Feste Freundschaft in Frieden und Freiheit - 35 Jahre Neustart in den deutsch-polnischen Beziehungen
Tagesordnungspunkt 5 · 21/82 · 10. Juni 2026
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Lieber Herr Botschafter! Liebe Deutsche, liebe Polen, die diese Debatte über die Medien verfolgen! Wenn wir heute, 35 Jahre nach der Unterzeichnung des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrages, auf unseren großen östlichen Nachbarn schauen, sehen wir Beeindruckendes. Polen ist unser fünftgrößter Wirtschaftspartner, vor Italien, vor Großbritannien, die 20-größte Volkswirtschaft der Welt, ein modernes, gutorganisiertes, selbstbewusstes …
Der Redner würdigt 35 Jahre deutsch-polnische Nachbarschaftsverträge als Erfolg, betont die Gleichberechtigung beider Länder und mahnt den weiteren Ausbau der Infrastruktur sowie die Abwehr von Nationalismus an.
Verehrtes Präsidium! Meine Damen und Herren! Werte Ehrengäste! Wir als AfD haben uns sehr gefreut über den Besuch des polnischen Präsidentenberaters Professor Nowak vor relativ kurzer Zeit hier bei uns im Bundestag. Dieser Besuch hat gezeigt, dass Polen die deutsche parlamentarische Rechte ernst nimmt und das Gespräch mit uns sucht. In Polen gibt es nämlich – anders als bei uns …
Der Redner lobt die polnische Wirtschafts- und Migrationspolitik sowie die militärische Stärke des Landes und stellt diese als Vorbild für Deutschland dar. Er kritisiert dabei scharf die deutsche Regierung, Medien und Zivilgesellschaft, die er für den wirtschaftlichen Niedergang und eine vermeintlich falsche Moralpolitik verantwortlich macht.
Sehr verehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Sehr geehrter Herr Botschafter! Die Trennung Europas endgültig überwinden – so steht es in der Präambel des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrags vom 17. Juni 1991. Heute liest sich dieser Satz vielleicht ganz selbstverständlich; aber 1991 war er ein historisches Versprechen. Deutschland war gerade wiedervereinigt. In Polen hatte der gesellschaftliche Druck für Freiheit, Demokratie und …
Der Redner würdigt den deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrag als historischen Versprechen der Versöhnung und warnt angesichts aktueller Grenzkontrollen davor, das gewonnene Vertrauen durch falsche Sicherheitspolitik zu gefährden.
Verehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Sehr geehrter Herr Botschafter! Eine Ehre, dass Sie heute hier sind. – Gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit: Bis 1991 hat es gebraucht, dass Deutschland und Polen das sagen konnten, in einem Vertrag festgehalten, oder schon 1991, unmittelbar nach dem Zerfall des Eisernen Vorhangs. In Anbetracht der Naziverbrechen gegen die polnische Bevölkerung und auf …
Katrin Göring-Eckardt betont die Bedeutung der deutsch-polnischen Freundschaft und mahnt eine stärkere Einbindung Polens in europäische Sicherheitsfragen sowie eine 'Veröstlichung' des Denkens an.
Frau Präsidentin! Verehrte Kolleginnen und Kollegen! 35 Jahre deutsch-polnischer Nachbarschaftsvertrag sind ein guter Anlass, an drei Dinge zu erinnern: an die Rolle Polens beim Ende des Eisernen Vorhangs, an deutsche Verantwortung, aber auch an die Notwendigkeit, die Überheblichkeit des Westens gegenüber dem Osten zu beenden; wir hörten gerade davon. Wir erzählen 1989 in Deutschland oft als deutsche Geschichte. Aber zum …
Die Rednerin würdigt Polens historische Rolle beim Fall des Eisernen Vorhangs und mahnt anlässlich des 35-jährigen Jubiläums des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrags an, deutsche Verantwortung für die Anerkennung der Grenzen zu akzeptieren. Sie kritisiert eine historische Überheblichkeit des Westens gegenüber dem Osten und fordert für die heutige Partnerschaft auch die Einhaltung von Frauenrechten in Polen ein.
