Zweites Gesetz zur Änderung des Energiesteuergesetzes zur temporären Absenkung der Energiesteuer für Kraftstoffe (2. Energiesteuersenkungsgesetz)
Tagesordnungspunkt 6a, Zusatzpunkt 11 · 21/75 · 24. April 2026
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen! Wir beschließen heute das 2. Energiesteuersenkungsgesetz. Man muss ganz klar sagen: Die Lage im Nahen Osten ist nach wie vor brandgefährlich. Es sah zwischendurch so aus, als ob die Straße von Hormus wieder geöffnet wird, aber jetzt haben wir wieder dieselbe Problematik. Die Rohölpreise sind hoch. Die Menschen merken das an …
Der Redner begrüßt die Senkung der Energiesteuer um 17 Cent als gezielte Entlastung für Verbraucher und Unternehmen bei hohen Rohölpreisen sowie als Inflationsbremse. Er lehnt alternative Entlastungsvorschläge im aktuellen Moment ab, wirbt für die Transformation hin zu erneuerbaren Energien und lehnt neue Kernkraftwerke aufgrund ihrer Gefahren ab.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Steuerzahler! Vorweg: Wir werden diesem Gesetz zustimmen, wenn auch schweren Herzens zustimmen; denn – das ist wichtig – schnelle Entlastungswirkungen sind in der Tat nützlich. Es gilt aber auch hier, liebe Kollegen der Koalition: Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht. Ich muss den Bürgern auch mitteilen: Dieser Tropfen auf den heißen Stein – 17 …
Der Redner kündigt die Zustimmung der AfD zum Gesetz an, kritisiert die Maßnahmen aber als unzureichend und temporär. Er fordert stattdessen eine deutliche Erhöhung der Pendlerpauschale, die Abschaffung der CO2-Bepreisung und lehnt eine Übergewinnsteuer sowie die 1000-Euro-Prämie ab, da diese die Wirtschaft schädigen und Arbeitnehmer und Betriebe nicht ausreichend entlasten.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen! Sehr geehrte Damen und Herren! Am 11. April hat der Koalitionsausschuss ein umfassendes Entlastungspaket auf den Weg gebracht. Im Mittelpunkt stehen die hohen Energiepreise. Heute, keine zwei Wochen später, beschließen wir die zentralen Maßnahmen dieses Pakets in finaler Lesung. Wir senken die Energiesteuer auf Kraftstoffe kurzfristig und spürbar um 17 Cent …
Der Redner lobt die kurzfristige Absenkung der Energiesteuer um 17 Cent als zielgenaue Entlastung für Pendler, Unternehmen und die Landwirtschaft sowie die freiwillige, steuerfreie Arbeitgeber-Entlastungsprämie. Zudem preist er im selben Gesetzentwurf enthaltene Reformen des Steuerberatungsrechts, der Grunderwerbsteuer und der Gewerbesteuer als bürokratieabbauend und rechtssichernd.
Frau Präsidentin! Sehr geehrte Damen und Herren! Das Kerosin ist knapp. Urlaubsflüge stehen in diesem Jahr infrage. Die Preise für Diesel und Benzin sind gerade gestern wieder durch die Decke geknallt. In dieser schwierigen Lage bringen Sie hier ein Gesetz ein, mit dem Sie den Verbrauch von fossilen Brennstoffen auch noch befeuern. Das sage nicht ich, sondern das steht in …
Audretsch kritisiert die geplante Energiesteuersenkung als falschen Weg, da sie den fossilen Verbrauch befeuere und die Krise verschärfe. Er fordert stattdessen eine Senkung der Stromsteuer sowie eine konsequente Elektrifizierung und den Ausbau erneuerbarer Energien.
