Einfluss von Milliardären weltweit zurückdrängen - Globale Gerechtigkeit durch mehr Umverteilung und Entwicklungszusammenarbeit voranbringen
Tagesordnungspunkt 5 · 21/73 · 22. April 2026
Sehr geehrter Herr Präsident! Sehr geehrte Frau Ministerin! Abgeordnete! Wohin steuern wir als Gesellschaft? Wir von der Linken sind der Überzeugung, dass wir uns als Gesellschaft auf einer schiefen Bahn befinden. Auf einer schiefen Bahn darum, weil der gesellschaftliche Reichtum, der von den vielen Tag für Tag erarbeitet wird – sei es in Deutschland, in Ghana oder Bangladesch – immer …
Die Rednerin kritisiert die globale und nationale Vermögenskonzentration bei Milliardären und fordert mehr Umverteilung sowie eine Überreichensteuer. Sie verweist auf soziale Ungleichheit und Kürzungen in der Entwicklungszusammenarbeit und fordert die Regierung zum Handeln auf.
Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Die Linke kann sich im Grunde mit der AfD zusammentun; denn inhaltsleere Anträge sind die Spezialität beider Gruppierungen. Einmal mehr ist der Antrag der Linken eine Ansammlung von Buzzwörtern aus der Mottenkiste mit einem modrigen Geruch – das muss ich schon sagen – nach Mottenkugeln, nach alter sozialistischer Politik und …
Die Rednerin lehnt den Antrag der Linken als inhaltlich leer und ideologisch veraltet ab. Sie weist die von der Opposition vorgebrachten moralischen Belehrungen zurück und betont, dass derartige Ratschläge weder von der CDU/CSU noch von den Entwicklungsländern benötigt werden.
Sie sollen erst mal die Ohren aufsperren. Nein danke. Lauscher aufgesperrt, und schon was gelernt! Die Entwicklungsländer sind hungrig nach Chancen, nach Aufstieg und nach Teilhabe statt nach Almosen und sozialistischer Mangelverwaltung entsprechend Ihrer Umverteilungspolitik. In den vergangenen 30 Jahren hat die Integration von Schwellenländern in den Weltmarkt mehr zur Armutsbekämpfung beigetragen als alle Entwicklungshilfe zusammen – und erst recht …
Die Rednerin lehnt den Antrag auf globale Umverteilung ab und argumentiert, dass Armutsbekämpfung stattdessen durch Marktzugänge, Freihandel und die Förderung des Privatsektors erreicht werde. Zudem betont sie die Notwendigkeit von Good Governance, Korruptionsbekämpfung sowie die Berücksichtigung deutscher Sicherheits- und Migrationsinteressen in der Entwicklungspolitik.
Vielen Dank. – Frau Kollegin, ich habe von Ihrer Rede nicht viel erwartet, weil ich sie vorher nicht kannte, aber ich muss sagen, ich bin doch sehr enttäuscht worden. Ihre Rede war grässlich, sie war herablassend sondergleichen. Sie haben offensichtlich nicht einmal den Antrag gelesen, sonst hätten Sie mitbekommen, dass dort konkrete Forderungen enthalten sind, wie wir gerade zum Thema …
Beutin kritisiert eine Rednerin scharf und wirft ihr vor, den Antrag nicht gelesen zu haben. Er betont, dass die Bekämpfung globaler Ungleichverteilung und soziale Gerechtigkeit essenziell für den Erhalt der Demokratie und den Kampf gegen rechts seien.
Offensichtlich hat Ihre Fraktion Ihnen keine Redezeit gegeben. Deswegen haben Sie versucht, hier eine kleine Rede zu halten. Ich kann Ihnen nur sagen: Ihre Fraktion hatte recht. Erstens. Sie haben mir nicht zugehört. Deswegen empfehle ich doch dringend, das Protokoll noch mal zu lesen, sodass Sie wirklich nachvollziehen können, dass ich mich sehr wohl mit Ihrem Antrag und Ihren völlig …
Die Rednerin weist den Vorredner diffus aus, wirft ihm mangelnde Sachkenntnis vor und verteidigt ihre eigene vorherige Auseinandersetzung mit dem Antrag. Sie kritisiert die Argumentationsweise und die Verwendung des Papstes als Diskussionsgrundlage als untauglich.
Sehr geehrter Herr Präsident! Sehr geehrte Kollegen! Wir reden heute über den Antrag Der Linken „Einfluss von Milliardären zurückdrängen – globale Umverteilung jetzt“. Das ist kein harmloser Vorschlag, das ist der Klassenkampf 2.0, frisch aufgewärmt mit deutschem Steuergeld. Mehr Entwicklungshilfe, Milliardärssteuer, mehr Vermögensabgabe, und das alles, damit Die Linke ihre Weltrettungsträume weiter träumen kann, während hierzulande Rentner im Winter frieren, …
Der Redner lehnt den Antrag der Linken zur globalen Umverteilung und Milliardärsbesteuerung ab und argumentiert, dass solche Maßnahmen den deutschen Bürgern schaden. Er fordert stattdessen, den Fokus der Politik auf die Lösung innerdeutscher Probleme zu richten und keine weiteren Steuermittel ins Ausland zu transferieren.
Moin, sehr geehrter Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Wir debattieren heute in einer Zeit, in der sich die tektonischen Platten der Weltpolitik verschieben. Alte Gewissheiten tragen nicht mehr, neue Machtzentren entstehen, und Vertrauen wird zu einer knappen Ressource. Genau in solchen Momenten entscheidet sich, ob wir Spaltung vertiefen wollen oder ob wir Brücken bauen wollen. Der vorliegende Antrag spricht …
Sehr geehrter Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Während wir hier debattieren, ist die Straße von Hormus immer noch gesperrt – die wichtigste Öl- und Düngemittelroute. Energie- und Nahrungsmittelpreise steigen weiter, die Lieferketten geraten weltweit unter Druck, und das trifft die Menschen im Globalen Süden am härtesten, so auch eine Frau aus Bangladesch, Salma. Sie bewirtschaftet dort 1 Hektar Land. …
Die Rednerin kritisiert die Kürzungen der Bundesregierung in der Entwicklungszusammenarbeit als Rückzug aus internationaler Verantwortung und verweist auf die fatalen Folgen für den Globalen Süden. Sie fordert stattdessen höhere ODA-Zahlungen, eine globale Vermögensteuer sowie Entschuldung, um globale Ungleichheit abzubauen.
Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Sie, meine Damen und Herren auf der Besuchertribüne, bekommen heute einen klaren Eindruck. Es gibt in diesem Hohen Haus zwei Seiten, die beide ein M-Problem haben. Die einen sagen: Migration ist an allem schuld. Die anderen sagen: Milliardäre sind an allem schuld. Und mit diesem Populismus versuchen beide Seiten, das viel größere Problem ihrer …
Der Redner kritisiert pauschale Problemzuschreibungen an Migration (AfD) und Milliardäre (Linke) als populistisch und stattdessen fordert er eine pragmatische Entwicklungszusammenarbeit, die deutschen Sicherheits- und Wirtschaftsinteressen dient. Er betont, dass wirtschaftliche Stärke durch niedrige Steuern die Basis für globalen Einfluss sei und hebt Deutschlands konkrete finanzielle Beiträge zur globalen Gesundheit und zum Multilateralismus hervor.
Vielen Dank. – Sehr geehrter Herr Präsident! Sehr geehrte Damen und Herren! Der hier vorliegende Antrag der Linksfraktion ist ein typisches Beispiel sozialistischer Allmachtsfantasien. Zudem überschlägt sich dieser mit aberwitzigen Begrifflichkeiten. Kurz zusammengefasst wollen die Linken: eine „transformative, solidarische, ökologische, feministische Gerechtigkeitspolitik“, um mithilfe „multilateraler Regelwerke“ und eines „Expert*innenrates für Globale Gerechtigkeit“ die „rassistischen und postkolonialen Strukturen“ zu überwinden. – …
Der Redner lehnt den Antrag der Linksfraktion als sozialistische Allmachtsfantasie ab und kritisiert die darin geforderten globalen Steuern sowie eine als ideologisch und anmaßend empfundene Entwicklungspolitik. Stattdessen fordert er weniger Steuern, Freiheit und eine an wirtschaftlichem Nutzen orientierte Politik.