Frau Präsidentin! Verehrte Kolleginnen und Kollegen! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Polen und Deutsche teilen eine gemeinsame Grenze, aber sie teilen vor allem eine gemeinsame Geschichte. Der Blick auf diese Geschichte lohnt sich; denn in ihr spielen Grenzen eine unheilvolle Rolle, spätestens seitdem Brandenburg-Preußen zur europäischen Großmacht aufgestiegen ist. Kaltblütig nutzte Preußen jede Gelegenheit, sein Territorium auf Kosten des …
Paul Ziemiak betont die historische Last und die heutige Bedeutung der deutsch-polnischen Freundschaft, mahnt im Angesicht historischer Traumata zum Verständnis für polnische Sicherheitsinteressen und fordert eine vertiefte parlamentarische Zusammenarbeit sowie infrastrukturelle Anstrengungen in den Grenzregionen.
Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren! Ich durfte vor Kurzem mit dem Kulturausschuss des Deutschen Bundestages nach Warschau reisen. Wir haben dort mehrere Termine wahrgenommen. Der Höhepunkt war eine Begegnung mit unseren polnischen Kollegen des dortigen Ausschusses für Kultur und nationales Erbe, wie er heißt. Ich finde, das ist ein wunderbarer Titel. Wir sollten vielleicht mal darüber nachdenken, unseren Ausschuss …
Der Redner kritisiert den aktuellen Zustand der deutsch-polnischen Beziehungen als schlecht und führt dies auf die Unzulänglichkeit der deutschen Politik sowie mangelnde symbolische Anerkennung zurück, während er die Sicherheitspolitik und Stärke Polens lobt.
Hochgeschätzte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Liebe Besucherinnen und Besucher! Schön, dass Sie da sind. Jetzt haben Sie gehört, wie man Verträge durcheinanderwerfen kann und es mit den Fakten nicht so genau nimmt. Ich freue mich, dass wir über dieses sehr wichtige Thema hier sprechen. Nie nie dzieje się bez przyczyny – nichts geschieht ohne Grund. Vor 35 Jahren …
Maja Wallstein würdigt den deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrag von 1991 als Grundlage für persönliche Freundschaften und regionale Zusammenarbeit und fordert eine parlamentarische Versammlung sowie eine Überprüfung der Verfassungsmäßigkeit der AfD.
Damit schließe ich die Aussprache zu diesem Tagesordnungspunkt. Wir kommen zum Tagesordnungspunkt 6: Beratung des Antrags der Abgeordneten Dr. Götz Frömming, Wolfgang Wiehle, Martin Erwin Renner, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der AfD Leistung erbringen, Neutralität wahren – Aufgabenfremde Maßnahmen wie die Regenbogenbeflaggung bei der Deutschen Bahn AG unterlassen Drucksache 21/6331 Überweisungsvorschlag: Verkehrsausschuss Ausschuss für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und …
Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren! Mit Fahnen und Flaggen, sogar Nationalflaggen, kann man ja schnell mal etwas falsch machen. Wer hätte das gedacht! Selbst wenn man unsere schöne Deutschlandfahne – hier hinter uns hängt Sie – im Bundestag aus dem Fenster hält, dann kann man Ärger bekommen. Hier sitzt meine Kollegin Beatrix von Storch. Ich weiß gar nicht, ob …
Der Redner kritisiert den Zustand der Deutschen Bahn und beanstandet das Zeigen von Regenbogenflaggen in öffentlichen Räumen als Verstoß gegen Neutralität, während er eine stärkere Präsenz der deutschen Nationalflagge fordert.
Sehr geehrter Herr Kollege Dr. Frömming! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Da in den vergangenen Tagen und auch in dieser Rede wieder der Eindruck erweckt wurde, dass die Bundesflagge im Deutschen Bundestag nicht oder zumindest teilweise nicht erlaubt sei, darf ich Folgendes mitteilen, auch zur Klarstellung für die Zuhörerinnen und Zuhörer: Die Bundesflagge ist im Deutschen Bundestag natürlich nicht verboten. Sie …
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Eigentlich wollte ich mich heute kurzhalten. Dann habe ich mir aber den Antrag, den Sie gestellt haben, noch mal genauer angeschaut. Und es ist unglaublich, was da für ein Geschwurbel drinsteht, und vor allem, was für inhaltliche Fehler drinstehen. Aber nachdem ich Sie, Herr Frömming, gerade gehört habe, wundert mich das nicht. …
Michael Donth kritisiert einen Antrag der AfD zur Deutschen Bahn scharf als inhaltlich fehlerhaft und abwegig, während er Diversitätsmaßnahmen des Unternehmens verteidigt und die eigentlichen Probleme der Schieneninfrastruktur benennt.
Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen! Liebe Kollegen! Millionen von Fahrgästen bangen täglich um die Pünktlichkeit ihrer Züge auf dem Weg zur Ausbildungsstätte, in die Schule oder zum Arbeitsplatz. Und was macht die AfD? Sie zwingt uns hier eine Debatte über die Regenbogenfarben auf einem ICE auf, auf einem Zug von 16 000 Zügen, die jeden Tag in Deutschland unterwegs sind. Das …
Matthias Gastel verteidigt die Diversity-Kampagne der Deutschen Bahn gegen Kritik der AfD und bezeichnet deren Fokus auf einen Lackierungsdetail als Ablenkung von eigentlichen Verkehrsproblemen. Er betont, dass Inklusion und Belange der Eisenbahn keine Gegensätze seien und fordert stattdessen sufficient Investitionen in die Infrastruktur.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Ich gebe zu: Als ich mir diesen Antrag angeschaut habe, habe ich ein, zwei Minuten darüber nachgedacht, ob ich mir diesen wirklich durchlesen sollte. Am Ende des Tages erklärt eigentlich schon die Überschrift alles. Wir haben im Moment so viele Probleme in der Welt. Auf fast jedem Kontinent dieser Welt herrscht Krieg. …
Martin Kröber kritisiert scharf einen Antrag der AfD, dem er Menschenfeindlichkeit und Hass vorwirft, und bezeichnet ihn als Warnhinweis für die Gesellschaft. Am Ende fordert er Solidarität mit den Mitarbeitern der Deutschen Bahn im Hinblick auf deren Arbeitsbedingungen.
Frau Präsidentin! Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass Rechtsextreme im Zug eine Fahne haben. Gegenstand der heutigen Debatte ist aber eine Fahne am Zug, genauer gesagt, die Regenbogenfahne an einem ICE der Deutschen Bahn. Bahnfahren sieht ja oft so aus: Der Zug wird gestrichen, die Sitzplatzreservierungen entfallen; man hockt stundenlang auf dem Fußboden; oder die Klimaanlage ist kaputt. Für …
Der Redner kritisiert die Prioritätensetzung der AfD, welche eine Regenbogenfahne der Deutschen Bahn als Problem ansieht, und benennt stattdessen die Profitlogik und Investitionsstaus als Ursachen für die Bahnprobleme.
Frau Präsidentin! Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen! Mit ihrem Antrag erweckt die AfD den Eindruck, dass ein besonders lackierter Zug die DB von ihrer Arbeit abhält. Das ist natürlich totaler Tinnef, und man kann sich wirklich die Frage stellen: Haben wir keine anderen Sorgen? Denn die Wahrheit ist doch, die Umsetzung der Agenda für zufriedene Kunden auf der Schiene von …
Der Redner verteidigt die Maßnahmen der Bundesregierung zur Reform der Deutschen Bahn und weist den Antrag der AfD zur Regenbogenflagge als belanglos und ablenkend zurück.
Frau Präsidentin! Liebe Kollegen! Es ist wieder einmal Pride Month. Wer regelmäßig die Deutsche Bahn nutzt und deren Unternehmenskommunikation beobachtet, stellt fest, dass sich der Schwerpunkt, nämlich Züge sicher und pünktlich von A nach B zu fahren, zumindest bis zum 1. Juli verschoben hat. Wichtig ist bis dahin nicht, ob, wenn Sie morgens am Bahnsteig stehen, zu der vorgesehenen Abfahrtszeit …
Der Redner kritisiert die Deutsche Bahn für ihre Kommunikation zum Pride Month, sieht dies als Zeichen einer politischen Elite, die vom Volk entfremdet sei, und behauptet, der Islam bedrohe die Freiheit sexueller Minderheiten in Deutschland.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren! Wenn man den Antrag der AfD liest, könnte man meinen, die größten Probleme der Deutschen Bahn seien Regenbogenflaggen, ein Mitarbeiternetzwerk und die Teilnahme am Christopher Street Day. Sie sind so verstrahlt, dass Sie nicht mal merken, dass, während Sie hier aufzählen, wie Menschen, die queer sind, in muslimischen Ländern möglicherweise diskriminiert werden, …
Isabel Cademartori verteidigt die Diversitätsmaßnahmen der Deutschen Bahn gegen einen Antrag der AfD und wirft dieser vor, den Kulturkampf auf Kosten betrieblicher Probleme zu führen.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Der Titel des Antrags ist ja schon länger bekannt. Gestern Abend hatten wir alle das Vergnügen, dann auch zu lesen, was Sie für ein Geschwurbel fabrizieren können. Und wenn man ganz ehrlich ist: Diese Debatte setzt dem Ganzen noch einmal die Krone auf. Man kann es gar nicht glauben: Sie bezeichnen den …
Der Redner kritisiert einen Antrag der AfD scharf, der sich gegen den Regenbogen-Express der Deutschen Bahn richtet. Er wirft der AfD vor, einen unnötigen Kulturkampf zu führen, gesellschaftliche Gruppen gegeneinander auszuspielen und Minderheiten anzugreifen.
