Entwicklungshilfe drastisch reduzieren und das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung auflösen
Tagesordnungspunkt 6a · 21/88 · 8. Juli 2026
Sehr geehrter Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Wenn Sie heute durch deutsche Innenstädte gehen, dann zeigt sich Ihnen der unübersehbare Verfall unseres Landes: marode Schulen, eine kaputtgesparte Bahn, unsichere Straßen und ein kollabierender öffentlicher Raum. Während die eigene Bevölkerung unter einer der höchsten Steuer- und Abgabenlasten der Welt leidet, hat diese Bundesregierung ein ganz anderes, völlig absurdes Primärziel: Sie …
Der Redner fordert die drastische Kürzung der Entwicklungshilfe und die Auflösung des BMZ, da er diese als Verschwendung von Steuergeldern für ideologische Projekte und zur Kaschierung von Flüchtlingskosten im Inland betrachtet, während die Infrastruktur in Deutschland verfalle.
Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Meine Damen und Herren! Ich habe schon befürchtet, dass Sie so in die Debatte einsteigen. Dass Sie mit keinem Wort auf Ihre eigenen Anträge eingehen, zeigt wieder nur, dass es Ihnen in Wahrheit nicht um die Sache geht, dass Ihnen die eigenen Anträge vielleicht auch peinlich sind und dass Sie das, worum es hier …
Der Redner verteidigt die Entwicklungspolitik als notwendige Investition zur Abwehr globaler Krisen wie Pandemien und Konflikte, die auch Deutschland betreffen könnten, und plädiert für eine effiziente Neuausrichtung statt pauschaler Kürzungen.
Werter Herr Präsident! Kolleginnen und Kollegen! Was diese Anträge hier einmal mehr offenlegen, ist einfach nur gruselig: Deutschland soll sich aus der Welt zurückziehen – raus aus der Verantwortung, rein in die Abschottung –, das Entwicklungsministerium abwickeln und den Etat um über 80 Prozent zusammenstreichen. Das ist doch keine Reform. Das ist das nationalistische Weltbild der AfD in Antragsform. Die …
Claudia Roth verurteilt den Antrag der AfD zur Abschaffung des Entwicklungsministeriums und drastischen Kürzungen als nationalistische Abschottung, die Deutschland aus der globalen Verantwortung zieht und autoritären Regimen nutzt. Sie betont die Notwendigkeit von Entwicklungszusammenarbeit zur Konfliktprävention und als geopolitisches Interesse Deutschlands und fordert die Regierungsparteien auf, den Kürzungen nicht nachzugeben.
Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Lieber Herr Kever, wenn es einen Verfall gibt, dann ist es der Verfall an Moral, an Verantwortung und an Ethik mit dieser Rede und mit diesen Anträgen, die Sie zu verantworten haben, und nicht der Verfall der Innenstädte, den Sie gerade beschrieben haben. Wir als Sozialdemokraten und die anderen demokratischen Parteien haben von Ihnen …
Der Redner lehnt die Auflösung des Entwicklungsministeriums und Kürzungshilfen entschieden ab, indem er historische Verantwortung, aktuelle humanitäre Notlagen sowie geostrategische Interessen Deutschlands als Argumente anführt.
Nein. – Werte Kolleginnen und Kollegen, wir geben in diesem Jahr knapp 10,06 Milliarden Euro aus. Gemessen am BIP sind das 0,56 Prozent. Wenn man den Haushalt insgesamt betrachtet, liegen wir bei rund 1,9 Prozent. Wenn man in der Republik fragt: „Wie hoch ist der Etat des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung?“, dann bekommt man manchmal die Antwort 10 …
Der Redner widerlegt übertriebene Wahrnehmungen der Entwicklungshilfeausgaben mit konkreten Zahlen und betont die unverzichtbare globale Verantwortung Deutschlands, insbesondere vor dem Hintergrund des Rückzugs anderer Nationen.
Herr Yüksel, lieber Serdar, wir waren ja gemeinsam auf der Auslandsreise. Ich schätze Sie als durchaus gebildeten Kollegen ein. Sie haben jetzt viele Punkte benannt, wofür wir auch stehen. Wir wollen nicht unbedingt die notwendige Hilfe abschaffen. Wir wollen ganz klar das, was Sie gerade angesprochen haben: wirtschaftliche Beziehungen mit unseren Partnern auf Augenhöhe. Wir wollen durch wirtschaftliche Prosperität den …
Der Redner fordert die Streichung von Entwicklungsgeldern zugunsten inländischer Investitionen, da er aktuelle Ausgaben als Geldverschwendung ansieht und stattdessen wirtschaftliche Partnerschaften auf Augenhöhe zur Schaffung von Arbeitsplätzen befürwortet.
Herr Präsident! Ihre Zwischenfrage verdeutlicht noch einmal Ihren nationalistischen Tunnelblick, den Sie an den Tag legen: Deutschland weiterhin abschotten, ohne unsere Verantwortung, auf die man angewiesen ist in der Welt, auf Augenhöhe wahrzunehmen. Natürlich unternehmen wir in Deutschland alle Anstrengungen, um die Zukunftsfähigkeit dieses Landes nach vorne zu bringen. Was wir im Innern machen, machen wir nicht gegen das Äußere. …
Der Redner verteidigt die deutsche Entwicklungszusammenarbeit als Ausdruck nationaler Verantwortung und weist den Vorwurf zurück, innere Stärkung und äußeres Engagement stünden im Widerspruch zueinander.
Sehr geehrter Herr Präsident! Frau Ministerin! Kolleginnen und Kollegen! Was haben die AfD und Elon Musk gemeinsam? Beide buckeln nach oben und treten nach unten. Auch wenn Sie das nicht hören wollen und hier laut rumschreien: Beide nehmen willentlich in Kauf, dass Menschen sterben. Die AfD will nicht, dass etwas gegen die tödliche Ungerechtigkeit auf dieser Welt getan wird, vor …
Die Rednerin verurteilt die Pläne zur Kürzung der Entwicklungshilfe und zur Auflösung des BMZ als lebensgefährdend und stellt diese in eine Reihe mit der Politik der AfD und Elon Musk. Sie argumentiert, dass Entwicklungszusammenarbeit nachweislich Leben rettet und fordert stattdessen eine Besteuerung von Superreichen zur Sicherung globaler Gerechtigkeit.
Sehr geehrter Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Mit ihren beiden Anträgen geht es der AfD-Fraktion nicht um konstruktive Reformen. Nein, Sie wollen das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung komplett abschaffen. Außerdem wollen Sie die Bundesmittel für Entwicklungszusammenarbeit um 80 Prozent kürzen. Dahinter steht Ihre populistische Behauptung, Deutschland verteile Mittel ziellos im Ausland. Das ist in der Sache falsch. …
Thomas Rachel weist die Anträge der AfD zur Abschaffung des Entwicklungsministeriums und drastischen Kürzungen zurück, indem er die Wirksamkeit der Entwicklungszusammenarbeit für humanitäre Ziele und deutsche Wirtschaftsinteressen belegt und vor einem geopolitischen Machtvakuum durch autoritäre Staaten warnt.
Ich verzichte. Wenn wir Fluchtbewegungen eindämmen wollen, müssen wir dafür sorgen, dass Menschen in ihrer Heimat Perspektiven haben. Und das passiert beispielsweise in der Sahelzone. Dort wurden über das Welternährungsprogramm mit BMZ-Finanzierung 290 000 Hektar Ödland wieder nutzbar gemacht, was Perspektiven für 5 Millionen Menschen eröffnet. Meine Damen und Herren, das BMZ muss als eigenständiges Ministerium erhalten bleiben; denn so …
Der Redner argumentiert gegen die Auflösung des Entwicklungsministeriums und für den Erhalt der Entwicklungszusammenarbeit als wirksames Mittel zur Eindämmung von Fluchtbewegungen durch die Schaffung von Perspektiven in den Herkunftsländern.