Ich schließe die Aussprache. Interfraktionell wird die Überweisung der Vorlage auf Drucksache 21/5029 an den Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung vorgeschlagen. Gibt es weitere Überweisungsvorschläge? – Das kann ich nicht erkennen. Dann verfahren wir wie vorgeschlagen. Liebe Kolleginnen und Kollegen, wir sind damit am Schluss unserer heutigen Tagesordnung. Ich berufe die nächste Sitzung des Deutschen Bundestages auf morgen, Donnerstag, …
Wie will die Bundesregierung, vor dem Hintergrund des vom Bundesminister für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit, Carsten Schneider, vorgelegten Eckpunktepapiers für ein neues Textilgesetz, das Ziel der Abfallvermeidung gemäß § 6 des Kreislaufwirtschaftsgesetzes erreichen, wenn zentrale Treiber wie Fast Fashion meiner Auffassung nach nicht reguliert werden? Antwort der Parl. Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter: Das Textilgesetz soll die neuen europarechtlichen Vorgaben …
Die Abgeordnete fragt, wie die Bundesregierung das Ziel der Abfallvermeidung erreichen will, wenn Treiber wie Fast Fashion nicht reguliert werden. Die Parl. Staatssekretärin antwortet, dass das geplante Textilgesetz europarechtliche Vorgaben umsetzt und nur eine von mehreren Maßnahmen zur Eindämmung von Fast Fashion ist.
Welche konkreten gesetzlichen oder finanziellen Maßnahmen wird das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit noch in diesem Jahr ergreifen, um Umwelt-, Natur- und Klimaschutz zu stärken, nachdem es zuletzt mehrfach Vorhaben mitgetragen hat, die bestehende Standards abschwächen ? Antwort der Parl. Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter: Exemplarisch werden fünf Projekte genannt: Erstens. Das Kabinett hat am 25. März das nationale …
Der Abgeordnete fragt nach konkreten Maßnahmen zur Stärkung des Umwelt- und Klimaschutzes angesichts kürzlich abgeschwächter Standards. Die Parlamentarische Staatssekretärin listet daraufhin fünf aktuelle oder geplante Projekte der Bundesregierung auf, darunter das nationale Klimaschutzprogramm, die Kreislaufwirtschaftsstrategie und ein neues Textilgesetz.
Welche Erkenntnisse liegen der Bundesregierung über den technischen Zustand hinsichtlich der Durchführbarkeit einer Reaktivierung des Kernkraftwerks Emsland vor? Antwort der Parl. Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter: Deutschland hat sich im Jahr 2011 für einen Energiemix ohne Kernenergie entschieden. Ein Wiedereinstieg in die Nutzung der Atomenergie durch Kernspaltung ist im Koalitionsvertrag nicht vereinbart. Das Atomkraftwerk Emsland hat eine Stilllegungsgenehmigung erhalten, der Abbau hat …
Der Abgeordnete fragt nach den technischen Erkenntnissen der Bundesregierung zur Reaktivierung des Kernkraftwerks Emsland. Die Staatssekretärin antwortet, dass es keine Prüfungen oder Überlegungen zur Wiederinbetriebnahme gibt, da der Abbau bereits begonnen habe.
Welche Ziele verfolgt die Bundesregierung mit dem Zweiten Gesetz zur Weiterentwicklung der Treibhausgasminderungs-Quote? Antwort der Parl. Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter: Das Zweite Gesetz zur Weiterentwicklung der Treibhausgasminderungs-Quote dient der Umsetzung der Vorgaben der EU-Erneuerbare-Energien-Richtlinie sowie der Verordnung 2023/2405. Die THG-Quote trägt dazu bei, die Klimaschutzziele im Verkehr zu erreichen, neue Technologien für eine nachhaltige Mobilität zu unterstützen und die Abhängigkeit von …
Der Abgeordnete fragt nach den Zielen der Bundesregierung bezüglich des Zweiten Gesetzes zur Weiterentwicklung der Treibhausgasminderungs-Quote. Die Antwort der Parlamentarischen Staatssekretärin verweist auf die Umsetzung von EU-Vorgaben, die Erreichung von Klimaschutzzielen im Verkehr und die Reduktion der Abhängigkeit von fossilen Importen.
Welche wissenschaftlichen Erkenntnisse liegen der Bundesregierung über den konkreten CO2-Ausstoß von Plug-in-Hybrid-Pkw im Realbetrieb auf der Straße im Vergleich zu herkömmlichen reinen Verbrenner-Pkw vor , und hat sich nach Kenntnis der Bundesregierung der CO2-Ausstoß von Plug-in-Hybriden im Realbetrieb in den letzten zehn Jahren verändert? Antwort der Parl. Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter: Erst mit der für Fahrzeuge ab dem Zulassungsjahr 2021 eingeführten …
Der Abgeordnete fragt nach wissenschaftlichen Erkenntnissen der Bundesregierung zum realen CO2-Ausstoß von Plug-in-Hybriden im Vergleich zu reinen Verbrennern sowie zur Entwicklung der Emissionen in den letzten zehn Jahren. Die Staatssekretärin verweist auf EU-Daten ab 2021 und erklärt, dass bisher keine eindeutigen zeitlichen Trends ableitbar sind.
Was sind die drei größten Erfolge des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit seit Beginn der Legislaturperiode im Bereich des Klimaschutzes? Antwort der Parl. Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter: Nachfolgend sind exemplarisch drei wichtige Erfolge des Bundesumweltministeriums aufgeführt: Erstens: Am 25. März hat die Bundesregierung das Klimaschutzprogramm 2026 fristgerecht beschlossen. Die im Programm enthaltenen Klimaschutzmaßnahmen tragen dazu bei, das 2030-Klimaziel …
Die parlamentarische Anfrage zielt auf die Benennung der drei größten Klimaschutz-Erfolge des Bundesumweltministeriums in der laufenden Legislaturperiode ab. In der Antwort werden das Klimaschutzprogramm 2026, ein großes Förderprogramm zur Wiedervernässung von Mooren und das EU-Klimaziel für 2040 als zentrale Maßnahmen aufgeführt.
Welche der Maßnahmen aus dem von der Bundesregierung Ende März 2026 verabschiedeten Klimaschutzprogramm bewertet der Bundesminister für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit, Carsten Schneider, als den wirksamsten Beitrag zum Klimaschutz, und wie begründet er seine Einschätzung? Antwort der Parl. Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter: Das Klimaschutzprogramm 2026 enthält eine ganze Reihe von sehr wirksamen Klimaschutzmaßnahmen, die aus Sicht des Bundesumweltministers von …
Der Abgeordnete fragt nach der wirksamsten Maßnahme des Klimaschutzprogramms 2026. Die Staatssekretärin benennt exemplarisch vier Maßnahmen, betont aber, dass diese Auswahl der Komplexität des Programms nicht vollständig gerecht wird.
Welchen Zeitplan sieht das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit für die Umsetzung der Kommunalabwasserrichtlinie in nationales Recht vor, und wie bewertet das BMUKN die Kommunalabwasserrichtlinie im Hinblick auf den Gewässerschutz in Deutschland? Antwort der Parl. Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter: Die novellierte Kommunalabwasserrichtlinie ist Anfang 2025 in Kraft getreten. Sie ist ein Meilenstein für den Gewässerschutz. Im Zentrum stehen …
Die Abgeordnete fragt nach dem Zeitplan zur Umsetzung der EU-Kommunalabwasserrichtlinie und deren Bewertung für den Gewässerschutz. Die Staatssekretärin erläutert die Vorgaben zur vierten Reinigungsstufe, Energieeffizienz und die工业finanzierung sowie die angestrebte fristgerechte Umsetzung bis 2027.
Liegen dem Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit eigene oder fremde Einschätzungen zur möglichen Reaktivierung der abgeschalteten Atomkraftwerke in Deutschland vor, und, wenn ja, teilt das BMUKN die von Jens Spahn in den Raum gestellten Kosten für eine angeblich mögliche Reaktivierung der abgeschalteten AKW in Deutschland, und wie lange würde aus Sicht des BMUKN dieser Prozess zur angeblich …
Die Abgeordnete fragt nach Einschätzungen des Bundesumweltministeriums zur möglichen Reaktivierung deutscher Atomkraftwerke sowie nach den damit verbundenen Kosten und der Dauer eines solchen Prozesses. Die Staatssekretärin antwortet, dass ein Wiedereinstieg dem Atomgesetz und dem Koalitionsvertrag widerspreche und daher keine entsprechenden Analysen durchgeführt oder beauftragt wurden.
