Raumfahrtnation Deutschland - Mit Forschung und Innovation made in Germany neue wissenschaftliche Durchbrüche schaffen
Zusatzpunkt 1 · 21/73 · 22. April 2026
Sehr geehrte, liebe Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Wir leben ja in einer Zeit des Umbruchs; aber wir leben Gott sei Dank auch in einer Zeit des Aufbruchs. Fast nirgendwo wird das deutlicher als in der Raumfahrt, und die Artemis-2-Mission war das beste Beispiel dafür. Kurz bevor die Kapsel im Mondschatten verschwunden ist, kurz bevor die Kommunikation zur Erde …
Vielen Dank, Frau Bär, dass Sie die Zwischenfrage zulassen. – Ich will auf Ihre Unterstellung reagieren, es würde uns triggern, wenn Sie Frauen erwähnen, und dass es uns hier irgendwie auf die Palme bringen würde. Ich habe mal ein Zitat von Markus Söder vom CSU-Parteitag im Januar mitgebracht. Er sagte wörtlich – ich zitiere mal –: „Und jetzt haben wir …
Der Redner konfrontiert die Ministerin mit einem Zitat des bayerischen Ministerpräsidenten, um ihr Verhältnis zu Frauenförderung und bayrischer Landespolitik polemisch zu hinterfragen. Die Ministerin weist die Unterstellung zurück und lenkt den Fokus auf deutsche Raumfahrtleistungen, kommerzielle Start-ups und strategische Forschungsförderung.
Also, jetzt machen wir erst mal den Faktencheck: Der CSU-Parteitag war im Dezember. Da fängt es ja schon mal an. – Das ändert natürlich alles. – Und ansonsten ist Markus Söder, genauso wie ich, aus Franken, und wir haben vielleicht ein anderes Verständnis, wie man miteinander im Spaß umgehen kann. Dass Sie es nicht verstehen, Herr Brandner, dass sich ein …
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Damen und Herren! Sehr geehrte Frau Ministerin! Ich habe Ihnen sehr aufmerksam zugehört. Leider weiter nur Floskeln und Ankündigungen bisher, ohne konkrete Taten! Seit fast einem Jahr ist diese Bundesregierung im Amt, hat aber im Bereich der Raumfahrt nichts abgeliefert, und Sie haben offenbar keinen Plan, wie Sie diese Hochtechnologie voranbringen wollen. Auf meine …
Der Redner kritisiert die Raumfahrtpolitik der Bundesregierung und der EU als bürokratisch und ineffizient und fordert stattdessen Deregulierung sowie Marktwirtschaft, um im internationalen Wettbewerb mit privaten Akteuren mithalten zu können.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Werte Damen und Herren! Liebe Besucherinnen und Besucher! Das war ein Werbeblock für Elon Musk, wie Sie gehört haben. Das lässt sich die AfD-Fraktion hoffentlich wieder gut entlohnen, so wie bei vielen anderen Dingen auch. Das ist auch die Strategie der AfD: Alles komplett an die Wand werfen und schlechtreden, gute Sachen auf keinen Fall hervorheben, …
Die Rednerin argumentiert, dass deutsche Raumfahrtprojekte wesentliche Beiträge zu Wissenschaft, Wirtschafts- und Sicherheitspolitik leisten, verweist auf konkrete Industrie- und Arbeitsmarkteffekte durch ESA-Mittel und betont die strategische Notwendigkeit deutscher Beteiligung angesichts internationaler geopolitischer Entwicklungen.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Elf Tage ist es jetzt her, dass Reid Wiseman, Victor Glover, Christina Koch und Jeremy Hansen wieder sicher auf der Erde gelandet sind. Neun Tage fieberten Menschen auf der ganzen Welt mit den vier Astronautinnen und Astronauten mit – an den Bildschirmen, auf Social Media, im Netz, bei der Arbeit, in der …
Die Rednerin würdigt aktuelle Raumfahrtmissionen als Inspiration, kritisiert jedoch politische und strategische Stolperfallen. Sie fordert den Einbezug von Start-ups bei der Auftragsvergabe, einen zügigen Gesetzgebungsprozess und die europäisch abgestimmte Regulierung, um den deutschen Raumfahrtsektor wettbewerbsfähig zu halten.
Frau Präsidentin! Sehr geehrte Zuhörende! Anfang des Monats haben sich Menschen weiter von der Erde entfernt als jemals zuvor. Das ist eine Nachricht, die sicher viele hat innehalten lassen, selbst wenn man weiß, dass die Artemis-Mission vor allem ein Prestigeprojekt von Donald Trump ist, und selbst wenn man weiß, dass ihr wissenschaftlicher Wert begrenzt ist. Von der Raumfahrt geht eine …
Die Abgeordnete kritisiert, dass die aktuelle Raumfahrt primär von militärischen Interessen, nationalen Prestigeprojekten und den Allmachtsfantasien superreicher Milliardäre angetrieben wird. Sie warnt vor den Folgen für die Umwelt, die Sicherheit und die demokratische Kontrolle und fordert ein Umdenken hin zu einem echten Menschheitsprojekt.