Sehr geehrter Herr Präsident! Sehr geehrte Damen und Herren! Intransparenz, Korruption und Verschwendung – die deutsche Entwicklungshilfe steht zunehmend unter Druck. Auch international führt berechtigte Kritik zu zunehmenden Kürzungen in diesem Bereich. Meine Damen und Herren, die deutsche Öffentlichkeit hat – auch angesichts der angespannten Finanzlage und zahlreicher innen- und außenpolitischer Herausforderungen – ein Anrecht auf echte Transparenz in der …
Der Redner kritisiert die Intransparenz, Korruption und Verschwendung in der deutschen Entwicklungshilfe und fordert die vollständige Veröffentlichung aller Leistungsdaten und Verwendungsnachweise seit 1977.
Vielen Dank, Herr Präsident. – Frau Ministerin! Werte Kolleginnen und Kollegen! Wenn man Sie von der AfD hier reden hört, dann könnte man wirklich meinen, Sie haben bisher die Welt noch nicht angeschaut und Sie wissen auch nicht, wie vernetzt unsere Welt heute ist. Ich glaube, spätestens seit der Coronapandemie wissen wir, dass die Welt ein globales Dorf ist und …
Der Redner argumentiert gegen die Abschaffung des Entwicklungsministeriums, indem er die globale Vernetzung und wirtschaftliche Abhängigkeit Deutschlands von Entwicklungsländern in Bereichen wie Lieferketten, Rohstoffen und Energiewende betont.
Nein danke. – Sie behaupten in Ihrem Antrag, die Entwicklungszusammenarbeit läge nicht im deutschen Interesse. Ich sage Ihnen: Wer deutsche Interessen wirklich vertreten will, der muss internationale Zusammenarbeit betreiben. Denn wenn Sie glauben, wir könnten unsere wirtschaftliche Stärke alleine mit Binnennachfrage behalten, dann irren Sie sich gewaltig. Wir brauchen entwickelte Länder, wir brauchen entwickelte Märkte. Und weil Sie in Ihrem …
Der Redner argumentiert, dass die Beibehaltung der Entwicklungszusammenarbeit und des entsprechenden Ministeriums essenziell für deutsche Wirtschaftsinteressen und Sicherheit sei, da sonst autokratische Staaten das entstehende Vakuum füllen würden.
Damit darf ich die Aussprache schließen. Interfraktionell wird die Überweisung der Vorlagen auf den Drucksachen 21/6906 und 21/6907 an die in der Tagesordnung aufgeführten Ausschüsse vorgeschlagen. Sind Sie damit einverstanden? – Das ist so. Dann ist die Überweisung beschlossen. Wir sind damit am Schluss der heutigen Sitzung. Ich berufe die nächste Sitzung des Deutschen Bundestages ein auf morgen, Donnerstag, den …
Welche Konsequenzen zieht die Bundesregierung aus der Einstufung von Trifluoressigsäure als fruchtbarkeitsschädigend durch die Europäische Chemikalienagentur in Bezug auf die Zulassungssituation von Mitteln mit Pestizidwirkstoffen, die zu TFA zerfallen ? Antwort der Parl. Staatssekretärin Silvia Breher: Der Ausschuss für Risikobewertung hat in seiner Stellungnahme die Einstufung von TFA als reproduktionstoxisch Kategorie 1 B empfohlen. Das Einstufungsverfahren nach der CLP-Verordnung ist …
Der Abgeordnete erkundigt sich nach den Konsequenzen der EU-Einstufung von Trifluoressigsäure als fruchtbarkeitsschädigend für die Zulassung entsprechender Pestizide. Die Antwort der Staatssekretärin erläutert den aktuellen Verfahrensstand, unterscheidet zwischen Gefahreneinstufung und tatsächlichem Risiko und betont die Notwendigkeit pragmatischer Lösungen unter Abwägung von Umweltschutz und landwirtschaftlichen Erfordernissen.
Wie erklärt es die Bundesregierung, dass sie in der aktuellen Diesel- und Düngemittelkostenkrise 72 Millionen Euro für alternative Antriebstechnologien bereitstellt, während viele Betriebe kurzfristig bezahlbare Betriebsmittel benötigen? Antwort der Parl. Staatssekretärin Silvia Breher: Die Bundesregierung nimmt die Belastungen der landwirtschaftlichen Betriebe durch gestiegene Preise für Diesel, Düngemittel und weitere Betriebsmittel sehr ernst. Die Förderung alternativer Antriebstechnologien und die Unterstützung der …
Der Redner hinterfragt die Priorisierung von Fördermitteln für alternative Antriebstechnologien angesichts aktueller hoher Betriebskosten in der Landwirtschaft und stellt dies der dringenden Notwendigkeit kurzfristiger finanzieller Entlastung gegenüber.
Welche belastbaren Indikatoren nutzt die Bundesregierung, um frühzeitig zu erkennen, ob die seit dem 1. Mai 2026 vorläufig angewandten EU-Mercosur-Regelungen deutsche Rinder- und Geflügelhalter benachteiligen oder zusätzliche Risiken für die Lebensmittelsicherheit entstehen lassen? Antwort der Parl. Staatssekretärin Silvia Breher: Auch nach dem Beginn der vorläufigen Anwendung des EU-Mercosur-Interimsabkommens bleiben sensible Agrarbereiche in Deutschland und der Europäischen Union wirksam geschützt. Die …
Der Abgeordnete fragt nach konkreten Indikatoren, mit denen die Bundesregierung negative Auswirkungen des EU-Mercosur-Abkommens auf deutsche Landwirte und die Lebensmittelsicherheit frühzeitig erkennt. Die Antwort der Staatssekretärin betont bestehende Schutzmechanismen wie Einfuhrquoten, eine bilaterale Schutzklausel sowie die uneingeschränkte Geltung europäischer Sicherheitsstandards.
Was sind die fünf größten Erfolge, die das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat seit Beginn der laufenden Legislaturperiode bis zum aktuellen Zeitpunkt erzielt hat? Antwort der Parl. Staatssekretärin Silvia Breher: Die Erfolge für das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat lassen sich nicht auf eine Rangliste reduzieren. Im Zentrum der Agrarpolitik der Bundesregierung stehen echte Entlastung, Planungssicherheit und die …
Der Abgeordnete fragt nach den fünf größten Erfolgen des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat, worauf die Parlamentarische Staatssekretärin antwortet, dass sich Erfolge nicht ranglisten lassen, und stattdessen konkrete Maßnahmen wie Dieselvergütung, Liquiditätshilfen und Bürokratieabbau als Beleg für Entlastung und Planungssicherheit aufführt.
Warum setzt sich die Bundesregierung im Rahmen der aktuellen Verhandlungen zur Gemeinsamen Agrarpolitik der EU ab 2028 nicht für eine Renationalisierung der Agrarförderung ein, insbesondere, da sie angibt, das Ziel zu verfolgen, die Agrarförderung einkommenswirksamer, bürokratieärmer, transparenter und effizienter auszugestalten? Antwort der Parl. Staatssekretärin Silvia Breher: Die Gemeinsame Agrarpolitik der Europäischen Union muss auch in der Förderperiode nach 2027 zu …
Der Abgeordnete hinterfragt die Ablehnung einer Renationalisierung der EU-Agrarförderung durch die Bundesregierung und stellt deren Konsistenz mit den eigenen Zielen nach weniger Bürokratie und mehr Effizienz in Frage.
