Gesetz zur Modernisierung der nationalen Umsetzung von europäischen Regelungen zum Ökodesign, zur Energieverbrauchskennzeichnung und zu weiteren Regelungen
Tagesordnungspunkt 3 · 21/70 · 15. April 2026
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Nur weil etwas alt ist, ist es nicht automatisch kaputt. – Diese einfache Weisheit, die ich noch von meinen Großeltern mitgekriegt habe, hat früher mehr gegolten als heute, war in der älteren Generation gefühlt etwas mehr verankert, während in der jüngeren anscheinend mehr weggeschmissen als repariert wird. Leider lässt sich das auch …
Der Redner fordert effizientere, europäische Ökodesign‑ und Energiekennzeichnungsregeln, die die Produktlebensdauer verlängern und Ressourcen schonen, ohne dabei eine Überregulierung für Handwerk und Mittelstand zu schaffen.
Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren Kollegen! Sehr geehrte Frau Ministerin! Herr Kappe, es ist schon erstaunlich, mit welcher Selbstverständlichkeit Sie uns dieses Gesetz heute als Modernisierung verkaufen wollen. Das klingt eigentlich nach Fortschritt, in Wahrheit ist es das Gegenteil: die Umsetzung eines europäischen Bürokratiemonsters, das unsere Wirtschaft bis ins Detail gängeln will. Die Ökodesignverordnung soll nämlich künftig für nahezu …
Der Redner kritisiert das vorgestellte Ökodesign‑Gesetz als übermäßige Bürokratie, die die Freiheit der Wirtschaft einschränkt und die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands gefährdet, und fordert einen Stopp des Gesetzentwurfs.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Erinnern Sie sich noch an die Waschmaschine Ihrer Eltern oder Großeltern oder an den Fernseher oder den Kühlschrank aus den 80er-Jahren? Den Jüngeren im Saal dürfte das schwerfallen, deswegen die Erläuterung: Das waren Geräte, die für ein halbes Leben gebaut wurden. Wenn etwas kaputtging, kam der Techniker, hat eine Schraube gelöst oder …
Der Redner fordert ein nationales Gesetz zur Umsetzung der europäischen Ökodesign‑Verordnung, um geplante Obsoleszenz zu beenden, die Reparierbarkeit von Produkten zu sichern und Umweltverschmutzung zu reduzieren.
Sehr verehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Bei all dem, was wir tun, braucht es oft einfach eine gesunde Selbsteinschätzung unserer Fähigkeiten und unserer Möglichkeiten. Ich habe das gestern Abend schmerzlich erlebt: Ich habe mich spontan bereit erklärt, beim Spiel des FC Bundestag ins Tor zu gehen, und das Ergebnis sieht man jetzt an meinem linken Arm. Ich glaube, …
Der Redner kritisiert, dass der Gesetzentwurf zum Ökodesign zwar ein Schritt in die richtige Richtung ist, aber zu technisch, unzulänglich bei Importen und zu wenig ambitioniert sei, und fordert stärkere Standards, klare Leitmärkte und mehr Mut der Bundesregierung.
Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren! Beim Ökodesign geht es nicht um Wärmepumpen in Vollholzoptik; es geht auch nicht um Chamäleon-Beschichtungen für Windräder, die sie optisch verschwinden lassen. Es geht um die umwelt- und ressourcenschonende Entwicklung und Produktion jedweder Produkte und deren lange Lebensdauer, und das ist auch dringend notwendig. Die Ökodesign-Verordnung der Europäischen Union ermöglicht es, hierfür Anforderungen festzulegen, …
Der Redner fordert, die Ökodesign‑Verordnung zu erweitern und ambitioniertere Vorgaben zu setzen, um eine echte Kreislaufwirtschaft zu erreichen und die Ressourcenverschwendung zu beenden.
Frau Präsidentin! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Man könnte dieses Gesetz auch überschreiben mit: Rückbesinnung auf alte Tugenden, die Nachhaltigkeit ein Stück weit mehr zu pflegen. Was ist Nachhaltigkeit? Nachhaltigkeit ist die Vereinigung von Ökonomie, Ökologie und sozialen Standards und damit auch ein Schritt weg von der Wegwerfgesellschaft. Darum geht es in diesem Gesetz, um nichts Geringeres. Lieber Kollege …
Der Redner fordert mit dem Gesetzentwurf eine konsequentere und wirksamere Umsetzung der europäischen Ökodesign‑ und Energiekennzeichnungsvorschriften, um Nachhaltigkeit, Verbraucherschutz und faire Wettbewerbsbedingungen zu stärken.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Herr Koller, „genauer hinsehen“, das ist das perfekte Stichwort. Denn was werden denn die Konsequenzen dieses Gesetzes sein? Der Staat wird sich bis ins Detail bei der unternehmerischen Planung einmischen. Bei nahezu allen Produkten werden unsere Unternehmen mit Vorgaben zur Materialauswahl, Energieeffizienz, Reparierbarkeit und einem enormen Bürokratieaufwand belastet. Dieses Gesetz …
Weiser kritisiert das geplante Ökodesign‑Gesetz als übermäßige staatliche Einmischung, die Unternehmen mit bürokratischem Aufwand und hohen Kosten belastet, und fordert dessen Ablehnung im Namen der freien Marktwirtschaft.