Damit schließe ich jetzt die Aussprache. Interfraktionell wird die Überweisung der Vorlage auf Drucksache 21/6331 an die in der Tagesordnung aufgeführten Ausschüsse vorgeschlagen. Gibt es weitere Überweisungsvorschläge? – Wenn das nicht der Fall ist, dann verfahren wir wie vorgeschlagen. Liebe Kolleginnen und Kollegen, wir sind damit am Schluss unserer heutigen Tagesordnung. Ich wünsche Ihnen, was auch immer Sie heute noch …
Welche Auswirkungen haben die geplanten Vergütungsregelungen im Entwurf eines GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetzes nach Einschätzung der Bundesregierung auf die Geburtshilfeversorgung und Hebammenversorgung, und sieht die Bundesregierung, dass durch diese erzielte Fortschritte in der Versorgungsstärkung konterkariert werden könnten? Antwort des Parl. Staatssekretärs Dr. Georg Kippels: Die gesetzliche Krankenversicherung steht vor enormen finanziellen Herausforderungen. Um diesen wirksam zu begegnen, hat die vom Bundesministerium für Gesundheit …
Die Abgeordnete fragt nach den Auswirkungen des GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetzes auf die Hebammenversorgung. Der Parlamentarische Staatssekretär betont die finanzielle Notwendigkeit der Begrenzung und sieht keine Widersprüche zur Versorgungsstärkung.
Wie lautet das Ergebnis der Prüfung im Rahmen der Rechtsaufsicht durch die Bundesregierung in Bezug auf die Entscheidung des Erweiterten Bewertungsausschusses zur Absenkung der Honorare bei Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten um 4,5 Prozent zum 1. April 2026 , und liegen der Bundesregierung neue Erkenntnisse zum Beschluss vor? Antwort des Parl. Staatssekretärs Dr. Georg Kippels: Das Bundesministerium für Gesundheit bat die Geschäftsführung …
Die Abgeordnete fragt nach dem Ergebnis der Rechtsaufsicht der Bundesregierung bezüglich der Honorarkürzung für Psychotherapeuten. Der Parlamentarische Staatssekretär antwortet, dass der Beschluss nicht beanstandet wurde, da keine rechtlichen Bedenken bestanden, und kündigt eine methodische Weiterentwicklung an.
Welche konkreten Maßnahmen plant die Bundesregierung zur Reduktion alkoholbedingter Gesundheitsschäden, und prüft sie in diesem Zusammenhang auch eine stärker am Alkoholgehalt orientierte Besteuerung alkoholischer Getränke? Antwort des Parl. Staatssekretärs Dr. Georg Kippels: Effektive Präventionsmaßnahmen leisten einen wichtigen Beitrag zur Vermeidung gesundheitlicher Folgen frühzeitigen Alkoholkonsums. Das Bundesministerium für Gesundheit setzt in erster Linie darauf, die Gesundheitskompetenz der Menschen und das Bewusstsein …
Linda Heitmann fragt nach Maßnahmen der Bundesregierung zur Reduktion alkoholbedingter Gesundheitsschäden und einer stärker am Alkoholgehalt orientierten Besteuerung.