Plant die Bundesregierung, Maßnahmen zu ergreifen, um nach der Entscheidung des Europäischen Parlaments zur zulassungs-, prüfungs- und kennzeichnungsfreien Ausbringung und Verarbeitung bestimmter genomeditierter Pflanzen die Bäuerinnen und Bauern vor einer möglichen weitreichenden Patentierung landwirtschaftlicher Nutzpflanzen durch die Saatgutkonzerne sowie einer damit möglicherweise einhergehenden sich verschärfenden Marktkonzentration im Saatgutsektor zu schützen, und, wenn ja, welche, und plant die Bundesregierung, zu verhindern, …
Der Abgeordnete fragt die Bundesregierung nach geplanten Maßnahmen zum Schutz von Landwirten vor Patentierung und Marktkonzentration durch Saatgutkonzerne im Kontext neuer EU-Regelungen zu genomeditierten Pflanzen.
Wie bewertet die Bundesregierung die künftige Ausrichtung der deutschen Schweinehaltung vor dem Hintergrund unterschiedlicher Haltungsstandards im europäischen Binnenmarkt und der exportorientierten Produktionsstruktur Deutschlands? Antwort der Parl. Staatssekretärin Silvia Breher: Die Bundesregierung steht für eine zukunftsfeste landwirtschaftliche Tierhaltung. Dafür brauchen die Betriebe verlässliche Rahmenbedingungen, Planungssicherheit und weniger Bürokratie. Mit dem im Koalitionsvertrag vereinbarten Praxischeck Stallumbau werden verzichtbare bürokratische Belastungen sowie Vereinfachungspotenziale …
Die Antwort der Parlamentarischen Staatssekretärin betont die Notwendigkeit verlässlicher Rahmenbedingungen und weniger Bürokratie für die deutsche Schweinehaltung, während sie höhere nationale Tierwohlstandards als strategischen Wettbewerbsvorteil und die Sicherung globaler Exportmärkte als zentral beschreibt.
Wird das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat, wie in der Stellungnahme des Bundesrates gefordert, eine Gebietsausweisverordnung vorlegen, damit Bundesländer und landwirtschaftliche Betriebe Rechtssicherheit im Düngerecht haben (siehe Bundesratsdrucksache 251/26 Nummer 1), und, wenn ja, wann, und, wenn nein, warum nicht? Antwort der Parl. Staatssekretärin Silvia Breher: Die Bundesregierung hält an ihrem Ziel fest, schnellstmöglich Rechtssicherheit im Düngerecht herzustellen. Derzeit …
Der Abgeordnete fragt nach dem Zeitpunkt und der Begründung für das Vorliegen einer Gebietsausweisverordnung zur Herstellung von Rechtssicherheit im Düngerecht. Die Antwort der Staatssekretärin bestätigt das Ziel der Rechtssicherheit, betont jedoch gleichzeitig die fortlaufenden Abstimmungen mit den Ländern unter dem primären Maßstab des Umwelt- und Gewässerschutzes.
Welche konkreten Vorhaben zur Verbesserung des Tierschutzes im Schlachtbereich hat die Bundesregierung für diese Wahlperiode vorgesehen, und bis wann sollen diese Änderungen jeweils in Kraft treten? Antwort der Parl. Staatssekretärin Silvia Breher: Die Bundesregierung hat den Entwurf eines Fünften Gesetzes zur Änderung des Tierschutzgesetzes beschlossen. Der Gesetzentwurf sieht die Einführung einer verpflichtenden Videoüberwachung in Schlachthöfen vor. Für große Schlachtbetriebe soll …
Die Abgeordnete fragt nach konkreten Vorhaben der Bundesregierung zur Verbesserung des Tierschutzes im Schlachtbereich und deren Zeitplan. Die Antwort beschreibt den Gesetzentwurf zur Einführung verpflichtender Videoüberwachung in Schlachthöfen mit einem geplanten Inkrafttreten am 1. Januar 2027.
Wie konkret will das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat den Aspekt der Heimatförderung umsetzen, und welcher Anteil des Budgets des Bundesministeriums soll für diesen Zweck genutzt werden? Antwort der Parl. Staatssekretärin Silvia Breher: Die Bundesregierung setzt sich gemeinsam mit den Ländern aktiv für gleichwertige Lebensverhältnisse, starke ländliche Räume und den gesellschaftlichen Zusammenhalt ein. Mit der Bündelung der Heimatpolitik im …
Der Abgeordnete fragt nach konkreten Umsetzungsplänen und dem finanziellen Anteil für die Heimatförderung im neuen Bundesministerium. Die Antwort der Staatssekretärin beschreibt bestehende Programme und begründet, warum keine einzelne Budgetquote genannt werden kann, verweist aber auf übertragene Haushaltstitel.
Plant der Bundesminister für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat, Alois Rainer, im Rahmen der laufenden Verhandlungen zur Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik nach 2027 auf eine stärkere nationale Verwaltung deutscher Agrarfördermittel hinzuwirken, statt diese vollständig über die Brüsseler GAP-Strukturen zu organisieren, und, wenn ja, mit welchen konkreten Maßnahmen, und welche konkreten Schritte unternimmt die Bundesregierung, um die mit der GAP verbundene Bürokratiebelastung …
Die Antwort bekräftigt die Notwendigkeit einer gemeinsamen europäischen Agrarpolitik nach 2027 zur Sicherung von Versorgung und Zusammenhalt und lehnt eine Renationalisierung der Förderstrukturen ab, während sie gleichzeitig nationale Flexibilität innerhalb des EU-Rahmens befürwortet.
Welche Rolle spielt nach Auffassung der Bundesregierung das Lebensmittelhandwerk für unsere Ernährungssicherung in Krisen- und Katastrophenfällen – unter Lebensmittelhandwerk meine ich inhabergeführte kleine und mittelständische Betriebe, die noch selbst mit handwerklichem Wissen und handwerklichen Herstellungsverfahren etwa Getreide vermahlen, Brot backen, Bier brauen oder Käse herstellen –, und mit welchen Maßnahmen über einzelne Bürokratieentlastungen und Modellprojekte hinaus will die Bundesregierung das …
Die Abgeordnete fragt nach der Rolle des Lebensmittelhandwerks für die Ernährungssicherheit in Krisenfällen und nach konkreten Maßnahmen zu dessen Stärkung, worauf die Staatssekretärin die Bedeutung regionaler Wertschöpfungsketten betont und bestehende Förderprogramme sowie bereitgestellte Finanzmittel benennt.
Wie lassen sich die inhaltlichen Ergebnisse der von der Bundesregierung in ihrer Antwort, Bundestagsdrucksache 21/6113, zu Frage 23 der Kleinen Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen genannten Befragungen, Evaluierungen und Gutachten zu den Auswirkungen des Nutri-Scores auf das Kaufverhalten von Verbraucherinnen und Verbrauchern zusammenfassen, und welche Schlüsse zieht die Bundesregierung hieraus für die Weiterführung bzw. Weiterentwicklung des Nutri-Scores? Antwort der …
Der Redner fragt nach den Ergebnissen von Evaluierungen zum Nutri-Score und den daraus gezogenen Konsequenzen für dessen Weiterentwicklung. Die Antwort stellt hohe Bekanntheit und teilweise Nutzung des Labels fest, identifiziert aber Aufklärungsbedarf als zentrale Aufgabe für die Zukunft.
Sieht die Bundesregierung einen Zusammenhang zwischen der Krankheit von Kindern und einer übermäßigen Ernährung mit Lebensmitteln mit erhöhtem Fett-, Zucker- oder Salzgehalt, und wie positioniert sich die Bundesregierung vor diesem Hintergrund zum System der Selbstregulierung durch die Verhaltensregeln zur Lebensmittelwerbung des Deutschen Werberats bezüglich der Regulierung entsprechender Lebensmittelwerbung, die sich an Kinder richtet? Antwort der Parl. Staatssekretärin Silvia Breher: Eine …
Der Abgeordnete fragt nach dem Zusammenhang zwischen kindlichen Erkrankungen und ungesunder Ernährung sowie nach der Positionierung der Bundesregierung zur Selbstregulierung der Lebensmittelwerbung. Die Staatssekretärin bestätigt gesundheitliche Risiken, verweist auf den Koalitionsvertrag gegen weitere Werbebeschränkungen und nennt stattdessen Aufklärung und Qualitätsverbesserung als Maßnahmen.