Nein. – Diese Lichtverschmutzung behindert die astronomischen Beobachtungen von der Erde aus und zerstört damit ein Gemeingut, über das wir bis vor Kurzem noch nicht einmal nachdenken mussten. Mit der Anzahl der Satelliten steigt auch das Risiko von Kollisionen, und jede Kollision erzeugt neue Trümmer. Es droht eine Kettenreaktion, die den Orbitalraum mit Weltraumschrott füllt und jede weitere Raumfahrt unmöglich …
Die Rednerin warnt vor den Folgen privater Raumfahrt wie Lichtverschmutzung und Weltraumschrott und fordert strenge internationale Regeln sowie die Einordnung des Weltraums als öffentliches Gut. Sie plädiert für friedliche Kooperation und verweist dabei auf den Weltraumvertrag von 1967 und die ISS als positive Beispiele.
Danke, Herr Präsident. – Keine Sorge, ich werde Sie nicht nach der DDR-Mondbasis fragen Sie standen hier vorne und haben auf die negativen Klimaauswirkungen von Raketenstarts hingewiesen. Können Sie mir zum Beispiel im Fall der Ariane 6, die mit flüssigem Sauerstoff und flüssigem Wasserstoff angetrieben wird und hinten einfach nur Wasserdampf ausscheidet, diese schädlichen Klimaauswirkungen darlegen, die Sie glauben wahrgenommen …
Der Redner fragt rhetorisch nach den Klimaauswirkungen von Raketenstarts, insbesondere am Beispiel der Ariane 6, die laut seiner Darstellung lediglich Wasserdampf ausstößt, und fordert den Gegenüber auf, die behaupteten schädlichen Effekte zu belegen.
Wie wir alle wissen, hat es die AfD sowieso nicht so mit den Klimaauswirkungen. Uns ist klar, dass Sie den menschengemachten Klimawandel leugnen und Ihnen wissenschaftliche Fakten auch nicht so liegen. Es ist natürlich so, dass jeder Treibstoff Umweltauswirkungen hat und dass die Materialien, die dort ins All geschossen werden, und die verglühenden Satelliten Umweltauswirkungen haben, die wir jetzt noch …
Die Rednerin kritisiert die AfD für die Leugnung des menschengemachten Klimawandels und wirft der Partei vor, die Umweltauswirkungen von Raketenstarts und verglühenden Satelliten zu ignorieren.
Herr Präsident! Sehr geehrte Frau Bundesraumfahrtministerin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Liebe Zuhörerinnen und Zuhörer! Ich finde, das war jetzt ein schöner Beitrag, um zu sehen, wie man die hohe Dynamik einer Branche, eines Industriezweiges, einer Schlüsseltechnologie sowie die Wertschöpfung und die Innovationskraft, die von privaten Unternehmen ausgeht, verunglimpfen kann. Da muss ich sagen: Wer das gegeneinander ausspielt, der denkt nicht …
Florian Müller argumentiert, dass Raumfahrt eine strategische Schlüsseltechnologie für Wohlstand, Innovation und den Sozialstaat ist und opposes Kürzungen als kleindenkend. Er fordert weniger Regulierung, staatliche Ankerkunden und eine stärkere gesellschaftliche Kommunikation des praktischen Nutzens, um Bildungs- und Wirtschaftsstandort Deutschland zu sichern.
Herr Präsident! Sehr geehrte Damen und Herren! Wenn man die Aktuelle Stunde hier im Hohen Haus verfolgt, dann fragt man sich unweigerlich: In welcher Realität bewegen Sie sich eigentlich noch? „Weltraumnation Deutschland“: Ich kann mir gut vorstellen, dass den Jusos alleine bei den Wörtern „Nation“ und „Deutschland“ schon das Dinkelbrötchen hochgekommen sein dürfte: groß, ambitioniert, fast schon pathetisch. Aber die …
Der Redner kritisiert die Debatte um eine Raumfahrtnation Deutschland als Ablenkungsmanöver von inneren Problemen wie hohen Energiepreisen und Bürokratie. Er wirft der Regierung Doppelmoral in der Klimapolitik vor, da sie einerseits Bürger und Mittelstand reguliere, andererseits CO2-intensive Raketenstarts feiere.
Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Jetzt wollte ich eigentlich damit beginnen, mich dafür zu bedanken, dass hier so selten „Star Trek“ und andere Serien in der Diskussion genannt wurden, was meistens passiert, wenn man über Raumfahrt diskutiert. Dann kommt hier so eine Rede, die einem vorkommt wie aus einem Paralleluniversum; denn Sie haben nicht einmal über die Interessen gesprochen, …
Oliver Kaczmarek betont die wissenschaftlichen, wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Interessen Deutschlands und Europas an der Raumfahrt und plädiert für internationale staatliche Zusammenarbeit, um technologische Souveränität zu gewährleisten.
Sehr geehrter Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Die Artemis-2-Mission zeigt eindrucksvoll: Deutsche Forschung und Ingenieurskunst spielen international ganz vorne mit. Technologie aus Bremen, aus Jena, Beiträge des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt: All das ist Teil dieser Mission. Das ist kein Zufall: Das ist das Ergebnis von exzellenter Forschung, starken Unternehmen und einem einzigartigen Innovationsökosystem. Darauf können wir …
Die Rednerin lobt die deutsche Beteiligung an der Artemis-2-Mission, kritisiert jedoch gleichzeitig das Fehlen einer klaren nationalen Raumfahrtstrategie und eines zeitgemäßen Haftungsregimes. Sie plädiert für eine starke europäische Integration durch einen EU Space Act, verbindliche Cybersicherheitsstandards, den Umgang mit Weltraummüll sowie eine bessere Abstimmung zwischen Raumfahrt- und Verteidigungsministerium.
Sehr geehrter Herr Präsident! Sehr geehrte Frau Ministerin Bär! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Die Regierungskoalition greift nach den Sternen und betreibt zum ersten Mal in der Geschichte unseres Landes wirkliche „Weltraumpolitik“. Sie zeichnet Projekte für die Rekordsumme von 5,4 Milliarden Euro bei der ESA und macht Deutschland zur Weltraumnation Nummer eins in Europa. Sie hat zum Ziel, dass in den …
Der Redner lobt die deutsche Raumfahrtpolitik als zentralen Treiber für Forschung, Innovation und wirtschaftliches Wachstum und hebt dabei das Engagement der Bundesregierung sowie private Raumfahrtunternehmen hervor. Er veranschaulicht anhand medizinischer Beispiele den konkreten Nutzen der Raumfahrt für die Gesundheit und Lebensqualität der Menschen auf der Erde.
Herr Präsident! Frau Ministerin! Meine Damen und Herren! Am 1. April 2026 startete die NASA-Mission Artemis 2 die erste bemannte Mondumrundung seit über 50 Jahren. Deutschland steuerte den größten Einzelbeitrag Europas zu Artemis 2 bei und zeigt, was deutsche Ingenieurskunst leisten kann. Das darf man als Nation ruhig einmal stolz feiern. Diese Aktuelle Stunde aber soll Jubel für die Bundesregierung …
Die Rednerin würdigt den deutschen Beitrag zur Mondmission Artemis 2 als Erfolg der Ingenieurskunst, sieht die Bundesregierung jedoch als Nutznießer eines verzweifelten PR-Coups. Sie fordert einen radikalen Umbau der deutschen Raumfahrt hin zu mehr Privatisierung, Deregulierung und einem nationalen Raumfahrtgesetz, da staatliche Bürokratie den Fortschritt ausbremse.
Herr Präsident! Meine Kolleginnen und Kollegen! Sehr geehrte Damen und Herren! Die Mondmission Artemis 2 war ein großartiger Moment der jüngeren Raumfahrtgeschichte. Viele von uns haben in der Nacht den Livestream der NASA verfolgt, haben mitgefiebert, während draußen der Vollmond hell am Himmel stand. Und am nächsten Morgen konnte ich meinen Kindern erzählen: Die Rakete ist gestartet. Vier Astronauten sind …
Der Redner argumentiert, dass Deutschland eine führende Raumfahrtnation ist, und verweist dafür auf deutsche Ingenieurskunst bei der Artemis-2-Mission sowie auf europäische Satellitenprogramme. Er fordert weitere Investitionen in Forschung, Technologie und Weltraumsicherheit, um technologische Souveränität, Wertschöpfung und globale Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.
Sehr geehrter Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Meine Damen und Herren! Ich habe mich heute Morgen gefragt: Wie fange ich die letzte Rede in dieser Aktuellen Stunde zur Raumfahrt an, ohne dass die Hälfte gleich aufs Handy schaut? Lieber Oliver Kaczmarek, du hast Pech: Star Trek. Ich sehe schon: Die einen denken: Oje! – Die anderen denken: Na endlich! …
Der Redner nutzt die Science-Fiction-Serie Star Trek als Metapher, um aufzuzeigen, dass Raumfahrtforschung maßgeblich zu alltäglichen technologischen und medizinischen Innovationen beigetragen hat. Er betont, dass Raumfahrt kein Luxusprojekt sei, sondern ein internationales Innovationslabor, das eine starke deutsche Beteiligung erfordert und dem Nationalismus entgegensteht.