Befürwortet das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit die Auszahlung eines sozial gestaffelten Klimageldes zur Entlastung von Verbraucherinnen und Verbrauchern in der aktuellen fossilen Energiepreiskrise, und, wenn nein, warum nicht? Antwort der Parl. Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter: Um der aktuellen Energiepreiskrise zu begegnen, hat der Bundestag in der letzten Woche über die geplanten Entlastungen beim Tanken beraten und wird …
Die Abgeordnete fragt nach der Auszahlung eines sozial gestaffelten Klimageldes zur Entlastung in der Energiepreiskrise. Die Staatssekretärin erwidert, dass das Klimageld hierfür nicht sachgerecht sei, da die Preissteigerungen auf Weltmarktpreisen und nicht auf der CO2-Bepreisung beruhen.
Wie wirkt sich die Einigung des Koalitionsausschusses vom 12. April 2026, wonach Mehremissionen bei den Flottengrenzwerten oberhalb des Zielwerts von 90 Prozent künftig nicht vollständig verpflichtend kompensiert werden sollen sowie Fahrzeuge, die ausschließlich mit erneuerbaren Kraftstoffen betrieben werden, als Nullemissionsfahrzeuge angerechnet werden können, nach Einschätzung des Bundesumweltministeriums auf die Erreichung der Klimaziele im Verkehrssektor aus? Antwort der Parl. Staatssekretärin Rita …
Die Abgeordnete fragt nach den Auswirkungen einer geplanten Änderung bei den Flottengrenzwerten auf die Klimaziele im Verkehrssektor. Die Staatssekretärin verweist darauf, dass eine Bewertung noch nicht möglich sei, da der entsprechende EU-Kompromiss noch aussteht.
Welche Bewertung nimmt das Bundesumweltministerium bei der Einführung von E20 an Tankstellen sowohl in Bezug auf die Zusammensetzung konventioneller und fortschrittlicher Biokraftstoffe als auch auf den prognostizierten Flächenverbrauch für den erhöhten Mehrbedarf an Biokraftstoffen vor? Antwort der Parl. Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter: Für eine Kraftstoffsorte E20 existiert bislang keine technische Norm. Auch stehen Vorgaben der europäischen Kraftstoffqualitätsrichtlinie der Einführung einer Kraftstoffsorte …
Die Abgeordnete fragt nach der Bewertung des Bundesumweltministeriums zur Einführung von E20-Kraftstoff hinsichtlich Biokraftstoffzusammensetzung und Flächenverbrauch. Die Staatssekretärin antwortet, dass es keine Norm gibt, EU-Vorgaben entgegenstehen und die Biokraftstoffmenge allein durch die Treibhausgasquote bestimmt wird.
Unterstützt der Bundesminister für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit, Carsten Schneider, die Forderung von Umwelt- und Tierschutzverbänden sowie des Deutschen Städtetages nach einem bundesweiten Nachtbetriebsverbot für Mähroboter zum Schutz von Igeln , und, wenn ja, wann finden konkrete Gespräche des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit mit dem Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat statt, um bei …
Der Abgeordnete fragt nach der Haltung des Bundesumweltministers zu einem bundesweiten Nachtbetriebsverbot für Mähroboter zum Schutz von Igeln sowie nach entsprechenden Abstimmungsgesprächen zur Verankerung einer solchen Regelung im Tierschutzgesetz. Die Staatssekretärin erläutert, dass die vorige Gesetzesänderung aufgrund des Diskontinuitätsgrundsatzes nicht umgesetzt wurde, in der laufenden Legislaturperiode aber entsprechende gespräche innerhalb der Bundesregierung stattfinden.
Warum kann das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit laut Antwort auf meine schriftliche Frage 198 auf Bundestagsdrucksache 21/5249 noch keinen Termin für eine Kabinettsbefassung für das geplante Gesetz zur Stärkung der Natürlichen Infrastruktur nennen, obwohl der Bundesminister für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit, Carsten Schneider, am 11. März 2026 auf dem Deutschen Naturschutztag in Berlin die …
Der Abgeordnete fragt, warum das Umweltministerium keinen Termin für die Kabinettsbefassung des Gesetzes zur Stärkung der Natürlichen Infrastruktur nennen kann, obwohl Bundesminister Schneider eine zeitnahe Vorlage angekündigt hatte, und wirft diesem vor, falsche Erwartungen geweckt zu haben. Die Staatssekretärin verweist auf die schriftliche Antwort und erklärt, dass die Voraussetzungen für eine Kabinettsbefassung aufgrund noch ausstehender Anhörungen und Ressortabstimmungen bisher nicht vorliegen.
Welche Gründe sind für die Bundesregierung maßgeblich, die Einführung eines Screenings zur Lungenkrebsfrüherkennung für Raucher voranzutreiben, während Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung in anderen Bereichen – insbesondere zusätzliche Krebsfrüherkennung in der gynäkologischen Versorgung sowie die Kostenübernahme für Brillen und Hörgeräte – bislang nur eingeschränkt ausgebaut werden, und wie bewertet die Bundesregierung diese Prioritätensetzung? Antwort des Parl. Staatssekretärs Tino Sorge: Der Leistungsanspruch …
Der Abgeordnetefragt nach der Prioritätensetzung der Bundesregierung bei Ausbauleistungen der gesetzlichen Krankenversicherung und kritisiert implizit, dass bestimmten Präventivmaßnahmen andere vorgezogen werden. Der Parlamentarische Staatssekretär erklärt, dass Entscheidungen vom Gemeinsamen Bundesausschuss auf Basis evidenzbasierter Medizin getroffen werden und das Lungenkrebsscreening aufgrund signifikant belegter Mortalitätssenkung prioritär sei.
Plant die Bundesregierung konkrete Strukturreformen, um der Verschärfung der psychotherapeutischen Versorgungslage durch die Honorarkürzungen entgegenzuwirken, und, wenn ja, welche, und wann werden diese vorgelegt? Antwort des Parl. Staatssekretärs Tino Sorge: Die psychotherapeutischen Versorgungsangebote haben sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich verbessert. Die Zahl der vertragsärztlich tätigen Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten ist seit dem Jahr 2014 um rund 54,61 Prozent auf derzeit …
Die Anfrage zielt auf Strukturreformen zur Abmilderung der psychotherapeutischen Versorgungslage ab, worauf die Bundesregierung mit statistischen Verbesserungen und konkreten Planungen wie einer separaten Bedarfsplanung für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie antwortet.
Wie beachtet die Bundesregierung bei der notwendigen GKV-Finanzreform zur Stabilisierung und gerechteren, effizienteren und qualitativ besseren Ausgestaltung des Gesundheitswesens geschlechterspezifische Auswirkungen von Einsparmaßnahmen und bei Strukturreformen? Antwort des Parl. Staatssekretärs Tino Sorge: Auf Grundlage des von der FinanzKommission Gesundheit vorgelegten Berichts hat das Bundesministerium für Gesundheit den Referentenentwurf eines Gesetzes zur Stabilisierung der Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung erstellt. Der …
Die Abgeordente fragt nach der Berücksichtigung geschlechterspezifischer Auswirkungen bei Einsparmaßnahmen und Strukturreformen der GKV-Finanzreform. Der Staatssekretär antwortet, dass der Referentenentwurf sich in der Abstimmung befinde und Geschlechteraspekte grundsätzlich berücksichtigt würden.
Hat die Bundesregierung Kenntnisse darüber, wie hoch in den Jahren 2013 bis 2025 jeweils der Anteil der in Deutschland lebenden über 80-jährigen pflegebedürftigen Personen gewesen ist, der nicht in Pflegeheimen versorgt worden ist, und, wenn ja, welche? Antwort des Parl. Staatssekretärs Tino Sorge: Die Pflegestatistik des Statistischen Bundesamts erscheint zweijährig, im Dezember 2024 mit Angaben für das Jahr 2023. Der …
Die Abgeordnete fragt nach dem Anteil der über 80-jährigen Pflegebedürftigen in Deutschland, die zwischen 2013 und 2025 nicht in Pflegeheimen versorgt wurden, und erhält daraufhin die entsprechenden statistischen Daten für den Zeitraum 2013 bis 2023.