Welche Vorschläge hat die Bundesregierung, um in der Gemeinsamen Agrarpolitik nach 2027 EU-weit gleiche Wettbewerbsbedingungen sicherzustellen, und wie setzt sich die Bundesregierung für dieses Level Playing Field in den aktuellen Verhandlungen auf EU-Ebene ein, vor dem Hintergrund, dass auch der Vorschlag von EP-Berichterstatter Norbert Lins zur Ausgestaltung der GAP in meinen Augen wenig konkrete Vorschläge für soziale und ökologische Mindeststandards …
Die Abgeordnete fragt nach konkreten Vorschlägen der Bundesregierung für ein EU-weites Level Playing Field in der Agrarpolitik und kritisiert den aktuellen Entwurf für fehlende soziale und ökologische Mindeststandards sowie ungelöste Finanzierungsfragen. Die Antwort der Staatssekretärin betont die Notwendigkeit verbindlicher Leitplanken gegen Wettbewerbsverzerrungen, plädiert jedoch für eine Entbürokratisierung bei sozialen Standards zugunsten bestehender Rechtssysteme.
Mit welchen Maßnahmen plant die Bundesregierung, die Gleichstellung von Frauen in der Landwirtschaft herzustellen, insbesondere hinsichtlich der gleichberechtigten Hofnachfolge sowie der eigenständigen sozialen und wirtschaftlichen Absicherung? Antwort der Parl. Staatssekretärin Silvia Breher: Die Bundesregierung stärkt Frauen in der Landwirtschaft mit zahlreichen Maßnahmen; denn mehr Gleichstellung ist ein entscheidender Baustein für die Zukunftsfähigkeit unserer Landwirtschaft. Im Januar hat Bundesminister Rainer anlässlich …
Die Abgeordnete fragt nach konkreten Maßnahmen der Bundesregierung zur Gleichstellung von Frauen in der Landwirtschaft, insbesondere bei der Hofnachfolge und sozialen Absicherung. Die Antwort der Staatssekretärin listet bestehende Initiativen, Netzwerke und geplante Verbesserungen im Mutterschutz auf, um die Zukunftsfähigkeit des Sektors zu stärken.
Wie bewertet die Bundesregierung angesichts der bestehenden und zukünftigen Waldschäden die bisherigen Eingaben zum Nationalen Wiederherstellungsplan, und wie viele Hektar Wald sollen nach Kenntnis der Bundesregierung dadurch wiederhergestellt werden? Antwort der Parl. Staatssekretärin Silvia Breher: Mit Blick auf die großflächigen Waldschäden der Jahre 2017 bis 2021 hat sich die Situation stabilisiert. Der Handlungsbedarf zur Anpassung unserer Wälder hinsichtlich des voranschreitenden …
Die Rede bewertet die anhaltenden Waldschäden durch Klimawandel und Trockenheit als stabilisiert, aber weiterhin kritisch, und erläutert die geplanten Maßnahmen zur Wiederbewaldung und Stärkung der Widerstandsfähigkeit der Wälder.
Plant die Bundesregierung, Ergebnisse der Fachkonferenz „Starke Frauen – Starke Landwirtschaft“ des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat im International Year of the Woman Farmer 2026 der UN und darüber hinaus umzusetzen , und, wenn ja, welche, und hat die Bundesregierung einen Zeitplan dafür, und, wenn ja, welchen? Antwort der Parl. Staatssekretärin Silvia Breher: Die Fachkonferenz hat eines sehr deutlich …
Die Antwort der Parlamentarischen Staatssekretärin skizziert bestehende und geplante Maßnahmen zur Stärkung von Frauen in der Landwirtschaft durch Kooperation mit Verbänden, Informationsangebote und spezifische Förderprogramme wie Coaching und Sozialversicherungshilfen.
Wie steht die Bundesregierung zu den Plänen des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat, zum Zweck einer sofort verfügbaren präventiven Krisen-Soforthilfe, einen „dezentralen Vorrat von haltbaren und sofort verzehrfertigen Lebensmitteln, beispielsweise in Form von Konserven, aufzubauen“ , und welche Haushaltstitel kämen aus Sicht der Bundesregierung zur Finanzierung dieser Vorratslagerung infrage? Antwort der Parl. Staatssekretärin Silvia Breher: Wir wollen die Ernährungsvorsorge …
Die Abgeordnete erkundigt sich nach der Position der Bundesregierung zu Plänen für einen dezentralen Vorrat an verzehrfertigen Lebensmitteln sowie nach den dafür vorgesehenen Haushaltstiteln.
Welche konkreten Maßnahmen ergreift die Bundesregierung, um die große Importabhängigkeit der deutschen Landwirtschaft von fossilen Energieträgern sowie von energieintensiv hergestellten mineralischen Düngemitteln zu verringern, und welche konkreten Programme und Aktivitäten werden umgesetzt oder geplant, um die Abhängigkeit und den Einsatz von fossiler Energie und mineralischen Düngemitteln insbesondere durch die Förderung agrarökologischer Ansätze sowie den Ausbau geschlossener Stoff- und Nährstoffkreisläufe in …
Die Abgeordnete fragt nach konkreten Maßnahmen zur Reduzierung der Importabhängigkeit von fossilen Energieträgern und mineralischen Düngemitteln in der Landwirtschaft sowie nach Förderprogrammen für agrarökologische Ansätze. Die Staatssekretärin antwortet mit einer Aufzählung bestehender Förderprogramme für Energieeffizienz und alternative Antriebssysteme und verweist bei Düngemitteln auf die primäre Verantwortung der Marktteilnehmer sowie vorhandene gesetzliche Kriseninstrumente.
Welche konkreten Maßnahmen plant die Bundesregierung in Anbetracht der sich als Folge des Angriffes gegen Iran verschärfenden Hungerkrise, von der global bereits etwa 673 Millionen Menschen betroffen sind, um Ernährungssouveränität und lokale Märkte in Ländern des Globalen Südens zu stärken und die Abhängigkeit von fossilen Energien zu reduzieren, und wie passen etwaige Vorhaben vor diesem Hintergrund mit den geplanten Kürzungen …
Die Abgeordnete fragt nach konkreten Maßnahmen der Bundesregierung zur Stärkung der Ernährungssouveränität und Reduzierung fossiler Abhängigkeiten im Globalen Süden angesichts einer verschärften Hungerkrise und hinterfragt die Vereinbarkeit dieser Ziele mit geplanten Kürzungen in der Entwicklungszusammenarbeit.
Wie stellen das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und seine Durchführungsorganisationen angesichts von Protesten indigener Gemeinschaften in Topolobampo in Mexiko gegen den Bau einer von der KfW mit einem Millionenkredit kofinanzierten Ammoniakfabrik mit deutscher Unternehmensbeteiligung, angesichts von Protesten indigener Gemeinschaften in Lüderitz in Namibia gegen den Bau einer durch BMZ-Mittel in Millionenhöhe flankierten Wasserstofffabrik mit deutscher Unternehmensbeteiligung, angesichts von …
Die Abgeordnete hinterfragt die Objektivität von Gutachten und die Legitimität deutscher Entwicklungsprojekte angesichts lokaler Proteste in Mexiko, Namibia und Serbien. Sie fordert eine Erklärung zur Diskrepanz zwischen förderwürdiger Einstufung durch das BMZ und dem Widerstand der betroffenen Bevölkerung.