Frau Präsidentin! Liebe Anwesende! Seit dem Irankrieg treiben Mineralölkonzerne von den Verbrauchern täglich weit mehr als 20 Millionen Euro an krisenbedingten Übergewinnen ein. Was macht die Bundesregierung, um gegenzuhalten? Sie kopiert gescheiterte Maßnahmen aus Ampelzeiten, und zwar noch schlechter, als Sparversion. Der Tankrabatt, über den hier gesprochen wird, soll für zwei Monate den Liter Sprit um 17 Cent senken. Das …
Die Rednerin kritisiert die geplante Energiesteuersenkung als unzureichend und fehleranfällig zugunsten der Mineralölkonzerne. Sie fordert stattdessen direkte Entlastungen wie ein Energiekrisengeld, ein 9-Euro-Ticket und eine Abschöpfung von Übergewinnen.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen! Gerade debattieren wir über einen wirklichen Gesetzesbrocken, der zeigt: Wir als Koalition liefern. Ich würde mich in meiner Rede gerne auf den Teil fokussieren, an dem ich selber mitwirken durfte: die Änderung des Steuerberatungsgesetzes. Wer in den vergangenen Monaten die Verhandlungen medial beobachtet hat, dem ist sicherlich nicht entgangen, dass diese …
Der Redner präsentiert die Änderungen im Steuerberatungsgesetz alsKoalitionsleistung, betont das Festhalten am Fremdbesitzverbot und begrüßt die Lockerung für Kanzleien. Er hebt die Entlastung der Bürger durch die Erweiterung der Lohnsteuerhilfe und die verlängerte Entlastungsprämie hervor.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Kollegen! Liebe Steuerzahler! Heute beraten wir über ein Gesetz, das für zwei Monate so tut, als hätte die Regierung endlich begriffen, was sie den Bürgern mit ihrer Energie- und Abgabenpolitik seit Jahren antut. Denn ja, diese Senkung geht in die richtige Richtung. Wenn Benzin und Diesel steuerlich um 17 Cent je Liter entlastet werden …
Jörn König (AfD) unterstützt die temporäre Energiesteuersenkung als unzureichendes Notpflästerchen, fordert aber dauerhafte Entlastungen und die Abschaffung der CO2-Steuer. Er kritisiert die Regierungspolitik scharf und portrays die Bürger als ausgenutzte Melkkuh.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Auch die Damen und Herren auf der Zuschauertribüne möchte ich heute begrüßen, besonders die Besuchergruppe aus meinem schönen Wahlkreis Wiesbaden. Herzlich willkommen! Ja, liebe AfD, es gibt ein Leben vor dem Tod, und wir, die CDU/CSU, sorgen dafür, dass dieses Leben besser wird und gut wird. Wir erleben derzeit einen exogenen Ölpreisschock. …
Dr. Stefan Korbach begründet die temporäre Absenkung der Energiesteuer als schnelle, bürokratiearme und zielgenaue Akutmaßnahme gegen den exogenen Ölpreisschock und betont, dass ergänzendes Kartellrecht sicherstellen müsse, dass die Entlastung bei den Verbrauchern ankommt.
Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Natürlich hatte ich gehofft, dass die Koalition mich zu meinem heutigen Geburtstag positiv überrascht. Aber leider bleibt es offensichtlich dabei, dass heute die Stromsteuer nicht für alle gesenkt wird, außer Sie stimmen doch noch unserem Gesetzentwurf zu. Das ist aus mehreren Gründen bedauerlich: keine Entlastung für alle, kein Bürokratieabbau, keine Förderung von zukunftssicheren Alternativen …
Der Redner kritisiert die geplante Absenkung der Energiesteuer (Tankrabatt 2.0) als sozial unausgewogen und fordert stattdessen Direktzahlungen in Kombination mit einem Deutschlandticket. Zudem bemängelt er, dass das ebenfalls behandelte Steuerberatergesetz bei der Unterstützung für Selbstständige nicht weit genug gehe.
Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Sehr geehrter Herr Kollege Behrens, Sie haben eben gesagt, Sie hätten sofort reagiert. Ich glaube, die Wahrheit ist, dass Sie sechs Wochen lang die Leute mit der Preistreiberei in Deutschland alleingelassen haben. Wissen Sie, was das war und ist? Das ist unterlassene Hilfeleistung. Die Energiesteuer ist eher ein Strohfeuer für zwei Monate, nicht zielgenau …
Der Redner kritisiert die geplante Energiesteuersenkung als unzureichend und wirft der Regierung sowie Mineralölkonzernen Preistreiberei vor. Er fordert stattdessen eine Preisaufsicht, ein Krisenenergiegeld sowie die rasche Einführung einer Übergewinnsteuer.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Es sind insbesondere hier von der extrem rechten Seite abenteuerliche Reden gehalten worden. Deswegen lassen Sie mich zumindest zu Beginn einmal kurz darauf eingehen. Ja, ich lebe gerne in Deutschland. Ich finde, Deutschland ist ein wunderschönes Land. Deutschland ist ein Land, das guter Nachbar ist, das miteinander zusammenhält, das hervorragende …
Frauke Heiligenstadt wendet sich gegen die Vorschläge der AfD zur Abschaffung der CO2-Steuer und der Mehrwertsteuer auf Benzin und kritisiert, dass diese Pläne ein Loch von 55 Milliarden Euro in den Bundeshaushalt reißen würden.
Nein, ich lasse keine Frage von Herrn Gottschalk zu. Der durfte schon reden, und das auch viel zu lange. Meine sehr verehrten Damen und Herren, diese Koalition dagegen handelt. Denn kein Vorschlag, der von der rechten oder der linken Seite und leider auch von den Grünen gekommen ist, wirkt direkt. Tatsächlich direkt und schnell wirksam sind die Vorschläge, die wir …
Die Rednerin verteidigt die temporäre Absenkung der Energiesteuer als die schnellste und direkteste Entlastungsmaßnahme für die Bürger und verweist auf wissenschaftliche Belege für eine Weitergabe der Preissenkung. Sie grenzt sich von Vorschlägen der Opposition und der Grünen ab, betont aber gleichzeitig das fortbestehende Engagement der SPD für eine Übergewinnsteuer.
Ein kurzer Hinweis noch: Wir haben uns hier geeinigt, dass wir uns nicht persönlich mit Extremismusvorwürfen überziehen. Das gilt für alle Seiten. Diesen Hinweis möchte ich noch mal geben. – Das gilt immer für beide Seiten, gell? Darüber haben wir auch im Ältestenrat gesprochen. Ich lasse jetzt für eine Kurzintervention, weil er keine Chance zur Zwischenfrage hatte, Herrn Gottschalk zu. …
Vielen Dank, Frau Präsidentin, für das Zulassen der Kurzintervention und auch dafür, dass Sie das noch mal klargestellt haben. – Ich kann das für Frau Heiligenstadt kurz und knackig formulieren. Würden Sie bitte zur Kenntnis nehmen, dass Sie hier, denke ich, eventuell nicht richtig gelesen haben, was häufig vorkommt. Ich habe mitnichten gesagt, dass wir die Umsatzsteuer auf Mineralölprodukte abschaffen …
Der Redner verteidigt einen Vorstoß zur temporären Absenkung der Umsatzsteuer auf Mineralölprodukte auf 7 Prozent und verweist auf angebliche Einsparpotenziale von 50 Milliarden Euro durch einen alternativen Haushalt. Er fordert die Abschaffung der CO2-Bepreisung, eine Absenkung der Energiesteuer sowie den Stopp der Finanzierung des Ukraine-Krieges, um die finanzielle Belastung der Bürger zu entlasten.
Herr Abgeordneter Gottschalk, Sie haben gefordert, die Mehrwertsteuer auf Benzin von derzeit 19 auf 7 Prozent abzusenken. Das macht circa 30 Milliarden Euro aus. Sie haben gefordert, die CO2-Bepreisung vollständig zu streichen. Das macht 20 Milliarden Euro aus. Sie haben gefordert, die Pendlerpauschale, die wir übrigens im letzten Jahr erhöht haben, und zwar schon ab dem ersten Kilometer, womit wir …
Frauke Heiligenstadt greift steuerpolitische Forderungen der AfD auf und beziffert deren Gesamtentlastungsvolumen auf bis zu 230 Milliarden Euro, was einer Halbierung des Bundeshaushalts entspräche. Sie kritisiert die AfD als wirtschaftlich unrealistisch und wirft ihr vor, rechte Verschwörungstheorien zu verbreiten.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Kollegen! Ich will noch mal die wesentlichen Punkte zusammenfassen, die die Menschen, die Unternehmer in diesem Land bewegen: Die aktuelle kriegerische Lage im Nahen Osten führt zu einer extrem belastenden wirtschaftlichen Lage in Deutschland. Engpässe bei Öl und Gas und deutlich steigende Preise treffen nicht nur einzelne Branchen, sondern wirken inzwischen in unsere gesamte …
Die Rednerin erklärt die Zustimmung der AfD zur temporären Energiesteuersenkung, fordert aber darüber hinausgehende Entlastungen und strukturelle Reformen wie die Anhebung der Pendlerpauschale, den Abbau von Subventionen, die Abschaffung der CO2-Bepreisung und die Rückkehr zur Kernenergie.