Mit welchen konkreten Mechanismen plant die Bundesregierung, die Deckelung des Pflegebudgets umzusetzen, beispielsweise Deckelung pro Krankenhaus, Bestimmung einer gedeckelten Gesamtsumme oder andere? Antwort des Parl. Staatssekretärs Tino Sorge: Der Referentenentwurf des Bundesministeriums für Gesundheit für ein Gesetz zur Stabilisierung der Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung sieht für die Vereinbarung des krankenhausindividuellen Pflegebudgets ab dem Jahr 2027 eine Begrenzung des Anstiegs …
Die Abgeordnete fragt nach konkreten Mechanismen zur geplanten Deckelung des Pflegebudgets im Krankenhaussektor. Der parlamentarische Staatssekretär erläutert daraufhin die im Referentenentwurf zur Stabilisierung der GKV-Beitragssätze vorgesehene Begrenzung des Anstiegs des Pflegebudgets ab dem Jahr 2027.
Wie haben sich nach Kenntnis der Bundesregierung der Pflegedienst und der ärztliche Dienst seit dem Jahr 2000 in Vollkräften entwickelt , und sieht die Bundesregierung angesichts dieser Entwicklung die Gefahr, durch die geplante Deckelung des Pflegebudgets eine erneute Stagnation oder sogar ein Absinken der Anzahl der Pflegekräfte herbeizuführen, und, wenn ja, warum ist die Maßnahme dennoch sinnvoll, und, wenn nein, …
Die Abgeordnete fragt nach der Entwicklung der Pflege- und Ärzzahlen seit 2000 und ob eine geplante Deckelung des Pflegebudgets Personalabgänge riskiert. Die Regierung antwortet quantitativ und argumentiert, dass die Begrenzung der Ausgabensteigerungen zur Beitragssatzstabilisierung dient, ohne gesetzlich vorgeschriebenen Personalaufbau zu gefährden.
Beobachtet die Bundesregierung die strukturelle Importabhängigkeit der Europäischen Union und ihrer Mitgliedstaaten von Düngemitteln aus der Golfregion, und welche Initiativen verfolgt sie auf europäischer Ebene, um die heimische Produktionskapazität für Ammoniak und Harnstoff angesichts der hohen Energiekosten in Europa wieder zu stärken ? Antwort der Parl. Staatssekretärin Martina Englhardt-Kopf: Die Bundesregierung beobachtet die Entwicklung auf den Düngemittelmärkten sehr aufmerksam. Dazu …
Der Abgeordnete fragt nach der Importabhängigkeit der EU von Düngemitteln aus der Golfregion und nach Initiativen zur Stärkung der heimischen Produktion. Die Staatssekretärin verneint eine strukturelle Importabhängigkeit und legt die Maßnahmen der Europäischen Kommission zur Stabilisierung der Düngemittelmärkte dar.
Wie hoch ist nach Kenntnis der Bundesregierung der Anteil der über die Straße von Hormus importierten Stickstoff- und Phosphatdünger, gemessen am Gesamtverbrauch in Deutschland, und welche konkreten Maßnahmen ergreift die Bundesregierung, um die deutschen Landwirte vor weiteren Preissteigerungen zu schützen ? Antwort der Parl. Staatssekretärin Martina Englhardt-Kopf: Die wichtigsten Herkunftsländer für Stickstoffimporte sind Russland, Ägypten und Algerien. Phosphatdünger werden vor …
Der Abgeordnete fragt nach der Abhängigkeit Deutschlands von Düngemittelimporten über die Straße von Hormus sowie nach Maßnahmen zum Schutz der Landwirte vor Preissteigerungen. Die Regierungsantwort erläutert die tatsächlichen Importländer, verneint eine direkte Abhängigkeit von der genannten Route und erklärt, dass derzeit keine direkten Finanzhilfen geplant sind, sondern Marktbeobachtung und EU-weite Maßnahmen zur Resilienzsteigerung im Fokus stehen.
Wie hoch sind nach Kenntnis der Bundesregierung die Kriegsschäden an Infrastrukturprojekten mit Finanzierung durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung im Gazastreifen seit Kriegsbeginn im Oktober 2023 bis heute , und wie hoch sind die Kriegsschäden an UNRWA-Infrastruktur im Gazastreifen im selben Zeitraum ? Antwort des Parl. Staatssekretärs Johann Saathoff: Eine gesicherte Auskunft zu den Kriegsschäden an vom Bundesministerium …
Die Abgeordnete fragt nach der Höhe der Kriegsschäden an BMZ-finanzierten Infrastrukturprojekten sowie an UNRWA-Einrichtungen im Gazastreifen seit Oktober 2023. Die Regierungsantwort verweist auf unmögliche gesicherte Angaben bei BMZ-Projekten, nennt aber eine vorläufige UNRWA-Schätzung von etwa 616 Millionen US-Dollar.
Wird die Bundesregierung den Reformempfehlungen der FinanzKommission Gesundheit zur Stärkung der Prävention, die eine Erhöhung der Tabaksteuer, eine Höherbesteuerung von Alkohol sowie die Einführung einer gestaffelten Steuer auf zuckergesüßte Erfrischungsgetränke umfassen, folgen, und wann werden diese Maßnahmen umgesetzt? Antwort des Parl. Staatssekretärs Michael Schrodi: Die Bundesregierung prüft aktuell die Empfehlungen der FinanzKommission Gesundheit und deren mögliche Umsetzung. Zudem hat sich …
Der Abgeordnete fragt nach der Umsetzung von Reformempfehlungen der FinanzKommission Gesundheit zur Stärkung der Prävention, insbesondere zu höheren Steuern auf Tabak, Alkohol und zuckergesüßte Getränke. Die Bundesregierung verweist auf laufende Prüfungen und eine bereits beschlossene Erhöhung der Tabaksteuer im Jahr 2026.
Wie wird die Bundesregierung sicherstellen, dass die im Entwurf eines Zweiten Gesetzes zur Änderung des Energiesteuergesetzes zur temporären Absenkung der Energiesteuer für Kraftstoffe enthaltene Senkung der Energiesteuer in Höhe von brutto 0,17 Euro in vollständiger Höhe beim Verbraucher ankommen wird? Antwort des Parl. Staatssekretärs Michael Schrodi: Die Energiesteuer als Verbrauchsteuer wird in der Regel an die Verbraucherinnen und Verbraucher weitergegeben. …
Der Abgeordnete fragt nach Maßnahmen der Bundesregierung, die sicherstellen sollen, dass eine geplante temporäre Senkung der Energiesteuer vollständig bei den Verbrauchern ankommt. Die Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs erläutert, dass verbrauchsteuerrechtlich keine Weitergabepflicht besteht,但这但经验swerten zeigen eine weitgehende Preissenkung, ergänzt durch verschärfte Aufsichtsbefugnisse des Bundeskartellamtes.
Welche Schlussfolgerungen zieht die Bundesregierung aus den Ergebnissen der Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung , wonach die reformierte private Altersvorsorge – ähnlich wie die Riester-Rente – vor allem Besserverdienenden und Immobilieneigentümerinnen und -eigentümern zugutekommen wird, während Geringverdienende und armutsgefährdete Gruppen, also diejenigen, die gleichzeitig die geringsten Ansprüche in der gesetzlichen Rentenversicherung sammeln, kaum profitieren werden, und inwiefern plant die …
Der Abgeordnete fragt nach den Schlussfolgerungen der Bundesregierung aus einer DIW-Studie zur Benachteiligung Geringverdienender bei der privaten Altersvorsorge und nach Korrekturplänen. Der Parlamentarische Staatssekretär entgegnet, die Studie beziehe sich auf das alte System, und argumentiert, dass das neue Fördersystem Geringverdienende durch höhere Förderquoten tatsächlich bevorteile.