Wie will die Bundesregierung sicherstellen, dass mit den anstehenden Strukturreformen im Gesundheitswesen die Rechte von Patientinnen und Patienten und der Schutz vor Behandlungsfehlern gestärkt und nicht geschwächt werden? Antwort des Parl. Staatssekretärs Dr. Georg Kippels: Die im Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD vorgesehenen Strukturreformen dienen der Verbesserung der Gesundheitsversorgung in verschiedenen Bereichen. So wird die Patientensteuerung und Vernetzung im …
Die Abgeordnete fragt nach der Sicherung von Patientenrechten und Behandlungsschutz bei anstehenden Strukturreformen im Gesundheitswesen. Der Parlamentarische Staatssekretär antwortet, dass die Reformen der Notfall- und Primärversorgung sowie die Digitalisierung die Vernetzung und Qualität der Versorgung verbessern und so die Patientenrechte stärken.
In welchem Umfang sollen nach Einschätzung der Bundesregierung Ärzte, Krankenhäuser, pharmazeutische Unternehmen und Versicherte jeweils zur finanziellen Entlastung der gesetzlichen Krankenversicherung beitragen, und nach welchen Kriterien wurde diese Lastenverteilung festgelegt? Antwort des Parl. Staatssekretärs Dr. Georg Kippels: Der jeweilige Umfang des von Ärzten, Krankenhäusern, pharmazeutischen Unternehmen und Versicherten erbrachten Beitrags am Einsparvolumen des GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetzes kann der Begründung des Entwurfs des …
Der Abgeordnete fragt nach der finanziellen Lastenverteilung verschiedener Akteure im Gesundheitswesen zur Entlastung der gesetzlichen Krankenversicherung und den zugrundeliegenden Kriterien.
In welchem Umfang werden Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung für nicht oder nur kurzzeitig beitragszahlende Leistungsberechtigte infolge von Flucht und Zuwanderung seit dem Jahr 2015 aus Beitragsmitteln finanziert, und beabsichtigt die Bundesregierung, diese Ausgaben künftig stärker aus Steuermitteln statt aus Beiträgen der gesetzlich Versicherten zu finanzieren? Antwort des Parl. Staatssekretärs Dr. Georg Kippels: In den Statistiken der gesetzlichen Krankenversicherung erfolgt keine …
Der Abgeordnete fragt nach der finanziellen Belastung der gesetzlichen Krankenversicherung durch Zugewanderte seit 2015 und fordert eine Verlagerung der Kosten von Beitrags- auf Steuermittel.
Was sind die fünf wichtigsten Vorhaben, die das Bundesministerium für Gesundheit vorrangig umzusetzen beabsichtigt? Antwort des Parl. Staatssekretärs Dr. Georg Kippels: Grundlage für die Vorhaben ist der Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD. Auf die darin aufgeführten gesundheitspolitischen Vorhaben und Umsetzungshorizonte wird verwiesen. Das Bundesministerium für Gesundheit verfolgt als wichtige Anliegen in diesem Zusammenhang beispielsweise die Stabilisierung der Beitragssätze zur …
Der Redner referiert eine parlamentarische Anfrage an das Bundesministerium für Gesundheit zur aktuellen Gesetzgebung und zitiert die Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs, der die Vorhaben des Koalitionsvertrags auflistet.
Welche Auswirkungen hat die Gesundheitsreform auf die Versicherungssituation der Beamten, welche auch teilweise durch den Fiskus unterstützt werden? Antwort des Parl. Staatssekretärs Dr. Georg Kippels: Mit dem Gesetzentwurf der Bundesregierung für das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz wird die Grundlage für eine nachhaltige Stabilisierung der Finanzen der gesetzlichen Krankenversicherung geschaffen. Ziel ist, die Deckungslücke zwischen Einnahmen und Ausgaben der Krankenkassen in den kommenden Jahren …
Der Abgeordnete fragt nach den Auswirkungen der Gesundheitsreform auf die Versicherungssituation von Beamten.
Von welchen jährlichen Kosten im Gesundheitswesen geht die Bundesregierung aktuell durch die Belastung der Menschen in Deutschland mit PFAS aus, und von welcher Entwicklung dieser Kosten geht sie nach aktuellem Stand in Zukunft aus? Antwort des Parl. Staatssekretärs Dr. Georg Kippels: Der Anfang des Jahres 2026 von der EU-Kommission publizierte Bericht „The cost of PFAS pollution for our society“ schätzt, …
Karl Bär fragt nach den jährlichen und zukünftigen Kosten im deutschen Gesundheitswesen durch PFAS-Belastungen.
