Zulagen für spezialisierte Kräfte und für besonders befähigte Unterstützungskräfte der Bundeswehr
Tagesordnungspunkt 19 · 21/80 · 21. Mai 2026
Sehr geehrter Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Sehr geehrter Herr Minister! Und natürlich auch: Werte Kameraden! Denn heute geht es um Sie. Was kann ich Ihnen als gedienter Offizier mit 27 Jahren Diensterfahrung sagen? Ich kann Ihnen eines sagen: Der Dienst in der Bundeswehr ist kein Job wie jeder andere. Es ist kein gewöhnlicher Beruf, kein reiner Broterwerb und …
Der Redner fordert die rückwirkende Gewährung von Zulagen für spezialisierte Kräfte der Bundeswehr ab Januar 2026 sowie eine einmalige Kompensationszahlung für die letzten drei Jahre, da bislang nur ein Teil dieser Einheiten entsprechende Vergütungen erhalte. Er kritisiert die bürokratische Verzögerung und einen Beförderungsstopp im Verteidigungsministerium als frustrierend und ungerecht gegenüber den Soldaten.
Sehr geehrter Herr Präsident! Lieber Herr Wehrbeauftragter! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Natürlich klingt es erst mal gut, zusätzliche Zulagen für Spezialkräfte und besonders befähigte Unterstützungskräfte der Bundeswehr zu fordern. Selbstverständlich weiß auch jeder in diesem Hohen Haus, dass gerade diese Soldatinnen und Soldaten Außergewöhnliches leisten. Sie übernehmen hochkomplexe Aufgaben, tragen enorme Verantwortung und stehen unter besonderer psychischer und physischer Belastung. …
Der Redner lehnt den Antrag auf zusätzliche Zulagen für Spezialkräfte ab, da er Einzelmaßnahmen ohne gesamt-systematisches Konzept kritisiert. Er fordert stattdessen eine umfassende, verlässliche Personalpolitik, die langfristig Karrierewege und Familienvereinbarkeit für alle Soldatinnen und Soldaten sichert.
Herr Präsident! Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen! Die AfD inszeniert sich mit ihrem Schaufensterantrag wieder einmal als angebliche Anwältin der Soldatinnen und Soldaten. Das ist von einer so grundlegend arbeitnehmerfeindlichen Partei wie Ihnen schon ganz starker Tobak, muss ich sagen. In Gesprächen mit Soldatinnen und Soldaten erlebe ich zum Glück, dass es den allermeisten von ihnen extrem peinlich ist, wenn …
Ulrich Thoden (DIE LINKE) kritisiert den Antrag der AfD auf Erweiterung des Zulagensystems für Spezialkräfte der Bundeswehr als Klientelpolitik und verweist darauf, dass in diesem Bereich kein Personalmangel herrscht. Er wirft der AfD vor, unter dem Deckmantel der Gleichbehandlung den deutschen Militarismus zu fördern, während sie die Bedrohung durch Russland bestreite.
Vielen Dank. – Kollegin Vivian Tauschwitz von der CDU/CSU-Fraktion hat ihre Rede zu Protokoll gegeben. Die Kollegin Sabine Dittmar von der SPD-Fraktion hat ihre Rede ebenfalls zu Protokoll gegeben, sowie der Kollege Niklas Wagener von der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen.1Anlage 2 Damit schließe ich die Aussprache. Interfraktionell wird Überweisung der Vorlage auf Drucksache 21/6028 an die in der Tagesordnung aufgeführten …
Vor einiger Zeit war ich bei einer Veranstaltung des Deutschen BundeswehrVerbandes. Dort wurde mir sehr deutlich geschildert, mit welchen besonderen Belastungen unsere Spezialkräfte und ihre Unterstützungskräfte täglich umgehen müssen und dass es im Bereich der Zulagen Handlungsbedarf gibt. Eines ist klar: Unsere Spezialkräfte leisten Herausragendes für die Sicherheit unseres Landes – und das in allen Teilstreitkräften. Sie übernehmen hochriskante und …
Die Rednerin betont die Bedeutung einer angemessenen besoldungsrechtlichen Würdigung für Spezialkräfte der Bundeswehr, warnt jedoch vor vorschnellen Einzelmaßnahmen ohne Berücksichtigung des komplexen Gesamtsystems. Die Unionsfraktion lehne den Antrag daher als zu kurz gedacht ab und fordere nachhaltige, rechtssichere Lösungen für die gesamte Truppe.
Die Bundeswehr steht täglich vor enormen Herausforderungen. Gerade die spezialisierten Kräfte und ihre Unterstützungseinheiten leisten unter schwierigsten Bedingungen einen unverzichtbaren Beitrag für die Sicherheit unseres Landes. Wer besondere Risiken trägt, besondere Belastungen auf sich nimmt und höchste Anforderungen erfüllt, der verdient dafür auch eine angemessene Anerkennung – und zwar nicht nur in Worten, sondern auch im Besoldungsrecht. Genau darum geht …
Die Rednerin fordert die besoldungsrechtliche Gleichstellung spezialisierter Unterstützungskräfte der Bundeswehr, die vergleichbare Belastungen wie bereits anspruchsberechtigte Kräfte tragen. Sie verweist auf die gesetzlichen und administrativen Abstimmungsprozesse und grenzt sich von kurzfristigen Einzellösungen ab, betont jedoch die Notwendigkeit zügiger Umsetzung für Fairness und Verlässlichkeit.
Zunächst eines ganz klar: Die Soldatinnen und Soldaten unserer Spezial- und spezialisierten Kräfte sowie die besonders befähigten Unterstützungskräfte leisten Außergewöhnliches. Ob beim KSK, beim KSM, bei der 4. Staffel des Hubschraubergeschwaders 64 oder in unterstützenden Funktionen – diese Menschen übernehmen Verantwortung unter extremen Bedingungen. Dafür gebührt ihnen Respekt und Anerkennung, und zwar ehrlich gemeint – nicht instrumentalisiert. Denn genau das …
Wagener würdigt die Leistung der Spezial- und Unterstützungskräfte der Bundeswehr, kritisiert jedoch, dass die AfD das Thema für Symbolpolitik instrumentalisieren. Er fordert stattdessen einen ganzheitlichen Ansatz, der alle Unterstützungskräfte einbezieht, und verweist auf die Loyalität zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung.