Entlastungen für die Bürgerinnen und Bürger - Zusätzliche Gewinne für Mineralölkonzerne verhindern
Zusatzpunkt 1 · 21/70 · 15. April 2026
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Sie haben als Koalition in den letzten Wochen große Verunsicherung im Land erzeugt. Vor Ostern haben Sie es nicht hinbekommen, belastbare, hilfreiche Regeln zu verabschieden. Dann haben Sie in der Woche nach Ostern einen riesigen Koalitionskrach aufgeführt. Und dann hatten Sie zwei Tage lang eine Klausursitzung, und ich dachte: Wunder …
Der Redner kritisiert die aktuelle Koalition dafür, mit dem Tankrabatt vor allem Mineralölkonzerne zu begünstigen und fordert stattdessen stärkere Klimaschutz‑ und Energiepolitiken.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Damen und Herren! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Wir zeigen mit den Ergebnissen des Koalitionsausschusses Handlungsfähigkeit. Ja, wir handeln. Der Staat zeigt in einer großen Energiekrise, die von außen auf uns zukam, Handlungsfähigkeit. Wir können nichts für die Eskalation im Nahen Osten am Persischen Golf. Das ist ein klassischer externer Schock, eine globale Energiekrise. Aber …
Der Abgeordnete fordert eine vorübergehende Senkung der Mineralölsteuer, um die Kraftstoffpreise zu entlasten und die Folgen der aktuellen Energiekrise für Pendler, Logistik und Mittelstand abzumildern.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Damen und Herren! Der Präsident des Bundeskartellamtes, Andreas Mundt, sagte, er wisse nicht, warum gerade in Deutschland die Tankpreise so hoch sind, und eine Antwort gebe es erst Ende des Jahres, weil die Konzerne gegen die Offenlegung der Kostenstruktur klagen würden. Das Bundeskartellamt beschreibt die hohen Tankpreise an den Tankstellen unmissverständlich als erhebliche und …
Steffen Kotré kritisiert die hohen Tankpreise als Folge von Versagen des Bundeskartellamtes und der Bundesregierung, fordert massive Steuersenkungen, die Aufhebung der EU‑Sanktionen gegen Russland und eine Rückkehr zu fossilen Energieträgern, um die Belastungen der Bürger zu verringern.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Meine sehr verehrten Kolleginnen und Kollegen! Sehr geehrte Damen und Herren! Vielleicht sollten wir am Anfang der Diskussion auch darüber reden, wem wir es zu verdanken haben, dass wir heute über eine solche Benzinpreissteigerung in immenser Höhe reden. Das Agieren des Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika führt momentan mit einer Totalblockade zu einer Verknappung der …
Frau Heiligenstadt fordert schnelle Entlastungen durch Senkung der Energiesteuer und Tankrabatte, kombiniert mit strengeren Markt‑ und Kartellmaßnahmen sowie einer Übergewinnsteuer, um die Belastungen der Bürger durch steigende Spritpreise zu mildern und überhöhte Gewinne der Mineralölkonzerne zu verhindern.
Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren! Der furchtbare Krieg im Nahen Osten bringt unermessliches Leid über die Menschen in der Region. Seine Folgen treffen die ganze Welt, und sie treffen besonders hart den Globalen Süden. Dieser Krieg muss gestoppt werden. Genau wie Spanien muss die Bundesregierung deutlich machen: US-Militärbasen in Deutschland wie Ramstein dürfen nicht für völkerrechtswidrige Kriege benutzt werden. …
Wissler kritisiert, dass die Bundesregierung und Ministerin Reiche die hohen Kraftstoffpreise zulassen, während Ölkonzerne enorme Gewinne erzielen, und fordert eine Übergewinnsteuer sowie direkte Entlastungen für Bürgerinnen und Bürger.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen! Sehr geehrte Damen und Herren! Seit Beginn des Irankriegs sind bis zu 20 Prozent der weltweiten Öl- und Gaslieferungen gestört. Die Folgen merken die Bürgerinnen und Bürger unmittelbar, und zwar jeden Tag an den Preisanzeigetafeln der Tankstellen. Wir haben eine globale Knappheit in der Energieversorgung, und das bedeutet zunächst einmal: Wir …
Der Redner weist auf die durch den Irankrieg verursachten Lieferengpässe hin, die zu hohen Kraftstoffpreisen führen, und fordert Entlastungsmaßnahmen für Bürgerinnen und Bürger, insbesondere für einkommensschwache Pendler, um überhöhte Gewinne der Mineralölkonzerne zu verhindern.
