Ein starker Europäischer Wettbewerbsfähigkeitsfonds für Souveränität und neuen Wohlstand
Tagesordnungspunkt 7a, Tagesordnungspunkt 13 · 21/78 · 8. Mai 2026
Sehr geehrter Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Wir alle fragen uns diese Woche: Wo ist eigentlich Friedrich Merz? Das Chaos in dieser Koalition erreicht täglich ein neues Level, und der Kanzler ist inzwischen so darin verheddert, dass er auf europäischer Bühne ausfällt. Beim Gipfel der Europäischen Politischen Gemeinschaft geht es um die Sprache der Macht, die Kanzler Merz von …
Chantal Kopf kritisiert das Europapolitische Handeln der Regierungskoalition und insbesondere Friedrich Merz als chaotisch und planlos. Sie fordert stattdessen eine gemeinsame europäische Herangehensweise zur Förderung von Sicherheit und Wohlstand und wirbt für einen EU-Wettbewerbsfähigkeitsfonds, klare Rechtsstaatsregeln sowie den Erhalt von Förderprogrammen wie LEADER für ländliche Regionen.
Herr Präsident! Werte Kolleginnen und Kollegen! Wir beraten unter anderem heute auch einen Antrag der Linken. Als ich den gelesen habe, war ich, offen gestanden, fassungslos. Denn darin werfen Sie uns vor, dass wir ohne Not Europa militärisch aufrüsten. Sie sind nicht mal in der Lage zu benennen, warum wir das tun. Als ob wir plötzlich irgendeinen Fetisch für Uniformen …
Whittaker verteidigt europäische Aufrüstung als Antwort auf russische Aggression und betont die Notwendigkeit wirtschaftlicher Stärke als Grundlage für Sicherheit und Sozialleistungen. Er spricht sich zudem für Bürokratieabbau, die Überprüfung von Sozialausgaben auf ihre Wirksamkeit sowie die Konsolidierung von EU-Töpfen aus.
Sehr geehrter Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Unter von der Leyen I war der Green Deal noch in aller Munde. Das Motto war ganz offen und unverblümt „Klimaneutralität über alles“, sodass man hier wenigstens noch genau das bekommen hat, was auch angekündigt wurde. Die Ergebnisse waren dabei aber ebenso ernüchternd wie vorhersehbar. Denn diejenigen, die einen Deal mit Sozialisten …
Der Redner kritisiert die europäische Wirtschafts- und Klimapolitik als planwirtschaftlich und wettbewerbsfeindlich, derentwegen Deutschland deindustrialisiere und Wohlstand verliere. Er kontrastiert dies mit dem Versprechen einer AfD-geführten Europapolitik, die auf Nationalstaaten, freien Markt, Kappung der Migration und den Export von Waren statt Moral setzt.
Sehr geehrter Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Sehr geehrter Herr Kollege Fehre, Sie sprechen von Hunderttausend Arbeitsplätzen, die in Gefahr sind. Hunderttausende, Millionen Arbeitsplätze wären in Gefahr, wenn Sie Verantwortung in diesem Land tragen würden und Ihre Europapolitik durchsetzen würden, die Sie im Sinn haben. Das würde dem europäischen Gedanken schaden. Und das würde der deutschen Wirtschaft, den deutschen …
Der Redner betont die historische Bedeutung der europäischen Integration als Friedens- und Wohlstandsprojekt und warnt vor den Folgen einer europafeindlichen Politik. Er fordert gemeinsame europäische Antworten auf aktuelle Herausforderungen durch Investitionen in Innovation, faire Handelsbeziehungen und den Erhalt der industriellen Basis.
Sehr geehrter Herr Präsident! Verehrte Kolleginnen und Kollegen! Ja, Herr Whittaker, der 8. Mai erinnert auch daran, dass die europäische Idee nach zwei Weltkriegen war, dass durch sozialen Ausgleich, dass durch wirtschaftliche Verflechtung Frieden gesichert werden soll. Und genau daran soll auch unser Antrag erinnern. Ich glaube, wenn Sie ihn lesen, wissen Sie das auch. Sehr geehrte Damen und Herren, …
Die Rednerin kritisiert Kürzungen im EU-Haushalt im Sozialbereich und der Regionalpolitik sowie eine Zentralisierung von Entscheidungen weg von den Ländern. Sie fordert stattdessen ein starkes soziales Budget, mehr demokratische Kontrolle und den Erhalt der Mitsprache der Länder für ein solidarisches Europa.
