Big Tech fair besteuern - Digitalsteuer jetzt einführen
Tagesordnungspunkt 6 · 21/70 · 15. April 2026
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Damen und Herren! Knapp 30 Prozent, das ist der durchschnittliche Steuersatz, den Unternehmen in Deutschland zahlen. Mit diesem Steuergeld wird in diesem Land investiert, es werden Kitas gebaut, es werden Lehrer/-innen bezahlt. Aber wie hoch ist wohl der Steuersatz, den US-Digitalkonzerne in Deutschland zahlen? 20 Prozent? 10 Prozent? 5 Prozent? Nein, es sind lächerliche …
Karoline Otte fordert eine höhere Besteuerung von US‑Tech‑Konzernen in Deutschland und schlägt eine Digitalsteuer von 10 % auf deren Umsatzrendite vor, um mehr Steuergerechtigkeit und finanzielle Mittel für öffentliche Investitionen zu erreichen.
Frau Präsidentin! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Eine faire Besteuerung von großen Digitalkonzernen mag ein berechtigtes Ziel sein, aber der Antrag der Grünen ersetzt keine tragfähige Lösung, sondern bleibt am Ende populistisch. Er verspricht Steuergerechtigkeit, liefert aber Rechtsrisiken, Standortnachteile und handelspolitische Sprengkraft – und das zur Unzeit. Für uns ist klar: Wir wollen keine neue Steuer, die am Ende …
Mechthilde Wittmann lehnt den von den Grünen geplanten Digitalsteuervorschlag ab, weil sie ihn für verfassungsrechtlich unsicher, EU‑rechtswidrig und wirtschaftlich nachteilig für Mittelstand, Verbraucher und den Standort Deutschland hält.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Kollegen! Liebe Steuerzahler! Täglich grüßt das Murmeltier! Von Linken, SPD und heute mal von den Grünen kommt eigentlich bei jedem Problem dieselbe Lösung: neue und noch mehr Steuern. Diesmal soll es eine Digitalsteuer sein – für große Digitalkonzerne. Aber eben nicht nach Gewinn, sondern nach Umsatz. 10 Prozent Steuer auf den Umsatz sind geplant. …
Der Redner kritisiert die geplante Digitalsteuer als ungerecht und ineffektiv, weil sie laut seiner Ansicht den Verbraucher belastet und die Wirtschaft schwächt, und wirft stattdessen eine allgemeine Steuerreform der AfD ein, die seiner Meinung nach Gerechtigkeit und Entlastung bringen soll.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Die Frage, wie wir große digitale Plattformen fair besteuern, ist eine der zentralen Gerechtigkeitsfragen im 21. Jahrhundert. Während kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland ihre Steuern zahlen und damit zuverlässig zur Finanzierung unseres Gemeinwesens beitragen, erzielen internationale Digitalkonzerne und Plattformen Milliardengewinne, ohne ihren gerechten Beitrag zu leisten. Sie verlagern Gewinne gezielt in …
Der Redner fordert eine faire, zielgenaue Digitalsteuer für große Plattformen, die europaweit koordiniert und auf Unternehmen mit erheblicher Marktmacht begrenzt werden soll.
Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Einen Steuersatz von 3,4 Prozent: Diese Ministeuer zahlen die größten Digitalkonzerne der Welt – Amazon, Google, Microsoft, Meta – mithilfe aggressiver Steuervermeidung im Durchschnitt. Das ist weit weniger als die vereinbarte globale Mindeststeuer und natürlich krass weniger als das, was jeder Arbeitnehmer, jede Arbeitnehmerin, jeder Handwerksbetrieb in Deutschland an Steuern trägt. Warum wird das …
Die Abgeordnete fordert die Einführung einer digitalen Steuer in Deutschland, kritisiert die niedrige effektive Besteuerung großer Tech‑Unternehmen und fordert politischen Mut, um Steuervermeidung zu beenden und die Demokratie zu schützen.