Vielen Dank, Herr Kollege. – Es ist ganz erfreulich, dass sich jetzt auch die zuständige Ministerin die Ehre gibt, dieser Debatte beizuwohnen; denn es geht ja um die Politik, die sie ressortmäßig zu verantworten hat. Sie haben gesagt, Sie wollen gerade diejenigen gezielt entlasten, die geringe Einkommen haben und sich in dieser Situation natürlich Sorgen machen, wie sie bis zum …
Der Redner kritisiert die Verzögerung bei Entlastungsmaßnahmen für Menschen mit geringem Einkommen und warnt vor einem erneuten Tankrabatt, den Experten ablehnen, und verweist auf das erfolgreiche 9‑Euro‑Ticket.
Lieber Herr Kollege, im Vergleich zu dem Tankrabatt, den Ihre Fraktion damals mitgetragen hat, gehen wir hier gezielt vor, weil wir flankierende Maßnahmen im Kartellrecht ergreifen. Das ist der Unterschied. Ihr Tankrabatt ist damals bei den Bürgern nicht angekommen, weil Sie eben keine flankierenden Maßnahmen im Kartellrecht ergriffen haben. Was wir machen, ist, dass wir durch die Beschlüsse, die wir …
Dr. Matthias Hiller fordert eine kombinierte Vorgehensweise aus sofortigen Steuerentlastungen für Benzin und Diesel sowie verschärften kartellrechtlichen Maßnahmen, um sicherzustellen, dass die Preisnachlässe bei den Bürgern ankommen, und betont gleichzeitig langfristige Ziele wie Energieunabhängigkeit.
Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren! Im Nahen Osten eskaliert die Lage. Eine der wichtigsten Öladern der Welt steht faktisch still. Und was macht die Bundesregierung? Sie kassiert – über massiv steigende Mehrwertsteuereinnahmen, über die CO2-Abgabe an jeder Zapfsäule dieses Landes. Und dann reden Sie hier ernsthaft von „Übergewinnen der Konzerne“. Das ist nicht nur realitätsfern, das ist Irreführung der …
Der Redner kritisiert die aktuelle Energie‑ und Steuerpolitik, wirft dem Staat die Verantwortung für die stark gestiegenen Spritpreise zu und fordert umfassende Steuersenkungen statt kurzfristiger, symbolischer Entlastungen.
Vielen Dank. – Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Über 1 Milliarde Euro haben die Mineralölkonzerne durch den Krieg im Iran allein im Zeitraum 2. März bis 12. April nur in Deutschland verdient – obendrauf, on top. Da kann man nicht mehr von einem funktionierenden Markt sprechen. Im Gegenteil: Fünf große Konzerne dominieren das Geschäft. Sie betreiben Raffinerien, …
Sebastian Roloff kritisiert die hohen Gewinne der Mineralölkonzerne im Zusammenhang mit dem Iran‑Kriegs und fordert strengere Kartellkontrollen sowie Sofortmaßnahmen wie die Senkung der Energiesteuer, um Bürgerinnen, Pendlerinnen und Unternehmen zu entlasten.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Damen und Herren! Werte Kolleginnen und Kollegen von CDU/CSU und SPD, Sie müssen wirklich aufhören, Dinge zu versprechen, die Sie dann nicht halten. Alle, wirklich alle in diesem Land haben voller Erwartung auf Ihre Entlastungsvorschläge gesetzt. Echte Entlastungen wurden versprochen. Das, was Sie jetzt vorgelegt haben, sind doch keine Lösungen. Schlimmer noch: Sie haben …
Die Abgeordnete kritisiert die geplanten Tankrabatte als ineffektiv und fordert stattdessen Entlastungen über Stromsteuerabsenkungen sowie eine schnellere Energiewende.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Werte Kolleginnen und Kollegen! Wir befinden uns in der Tat mitten in einer schweren Energiekrise. Wegen des Kriegs im Iran sind die Öl- und Gaspreise weltweit sprunghaft angestiegen, nicht nur in Deutschland. Das Schwierige daran – das will ich auch mal betonen –: Bei Energiekrisen handelt es sich um sogenannte Angebotsschocks, die mit staatlichen Mitteln nur …
Der Redner argumentiert, dass die aktuelle Energiekrise ein Angebotsschock sei, dass nachfragepolitische Entlastungen nur begrenzt wirksam seien und dass gezielte Senkungen der Kraftstoffsteuern die richtigen Maßnahmen seien; zugleich kritisiert er die Grünen und andere Oppositionelle als zu spät und mit unrealistischen Forderungen.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Werte Kollegen! Liebe Zuschauer! Eigentlich hätten wir schon aus den Ölkrisen von 1973 und 1979 lernen müssen, dass man sich bei der Energie auf keinen Fall von Dritten abhängig machen darf und auch nicht von Wind und Sonne; denn deren Rechnungen sind bei uns extrem hoch, weil die Energieversorgung in einem Industrieland praktisch zu 100 Prozent …
Der Redner kritisiert die aktuelle Energie‑ und Steuerpolitik als unzureichend und fordert mehr wirtschaftliche Eigenständigkeit sowie die Abschaffung von CO₂‑Abgaben, um die Abhängigkeit von ausländischen Energie‑ und Rohstoffmächten zu beenden.