Welche Effekte auf die Gesundheit der Bevölkerung erwartet die Bundesregierung durch den Erhalt und Ausbau von Ökosystemen in deutschen Städten, wie es Artikel 8 der EU-Wiederherstellungsverordnung vorsieht, und wie unterstützt das Bundesministerium für Gesundheit innerhalb der Bundesregierung die Umsetzung dieser Ziele? Antwort des Parl. Staatssekretärs Dr. Georg Kippels: Die EU-Wiederherstellungsverordnung verpflichtet alle EU-Mitgliedstaaten, Maßnahmen zu ergreifen, um geschädigte Ökosysteme wiederherzustellen …
Die Abgeordnete fragt nach den gesundheitlichen Auswirkungen des Ausbaus von Ökosystemen in Städten gemäß EU-Verordnung und der Beteiligung des Gesundheitsministeriums.
Inwiefern wurden die besonderen psychotherapeutischen Versorgungsbedarfe von Geflüchteten – insbesondere von traumatisierten Geflüchteten sowie Kindern und Jugendlichen – bislang in der Bedarfsplanung für psychotherapeutisch tätige Ärztinnen und Ärzte sowie Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten berücksichtigt, und plant die Bundesregierung vor dem Hintergrund des Inkrafttretens der Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems am 12. Juni 2026, durch die geflüchtete Kinder künftig Zugang zu Gesundheitsleistungen …
Filiz Polat fragt nach der Berücksichtigung des psychotherapeutischen Versorgungsbedarfs von Geflüchteten in der Bedarfsplanung und geplanten Anpassungen im Hinblick auf das GEAS. Der Parlamentarische Staatssekretär verweist auf die Zuständigkeit der Länder und kündigt eine gesonderte Bedarfsplanung für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten an.
In welchem Gesetzespaket plant die Bundesregierung die Einführung einer gesonderten Bedarfsplanung für Kinder- und Jugendpsychotherapie, und auf Basis welcher Zahlen wird der Bedarf sowie die Anzahl der Kassensitze bestimmt? Antwort des Parl. Staatssekretärs Dr. Georg Kippels: Um den besonderen Versorgungsbedürfnissen von Kindern und Jugendlichen beim Zugang zur ambulanten psychotherapeutischen Versorgung Rechnung zu tragen, ist im Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und …
Die Abgeordnete Evelyn Schötz fragt nach den gesetzlichen Planungen und der datenbasierten Grundlage für eine gesonderte Bedarfsplanung im Bereich der Kinder- und Jugendpsychotherapie.
Welche konkreten Maßnahmen plant die Bundesregierung, um die Lücke zu schließen, die sozial benachteiligte Gruppen durch einen deutlich schlechteren Zugang zu Präventions- und Gesundheitsangeboten haben? Antwort des Parl. Staatssekretärs Dr. Georg Kippels: Das Bundesministerium für Gesundheit engagiert sich im Rahmen seiner Zuständigkeiten bereits vielfältig für Prävention und Gesundheitsförderung. Grundsätzlich gilt: Prävention muss da greifen, wo Menschen leben und arbeiten. Das …
Der Abgeordnete fragt nach konkreten Maßnahmen der Bundesregierung, um gesundheitliche Ungleichheiten und den schlechteren Zugang zu Präventionsangeboten für sozial benachteiligte Gruppen zu beheben.
Wie begegnet die Bundesregierung dem Vorwurf, dass die geplante Reform der Apothekenvergütung für die Apotheken insgesamt ein Nullsummenspiel darstellt, wenn einer Erhöhung des Fixums eine gleichzeitige Anhebung des Apothekenabschlags gegenübersteht? Antwort des Parl. Staatssekretärs Dr. Georg Kippels: Das Bundeskabinett hat am 3. Juni 2026 die Dritte Verordnung zur Änderung der Arzneimittelpreisverordnung, die eine Erhöhung des Packungsfixums vorsieht, zur Kenntnis genommen. …
Der Redner hinterfragt im Rahmen einer Fragestunde die finanzielle Ausgewogenheit der geplante Reform der Apothekenvergütung und konfrontiert die Regierung mit dem Vorwurf eines Nullsummenspiels.
