Preisexplosion bei den Gasnetzentgelten verhindern - Rückbau und Stilllegung der Gasnetze sofort stoppen
Tagesordnungspunkt 4, Zusatzpunkt 14 · 21/75 · 24. April 2026
Sehr geehrter Herr Präsident! Sehr geehrte Damen und Herren! Das bestehende deutsche Gasnetz, die bestehende deutsche Gasinfrastruktur, soll abgebaut werden. Sie ist voll funktionsfähig, ist ein zentraler Bestandteil der deutschen Energieversorgung und von erheblich strategischem Wert. Sie trägt wesentlich zur Versorgungssicherheit, zur Preisstabilität und zur Funktionsfähigkeit der Industrie und des Mittelstandes bei. Und damit soll jetzt leider Schluss sein. Die …
Der Redner warnt vor den wirtschaftlichen Folgen eines Rückbaus der Gasinfrastruktur, da flächendeckende Wasserstoff-Alternativen fehlen. Er prognostiziert explodierende Netzentgelte, Industrie-Insolvenzen und Vermögensverluste und wirft der Regierung vor, mit der Zerstörung funktionsfähiger Energieinfrastruktur eine 'Taktik der verbrannten Erde' anzuwenden.
Sehr geehrter Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Es gibt Anträge, mit denen will man Probleme lösen, und dann gibt es Anträge, mit denen will man vor allem eins: Ängste schüren; Angst vor Stilllegung, Angst vor steigenden Gasnetzentgelten und Angst davor, dass irgendjemand kommt und mit einem Federstrich für die Abschaltung ganzer Gasanschlüsse sorgt. Genau mit dieser Angst arbeiten Sie …
Der Redner wirft der AfD vor, mit dem Antrag gezielt Ängste vor Gasabschaltungen zu schüren, statt sachlich zu debattieren. Er verweist auf das Gas- und Wasserstoff-Binnenmarktpaket, das geordnete Transformationen ohne pauschale Stilllegungen vorsieht, und kritisiert die AfD für ihren parallelen Antrag zur Wiederinbetriebnahme von Nord Stream und Kernkraftwerken.
Herr Präsident! Kolleginnen und Kollegen! Heute ist fast ein kleines Wunder geschehen: Die AfD hat ein Problem mal richtig erkannt. Aber sie zieht die falschen Schlüsse daraus und biegt gedanklich wieder scharf rechts ab. Am Ende ist deswegen alles wie immer: ein energiepolitischer Totalausfall. Der flächendeckende Umbau unserer Gasverteilnetze zu Wasserstoffverteilnetzen ist teuer, ineffizient und in vielen Bereichen schlicht unsinnig. …
Der Redner argumentiert, dass ein Festhalten am Gasnetz zu einer Kostenexplosion bei den Netzentgelten führt, da Wasserstoff zu teuer für den Heizungsbereich sei. Er wirft der AfD vor, aus der richtigen Problemanalyse die falschen Schlussfolgerungen zu ziehen, und propagiert stattdessen den Ausbau von Wärmepumpen und Wärmenetzen als wirtschaftliche und zukunftsfähige Alternative.
Sehr geehrter Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Uns liegen zwei energiepolitische Anträge der AfD-Fraktion vor. Lassen Sie mich direkt mit dem Antrag zu den Gasnetzen beginnen, da wir erst gestern im Plenum in erster Lesung über die Umsetzung des Europäischen Gas- und Wasserstoff-Binnenmarktpakets debattiert haben. Mit dieser laufenden Novelle des Energiewirtschaftsgesetzes schaffen wir als Koalition erstmals einen verlässlichen rechtlichen …
Kleebank argumentiert, dass die AfD-Anträge zum Gasnetz und zur Energiepolitik wirtschaftlich schädlich und rückwärtsgewandt seien. Er betont, dass eine geordnete Transformation der Gasnetze und Stilllegungsplanung notwendig sind, um Kostenexplosionen für Verbraucher zu vermeiden, und wirbt für die eigene pragmatische Energie- und Industriepolitik.
Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen der demokratischen Fraktionen! Man hat mittlerweile den Eindruck, dass das Wirtschaftsministerium zu einer Agentur der Gaslobby geworden ist. Und das liegt eben ganz klar an Frau Reiche. Heute ist sie nicht da; möglicherweise ist sie ja gerade bei einem Treffen der Gaslobby. Aber wir können das auch nachlesen in den Nachrichten. „Der Spiegel“ schreibt: …
Der Redner wirft der Wirtschaftsministerin vor, eine Interessenvertreterin der Gaslobby zu sein und eine kontraproduktive Energiepolitik zu betreiben. Er kritisiert zudem die Energiekonzepte der AfD als unbezahlbar sowie die Förderung fossiler Heizungen durch die Bundesregierung und fordert stattdessen den Ausbau Erneuerbarer Energien und Wärmepumpen.
Herr Präsident! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Bevor ich in meinem Redebeitrag auf die Anträge der AfD zu sprechen komme, muss ich vorab doch noch etwas sagen zu Ihrer Rede, Herr Beutin. Wissen Sie, der Vorwurf, den Sie gerade eben hier an diesem Rednerpult gegen Katherina Reiche erhoben haben, ist komplett unredlich und gehört nicht in diesen Plenarsaal. Was …
Rohwer weist einen Vorwurf der AfD gegen Katherina Reiche als unredlich zurück und verteidigt deren branchenspezifische Erfahrung, während er gleichzeitig mangelnde praktische Lebens- und Arbeitserfahrung bei anderen Politikern kritisiert.
Der Redner weist einen Vorwurf der Bestechlichkeit gegen die Bundeswirtschaftsministerin zurück und betont deren verfassungsmäßige Pflicht als Ministerin für alle Bürger.
Ich will noch mal betonen: Ich habe Frau Reiche selbstverständlich keine Bestechlichkeit vorgeworfen, sondern ich habe gesagt: Sie ist Teil der Gaslobby, und sie betreibt das Geschäft der Gaslobby. Das ist etwas anderes. Aber zurück zum Kern. Sie sagen, Sie wollen hier Leute, die aus dem richtigen Leben kommen. Wissen Sie was? Die haben wir hier. Wir haben Leute wie …
Der Redner grenzt sich von Vorwürfen der Bestechlichkeit ab, wirft der Wirtschaftsministerin jedoch vor, als Ex-Lobbyistin weiterhin die Interessen der Gaslobby zu vertreten. Er hebt die praktische Berufserfahrung der Abgeordneten seiner Fraktion positiv hervor und fordert als moralischen Standard den Verzicht auf Interessenkollisionen beim Wechsel von der Wirtschaft in die Politik.
Sie haben es eben fast so wiederholt, wie Sie es schon am Rednerpult gesagt haben. Zu dem, was Sie zuvor am Rednerpult gesagt haben, nämlich dass sie nach ihrer Arbeit als Bundeswirtschaftsministerin „von der Gaslobby fürstlich entlohnt“ werden wird, sage ich: Da überschreiten Sie eine Grenze. Damit werfen Sie ihr Bestechlichkeit vor. Das ist nicht in Ordnung. Kommen wir zurück …
Rohwer wirft der AfD vor, mit Forderungen nach kompletter Gasinfrastruktur-Erhaltung und Russland-Importen eine rückwärtsgewandte Scheindebatte zu führen. Er betont stattdessen die Notwendigkeit der Transformation, kommunalen Wärmeplanung und den Einsatz grüner Gase für die Versorgungssicherheit.
Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Dieser Stromantrag ist überfällig. Er ist überfällig, weil die Menschen in diesem Land seit Jahren die Rechnung für eine Energiepolitik zahlen müssen, die auf Ideologie, Realitätsverweigerung und wirtschaftlichem Dilettantismus beruht. Reden wir doch mal Klartext. Die explodierenden Strompreise sind das direkte Ergebnis politischer Fehlentscheidungen dieser Regierung und ihrer Vorgänger. Sie haben aus einem Industrieland …
Schattner attribuiert die hohen Strompreise einer von Ideologie geprägten Energiepolitik der Bundesregierung und fordert stattdessen eine sofortige Senkung der Strompreise zum Schutz von Industrie und Arbeitsplätzen.