Sehr geehrte Frau Kollegin Huy, Sie veranstalten hier gerade eine wunderschöne Märchenstunde. Deshalb will ich einfach mal ganz konkret nach den Fakten fragen. Erstens. Ist Ihnen bekannt, dass Ihre Fraktion – weil Sie gerade über Landwirtschaft und landwirtschaftliche Produktion gesprochen haben – unter anderem heute Morgen im Finanzausschuss gefordert hat, sämtliche Subventionen in der Bundesrepublik zu streichen? Dazu gehören zum …
Heiligenstadt wirft der Kollegin falsche Aussagen vor und fordert konkrete finanzpolitische Zahlen zu Subventionsabbau, CO2-Steuer und Einkommensteuersenkung, um die Tragfähigkeit der Haushaltsausgaben zu prüfen.
Vielen Dank für diese Frage. – 40 Milliarden Euro bzw. in der Summe 60 Milliarden Euro, die der Staat nicht verbraucht, können die Wirtschaft und die Haushalte verbrauchen. Da sind sie viel besser platziert; denn die wissen viel besser, was nötig ist. – Bitte? – Lehrerinnen, warum brauchen wir die? Wir werden übrigens viele haben; denn mit unserer Steuerreform wird …
Der Redner kritisiert die aktuelle Staatsausgabenpolitik und fordert, dass die eingesparten 40‑60 Milliarden Euro von Wirtschaft und Haushalten genutzt werden, wobei er vorschlägt, entfallende Finanzamtsmitarbeiter als Lehrer einzusetzen.
Meine Damen und Herren, Sie tragen in diesem Land Verantwortung für das Leben von 84 Millionen Menschen, und wir haben gesehen, wie fahrlässig Sie damit in den letzten 20 Jahren umgegangen sind. Falls Sie es vergessen haben: Sie, die Union und die SPD, tragen die Verantwortung für all die Versäumnisse und unverantwortlichen Entscheidungen, die in dieser Zeit getroffen worden sind: …
Der Redner wirft der Union und SPD unverantwortliche Entscheidungen vor, die zum Verfall von Industrie und steigenden Energiepreisen geführt hätten, und warnt vor weiteren Dilettanten und Ideologen in der Politik.
Frau Präsidentin! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Lassen Sie uns diese Debatte zum Schluss mit ein paar Zahlen abbinden, die das Ganze vielleicht etwas transparenter machen. Im März 2026 lag der Kraftfahrer-Preisindex schon um 6,7 Prozent über dem Wert des Vorjahresmonats, während die Verbraucherpreise nur um 2,7 Prozent gestiegen sind. Die privaten Haushalte gaben 2023 im Schnitt 361 Euro …
Mechthilde Wittmann fordert sofortige finanzielle Entlastungen für Berufstätige, die auf das Auto angewiesen sind, und kritisiert die Opposition sowie die Verzögerung von Maßnahmen angesichts stark steigender Kraftstoffpreise.
Nein, auf keinen Fall. Wenn wir die Mobilität in Summe anschauen, dann lassen Sie uns noch eines betrachten: In den letzten fünf Jahren haben sich alle Preise rund ums Auto um 31,2 Prozent erhöht, also nicht nur die Preise für Kraftstoffe, sondern auch die Preise für Versicherungen und Ähnliches. Langer Rede kurzer Sinn: Genau deshalb ist das, was ich schon …
Sie fordert eine befristete Senkung der Energiesteuer als Übergangslösung zur Entlastung von Verbrauchern, kombiniert mit verschärfter kartellrechtlicher Durchsetzung gegen Marktmissbrauch im Mineralölsektor.