Frau Präsidentin! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Lieber Herr Kollege Müller, ich darf Ihnen sehr herzlich zum Geburtstag gratulieren und möchte Ihnen versichern, dass wir Ihnen mit großer Freude das Geschenk machen, Ihren Tankrabatt deutlich verbessert auf den Markt zu bringen und damit endgültig dafür zu sorgen, dass er auch die richtige Wirkung zeigt. Meine sehr verehrten Damen und …
Die Rednerin begrüßt die Verlängerung und Verbesserung des Tankrabatts, der gezielt Pendler mit geringem Einkommen und von Kraftstoff abhängige Unternehmen entlasten soll. Sie lehnt umfassende staatliche Risikoübernahmen ab, fordert aber ein schärferes Vorgehen des Bundeskartellamts gegen Spekulation auf dem Kraftstoffmarkt.
Die Rednerin begrüßt die auf zwei Monate befristete Absenkung der Energiesteuer als gerechtfertigt und richtigen Schritt. Sie dankt den Initiatoren der Maßnahme, da diese erkannt hätten, was die Menschen brauchten.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Öl ist so knapp wie seit der Ölkrise 1973 nicht mehr. Und die Welt reagiert darauf. Der britische Wirtschaftsminister will den Ausbau der Windenergie verdoppeln. Ein Land nach dem anderen in Asien sagt Pläne für Gaskraftwerke ab und setzt auf Batteriespeicher und Windparks. 50 Länder treffen sich nächste Woche, um …
Die Rednerin kritisiert die Pläne zur Senkung der Energiesteuer als klimapolitisch falsch und wirtschaftlich schädlich. Sie fordert stattdessen einen Ausstieg aus fossilen Energien sowie verbrauchsstauernde Maßnahmen und internationale Bündnisse zur Preiskontrolle.
Liebe Kollegen, bevor ich dem nächsten Redner das Wort erteile, will ich jetzt schon darauf hinweisen, dass unmittelbar nach Eröffnung der namentlichen Schlussabstimmung noch weitere einfache Abstimmungen hier im Saal stattfinden werden. Es ist eine gutgemeinte verbindliche Empfehlung, dann hier im Saal zu bleiben. Und nun hat als letzter Redner dieses Tagesordnungspunktes für die CDU/CSU-Fraktion Herr Abgeordneter Fritz Güntzler das …
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Meine Damen und Herren! Sie haben eine spannende Debatte verfolgen können, die klarmacht: Diese Regierung handelt. Und sie handelt richtig, meine Damen und Herren, weil wir Dinge machen, die zielgenau sind, die unbürokratisch sind und tatsächlich bei den Menschen ankommen. Wir machen keine Dinge, die wir einfach ins Schaufenster stellen, die nicht …
Der Redner verteidigt das Handeln der Regierung als zielgenau und bürokratisch, betont bereits erreichte Entlastungen wie die Abschaffung der Gasspeicherumlage und die Erhöhung der Pendlerpauschale und warnt davor, bei exogenen Krisen alle Mehrbelastungen auffangen zu wollen.