Sehr geehrter Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Mit dem Mehrjährigen Finanzrahmen stellen wir die entscheidenden Weichen für die europäische Politik der nächsten Jahre. Unsere Prioritäten sind dabei ganz klar Wettbewerbsfähigkeit und Verteidigung. Wenn der Haushalt diese Prioritäten nicht widerspiegelt, verfehlt er ganz klar seinen Zweck. Ein historisch wichtiger Kern des EU-Haushaltes ist und bleibt aber auch die Gemeinsame Agrarpolitik. …
Der Redner fordert, dass der Mehrjährige Finanzrahmen der EU die Prioritäten Wettbewerbsfähigkeit und Verteidigung widerspiegelt und dabei die Gemeinsame Agrarpolitik als Kernbereich sichert. Er lehnt neue EU-Schulden und Eigenmittel ab, befürwortet jedoch eine strategische Verknüpfung von wirtschaftlichen und entwicklungspolitischen Interessen im Instrument Global Europe.
Sehr geehrter Herr Präsident! Sehr geehrte Damen und Herren! Der derzeitig in Verhandlung befindliche EU-Haushalt mit einem Volumen von voraussichtlich über 2 Billionen Euro ist ein enormes Risiko für die nationalen Haushalte. Trotz explodierender Schulden, Steuererhöhungen und unkontrollierbarer Löcher in unserem Haushalt fordern die vorliegenden Anträge im neuen Mehrjährigen Finanzrahmen für 2028 bis 2034 weitere milliardenschwere Maßnahmen und dazu weitere …
Der Redner kritisiert den EU-Haushalt und weitere Kompetenzverschiebungen an die EU als finanzpolitisch verantwortungslos. Er fordert stattdessen Subsidiarität, weniger Bürokratie und mehr nationale Souveränität.
Sehr geehrter Herr Präsident! Werte Kolleginnen und Kollegen! Die Förderung einer gedeihlichen Entwicklung des ländlichen Raums und die Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse sind der SPD ein besonderes Anliegen. Ich lebe ja selber „in the middle of nüscht“ und weiß daher um die Sorgen der Bevölkerung in Bezug auf die künftige Ausgestaltung der Gemeinsamen Agrarpolitik der Europäischen Union. Mir ist völlig klar, …
Die Rednerin betont die Wichtigkeit der Förderung ländlicher Räume für gesellschaftlichen Zusammenhalt und Akzeptanz der Demokratie. Sie fordert den Erhalt des LEADER-Programms und betont das Prinzip öffentliches Geld für öffentliche Leistungen in der Gemeinsamen Agrarpolitik.
Liebe Kolleginnen und Kollegen, bevor wir die letzte Stimme in der Aussprache hören, möchte ich Sie um Kooperation bitten. Wenn ich gleich nach Alexander Jordans Rede zur namentlichen Abstimmung aufrufe, erfolgt unmittelbar danach eine einfache Abstimmung. Ich würde Sie bitten, so lange im Saal zu bleiben, damit ich auch die zweite Abstimmung mit Ihrer Hilfe durchführen kann und wir zu …
Sehr geehrter Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Die Gemeinsame Agrarpolitik, kurz: GAP, ist eine Erfolgsgeschichte. Gestartet im Jahr 1962, ermöglichte sie Produktivitätssteigerungen in der Landwirtschaft, sicherte die Nahrungsmittelversorgung nach dem Zweiten Weltkrieg, dessen Ende sich heute auf den Tag genau zum 81. Mal jährt, und führte Europa zusammen. Im Laufe der Jahre wurde die GAP weiterentwickelt, von einer reinen …
Alexander Jordan verteidigt die bisherige Ausrichtung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) als Erfolgsgeschichte und lehnt die Anträge der Grünen ab, die er als überbürokratisch und ideologisch motiviert kritisiert. Er fordert stattdessen eine pragmatische, unbürokratische GAP, die Ernährungssicherheit, Bezahlbarkeit von Lebensmitteln und stabile Einkommen für Landwirte sichert.