschaften, das …
Der Redner kritisiert ein Gesetzesvorhaben der Unionsfraktion und warnt unter Berufung auf diverse Verbände und interne Parteimitglieder davor, dass dieses vom Bundesverfassungsgericht kassiert wird.
Vielen Dank für Ihre Zwischenfrage, weil sie mir Gelegenheit gibt, zu einem Papier, das in der Berliner Politikwelt zirkuliert, Stellung zu nehmen. Ich rede gerne über Äußerungen, zu denen ich auch den Autor kenne. Können Sie mir den Autor dieser Studie nennen? Es ist eine juristische Abteilung der KlimaUnion. Aber keiner steht zu diesen Worten. Deswegen sage ich ganz offen: …
Lars Rohwer verteidigt die Politik der Arbeitskoalition gegen Vorwürfe von Grünen und Linken, kritisiert deren Forderungen zum Klimaschutz als spaltend und populistisch und mahnt bei der Zitierung des Normenkontrollrates sowie durch die Medien zur Sorgfalt, um die Demokratie zu schützen.
Sehr geehrter Herr Präsident! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Die Anträge und das heutige Wehklagen der Grünen- und Linkenfraktion zur drohenden Reform des Heizungsgesetzes zeigen es ganz deutlich: Sie haben aus dem Ampeldesaster der letzten Jahre gar nichts gelernt. Statt endlich innezuhalten und sich einzugestehen, dass die Bürger keinen Heizungszwang wollen, kritisieren Sie hier ernsthaft jeglichen Versuch, dieses übergriffige …
Der Redner kritisiert sharply die Energie- und Heizungspolitik der Ampel-Koalition sowie der Grünen und Linken, die er als ideologisch drivenen Ökosozialismus bezeichnet, der die Bürger in den Ruin treibt. Er positioniert die AfD als einzige Kraft für technologische Offenheit, freedom und bezahlbare Energie.
Verehrter Herr Präsident! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Die uns vorliegenden Anträge eint ja eines: Sie wollen mehr staatliche Eingriffe, mehr Regulierung und haben immer weniger Vertrauen in die Menschen vor Ort. Kurzum: Sie schwelgen in Nostalgie und wollen das Heizungsgesetz zurück. Aber das haben wir beseitigt, meine Damen und Herren. Sie lehnen die neue …
Der Redner kritisiert die vorliegenden Anträge der Opposition als staatliche Eingriffe und befürwortet stattdessen die Abschaffung des Heizungsgesetzes zugunsten eines Gebäudemodernisierungsgesetzes, das auf Technologieoffenheit und Marktwirtschaft setzt.