In welchem Umfang werden Hilfen für die antragsberechtigten Geschädigten aus dem Sondervermögen des Bundes „Aufbauhilfe 2021“ gezahlt, das nach der Ahrtalflut aufgelegt wurde, und in welchem Umfang werden die rund 40 Milliarden Euro an entstandenen Schäden bis zum Antragsende 30. Juni 2026 nach Kenntnis der Bundesregierung kompensiert sein? Antwort des Parl. Staatssekretärs Dennis Rohde: Die Mittel aus dem Sondervermögen „Aufbauhilfe …
Der Abgeordnete fragt nach dem Abrufstand der Mittel aus dem Sondervermögen zur Bewältigung der Ahrtalflut und der erwarteten Kompensation der Gesamtschäden bis zum Antragsende. Die Regierungsantwort informiert über die gesetzlichen Grundlagen, die bisherigen Auszahlungen und die langfristigen Fristen für Bewilligung und Auszahlung.
Welche Prüf- und Evaluationsinstrumente wendet die Bundesregierung an, um Wirksamkeit, Rechtstreue und politische Neutralität geförderter Nichtregierungsorganisationen zu kontrollieren? Antwort des Parl. Staatssekretärs Dennis Rohde: Obgleich im allgemeinen Sprachgebrauch der Begriff Nichtregierungsorganisation insbesondere für Organisationen, Vereine und Gruppen geläufig ist, gibt es keine eindeutige Definition des Begriffes. Dementsprechend werden Ausgaben des Bundes nicht auf dieser begrifflichen Grundlage erfasst und abgegrenzt. Eine …
Der Abgeordnete fragt nach den Prüf- und Evaluationsinstrumenten der Bundesregierung zur Kontrolle von Wirksamkeit, Rechtstreue und politischer Neutralität geförderter NGOs. Die Regierung antwortet, dass eine Beantwortung aufgrund der begrifflichen Unbestimmtheit von „Nichtregierungsorganisation“ und der daraus resultierenden fehlenden Erfassung von Ausgaben nicht möglich ist.
Wie viele Fälle von Rückforderungen, Sperrungen oder Kürzungen von Mitteln an NGOs gab es seit dem Jahr 2020 ? Antwort des Parl. Staatssekretärs Dennis Rohde: Obgleich im allgemeinen Sprachgebrauch der Begriff Nichtregierungsorganisation insbesondere für Organisationen, Vereine und Gruppen geläufig ist, gibt es keine eindeutige Definition des Begriffes. Dementsprechend werden Ausgaben des Bundes nicht auf dieser begrifflichen Grundlage erfasst und abgegrenzt. …
Der Abgeordnete fragt nach der Anzahl von Rückforderungen, Sperrungen oder Kürzungen von Bundesmitteln an NGOs seit 2020. Die Regierungsantwort erläutert, dass eine Beantwortung aufgrund der fehlenden eindeutigen Definition des Begriffs Nichtregierungsorganisation und der daraus resultierenden unklaren Abgrenzung bei der Ausgabenerfassung nicht möglich ist.
Möchte die Bundesregierung sicherstellen, dass grüne Leitmärkte bei anstehenden Investitionen und Bauten durch das Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität ausschlaggebend sind, und, wenn ja, wie, und, wenn nein, warum nicht? Antwort des Parl. Staatssekretärs Dennis Rohde: Die Bundesregierung unterstützt die Schaffung von Leitmärkten für emissionsarme Grundstoffe wie Stahl und Zement, um zusätzlich Investitionen in die Modernisierung oder den Aufbau neuer …
Die Abgeordnete fragt nach der Sicherstellung grüner Leitmärkte bei Investitionen aus dem Infrastruktur-Sondervermögen. Der Parlamentarische Staatssekretär erwidert, dass die Bundesregierung entsprechende Leitmärkte unterstützt und hierfür über das Sondervermögen hinausgehende vergaberechtliche Anforderungen an die Emissionsintensität von Stahl und Zement nutzen werde.
Inwiefern hat das Bundesministerium der Finanzen den Direktauszahlungsmechanismus seit dessen Fertigstellung im April 2025, wie im Monatsbericht angekündigt , weiterentwickelt, und wie ist insbesondere der Stand der Weiterentwicklung der nach Einkommen differenzierten Auszahlungen an Teilgruppen der Bevölkerung? Antwort des Parl. Staatssekretärs Michael Schrodi: Der Direktauszahlungsmechanismus wurde zwischenzeitlich um die Möglichkeit einer antragslosen Direktauszahlung erweitert. Darüber hinaus wurde die infrastrukturelle Ertüchtigung …
Der Abgeordnete fragt nach dem Entwicklungsstand des Direktauszahlungsmechanismus, insbesondere bezüglich differenzierter Auszahlungen nach Einkommen. Das Finanzministerium verweist auf technische Umsetzungen wie antragslose Auszahlungen und eine neue App, während einkommensabhängige Auszahlungen noch geprüft werden.
In welchem Umfang sieht die Bundesregierung zusätzliche Haushaltsmittel auf Bundesebene und zur Ergänzung im Katastrophenschutz der Länder vor, um die rasant angestiegenen Energiekosten zu kompensieren, und von welchen monatlichen Mehrkosten geht die Bundesregierung für Organisationen im eigenen Verantwortungsbereich nach derzeitigem Stand aus? Antwort der Parl. Staatssekretärin Daniela Ludwig: Sofern Mehrbedarfe in den jeweiligen Bereichen im Rahmen der Haushaltsdurchführung entstünden, stehen …
Der Abgeordnete fragt nach geplanten Haushaltsmitteln zur Kompensation rasant angestiegener Energiekosten für Katastrophenschutzorganisationen auf Bundes- und Länderebene. Die Staatssekretärin erwidert, dass bislang kein Mehrbedarf entstanden sei und eine gesonderte Erfassung monatlicher Mehrkosten aufgrund verfügbarer haushaltswirtschaftlicher Instrumente nicht erforderlich ist.
Wie hat sich die um formelle Entscheidungen bereinigte Schutzquote des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge für das Herkunftsland Sudan seit 2023 entwickelt , und gab es seit Beginn des Bürgerkriegs im April 2023 Abschiebungen aus Deutschland in den Sudan, und, wenn ja, wie viele ? Antwort der Parl. Staatssekretärin Daniela Ludwig: Die Gesamtschutzquote des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge zu …
Die Abgeordnete fragt nach der Entwicklung der bereinigten Schutzquote für sudanesische Asylsuchende seit Beginn des Bürgerkriegs 2023 sowie nach der Zahl der durchgeführten und abgebrochenen Abschiebungen in den Sudan. Die Parlamentarische Staatssekretärin liefert detaillierte statistische Daten zu den Schutzquoten und teilt mit, dass im Zeitraum April 2023 bis Februar 2026 zwei Abschiebungen erfolgten und drei abgebrochen wurden.
Welche quantitativen Angaben kann die Bundesregierung zu den bislang ergangenen Entscheidungen der Verwaltungsgerichtsbarkeit in Bayern und Berlin-Brandenburg zu der Gruppe der afghanischen Personen mit einer widerrufenen bzw. erloschenen Aufnahmezusage machen, und ist die Bundesregierung bereit, diese Personen, solange noch Gerichtsverfahren anhängig sind, bei der Unterbringung und Versorgung zumindest so lange weiter zu unterstützen, bis das Bundesverfassungsgericht zu den maßgeblichen Fragen …
Die Abgeordnete fragt nach statistischen Angaben zu Gerichtsverfahren bezüglich widerrufener Aufnahmezusagen für afghanische Personen und fordert, dass die Bundesregierung die Betroffenen bis zu einer Grundsatzentscheidung des Bundesverfassungsgerichts weiter unterstützt, was die Staatssekretärin mit Verweis auf den weggefallenen politischen Willen zur Aufnahme verneint.
Teilt die Bundesregierung vor dem Hintergrund des aktuellen gemeinsamen Berichts der United Nations Support Mission in Libya und des Office of the High Commissioner for Human Rights die Auffassung, dass ihr derzeit kein konkreter Einzelfall bekannt ist, in dem Libyen die Voraussetzungen eines „Place of Safety“ im Sinne des SAR-Übereinkommens, der einschlägigen IMO-Entschließungen und von Kapitel V der Anlage zum …
Der Abgeordnete fragt die Bundesregierung unter Verweis auf einen UN-Bericht, ob Libyen die völkerrechtlichen Voraussetzungen als sicherer Anlandeort für Seenotgerettete erfüllt. Der Staatsminister verweist auf die einschlägigen internationalen Übereinkommen und betont, dass die Bewertung im Einzelfall durch den jeweils zuständigen Staat zu erfolgen hat.