Welche sind die Klarnamen hinter dem Konto @bundeskanzler auf der Plattform X , vor dem Hintergrund der Forderung des Bundeskanzlers Friedrich Merz, die Klarnamen sehen zu wollen , und wie viele natürliche Personen haben Zugriff auf die Konten des Bundeskanzlers? Antwort des Staatssekretärs Stefan Kornelius: Das Konto „@bundeskanzler“ auf der Plattform X ist der Account des Bundeskanzlers und wird vom …
Der Abgeordnete hinterfragt die Diskrepanz zwischen der Forderung des Bundeskanzlers nach Klarnamen im Internet und der anonymen Verwaltung des offiziellen Kanzler-Accounts durch das Presseamt.
Prüft die Bundesregierung im Zusammenhang mit der globalen Mindestbesteuerung eine vollständige oder teilweise Rückführung der Zinsschranke nach § 4h des Einkommensteuergesetzes und § 8a des Körperschaftsteuergesetzes, und, wenn ja, welche Varianten werden geprüft ? Antwort des Parl. Staatssekretärs Michael Schrodi: Die Zinsschranke ist in Artikel 4 der Richtlinie 2016/1164 des Rates vom 12. Juli 2016 mit Vorschriften zur Bekämpfung von …
Der Text enthält eine parlamentarische Anfrage zur Rückführung der Zinsschranke im Steuerrecht und die darauf folgende Antwort des Parlamentsstaatssekretärs, die eine Abschaffung aufgrund verbindlicher EU-Richtlinien als unzulässig darstellt.
Plant die Bundesregierung weiterhin, die Frühstartrente mit der reformierten steuerlich geförderten privaten Altersvorsorge zu verknüpfen , obwohl die Rentenkommission eine Verzahnung der Frühstartrente mit der gesetzlichen Kapitalrente empfohlen hat , und welchen Zeitplan verfolgt die Bundesregierung für die Umsetzung der Frühstartrente? Inwiefern plant die Bundesregierung eine Verzahnung des bereits vom Deutschen Bundestag und vom Bundesrat beschlossenen öffentlich verwalteten Standarddepots in …
Der Abgeordnete fragt nach der geplanten Verknüpfung der Frühstartrente mit der privaten Altersvorsorge und dem öffentlich verwalteten Standarddepot sowie nach dem Zeitplan und Maßnahmen zur Vermeidung von Doppelstrukturen gemäß den Empfehlungen der Rentenkommission.
Welche allgemeinen Schlussfolgerungen haben die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht und die Bundesregierung aus den gegen die Deutsche Bank AG in den Vereinigten Staaten verhängten aufsichtsrechtlichen Maßnahmen für die Aufsicht über Hochrisikokunden und internationale Finanzstrukturen gezogen? Antwort des Parl. Staatssekretärs Michael Schrodi: Die prudenzielle Aufsicht und die Solvenzaufsicht über bedeutende Banken im Euroraum, inklusive der Deutsche Bank AG, obliegen seit November 2014 …
Der Abgeordnete fragt nach den Schlussfolgerungen aus US-Aufsichtsmaßnahmen gegen die Deutsche Bank, woraufhin der Staatssekretär die Zuständigkeit der EZB erläutert und auf deren direkte Befragungsmöglichkeiten verweist.
Gibt es interne Vorgaben/Anweisungen/Richtlinien innerhalb des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge dazu, in welchen Fällen Personen, bei denen das Kirchenasylverfahren für beendet erklärt wurde, sich persönlich bei der zuständigen Behörde melden sollen, mit der Folge, dass bei einer Nichtmeldung die Überstellungsfrist um drei Jahre verlängert wird , und, wenn ja, was beinhalten diese Vorgaben genau, und was ist insbesondere auch …
Die Abgeordnete fragt nach internen BAMF-Vorgaben zur persönlichen Meldung nach Beendigung des Kirchenasylverfahrens, den Konsequenzen bei Nichtmeldung sowie den geplanten Maßnahmen zur Durchsetzung von Überstellungen und Haftanordnungen.
In welchem Umfang haben Behörden und Institutionen des Bundes in den vergangenen drei Monaten den Katastrophenschutz der Länder ergänzt, und in welchem Format plant die Bundesregierung, die Einsätze im Rahmen von Hitzeschutz und den wetterbedingten Auswirkungen zu evaluieren? Antwort des Parl. Staatssekretärs Christoph de Vries: Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hat im Zeitraum vom 1. April 2026 bis zum …
Der Abgeordnete fragt nach dem Umfang der bundesweiten Unterstützung für den Katastrophenschutz der Länder in den letzten drei Monaten sowie nach geplanten Evaluierungsformaten für Hitzeschutzmaßnahmen.
Welche Erkenntnisse liegen der Bundesregierung darüber vor, ob seit dem 24. Juni 2026 neue Informationen oder Erkenntnisse ausländischer Behörden zum Themenkomplex „Epstein-Files“ an deutsche Sicherheits- oder Strafverfolgungsbehörden übermittelt wurden? Antwort des Parl. Staatssekretärs Christoph de Vries: Der Bundesregierung liegen im Zusammenhang mit den sogenannten Epstein-Files aktuell keine Erkenntnisse zu strafrechtlich relevanten Bezügen nach Deutschland vor. Aufgrund rechtsstaatlicher Vereinbarungen sowie der …
Der Redner fragt nach neuen Erkenntnissen ausländischer Behörden zu den Epstein-Files mit Deutschlandbezug seit Juni 2026. Die Regierungsantwort verneint vorliegende strafrechtliche Erkenntnisse, begründet die Nichtoffenlegung nachrichtendienstlicher Details jedoch ausführlich mit dem Schutz des Staatswohls und der internationalen Zusammenarbeit.
Ist es nach Kenntnis der Bundesregierung zutreffend, dass diejenige weibliche Person, die am 29. Juni 2026 demjenigen Mann, der in Stade sechs Personen in einer Jugendhilfeeinrichtung erschossen haben soll, nach der Tat zur Flucht verhelfen wollte, für eine mit Bundesmitteln geförderte Nichtregierungsorganisation tätig war bzw. ist , und, wenn ja, in welcher Höhe ist diese NRO bislang mit Bundesmitteln gefördert …
Der Abgeordnete fragt, ob eine Person, die einem mutmaßlichen Täter in Stade zur Flucht verholfen haben soll, für eine mit Bundes- oder Landesmitteln geförderte NGO tätig ist oder war, und fordert konkrete Angaben zu den Fördersummen.
Hat die Bundesregierung seit dem 8. Dezember 2025 die Verfahrensabläufe bei Fallkonstellationen überprüft, in denen das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge einen Drittstaatenbescheid erlassen hat, betroffene Personen aber in ihr Herkunftsland abgeschoben werden, ohne dass das BAMF zuvor diesbezüglich Abschiebungshindernisse hätte prüfen können, wie im Fall einer Uigurin, über deren Abschiebung vergangenen Herbst breiter berichtet wurde , und, wenn ja, …
Die Abgeordnete fragt, ob die Bundesregierung Verfahrensabläufe bei Abschiebungen in Drittstaaten überprüft hat, nachdem eine Uigurin trotz möglicher Abschiebungshindernisse in ihr Herkunftsland abgeschoben wurde, und welche Maßnahmen zur Vermeidung lebensgefährlicher Folgen ergriffen werden.
Gab es seit der Einführung des selbstlernenden KI-Tools „KIVI“ zum Zweck des multilingualen automatischen Massenscans von Internetseiten durch automatische Bild- und Textanalyse Kontakte , Abstimmungen oder Vereinbarungen auf formeller oder informeller Ebene zwischen Vertretern des Bundesamtes für Verfassungsschutz einerseits und den Landesmedienanstalten oder der Arbeitsgemeinschaft der Landesmedienanstalten „die medienanstalten – ALM GbR“ als Dachorganisation andererseits im Hinblick auf die Funktionsweise …
Der Abgeordnete fragt nach Kontakten und Datenübermittlung zwischen dem BfV und den Landesmedienanstalten hinsichtlich des KI-Tools „KIVI“; die Bundesregierung verweigert die Antwort unter Verweis auf das Staatswohl und den Schutz nachrichtendienstlicher Methoden.