Plant der Bundesminister für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat, Alois Rainer, über das am 9. Mai 2026 aufgelegte Liquiditätshilfeprogramm von 200 Millionen Euro hinaus strukturelle Dauerentlastungen für landwirtschaftliche Betriebe zu schaffen, die durch steigende Energie- und Düngemittelkosten infolge der Lage in der Golfregion unter Druck geraten, und, wenn ja, mit welchen konkreten Maßnahmen ? Antwort der Parl. Staatssekretärin Martina Englhardt-Kopf: Das …
Der Abgeordnete Tobias Matthias Peterka fragt nach konkreten strukturellen Dauerentlastungen für Landwirte angesichts steigender Kosten durch die Lage in der Golfregion. Die Parlamentarische Staatssekretärin verweist auf Marktbeobachtungen, bestehende Hilfen und einen EU-Aktionsplan zur Verringerung der Importabhängigkeit.
Was sind die zehn wichtigsten konkreten Maßnahmen, die der Bundesminister für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat bislang im Bereich „Heimat“ umgesetzt hat? Antwort der Parl. Staatssekretärin Martina Englhardt-Kopf: Die Bundesregierung setzt sich gemeinsam mit den Bundesländern aktiv für gleichwertige Lebensverhältnisse, die Stärkung ländlicher Räume und regionaler Identität sowie die Förderung des Zusammenhalts und des Engagements in Deutschland ein. Mit der Übernahme …
Die Abgeordnete fragt nach den zehn wichtigsten Maßnahmen des Bundesministers im Bereich „Heimat“, die Parlamentarische Staatssekretärin antwortet mit einer Aufzählung zentraler Förderinstrumente und Initiativen zur Stärkung ländlicher Räume und des gesellschaftlichen Zusammenhalts.
Welche Maßnahmen hat die Bundesregierung bislang zur Eindämmung der Schilf-Glasflügelzikade unternommen, und wie hoch ist nach Kenntnis der Bundesregierung der durch die Schilf-Glasflügelzikade verursachte Schaden in der Landwirtschaft sowie in den vor- und nachgelagerten Branchen im Jahr 2025? Antwort der Parl. Staatssekretärin Martina Englhardt-Kopf: Zur Beantwortung dieser Frage wird auf die Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Fraktion …
Der Abgeordnete fragt nach Maßnahmen der Bundesregierung gegen die Schilf-Glasflügelzikade und der Höhe des wirtschaftlichen Schadens im Jahr 2025. Die Staatssekretärin verweist auf eine bereits vorhandene Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der AfD.
Wie hat sich nach Kenntnis der Bundesregierung die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland in den vergangenen zehn Jahren entwickelt, insbesondere seit dem angekündigten „Kurswechsel“ des Bundesministers für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat, Alois Rainer, und mit welcher Entwicklung rechnet die Bundesregierung hinsichtlich der Betriebszahlen bis zum Jahr 2035 ? Antwort der Parl. Staatssekretärin Martina Englhardt-Kopf: Die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe …
Der Abgeordnete fragt nach der Entwicklung der Anzahl landwirtschaftlicher Betriebe der letzten zehn Jahre und der Prognose bis 2035 unter Bezugnahme auf einen angekündigten Kurswechsel des Ministers.
Mit welchen konkreten Maßnahmen, insbesondere im Bereich der Ernährungspolitik, will die Bundesregierung verhindern, dass in Deutschland die soziale Herkunft weiterhin über die Gesundheit von Kindern entscheidet, wie im aktuellen UNICEF-Innocenti-Bericht 2026 aufgezeigt wird ? Antwort der Parl. Staatssekretärin Martina Englhardt-Kopf: Ziel der Bundesregierung ist es, dass alle Menschen in Deutschland Zugang zu einer ausgewogenen und gesunden Ernährung haben. Dafür sind …
Die Abgeordnete Ina Latendorf fragt nach konkreten Maßnahmen der Ernährungspolitik, um zu verhindern, dass die soziale Herkunft über die Gesundheit von Kindern entscheidet, unter Verweis auf den UNICEF-Bericht 2026.