Wie hat die Bundesregierung den in Frage 13 in ihrer Antwort zur Kleinen Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen auf Bundestagsdrucksache 21/4673 genutzten Begriff „ Aktionen“ für ihre Beantwortung definiert, und aus welchem Grund hat sie andere dokumentierte Handlungen der sogenannten libyschen Küstenwache, insbesondere aggressive Manöver, Bedrohungen und Eingriffe in laufende Rettungseinsätze , nicht als „ Aktionen“ erfasst? Antwort des …
Der Abgeordnete hinterfragt die Definition und Abgrenzung des Begriffs „(gewaltsame) Aktionen“ durch die Bundesregierung im Kontext der libyschen Küstenwache und fordert eine Begründung, warum dokumentierte aggressive Handlungen nicht als solche erfasst wurden.
Welche Kenntnisse hat die Bundesregierung über den diplomatischen Status des Talibanmitglieds N. H., der seit Juli 2025 in der afghanischen Botschaft in Berlin die leitende Funktion übernommen haben soll , und wurde N. H. vor seiner Einreise nach Deutschland sicherheitsüberprüft? Antwort des Staatsministers Gunther Krichbaum: In Bezug auf den ersten Frageteil verweist die Bundesregierung auf ihre Antwort vom 1. April …
Die Abgeordnete fragt nach dem diplomatischen Status und den Sicherheitsüberprüfungen eines angeblichen Talibanmitglieds, das an der afghanischen Botschaft in Berlin tätig sein soll. Der Staatsminister verweist auf vorherige Antworten der Bundesregierung und bestätigt die Akkreditierung eines neuen Mitarbeiters für den Konsularbereich.
Nach welchen Kriterien werden die afghanischen Hauptpersonen mit einer Aufnahmezusage nach § 22 des Aufenthaltsgesetzes aus dem Überbrückungsprogramm und der Menschenrechtsliste ausgewählt und von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GmbH darüber informiert, dass ihre Unterbringung in Pakistan oder im Safehouse in Kabul endet , und welches Ressort ist innerhalb der Bundesregierung dafür zuständig? Antwort des Staatsministers Gunther Krichbaum: Bei …
Die Abgeordnete fragt nach den Kriterien für die Auswahl afghanischer Schutzpersonen sowie nach der Zuständigkeit für die Einstellung von Unterbringungsleistungen in Pakistan und Kabul. Der Staatsminister erläutert daraufhin das praktische Verfahren der Bundesregierung zur Fortführung oder Beendigung von Unterstützungsleistungen im Rahmen der Afghanenaufnahme.
Wie hoch ist der Anteil der Mittel des Auswärtigen Amts für humanitäre Hilfe an die Ukraine infolge des russischen Angriffskriegs und seiner Folgen an den gesamten AA-Mitteln für humanitäre Hilfe in den Jahren 2022, 2023, 2024, 2025 und 2026 ? Antwort des Staatsministers Gunther Krichbaum: Der Anteil der Mittel des Auswärtigen Amts für humanitäre Hilfe für die Ukraine im Kontext …
Die Abgeordnete fragt nach dem prozentualen und absoluten Anteil der humanitären Hilfe des Auswärtigen Amts für die Ukraine an den Gesamtmitteln für die Jahre 2022 bis 2026. Der Staatsminister antwortet mit einer tabellarischen Aufschlüsselung der beantragten Mittel und weist auf den vorläufigen Charakter der Planung für 2026 hin.
Wird sich die Bundesregierung dafür einsetzen, dass in den Text der neuen UN-Klimaschutzresolution auf Grundlage der Auffassungen des Internationalen Gerichtshofs in seinem diesbezüglichen Gutachten Verpflichtungen aus vergangenen Emissionen sowohl im Finanzbereich als auch bei der Emissionsreduzierung aufgenommen werden, um zu gewährleisten, dass so bald wie möglich ein möglichst starker Resolutionstext vorgelegt wird und mögliche Verzögerungen vermieden werden, und, wenn ja, …
Die Abgeordnete fragt nach dem Einsatz der Bundesregierung für die Aufnahme von Verpflichtungen aus vergangenen Emissionen in die neue UN-Klimaschutzresolution auf Basis des Gutachtens des Internationalen Gerichtshofs. Der Staatsminister verweist auf die laufenden Verhandlungen im Rahmen der EU-Verhandlungsführung und hält sich zu den Details der Abstimmungsprozesse bedeckt.
Wie trifft die Bundesregierung unter Verweis auf die Antwort der Bundesregierung auf meine schriftliche Frage mit der Arbeitsnummer 4/34 konkret Entscheidungen darüber, ob und in welcher Weise Einstufungen und Listungen durch die Vereinigten Staaten in die Abwägung und Ausgestaltung der deutschen Sanktionspolitik einfließen? Antwort des Staatsministers Gunther Krichbaum: Wird die Bundesregierung über den Entschluss eines Partners, bestimmte Einstufungen und/oder Listungen …
Die Abgeordnete fragt nach dem konkreten Einfluss von US-amerikanischen Sanktions- und Terrorlisten auf die deutsche Sanktionspolitik. Der Staatsminister erwidert, dass solche Einstufungen als ein Faktor in die politische Abwägung einfließen, Sanktionen jedoch auf EU-Ebene einstimmig und auf Grundlage unabhängiger EU-Rechtstexte beschlossen werden.
Beziehen sich die Aussagen des Bundeskanzlers Friedrich Merz zum Ausgang der Parlamentswahl in Ungarn, den er als „gutes Zeichen“ weg vom „Autoritären“ und als Abkehr vom „Rechtspopulismus“ bezeichnete, auch auf die Ankündigung des designierten Ministerpräsidenten von Ungarn Péter Magyar, die staatlichen Nachrichtensendungen auszusetzen, bis der dortige „Rundfunk […] die Wirklichkeit vermittele“ , und, wenn nein, hat sich der Bundeskanzler zu …
Der Abgeordnete fragt, ob die positive Bewertung des Wahlausgangs in Ungarn durch den Bundeskanzler auch die Ankündigung des designierten Ministerpräsidenten Magyar umfasse, staatliche Nachrichtensendungen auszusetzen. Die Bundesregierung begrüßt laut der Antwort Magyars angekuendigte Absicht, Ungarn auf den Weg der Rechtsstaatlichkeit zurueckzufuehren, ohne auf die Medienmaßnahmen einzugehen.
Weshalb hat die Bundesregierung sich nicht der gemeinsamen Erklärung vom 14. April 2026 angeschlossen, worin Außenminister aus 19 Staaten, darunter Großbritannien, Australien sowie EU-Mitglieder wie Frankreich, Spanien und Schweden, sowohl die Angriffe der Hisbollah auf Israel als auch die massiven israelischen Angriffe vom 8. April 2026 mit zivilen Opfern und Schäden an ziviler Infrastruktur im Libanon kritisieren, die Angriffe auf …
Die Abgeordente fragt nach den Gründen für die Nichtunterzeichnung einer internationalen Erklärung zu Angriffen im Libanon und erfragt die Haltung der Regierung zu UN-Experten, die einen Stopp von Waffenlieferungen an Israel fordern. Die Regierung verweist auf Einzelfallentscheidungen und betont die allgemeine Geltung des humanitären Völkerrechts für alle Konfliktparteien.
Wie ist der Zeitplan für die Erkundung und Bewertung der Liegenschaft der ehemaligen Pionierkaserne in Regensburg und des ehemaligen Munitionsdepots in den Kommunen Langquaid und Schierling, wie in der Antwort der Bundesregierung auf meine schriftliche Frage 51 auf Bundestagsdrucksache 21/4186 angekündigt, bzw. haben die Erkundungen bereits stattgefunden, und anhand welcher Kriterien wird über eine geeignete militärische Nutzung entschieden? Antwort des …
Der Abgeordnete fragt nach dem Zeitplan und den Bewertungskriterien für die militärische Erkundung ehemaliger Liegenschaften in Regensburg, Langquaid und Schierling. Der Parlamentarische Staatssekretär antwortet, dass die Kaserne in Regensburg bereits erkundet wurde, während die Munitionsdepots bis spätestens 2026 geprüft werden.