Welche Erkenntnisse liegen der Bundesregierung über Berichte und Veröffentlichungen von Nichtregierungsorganisationen, darunter medico international, zum Einsatz von weißem Phosphor sowie glyphosathaltigen Stoffen im Zusammenhang mit dem Krieg im Libanon vor, und inwiefern verfügt die Bundesregierung über Informationen zur möglichen Herkunft entsprechender Stoffe aus Deutschland oder von in Deutschland ansässigen Unternehmen im Zeitraum von 2024 bis 2026, einschließlich etwaiger einschlägiger Bewertungen …
Die Abgeordnete fragt nach Erkenntnissen der Bundesregierung zum Einsatz von weißem Phosphor und glyphosathaltigen Stoffen im Libanon sowie nach einer möglichen Herkunft dieser Stoffe aus Deutschland.
Welche konkreten Einheiten prüft die Bundesregierung aktuell für eine Stationierung der Bundeswehr auf den in Bamberg befindlichen Bundesflächen , vor dem Hintergrund der öffentlichen Aussage des Bamberger Oberbürgermeisters, die Bundeswehr komme „zu 90 Prozent nach Bamberg“ , und inwiefern wird bei diesen Flächenprüfungen die bereits geplante zivile Entwicklung für dringend benötigten Wohnraum gemäß dem Ergebnis des städtebaulichen Ideenwettbewerbs der Bundesanstalt …
Die Abgeordnete fragt nach konkreten Plänen zur Stationierung der Bundeswehr in Bamberg und wie diese mit der bereits geplanten zivilen Wohnraumentwicklung vereinbar sind.
Wie rechtfertigt die Bundesregierung, dass finanzstarke börsennotierte Großkonzerne in erheblichem Umfang Bundesfördermittel erhalten, obwohl kleine und mittlere Unternehmen durch unter anderem hohe bürokratische Anforderungen häufig schlechteren Zugang zu Förderprogrammen haben, und sieht sie angesichts dieser Fördervolumina Anlass, die Maßstäbe für die Vergabe solcher Bundesmittel zu überprüfen und künftig enger zu fassen ? Antwort des Parl. Staatssekretärs Stefan Rouenhoff: Förderprogramme des …
Die Abgeordnete hinterfragt die Rechtfertigung für hohe Bundesfördermittel an börsennotierte Großkonzerne trotz erschwertem Zugang für kleine und mittlere Unternehmen durch Bürokratie und fordert eine Überprüfung sowie Verschärfung der Vergabemaßstäbe.
Welche Konsequenzen zieht die Bundesregierung daraus, dass der Volkswagen-Konzern laut Medienberichten in Zukunft eine Entlassungswelle anstrebt, bei der bis zu 100 000 Arbeitsplätze betroffen sind, und welche Maßnahmen erwägt die Bundesregierung, um diese Arbeitsplätze zu schützen? Antwort des Parl. Staatssekretärs Stefan Rouenhoff: Die Bundesregierung nimmt die Berichte über einen möglichen weiteren Stellenabbau bei Volkswagen sehr ernst. Nach Kenntnis der Bundesregierung …
Der Redner fragt nach den Konsequenzen der Bundesregierung aus Medienberichten über potenzielle Massenentlassungen bei Volkswagen und nach geplanten Schutzmaßnahmen für die Arbeitsplätze.
Prüft die Bundesregierung aktuell, ob Öllieferungen aus Kasachstan über die Häfen Ust-Luga und/oder Noworossijsk nach Deutschland realisiert werden können, wozu sich Kasachstan bereit gezeigt haben soll , und welche konkreten Schritte plant die Bundesregierung gegebenenfalls, um dies zu realisieren ? Antwort des Parl. Staatssekretärs Stefan Rouenhoff: Die Lieferung des kasachischen Mineralöls erfolgt durch die kasachische KazTransOil JSC. Diese müsste klären, …
Der Abgeordnete erkundigt sich nach konkreten Plänen und Zeitplänen der Bundesregierung zur Realisierung von Öllieferungen aus Kasachstan über russische Häfen.
Welche Folgen hat nach Kenntnis der Bundesregierung die Abwicklung des Unternehmens Zaffra für das auf dem Gelände der Raffinerie PCK geplante Projekt „Concrete Chemicals“ bzw. „Brandenburg eSAF“ , und gefährdet diese Abwicklung die im Januar 2026 zugesagte öffentliche Förderung ? Antwort des Parl. Staatssekretärs Stefan Rouenhoff: Die Folgen der Abwicklung des Unternehmens Zaffra für das Projekt „Concrete Chemicals/Brandenburg eSAF“ sind …
Der Abgeordnete fragt nach den Folgen der Abwicklung des Unternehmens Zaffra für das Förderprojekt „Concrete Chemicals“ am Standort PCK sowie nach den Risiken für die zugesagte Förderung.
Aus welchen Erwägungen heraus unterstützt die Bundesregierung laut der Recherche des Balkan Investigative Reporting Network und des „Spiegel“ eine aus Bundesmitteln finanzierte Beraterstruktur im Büro des serbischen Präsidenten Aleksandar Vučić, unter anderem zur Förderung des EU-Serbien-Lithiumabkommens, obwohl für Wirtschafts- und Bergbaupolitik nach serbischer Verfassung nicht der Präsident, sondern die zuständigen Fachministerien verantwortlich sind und mit dieser Unterstützung die informelle Machtkonzentration …
Die Abgeordnete hinterfragt die Begründung der Bundesregierung für die Finanzierung einer Beraterstruktur im Büro des serbischen Präsidenten, da dies verfassungsrechtlich fragwürdig sei und die Machtkonzentration von Aleksandar Vučić stärke, und fordert eine Aufschlüsselung der Kosten.
Plant die Bundesregierung mehr oder weniger Mittel für die Förderung von Wärmepumpen ein, und wie soll die Förderung künftig ausgestaltet werden? Antwort des Parl. Staatssekretärs Stefan Rouenhoff: Die Bundesregierung wird die Förderung von Wärmepumpen im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude in der bekannten Struktur, aber mit notwendigen Anpassungen aufgrund veränderter Rahmenbedingungen fortsetzen. Die BEG wird sozialer, effizienter und fokussierter …
Der Redner fragt nach der künftigen Ausgestaltung der Wärmepumpenförderung, woraufhin die Antwort der Bundesregierung soziale Staffelung, Vereinfachung und langfristige Planungssicherheit als Ziele der Anpassungen benennt.
In welchem Bereich werden die zusätzlichen Kosten der im Gebäudemodernisierungsgesetz vorgeschlagenen biogenen Brennstoffe pro Kilowattstunde liegen, und wie lauten die Abschätzungen dieses Kostenintervalls für Biomethan für die Jahre 2030, 2035 und 2040? Antwort des Parl. Staatssekretärs Stefan Rouenhoff: Die Anforderungen der Biotreppe des Gebäudemodernisierungsgesetzes greifen ab 2029. Die Preise für biogene Brennstoffe können nicht vorhergesagt werden. Annahmen für die Preisentwicklung …
Der Abgeordnete fragt nach den prognostizierten Kosten für biogene Brennstoffe im Gebäudemodernisierungsgesetz für die Jahre 2030, 2035 und 2040. Die Antwort des Staatssekretärs verweist auf die Unsicherheit von Preisprognosen aufgrund variabler Markt- und Angebotsfaktoren.
