250 Jahre USA - Freiheit, Demokratie und Verantwortung
Tagesordnungspunkt 3 · 21/88 · 8. Juli 2026
Frau Präsidentin! Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen! Am vergangenen Samstag, dem 4. Juli, haben die Vereinigten Staaten von Amerika den 250. Jahrestag ihrer Unabhängigkeitserklärung gefeiert. Dazu möchte ich den Vereinigten Staaten und vor allem dem amerikanischen Volk von dieser Stelle im Namen der Bundesregierung und des Auswärtigen Amtes noch einmal ganz herzlich gratulieren. Vor 250 Jahren legte die amerikanische Unabhängigkeitserklärung …
Der Redner gratuliert den USA zum 250. Unabhängigkeitstag und würdigt die historische Freundschaft sowie die Befreiung Deutschlands durch die Alliierten als Grundlage für Demokratie und Wiedervereinigung. Er betont die aktuelle Bedeutung der transatlantischen Partnerschaft und der NATO angesichts globaler Herausforderungen.
Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren! Wir wollen ein Bündnis mit den USA. Das beruht auf nationalen Interessen und den gemeinsamen kulturellen Wurzeln, aber nicht auf der Mission zur Befreiung der Menschheit von allen Übeln dieser Welt. Es gibt zwei Sichtweisen auf die 250-jährige US-Geschichte: Die Transatlantiker verklären sie, und die Antiamerikaner verteufeln sie. Beides ist falsch. Die Geschichte der …
Die Rednerin plädiert für ein Bündnis mit den USA, das auf gemeinsamen kulturellen Wurzeln und nationalen Interessen basiert, und lehnt eine universalistische Befreiungsmission sowie aktuelle progressive Politiken als Abweichung von der amerikanischen Tradition ab.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! 250 Jahre Vereinigte Staaten von Amerika, das ist das Jubiläum einer Idee: All men are created equal. Die USA mussten immer um die Einlösung dieses Versprechens aus der Unabhängigkeitserklärung ringen, selber ringen, mit sich selbst. Es gab eben nicht von vornherein dieses Versprechen, es wurde nicht gehalten von Anfang an für Frauen …
Der Redner würdigt das 250-jährige Jubiläum der USA als Anlass, die Demokratie als fortwährenden Prozess zu begreifen und die transatlantische Partnerschaft trotz aktueller politischer Spannungen als unverzichtbar für die Verteidigung gemeinsamer Werte zu bekräftigen.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Die Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika ist seit Generationen eng mit uns verwoben – politisch, wirtschaftlich, wissenschaftlich, kulturell –: von den Auswanderern mit der Verheißung auf ein besseres Leben über die Befreiung Europas vom Nationalsozialismus und den Wiederaufbau Deutschlands bis hin zu engen persönlichen Beziehungen und Erfahrungen. – Diese Verbindungen tragen …
Die Rednerin betont die historische Verbundenheit mit den USA, warnt jedoch vor einer Verklärung der amerikanischen Geschichte und kritisiert scharf die aktuelle Politik unter Trump sowie das Schweigen der Bundesregierung gegenüber Angriffen auf EU-Partner.
Frau Präsidentin! Verehrte Kolleginnen und Kollegen! Nicht die US-Regierung, nicht das Feuerwerk am 4. Juli ehren heute die Ideale der Unabhängigkeitserklärung. Geehrt und verteidigt werden sie von den Menschen, die gegen die Razzien von ICE auf die Straße gehen und ihre Nachbarn schützen. Der Ruf „No Kings“, „Keine Könige“, erinnert an den Kern der amerikanischen Revolution: Niemand steht über dem …
Die Rednerin kontrastiert die historischen Ideale der USA mit deren realpolitischen Verfehlungen wie Sklaverei und imperialen Interventionen, um eine eigenständige europäische Politik zu fordern, die Freiheit und Gleichheit verbindet.
Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! 250 Jahre in drei Minuten ist sportlich; deswegen wiederhole ich nicht alles, was viele der Kollegen hier eben richtigerweise gesagt haben. Die Staatsgründung der Vereinigten Staaten von Amerika war etwas Einzigartiges. Sie war, wie ich finde, in zweierlei Hinsicht einzigartig und besonders mutig. Zum einen musste diese Freiheit natürlich erkämpft werden. Es hat vorher …
Jürgen Hardt würdigt die 250-jährige Geschichte der USA als einzigartigen und mutigen Versuch einer neuen Staatsordnung, der trotz historischer Defizite wie Sklaverei und Frauenrechtsmängeln durch die Kraft der Verfassung zur Selbstkorrektur fähig sei.
Frau Präsidentin! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Vor 250 Jahren erkannten die Amerikaner etwas, das ihnen die Kraft gab, gegen den englischen König und seine Armee und für ihre Freiheit und Unabhängigkeit zu kämpfen: dass Gott, ihr Schöpfer, sie mit bestimmten unveräußerlichen Rechten ausgestattet hat und dass aus diesen Rechten der Anspruch folgt, sich einen Staat zu geben, dessen …
Die Rednerin stellt die amerikanische Unabhängigkeitserklärung als Ideal der Volkssouveränität dar und wirft der aktuellen Bundesregierung vor, gegen den Willen des Volkes zu handeln, wobei sie die AfD als einzige Kraft für einen notwendigen Kurswechsel positioniert.
Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Wie gratuliert man einem Land wie den Vereinigten Staaten von Amerika zum 250. Geburtstag? Mit einer Mischung aus Dankbarkeit, Bewunderung und manchmal auch Verwunderung! Dankbarkeit für 250 Jahre stabile Demokratie, die einen Bürgerkrieg überstanden hat, die viele Krisen überstanden hat und später, im Gegensatz zu uns, nicht im Faschismus gelandet ist, sondern bei der …
Dr. Stegner würdigt die 250-jährige Geschichte der USA mit einer Mischung aus Dankbarkeit für die transatlantische Partnerschaft und Bewunderung für die demokratischen Ideale, mahnt jedoch gleichzeitig zur kritischen Distanz gegenüber aktuellen politischen Entwicklungen und lehnt sowohl blinden Antiamerikanismus als auch unterwürfige Anbiederung ab.
Frau Präsidentin! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Verehrte Kolleginnen und Kollegen! Herzlichen Glückwunsch, Vereinigte Staaten von Amerika, zum 250. Geburtstag! Der 4. Juli 1776 war ein welthistorischer Wendepunkt. Sehr bewusst haben die Gründungsväter „We the People“ ganz an den Anfang der Unabhängigkeitserklärung gestellt; denn sie wollten betonen und damit zum Ausdruck bringen, dass wirklich das Volk zum Souverän gemacht …
Peter Beyer würdigt die historische Bedeutung der USA für Deutschland, dankt für Befreiung und Wiederaufbau, räumt aktuelle Sorgen ein, appelliert aber dennoch an die Erneuerungskraft Amerikas und fordert einen Vertrauensvorschuss.