Bestehen aktuelle oder geplante Grundsatzvereinbarungen zwischen der Bundesagentur für Arbeit und dem Bundesministerium der Verteidigung wie die Vereinbarung „Gemeinsam für eine starke Bundeswehr: Die Zeitenwende personell gestalten“ aus dem Jahr 2024, und, wenn ja, liegen der Bundesregierung belastbare Zahlen darüber vor, in welchem Umfang in den Vermittlungsangeboten der Jobcenter bereits verstärkt auf die Bundeswehr verwiesen wird? Antwort des Parl. Staatssekretärs …
Die Abgeordnete fragt nach aktuellen oder geplanten Vereinbarungen zwischen der Bundesagentur für Arbeit und dem Verteidigungsministerium sowie nach Daten zur Verweisung von Jobcenter-Kunden auf die Bundeswehr. Die Regierungsantwort bestätigt die geltende Vereinbarung von 2024, verneint aber das Vorliegen entsprechener statistischer Daten.
Der Abgeordnte fragt die Bundesregierung in einer kurzen Anfrage, ob sie angesichts geopolitischer Konflikte ihre Haltung zur Kernenergie neu bewertet. Der Staatssekretär antwortet sachlich, dass der Ausstieg 2011 beschlossen wurde und ein Wiedereinstieg nicht im Koalitionsvertrag vorgesehen ist.
Wie hat sich nach Kenntnis der Bundesregierung die jährliche Produktion von Bitumen in Deutschland seit 2021 entwickelt, und welchen Anteil hatte daran die Raffinerie PCK in Schwedt ? Antwort des Parl. Staatssekretärs Stefan Rouenhoff: Die Produktionsdaten für Bitumen der Jahre 2021 bis 2025 können folgender Tabelle entnommen werden: Jahr Gesamt * vorläufige Daten 2021 4 108 450 2022 3 671 …
Der Abgeordnete fragt nach der Entwicklung der Bitumenproduktion in Deutschland seit 2021 sowie der Bedeutung der Raffinerie PCK in Schwedt, woraufhin die Bundesregierung Gesamtproduktionsdaten liefert, aber betriebsspezifische Daten als Geschäftsgeheimnis zurückhält.
Plant die Bundesregierung Maßnahmen, um die Weitergabe der Kostenvorteile aus der Absenkung der Netzentgelte vollständig an Verbraucherinnen und Verbraucher sicherzustellen, und, wenn ja, welche? Antwort des Parl. Staatssekretärs Stefan Rouenhoff: Der Zuschuss zu den Übertragungsnetzkosten für das Jahr 2026 hat das durchschnittliche Übertragungsnetzentgelt mehr als halbiert. Für die Verteilnetzbetreiber bedeutet die Senkung der Übertragungsnetzentgelte niedrigere Kosten für den Strombezug aus …
Der Abgeordnete fragt nach Maßnahmen der Bundesregierung, um die Weitergabe von Kostenvorteilen aus der Absenkung der Netzentgelte an die Verbraucher sicherzustellen. Der Staatssekretär erläutert, dass gesetzliche Verpflichtungen für Stromlieferanten bestehen, gesunkene Netzentgelte bei der Preiskalkulation zu berücksichtigen und an Kunden weiterzugeben.
Welcher Anteil an den Mehrkosten in Höhe von 22 Milliarden Euro für den Import von Öl und Gas, die laut EU-Kommissionspräsidentin Dr. Ursula von der Leyen seit Beginn des Irankrieges Europa belastet haben, entfällt nach Kenntnis der Bundesregierung auf Deutschland? Antwort des Parl. Staatssekretärs Stefan Rouenhoff: Die detaillierten Berechnungen der EU-Kommission zu den EU-Mehrkosten für Öl- und Gasimporte liegen der …
Der Abgeordnete fragt nach dem deutschen Anteil an den durch den Irankrieg verursachten EU-weiten Mehrkosten für Öl- und Gasimporte. Die Bundesregierung antwortet, dass ihr keine detaillierten Berechnungen der EU-Kommission vorliegen und Importe Angelegenheit der privaten Unternehmen seien.
Mit welchem Mehrverbrauch an Strom rechnet die Bundesregierung durch die geplante Anhebung der PUE-Grenzwerte in der Novelle des Energieeffizienzgesetzes sowie durch die geplante Umstellung auf Design-PUE für neue Rechenzentren in den Jahren 2026 bis 2037? Antwort des Parl. Staatssekretärs Stefan Rouenhoff: Mit den Anforderungen an die Energieeffizienz von Rechenzentren nimmt Deutschland nach wie vor eine internationale Vorreiterrolle ein und geht …
Die Abgeordnete fragt in einer Kleinen Anfrage nach den prognostizierten Auswirkungen geplanter Änderungen der PUE-Grenzwerte für Rechenzentren auf den Stromverbrauch. Die Regierung antwortet, dass Deutschland eine internationale Vorreiterrolle einnehme und sich zum Mehrverbrauch keine verlässliche Aussage treffen lasse.
Welche zivilgesellschaftlichen Organisationen sind an den Roadmap-Prozessen im Rahmen der Hightech Agenda Deutschland beteiligt, und in welcher Form werden sie in die Erarbeitung der jeweiligen Roadmaps eingebunden? Antwort des Parl. Staatssekretärs Matthias Hauer: Als Teil der Roadmap-Prozesse werden verschiedene Dialog- und Beteiligungsprozesse durchgeführt. In einem ersten Schritt hat das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt fokussierte Partnerdialoge durchgeführt, in denen …
Die Abgeordnete erkundigt sich nach der Beteiligung zivilgesellschaftlicher Organisationen an den Roadmap-Prozessen der Hightech Agenda Deutschland. Der Staatssekretär antwortet detailliert über durchgeführte Dialogformate und künftige Online-Konsultationen.
Wie hoch waren die Ausgaben des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend bzw. des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Zeitraum 2015 bis 2026 für die Förderung von Vorhaben zum Zwecke der Bekämpfung bzw. der Prävention von Extremismus im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ Linksextremismus, b) Rechtsextremismus, c) islamischen Extremismus und d) sonstige Formen von Extremismus)? …
Der Abgeordnete fragt nach den Ausgaben des zuständigen Bundesministeriums für die Extremismusprävention im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ aufgeschlüsselt nach extremistischen Ausrichtungen für die Jahre 2015 bis 2026. Die parlamentarische Staatssekretärin liefert daraufhin die angeforderten Zahlenwerte für die Jahre 2015 bis 2019 und verweist für die restlichen Jahre auf öffentlich zugängliche Daten.
Wie viele Vorhaben zum Zwecke der Bekämpfung bzw. der Prävention von islamistischem Extremismus wurden im Zeitraum 2015 bis 2024 vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ gefördert , und welches sind die insgesamt neun seit 2025 vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ geförderten Vorhaben …
Der Abgeordnete Rainer Galla fragt nach der Anzahl und Aufschlüsselung der vom Bundesministerium geförderten Projekte zur Prävention von islamistischem Extremismus im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ für die Jahre 2015 bis 2026. Die Parlamentarische Staatssekretärin Mareike Lotte Wulf listet daraufhin die genauen Projektzahlen pro Jahr auf und verweist für weitere Details auf die Programm-Website.
Zu welchen konkreten Ergebnissen hat der von der Bundesregierung mit Vertretern aller Landesregierungen gepflegte Austausch zur Thematik „Gewalt an Schulen“ bislang geführt , und was plant die Bundesregierung im Verbund mit den Landesregierungen derzeit konkret, um der nach meiner Wahrnehmung dramatischen Zunahme von brutalen Gewaltvorfällen an Schulen in Deutschland wirksam zu begegnen? Antwort der Parl. Staatssekretärin Mareike Lotte Wulf: Wie …
Der Abgeordnete erkundigt sich nach konkreten Ergebnissen und Plänen der Bundesregierung im Austausch mit den Ländern zur Bekämpfung von Gewalt an Schulen. Die Parlamentarische Staatssekretärin verweist auf die föderale Zuständigkeit der Länder und bezeichnet den Austausch als rein informativ.