Welche Maßnahmen plant die Bundesregierung bezüglich der Sicherung der Stahlproduktion der Saarstahl AG angesichts dessen, dass bei einer möglichen Verlängerung freier CO2-Zertifikate im Rahmen der ETS1-Reformen die Investitionen dieses Pioniers der Energiewende zu einem Schaden führen könnten und sich somit trotz einer vorbildlichen Umstellung auf zukunftsfähige Technologien als Nachteil statt als Vorteil erweisen könnten ? Antwort des Parl. Staatssekretärs Stefan …
Der Abgeordnete fragt nach Maßnahmen zur Sicherung der Stahlproduktion bei Saarstahl und warnt davor, dass frühe Investitionen in klimafreundliche Technologien durch die aktuelle Ausgestaltung des Emissionshandels zu einem wirtschaftlichen Nachteil werden könnten. Der Staatssekretär antwortet mit Verweis auf finanzielle Förderungen und betont, dass das reformierte ETS so gestaltet werden soll, dass Vorreiterunternehmen nicht benachteiligt werden.
Welche verbindlichen Vorgaben hat das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt den von ihm geförderten Forschungseinrichtungen bisher zur Abwehr von Spionage-, Wissensabfluss- und Einflussnahmerisiken gemacht, und wie rechtfertigt die Bundesregierung, dass dem CISPA – Helmholtz-Zentrum für Informationssicherheit Anfang Juni 2026 ein Förderungsaufwuchs von rund 45 Millionen Euro jährlich bewilligt wurde, obwohl „die Notwendigkeit einer eigenen, dem Forschungsprofil angemessenen und tragfähigen …
Die Abgeordnete fragt nach konkreten Vorgaben zur Abwehr von Spionage und Wissensabfluss in geförderten Forschungseinrichtungen und hinterfragt die geplante Finanzierungserhöhung des CISPA trotz fehlender Sicherheitsarchitektur.
Seit wann hatten das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt sowie der Aufsichtsrat des CISPA – Helmholtz-Zentrum für Informationssicherheit Kenntnis von Bewertungen oder Warnungen des saarländischen Verfassungsschutzes, des Bundesamtes für Verfassungsschutz und des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik zu möglichen chinesischen nachrichtendienstlichen Interessen am CISPA, und welche konkreten aufsichts- oder zuwendungsrechtlichen Maßnahmen hat das Bundesministerium seitdem gegenüber dem CISPA …
Die Abgeordnete fragt nach dem Zeitpunkt der Kenntnis von Sicherheitswarnungen bezüglich chinesischer Interessen am CISPA und den daraufhin eingeleiteten Maßnahmen des Bundesministeriums.
Inwieweit hält die Bundesregierung die mit der Reform der strafrechtlichen Vermögensabschöpfung im Jahr 2017 eingeführten Instrumente der selbstständigen Einziehung für ausreichend, um inkriminiertes Vermögen im Bereich der Clankriminalität effektiv abzuschöpfen, und welche konkreten rechtspolitischen Schritte unternimmt sie vor diesem Hintergrund, um eine nach meiner Auffassung nicht ausreichend geregelte und verfassungskonforme Beweislastumkehr bei Vermögen unklarer Herkunft gesetzlich zu verankern? Antwort des …
Der Abgeordnete fragt nach der Wirksamkeit bestehender Instrumente zur Vermögensabschöpfung bei Clankriminalität und regt eine gesetzlich verankerte Beweislastumkehr an. Der Staatssekretär bestätigt die Anwendbarkeit des aktuellen Rechts, kündigt aber weitere Gesetzesverschärfungen unter Einhaltung verfassungsrechtlicher Grenzen an.
Welche rechtspolitischen Konsequenzen zieht die Bundesregierung aus der jüngsten Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs , wonach im Vorfeld einer Tat erlangte Vermögensvorteile bei tatunbeteiligten Dritten mangels der gesetzlichen Formulierung „für die Tat“ in § 73b Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 des Strafgesetzbuches strafrechtlich nicht abgeschöpft werden können, und plant sie, dieses offensichtliche Redaktionsversehen der Reform von 2017 zeitnah durch eine gesetzliche …
Der Abgeordnete fragt nach den rechtspolitischen Konsequenzen einer BGH-Entscheidung zur Vermögensabschöpfung bei Dritten und drängt auf eine gesetzliche Korrektur einer vermeintlichen Regelungslücke, insbesondere im Kontext von Cum-Ex-Geschäften.
Inwieweit stellt die Bundesregierung zukünftig eine empirische Überprüfung der Qualität der gesamt- juristischen Ausbildung in den einzelnen Bundesländern sicher, insbesondere nach der Kritik diverser Organisationen und Vereine , und was schlussfolgert die Bundesregierung bisher im Besonderen aus der Art der Umsetzung und der Durchführung hinsichtlich des Artikels 4 Nummer 3a und 4a des Gesetzes zur Modernisierung des notariellen Berufsrechts und …
Der Parlamentarische Staatssekretär verteidigt die Qualität der deutschen juristischen Ausbildung als international anerkannt und verweist auf die Zuständigkeit der Länder sowie bestehende Bundesmaßnahmen zur Modernisierung und Chancengleichheit.
Sieht die Bundesregierung anlässlich des Urteils des Bundesgerichtshofs (BGH, Urteil vom 22. Mai 2023 – AnwZ 23/22 und 24/22), in welchem einem nach Deutschland geflohenen Rechtsanwaltsehepaar, welchem im Herkunftsland die wohnrechtliche Meldung und damit auch ihre Mitgliedschaft in der Rechtsanwaltskammer des Herkunftslands ohne ihr Zutun gelöscht wurde und deswegen die Aufnahme in der Rechtsanwaltskammer versagt wurde, gesetzgeberischen Handlungsbedarf, und, wenn …
Der Parlamentarische Staatssekretär verneint angesichts eines BGH-Urteils zur Zulassung geflohener Rechtsanwälte einen gesetzgeberischen Handlungsbedarf, da die bestehende Rechtslage eine inhaltlich nahezu gleichwertige Tätigkeit bereits ermögliche.
Welche Maßnahmen plant die Bundesregierung, um sicherzustellen, dass Personen in Familien mit geringem Einkommen, darunter insbesondere Bedarfsgemeinschaften nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch, psychosoziale Unterstützungsangebote kennen und möglichst niedrigschwellig nutzen können, wenn der Siebte Armuts- und Reichtumsbericht darauf hinweist, dass Kinder und Jugendliche in Familien mit geringem Einkommen entsprechende Angebote häufiger nicht in Anspruch nehmen, weil sie ihnen nicht bekannt sind? …
Die Abgeordnete fragt nach Maßnahmen zur Bekanntmachung und niedrigschwelligen Nutzung psychosozialer Angebote für einkommensschwache Familien, worauf die Staatssekretärin bestehende Strukturen verweist und keine neuen Bundesmaßnahmen plant.
Welche Kenntnisse hat die Bundesregierung über seit 2013 in Deutschland erfolgte Fälle, in denen Angehörige von in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe lebenden Kindern und Jugendlichen dort tätigem Personal Körperverletzungen zufügten , und in wie vielen Fällen endeten diese tödlich ? Welche Kenntnisse hat die Bundesregierung über seit 2013 in Deutschland erfolgte Fälle, in denen in Einrichtungen der Kinder- und …
Die Abgeordnete fragt nach statistischen Daten zu Körperverletzungen gegen Personal in der Kinder- und Jugendhilfe durch Angehörige sowie durch Kinder und Jugendliche seit 2013, einschließlich tödlicher Verläufe.
Welche vorhandenen Einsparpotenziale meint die Bundesregierung, wenn sie auf Bundestagsdrucksache 21/4086 zu Ziffer 7 bzw. in ihrer Antwort auf meine schriftliche Frage 134 auf Bundestagsdrucksache 21/6457 erklärt, dass der Bund bereit sei, die Länder von durch das Leistungsrechtsanpassungsgesetz entstehenden Mehrausgaben unter Berücksichtigung vorhandener Einsparpotenziale zu entlasten , und was sind aus Sicht der Bundesregierung die Gründe dafür, dass die diesbezüglichen …
Die Abgeordnete fragt konkret nach den von der Bundesregierung benannten Einsparpotenzialen und den Gründen für das ausbleibende Ergebnis in den Gesprächen mit den Ländern bezüglich der Entlastung bei Mehrausgaben durch das Leistungsrechtsanpassungsgesetz.