Sehr geehrter Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Der Antrag der Grünen setzt an einem Punkt an, über den wir eigentlich nicht mehr grundsätzlich streiten müssen: Es gibt berechtigte Fragen der Steuergerechtigkeit. Wir müssen darüber sprechen, wie große Plattformen einen fairen Beitrag leisten. Ihr Antrag gibt auf dieses Problem aber die falsche Antwort; denn er setzt auf eine nationale Steuer …
Krieger kritisiert den Grünen‑Antrag, weil er eine nationale Digitalsteuer vorsieht, und fordert stattdessen eine zweckgebundene Abgabe, damit die Einnahmen gezielt für Medien und Kultur verwendet werden können.
Darüber hinaus ist die Steuerlösung rechtlich und politisch riskant. Es gibt erhebliche verfassungsrechtliche und europarechtliche Fragen. Ob eine solche Digitalsteuer überhaupt sauber einer Steuerart nach Artikel 106 des Grundgesetzes zugeordnet und damit auch vom Bund vereinnahmt werden könnte, ist völlig offen. Hinzu kommen europarechtliche Konflikte und erhebliche handelspolitische Risiken – auf sie wurde hier schon eingegangen –, insbesondere mit Blick …
Der Redner warnt vor verfassungsrechtlichen, europarechtlichen und handelspolitischen Risiken einer Digitalsteuer und betont, dass bereits an einer zweckgebundenen Abgabe gearbeitet wird, die rechtssicher und umsetzbar sein soll.
Vielen Dank, Herr Präsident. – Jetzt haben wir viel über rechtliche Herausforderungen gehört. Mich würde doch sehr interessieren, wie denn aus Ihrer Sicht die sehr großen rechtlichen Bedenken in Sachen Digitalabgabe ausgeräumt werden sollen. Wir haben insbesondere Kenntnis darüber, dass wir es mit Blick auf die EU mit großen beihilferechtlichen Herausforderungen zu tun haben. Es stellt sich die Frage, wie …
Die Abgeordnete fordert Klarheit darüber, wie die rechtlichen Bedenken hinsichtlich einer deutschen Digitalabgabe, insbesondere im Hinblick auf EU‑Beihilferecht, ausgeräumt und wie die Einnahmen zweckgebunden verwendet werden können.
Sehr geehrter Präsident! Geehrte Abgeordnete! Viele kennen den Spruch: Wenn du nicht mehr weiterweißt, dann gründe einen Arbeitskreis. – Die Grünen heben das mit ihren Anträgen auf ein ganz neues Level. Da gilt das Motto: Wenn du nicht mehr weiterweißt, führe eine Steuer ein, heute: die Digitalsteuer. Ich sage Ihnen: Solche Forderungen können nur aus der linken Ecke des Hohen …
Der Redner kritisiert die von den Grünen geforderte Digitalsteuer, wirft der linken Politik Wirtschaftsfeindlichkeit und die Gefahr von Handelskonflikten vor und fordert stattdessen niedrigere Steuern, weniger Bürokratie und eine grundlegende Politikwende zugunsten der deutschen Tech‑Wirtschaft.
Sehr geehrter Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Nach der steuerpolitischen Perspektive möchte ich versuchen, eine gesellschaftspolitische Perspektive beizustellen. Denn wenn wir über die digitale Medienwelt sprechen, dann sprechen wir über die demokratische und damit auch über eine kritische Infrastruktur. Das ist ein Aspekt, den wir beachten müssen; denn das Fundament unserer Republik besteht aus freier Kunst, freier Kultur, aber …
Martin Rabanus fordert eine faire Besteuerung großer Digital‑Plattformen, um die Finanzierung unabhängiger Medien und Qualitätsjournalismus zu sichern und damit die demokratische Meinungsbildung zu stärken.
Sehr geehrter Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Ich hatte ein bisschen gehofft, dass der heute vorliegende Antrag uns weiterhelfen würde. Denn in dem Ziel, eine Abgabe für Onlineplattformen einzuführen, sind wir uns ja einig, auch darin, dass die Einnahmen dem Medienstandort zugutekommen sollen. Das ist ein Ziel unseres Koalitionsvertrages; die Kollegen haben es schon erläutert. Aber: Dass Ihr einziger …
Der Redner lehnt die vorgeschlagene Digitalsteuer ab, warnt vor negativen Handelsfolgen und möglicher US‑Gegenmaßnahmen und plädiert für ein alternatives, ganzheitliches Konzept.