Ist die Antwort der Bundesregierung auf meine schriftliche Frage 68 auf Bundestagsdrucksache 21/5005 so zu verstehen, dass die Bundesregierung in ihrem geplanten Maßnahmenpaket zum präventiven Schutz von Frauen vor Gewalt in Deutschland den in Kulturen des Nahen und Mittleren Ostens weit verbreiteten Ehrbegriff, dessen Implikationen für das Geschlechterverhältnis und von ihm bzw. ihnen ausgehende Gefahren für Frauen in Deutschland nicht …
Der Abgeordnete fragt nach der Aussagekraft einer Regierungsantwort hinsichtlich der geplanten Maßnahmen zum Schutz von Frauen vor Gewalt. Er thematisiert dabei ausdrücklich, ob spezifische kulturelle Ehrbegriffe des Nahen und Mittleren Ostens und die davon ausgehenden Gefahren für Frauen in Deutschland dabei berücksichtigt werden.
Plant die Bundesregierung, im Zusammenwirken mit den Ländern zu eruieren, wie hoch die Anzahl derjenigen Schülerinnen ist, die das 14. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und die an öffentlichen Schulen in Deutschland während des Unterrichts regelmäßig ein Kopftuch tragen , und, wenn nein, weshalb nicht? Antwort der Parl. Staatssekretärin Mareike Lotte Wulf: Die Bundesregierung plant nicht, im Zusammenwirken mit den …
Die Abgeordnete fragt nach Plänen der Bundesregierung zur statistischen Erfassung von minderjährigen Schülerinnen unter 14 Jahren, die im Unterricht ein Kopftuch tragen. Die Parlamentarische Staatssekretärin verneint dies und verweist auf die alleinige Kultushoheit der Länder.
Mit welcher Summe an Steuergeld hat die Bundesregierung bislang die „Sozialistische Jugend Deutschlands – Die Falken“ und die „Sozialistische Jugend – Die Falken Landesverband Berlin“ gefördert, auch vor dem Hintergrund der Medienberichte über einen sogenannten Theaterkurs, bei dem Jugendliche angehalten worden sein sollen, ihre „Pronomen“ zu nennen und diesen pornografisches Material gezeigt wurde, sodass die Görlitzer Polizei „wegen des Verdachts …
Der Abgeordnete fragt detailliert nach der Höhe der staatlichen Fördergelder für die Sozialistische Jugend Deutschlands – Die Falken, kontextualisiert durch Ermittlungen der Polizei wegen des Verdachts der Verbreitung pornografischer Inhalte an Minderjährige im Rahmen eines Projektmoduls.
Welche Nachweise werden derzeit nach Kenntnis des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales in den Jobcentern als ausreichend anerkannt, um eine eingeschränkte oder fehlende Zumutbarkeit aufgrund psychischer Erkrankungen gemäß § 10 des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch zu belegen , und unter welchen konkreten rechtlichen Voraussetzungen sind Jobcenter befugt, die Vorlage eines fachärztlichen oder psychiatrischen Gutachtens zu verlangen, wenn bereits ein hausärztliches Attest …
Die Abgeordnete erkundigt sich nach den anerkannten Nachweismöglichkeiten für eine fehlende Zumutbarkeit von Arbeit aufgrund psychischer Erkrankungen in Jobcentern sowie nach den rechtlichen Voraussetzungen für die Forderung nach weiteren Gutachten trotz Vorliegens eines hausärztlichen Attests. Die Staatssekretärin antwortet, dass grundsätzlich verschiedene Nachweise anerkannt werden, das Jobcenter jedoch bei unklaren Unterlagen nach § 20 Abs. 1 SGB X weitere Untersuchungen anordnen kann.
Welche Schlussfolgerungen zieht die Bundesregierung aus dem Launch der Initiative Eurosky am 16. April 2026, die mit Eurosky-Accounts eine datenschutzkonforme, auf dem AT-Protokoll basierende digitale Identität für europäische Social-Media-Nutzerinnen und Social-Media-Nutzer anbietet , für die im Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD vereinbarte Stärkung der digitalen Souveränität, und plant die Bundesregierung, auf Basis der von Eurosky geschaffenen Infrastruktur eigene Accounts …
Die Abgeordnete fragt nach den Schlussfolgerungen der Bundesregierung aus der Einführung der europäischen Social-Media-Initiative Eurosky bezüglich der digitalen Souveränität und nach Plänen zur Nutzung eigener Kanäle zur Reduzierung von Abhängigkeiten. Die Bundesregierung begrüßt solche Initiativen und prüft die Nutzung von Eurosky als zusätzlichen Kanal neben bestehenden Plattformen.
Welches sind die wichtigsten Erkenntnisse, die der Bundesminister für Verkehr, Patrick Schnieder, aus der Verkehrsministerkonferenz mitgenommen hat, und welche etwaigen Maßnahmen leitet er gegebenenfalls daraus ab ? Antwort des Parl. Staatssekretärs Christian Hirte: Die Verkehrsministerkonferenz am 25./26.03.2026 in Lindau beschäftigte sich mit einer Vielzahl an Themen. Diese sowie die Beschlüsse sind der Webseite des Gremiums zu entnehmen. Die Befassung mit …
Der Abgeordnete fragt nach den wichtigsten Erkenntnissen und möglichen Maßnahmen des Verkehrsministers aus einer Verkehrsministerkonferenz. Der Parlamentarische Staatssekretär verweist auf die veröffentlichten Beschlüsse und stellt fest, dass weitergehende Maßnahmen noch abgestimmt werden müssen.
Der Abgeordnete fragt nach Erkenntnissen der Bundesregierung zu einer möglichen Knappheit von Flugtreibstoff im Kontext des Iran-Krieges. Die Antwort des Staatssekretärs stellt fest, dass es derzeit in Deutschland keine Kerosinknappheit gebe und man im Austausch mit der Wirtschaft stehe.
Geht die Bundesregierung davon aus, dass das nun erneut eingeleitete Planfeststellungsverfahren für das Projekt Wallauer Spange, wie geplant, im Jahr 2027 abgeschlossen werden kann, und wann plant die Bundesregierung dementsprechend mit dem Baubeginn? Antwort des Parl. Staatssekretärs Christian Hirte: Der Planfeststellungsantrag für die Wallauer Spange ist Anfang April 2026 bei der Genehmigungsbehörde, dem Eisenbahn-Bundesamt, eingegangen. Nach derzeitigem Planungsstand erscheint ein …
Der Abgeordnete fragt nach dem Zeitplan für das Planfeststellungsverfahren und den Baubeginn des Projekts Wallauer Spange. Der Staatssekretär bestätigt den Eingang des Antrags und hält einen Beschluss im Jahr 2027 für möglich, wobei der Bau von den verfügbaren Haushaltsmitteln abhängt.
Wie viele Aufzüge bzw. Rolltreppen betrieb die Deutsche Bahn AG in den Jahren 2023, 2024 und 2025 jeweils an Verkehrsstationen in Brandenburg, und wie viele davon waren jeweils in diesen Jahren außer Betrieb ? Antwort des Parl. Staatssekretärs Christian Hirte: Zur Beantwortung der Frage hat die Deutsche Bahn AG folgende Tabelle zur Verfügung gestellt, die eine Übersicht über alle Anlagen …
Der Abgeordnete fragt nach der Verfügbarkeit von Aufzügen und Rolltreppen der Deutschen Bahn AG in Brandenburg für die Jahre 2023 bis 2025 sowie nach den jeweiligen Ausfallzeiten. Die Antwort erfolgt durch den Parlamentarischen Staatssekretär anhand einer statistischen Tabelle der DB AG.
Wie hoch war die Anzahl der bei der DB Sicherheit GmbH beschäftigten Sicherheitskräfte seit 2014 , und sofern bekannt, wie verteilen sich diese Beschäftigtenzahlen auf Vollzeit- und sonstige Beschäftigungsarten? Antwort des Parl. Staatssekretärs Christian Hirte: Nach Angaben der Deutschen Bahn AG ist die Anzahl der beschäftigten Sicherheitskräfte bei der DB Sicherheit GmbH seit 2014 von 3 700 auf zuletzt 4 …
Der Abgeordnete fragt nach der Entwicklung der Beschäftigtenzahlen der DB Sicherheit GmbH seit 2014 sowie deren Aufschlüsselung nach Beschäftigungsarten.