Kostenfreies, gesundes und leckeres Mittagessen in allen Schulen und Kitas
Tagesordnungspunkt 13 · 21/80 · 21. Mai 2026
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Etwa 14 Millionen Kinder und Jugendliche gehen in Deutschland in die Kita und zur Schule. Knapp ein Viertel davon ist von Armut und sozialer Ausgrenzung gefährdet. Diesen Zustand werden wir Linken niemals schweigend hinnehmen. Deshalb fordern wir auch in dieser Legislaturperiode ein kostenfreies, leckeres und vor allem gesundes Mittagessen in Kitas und …
Die Rednerin fordert ein kostenfreies, gesundes Mittagessen in Kitas und Schulen, um Ernährungsarmut zu bekämpfen und Chancengleichheit zu fördern. Sie verweist auf gesundheitliche Einsparpotenziale, die Interessen regionaler Landwirte sowie Empfehlungen des Bürgerrats und kritisiert die Prioritäten der Bundesregierung sowie Kürzungen im Gesundheitsbereich.
Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren! Es gibt diese Anträge, bei denen die Leute draußen zuerst denken: Wer jetzt dagegenredet, kann kommunikativ nur sehr schwer gewinnen. Kostenlose Schulessen für alle Kinder, das ist doch total sympathisch. Also, gegen ordentliches Essen hat hier wirklich niemand was einzuwenden, spätestens nach drei Sitzungswochen in Berlin nicht mehr. Aber ich glaube, gerade wenn es …
Caroline Bosbach lehnt ein kostenloses Schulessen für alle Kinder ab und argumentiert, dass dies unsozial, zu teuer und föderalistisch nicht machbar sei. Stattdessen befürwortet sie die bestehende zielgerichtete Unterstützung für bedürftige Familien und betont die Eigenverantwortung der Eltern sowie die Wahlfreiheit bei der Ernährung.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Verehrte Kolleginnen und Kollegen! Die Linksfraktion legt uns heute einen weiteren zentralistischen Antrag vor: Es geht um kostenloses, gesundes Mittagessen für 15 Millionen Kinder und Jugendliche in allen Kitas und Schulen, finanziert aus dem Bundeshaushalt. Das klingt zunächst einmal gut, und vieles in Ihrem Antrag geht durchaus in eine richtige Richtung. Problematisch ist aber Ihre Forderung …
Der Redner lehnt den Antrag der Linksfraktion auf ein bundesweit finanziertes, kostenloses Mittagessen aufgrund von Zuständigkeitsfragen und einer kritisierten Bevorzugung pflanzlicher Biolebensmittel ab. Er verweist auf eigene landespolitische Initiativen der AfD für kostenloses Schulessen und fordert, dass solche Themen auf Länderebene geregelt werden.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Das Anliegen, Kindern und Jugendliche eine, wie es im Titel Ihres Antrages heißt, „kostenfreie, gesunde und leckere Verpflegung“ zu ermöglichen, verbindet uns, denke ich zumindest, über die Fraktionsgrenzen hinweg. Wobei ich bei dem Begriff „lecker“ etwas gestutzt habe, weil „lecker“ ja doch eher subjektiv ist: Der eine empfindet Linsen mit Gemüse als …
Die Rednerin begrüßt das Anliegen einer besseren Schul- und Kitaverpflegung, lehnt den Antrag jedoch mangels rechtlicher Klarheit der Bundeskompetenz und fehlender realistischer Umsetzungsperspektiven ab. Sie betont die Zuständigkeiten der Länder und Kommunen und verweist stattdessen auf die Notwendigkeit umfassender Präventionspolitik.
Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Kein Kind sollte wegen des eigenen Geldbeutels hungrig in der Schule sitzen. Die Regierung scheint daran leider wenig ändern zu wollen, wenn wir uns die Debatten der letzten Wochen anschauen. Wissen Sie, was für CDU und CSU anscheinend das größte Problem bei der Kinderernährung in den deutschen Schulen ist? Es ist die Tofuwurst, und …
Die Rednerin wirft der Union vor, durch den Fokus auf pflanzliche Alternativen wie Tofuwurst von fehlenden Konzepten für ein kostenfreies, gesundes Schulessen abzulenken. Sie kritisiert zudem, dass Bundeskanzler Merz die Lebensrealität von Familien mit finanziellen Sorgen ignoriere.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Damen und Herren! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Wir alle wünschen uns ein gesundes und leckeres Mittagessen an unseren Schulen. So ist insbesondere in der Kindheit und Jugend eine gesunde und ausgewogene Ernährung äußerst wichtig für die spätere körperliche, geistige und emotionale Entwicklung. Da verwundert die Tatsache, dass in Deutschland der Anteil des verfügbaren Haushaltseinkommens …
Der Redner betont die Wichtigkeit gesunder Ernährung für Kinder, argumentiert jedoch, dass das verfügbare Haushaltseinkommen eine Frage persönlicher Prioritätensetzung sei. Er lehnt den Antrag auf kostenfreies Mittagessen aufgrund ungelöster Finanzierungsfragen, möglicher Lebensmittelverschwendung und föderaler Kompetenzkonflikte ab.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Und vor allem natürlich: Liebe Schüler auf der Zuschauertribüne! Cola, Eistee, Capri-Sonne, Pick up, Pizzateilchen, Schokocroissant und natürlich bei dem schönen warmen Wetter: Calippo Cola, bretthart gefroren: Das waren die Dinge, die ich als Lehrer in meinem Schulkiosk im Angebot hatte und die richtig gut liefen. Da habe ich natürlich viel zur …
Der Redner erkennt zwar den Wert einer gesunden Schulernährung an, lehnt den Antrag jedoch als unrealistisch, ideologisch und teuer ab. Er befürchtet einen Verlust von Fachunterricht zugunsten von Ernährungsberatung und fordert stattdessen ein pragmatisches, kostengünstiges Mittagessen.