Wann ist mit der Veröffentlichung des ursprünglich für Ende 2025 angekündigten Evaluationsberichts zum Exekutiven Fußabdruck zu rechnen, der in der Antwort auf Bundestagsdrucksache 21/3824 zu den Fragen 7 bis 10 der Kleinen Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen als „in der Erstellung“ befindlich bezeichnet wurde? Antwort des Parl. Staatssekretärs Thomas Jarzombek: Nach derzeitigem Stand ist mit einer Veröffentlichung des fragegegenständlichen …
Die Abgeordnete erkundigt sich nach dem Veröffentlichungszeitpunkt des Evaluationsberichts zum Exekutiven Fußabdruck und erhält die Auskunft, dass dieser nun erst im Laufe des Jahres 2026 erwartet wird.
Ist die Antwort der Bundesregierung auf meine schriftliche Frage 175, in der ich nach Maßnahmen der Qualitätsprüfung für KI-Agenten im Rahmen des Projekts SPARK gefragt hatte, Bundestagsdrucksache 21/5249, in der die Bundesregierung lediglich beschrieben hat, welche Aufgaben die KI-Agenten in dem Projekt übernehmen sollen, jedoch nach meinem Verständnis keinerlei Qualitätssicherungsmaßnahmen aufgeführt hat, so zu verstehen, dass eine strukturierte Qualitätsüberprüfung der …
Die Abgeordnete fragt nach der Qualitätsprüfung von KI-Agenten im Projekt SPARK; der Staatssekretär erläutert detailliert die technischen, prozessualen und kontinuierlichen Qualitätssicherungsmaßnahmen sowie das Human-in-the-loop-Prinzip.
Welche „Berichts- und Dokumentationspflichten“ möchte die Bundesregierung im Rahmen der sogenannten „34 Reformbeschlüsse“ konkret abschaffen, und welche „relevanten Standards aus den Bereichen Menschenrechte, Bürgerrechte“ sollen konkret nicht abgeschafft werden? Antwort des Parl. Staatssekretärs Thomas Jarzombek: Die Regierungskoalition aus CDU, CSU und SPD hat mit dem „Programm für Aufschwung und Beschäftigung“ am 1. Juli 2026 unter anderem beschlossen, dass gesetzliche Berichtspflichten …
Der Abgeordnete erkundigt sich nach den konkreten Details der geplanten Abschaffung von Berichtspflichten und der Aufrechterhaltung von Menschenrechtsstandards im Rahmen der sogenannten 34 Reformbeschlüsse.
Verbleibt die Projektgesellschaft DB Projekt Stuttgart–Ulm GmbH bei der DB-Holding inklusive der Belastungen durch eingetretene und womöglich noch eintretende Kostensteigerungen bei Stuttgart 21, und welche konkreten Auswirkungen hat dies auf die Deutsche Bahn AG ? Antwort des Parl. Staatssekretärs Christian Hirte: Die DB Projekt Stuttgart–Ulm GmbH ist weiterhin eine Tochtergesellschaft der Deutsche Bahn AG . Es besteht zwischen der PSU …
Der Abgeordnete erkundigt sich nach der verbleibenden Zugehörigkeit der Projektgesellschaft zu DB-Holding und den konkreten wirtschaftlichen Auswirkungen von Kostensteigerungen beim Projekt Stuttgart 21 auf die Deutsche Bahn AG.
Welche Chancen und Risiken sieht die Bundesregierung hinsichtlich des Vorschlags der Deutschen Bahn AG, die Sicherung von Rohstofftransporten bei der Versorgung der Stahlindustrie durch die Bahn zu verstärken, und welche Pläne hat sie diesbezüglich für eine Stärkung des Schienennetzes durch Stahl aus heimischer Produktion ? Antwort des Parl. Staatssekretärs Christian Hirte: Die Bundesregierung begrüßt diese Initiative. Im Übrigen wird auf …
Der Abgeordnete erkundigt sich nach der Bewertung von Chancen und Risiken sowie nach konkreten Plänen der Bundesregierung zur Stärkung des Schienennetzes durch heimischen grünen Stahl im Kontext einer Initiative der Deutschen Bahn.
Plant die Bundesministerin für Gesundheit, Nina Warken, die Forderung mehrerer Bundesländer – darunter Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz und das Saarland – nach einer vollständigen Steuerfinanzierung versicherungsfremder Leistungen zeitnah in das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz aufzunehmen, und, wenn ja, mit welchen konkreten Maßnahmen ? Antwort des Parl. Staatssekretärs Dr. Georg Kippels: Es gibt keine allgemeingültige Definition von versicherungsfremden Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung . Die GKV …
Der Abgeordnete erkundigt sich nach der geplanten Umsetzung der vollständigen Steuerfinanzierung versicherungsfremder Leistungen in der gesetzlichen Krankenversicherung auf Basis von Forderungen mehrerer Bundesländer.
Weshalb wird nach Kenntnis der Bundesregierung im aktuellen Hitzeschutzplan des Bundesministeriums für Gesundheit nicht auf die Verwendung von Klimaanlagen hingewiesen, und welche Rolle nimmt nach Einschätzung der Bundesregierung die Verwendung von Klimaanlagen im Rahmen des sogenannten Hitzeschutzes ein? Antwort des Parl. Staatssekretärs Dr. Georg Kippels: Nationale wie internationale Empfehlungen zum gesundheitlichen Hitzeschutz umfassen üblicherweise gestufte Vorschläge zur Minderung der Lufttemperatur …
Der Redner fragt nach den Gründen für das Fehlen von Hinweisen auf Klimaanlagen im Hitzeschutzplan und deren eingeschätzter Rolle. Die Antwort bestätigt, dass Klimaanlagen als anerkannter Baustein zur Reduzierung hitzebedingter Erkrankungen und Todesfälle gelten.
Hat die Bundesregierung vor der Festlegung auf die von Bundeskanzler Friedrich Merz angekündigte Schaffung einer gesetzlichen Regelung, die eine telefonische Krankschreibung nicht mehr erlaubt und vom ersten Krankheitstag an eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung verlangt , eine – jedenfalls überschlägige bzw. vorläufige – Folgenabschätzung in Bezug auf die Auswirkungen einer solchen Regelung auf die ambulante und insbesondere hausärztliche Versorgung vorgenommen , und hat …
Der Abgeordnete fragt nach einer Folgenabschätzung zur Abschaffung der telefonischen Krankschreibung bezüglich der Belastung des ambulanten Sektors und nach geplanten finanziellen Ausgleichsmaßnahmen.
Welche Steigerung der Todeszahlen während der Hitzetage im Juni hat die Bundesregierung für ihr Lagebild festgehalten, und werden seitens des Bundes Maßnahmen zum Hitzeschutz für Krankenhäuser- und Pflegeeinrichtungen geplant, und, wenn ja, welche? Antwort des Parl. Staatssekretärs Dr. Georg Kippels: Das Robert Koch-Institut veröffentlicht in den Sommermonaten wöchentlich eine Schätzung zur hitzebedingten Mortalität. Der erste Bericht wurde am 2. Juli …
Der Redner erkundigt sich nach der Anzahl hitzebedingter Todesfälle im Juni und nach geplanten staatlichen Schutzmaßnahmen für Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen, woraufhin die Antwort konkrete Mortalitätszahlen des RKI nennt und auf die Zuständigkeit der Länder sowie bestehende Fördermöglichkeiten verweist.