Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Damen und Herren! Die UN-Agenda 2030 wurde im Jahr 2015 von den Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen beschlossen. Diese Agenda umfasst 17 sogenannte Ziele für nachhaltige Entwicklung, kurz: SDGs, mit insgesamt 169 einzelnen Zielvorgaben. Diese 17 Ziele umfassen einerseits scheinbar sinnvolle Punkte wie „Kein Hunger“ oder „Hochwertige Bildung“ oder „Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen“, wogegen grundsätzlich …
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Damen und Herren! Die UN-Agenda 2030 wurde im Jahr 2015 von den Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen beschlossen. Diese Agenda umfasst 17 sogenannte Ziele für nachhaltige Entwicklung, kurz: SDGs, mit insgesamt 169 einzelnen Zielvorgaben. Diese 17 Ziele umfassen einerseits scheinbar sinnvolle Punkte wie „Kein Hunger“ oder „Hochwertige Bildung“ oder „Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen“, wogegen grundsätzlich nichts einzuwenden wäre. Doch das ist eben nur eine Verkleidung für die Ideologie, die mit dieser Agenda verfolgt wird. ↳ Felix Döring (SPD): »Stimmt nicht!« Denn der Großteil der 17 Ziele umfasst das woke Programm der Gleichmacherei, der Auflösung der Kulturen ↳ Sanae Abdi (SPD) und der Klimareligion. Beifall: AfD ↳ Derya Türk-Nachbaur (SPD) Ziele wie „Geschlechtergerechtigkeit“, „Nachhaltiger Konsum und Produktion“ oder „Maßnahmen zum Klimaschutz“ machen deutlich, worum es bei der UN-Agenda geht. ↳ Sanae Abdi (SPD): »Genau!« Es geht darum, natürliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern zu relativieren. Es geht darum, einen postkolonialen Schuldkult zu verfestigen. Es geht darum, den Wohlstand unserer Industriegesellschaft umzuverteilen. Und es geht darum, natürliche Klimaveränderungen umzudeuten und dystopisch zu ge- und missbrauchen. Beifall: AfD ↳ Sanae Abdi (SPD): »Stimmt nicht!« ↳ Derya Türk-Nachbaur (SPD): »Umzudeuten?« ↳ Felix Döring (SPD): »Unsinn!« Doch wie sieht es mit der Umsetzung dieser Ziele aus? Hier zeigt sich, dass die Pseudoziele der Agenda nicht nur völlig widersinnig, sondern auch kaum erreichbar sind. Der UN-Fortschrittsbericht 2026 zeigt auf, dass 49 Prozent dieser Ziele stagnieren und 15 Prozent unter dem Ausgangsniveau von 2015 liegen. ↳ Helge Limburg (Grüne): »An wem liegt das denn? An Ihnen, Russland und den USA!« In Deutschland sieht dieser Bericht sogar bei 30 Prozent der Ziele Rückschritte. Wir haben hier also eine Kombination aus einer fragwürdigen UN-Agenda auf der einen Seite und blanker Erfolglosigkeit auf der anderen Seite. Und dieses erfolglose Großprojekt kostet den deutschen Steuerzahler richtig viel Geld. Beifall: AfD ↳ Felix Döring (SPD): »Stimmt nicht!« ↳ Derya Türk-Nachbaur (SPD): »Stimmt ja gar nicht!« ↳ Helge Limburg (Grüne): »Die AfD kostet den deutschen Steuerzahler richtig viel Geld!« Für die ODA-Leistungen wurden seit 2015 circa 300 Milliarden Euro aufgewendet. Von diesen 300 Milliarden Euro flossen mindestens 200 Milliarden Euro in NGOs, internationale Organisationen und sonstige Projekte des Globalen Südens. ↳ SPD: »Was sind das für Zahlen?« Ganz nebenbei: Eine Studie der KfW geht sogar davon aus, dass die Erreichung der Klimaziele bis 2045, die maßgeblich auf die UN-Agenda 2030 zurückgehen, Deutschland insgesamt bis zu 6 Billionen Euro kosten wird. Das sind 6 000 Milliarden Euro. ↳ Stephan Brandner (AfD): »Wahnsinn!« ↳ Claudia Roth (Grüne) Damit wollen wir als AfD-Fraktion Schluss machen. Beifall: AfD Wir fordern die sofortige Einstellung der Unterstützung der UN-Agenda 2030 auf allen Ebenen, ↳ Derya Türk-Nachbaur (SPD): »Und damit retten Sie die Welt!« die Beendigung ↳ Sanae Abdi (SPD): »Vertragsbruch!« der Förderung von gesellschaftlicher Transformation und Werteexporten ↳ Sanae Abdi (SPD): »Vertragsbruch!« sowie eine verbindliche Gewährleistung der staatlichen Souveränität Deutschlands und seiner Partnerländer. Wir ersparen uns somit Milliarden an Steuergeld und die endlosen, sinnbefreiten Diskussionen zu den Themen „Migration“, „Klima“, „Arm gegen Reich“. Konzentrieren wir uns stattdessen lieber auf die Freiheiten und die Entlastungen unserer Bürger, ↳ Derya Türk-Nachbaur (SPD) auf bilaterale Länderinteressen und auf den selbstbestimmten Kulturaustausch der Völker. Beifall: AfD ↳ Derya Türk-Nachbaur (SPD): »Deutschland wird eine Insel! Eine gute Idee!« Werte Abgeordnete, dieser Antrag ist in Anbetracht der politischen Entwicklungen in Deutschland und der Welt richtiger und notwendiger denn je. Sie können unseren Antrag befürworten oder auch nicht. Lachen: Grüne (einzelne Abg.) ↳ Helge Limburg (Grüne): »Will ich nicht! Freiheit der Abgeordneten! Werde ich von Gebrauch machen!« Egal wie Sie sich dazu verhalten: Die Zeit wird zeigen, dass wir recht haben. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. Beifall: AfD ↳ Helge Limburg (Grüne): »Den Antrag dürfte die Mehrheit nicht befürworten!« ↳ Derya Türk-Nachbaur (SPD)