Im Finanzausschuss arbeiten wir tatsächlich immer sehr kollegial; deswegen macht es dort auch so viel Spaß. – Ende des Werbeblocks. Sie sprachen ja gerade die Unternehmen an, lieber Herr Güntzler. Ich habe selten so viele Unternehmerinnen und Unternehmer auch auf Instagram, wo es ja eigentlich eher um Lifestyle geht, gesehen, die sich über die 1 000-Euro-Prämie aufgeregt haben – sei …
Die Rednerin kritisiert, dass eine 1.000-Euro-Prämie für Unternehmen auf Unmut in der Wirtschaft stößt, da der Staat die Bürgerinnen und Bürger nicht direkt entlastet. Sie verweist auf frühere, ausgewogene Entlastungsmaßnahmen und fordert die Nutzung eines Direktauszahlungsmechanismus, um zu verhindern, dass Steuersenkungen wie beim Tankrabatt bei Mineralölkonzernen landen.
Sehr verehrte Frau Kollegin Beck, Sie haben ja damit die Energieentlastungsprämie angesprochen, die ich ja noch gar nicht angesprochen hatte; aber Sie geben mir jetzt die Möglichkeit, dazu was zu sagen. Das ist sehr nett. Ich will erst mal etwas klarstellen – das ist, glaube ich, bei vielen Posts, die Sie angesprochen haben, nicht deutlich geworden –: Es geht hier …
Fritz Güntzler verteidigt die Energieentlastungsprämie als freiwillige Arbeitgeberleistung und verweist auf den Erfolg der bisherigen Inflationsausgleichsprämie. Zudem kündigt er eine ab 2027 geplante Einkommensteuerreform an, die untere und mittlere Einkommensgruppen entlasten soll, als Beleg für die Reformwilligkeit der Regierung.
Es kann noch besser werden. – Herr Güntzler, vielen Dank, dass Sie die Frage zulassen. Ich habe mich jetzt noch mal provoziert gefühlt, weil Sie in der Antwort auf meine Vorfragestellende insinuiert haben, dass über 80 Prozent der Beschäftigten ja möglicherweise aufgrund dieser freiwilligen Leistung in den Genuss einer wie auch immer hohen Entlastungsprämie kommen könnten, weil das die Vorerfahrungswerte …
Pascal Meiser kritisiert, dass laut Prognose des Finanzministeriums nur 30 bis 40 Prozent der Beschäftigten von der Entlastungsprämie profitieren, während 60 bis 70 Prozent leer ausgehen. Er hinterfragt die Gerechtigkeit dieser Regelung und plädiert für einen Mechanismus, der alle gleichermaßen entlastet.
Werter Kollege, Sie haben zu Recht darauf hingewiesen, dass es sich um Prognosen handelt; und von daher weiß keiner, wer was wie anwendet. Und ich glaube schon – das wird ja auch in den Posts, die angesprochen worden sind, klar –, dass die wirtschaftliche Lage bei den Unternehmen eine andere ist, als sie damals bei der Inflationsausgleichsprämie war – ich …
Der Redner ordnet die Prognosen zur Nutzung der Inflationsausgleichsprämie ein und vermutet aufgrund der wirtschaftlichen Lage eine höhere Inanspruchnahme durch Arbeitgeber als vom Bundesfinanzministerium angenommen. Er betont, dass das Instrument von einigen Unternehmen gezielt genutzt werde, um Mitarbeitern steuerfrei Geld zukommen zu lassen.
Damit haben wir, glaube ich, die Energieentlastungsprämie abgearbeitet. Ich könnte dann noch was zum Energiesteuersenkungsgesetz sagen. Das ist aber auch heute schon mehrfach angesprochen worden. Wir haben hier eine Lösung gefunden, die einiges abmildern kann mit 17 Euro pro Liter. – 17 Cent, danke, Frau Kollegin Heiligenstadt. – 17 Cent pro Liter Diesel oder Benzin, das sind ungefähr 10 Euro …
Der Redner erörtert die Absenkung der Energiesteuer um 17 Cent pro Liter als Entlastung bei Kraftstoffen und geht anschließend auf das Steuerberatungsgesetz ein, das Klarheit bei der Beteiligung von Nichtberufsangehörigen schafft sowie Tax Law Clinics ermöglicht. Er schließt mit einem Appell gegen die AfD, deren EU-Austrittsforderung er mit massiven Wohlstandsverlusten und Arbeitsplatzverlusten begründet.