Hat das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung nach Kenntnis der Bundesregierung in irgendeiner Weise Kontakte personeller, finanzieller oder organisatorischer Art zur sogenannten Global Sumud Flotilla, und hat die Bundesregierung Erkenntnisse darüber, ob aktuelle oder ehemalige Mitarbeiter oder Auftragnehmer des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung bei der Global Sumud Flotilla aktiv sind, und, wenn ja, wie lauten diese ? …
Der Abgeordnete fragt nach möglichen Kontakten des BMZ zur Global Sumud Flotilla sowie nach Aktivitäten von Mitarbeitern des Ministeriums in diesem Zusammenhang.
Welche Schlussfolgerungen zieht die Bundesregierung aus den Vorschlägen für eine bessere Auffindbarkeitsregulierung bezüglich journalistischer Inhalte im Onlineumfeld der Landesmedienanstalten Bayern und Nordrhein-Westfalen , und plant die Bundesregierung Initiativen zu besserer Auffindbarkeitsregulierung im genannten Bereich, und, wenn ja, wie sollen diese ausgestaltet sein? Antwort des Staatsministers Dr. Wolfram Weimer: Die Bundesregierung teilt die Auffassung, dass die Auffindbarkeit von Medienangeboten und journalistischen …
Der Redner referiert die Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage bezüglich der Auffindbarkeit journalistischer Inhalte und betont dabei die Bedeutung der Sichtbarkeit für den demokratischen Diskurs unter Wahrung der Staatsferne.
Wie bewertet die Bundesregierung die vom Management der Asiatischen Infrastrukturinvestmentbank bereitgestellten Informationen über die im Juli 2025 stattgefundene Räumung im Rahmen des Mandalika-Projekts in einem Teil des als „Mandalika Urban and Tourism Infrastructure Project“ bezeichneten Gebiets in Bezug auf Zeitpunkt, Vollständigkeit und Verlässlichkeit, insbesondere vor dem Hintergrund von Berichten über Zwangsräumungen, Einschüchterungen, anhaltende Landenteignungen, Repressalien und den Einsatz von Sicherheitskräften, …
Die Abgeordnete Deborah Düring fragt nach der Bewertung von Informationen der AIIB über Räumungen im Mandalika-Projekt sowie nach weiteren Schritten der Bundesregierung. Parlamentarischer Staatssekretär Dennis Rohde antwortet, dass die fraglichen Räumungen außerhalb des direkten Projektumfangs lagen, die Bundesregierung aber auf Berichterstattung im Projektumfeld besteht.
Welchen Zeitplan verfolgt die Bundesregierung für die Umsetzung der Frühstartrente, und inwiefern werden dabei Synergien mit der Einführung des öffentlichen Standarddepotangebots genutzt ? Antwort des Parl. Staatssekretärs Michael Schrodi: Die Bundesregierung beabsichtigt, den Entwurf eines Gesetzes zur Einführung einer Frühstartrente im Sommer ins Kabinett einzubringen, damit das Gesetzgebungsvorhaben noch in diesem Jahr abgeschlossen werden kann. Es ist vorgesehen, dass die …
Der Abgeordnete erkundigt sich nach dem Zeitplan der Frühstartrente und Synergien mit dem öffentlichen Standarddepot. Die Bundesregierung antwortet mit Zeitangaben zur Gesetzesverkündung und erläutert die organisatorische Trennung beider Vorhaben aufgrund unterschiedlicher Aufgabenbereiche.
Wie gestaltete sich die Auszahlung der Mobilitätsprämie in den Jahren 2021 und 2022 ? Antwort des Parl. Staatssekretärs Michael Schrodi: Die Gesamtsumme der festgesetzten Mobilitätsprämien im Jahr 2021 betrug 20,04 Millionen Euro. Im Übrigen wurde diese Frage von der Bundesregierung in Bundestagsdrucksache 21/2518 vom 3. November 2025 als Frage 12 der Kleinen Anfrage Ihrer Fraktion bereits ausführlich beantwortet. Für das …
Der Abgeordnete fragt nach spezifischen statistischen Daten zur Mobilitätsprämie in den Jahren 2021 und 2022. Der Parlamentarische Staatssekretär nennt nur die Gesamtsumme für 2021 und verweist für weitere Details auf eine Drucksache sowie die ausstehenden Daten für 2022.
Wie hoch waren die Gewinne oder anderen Zahlungen aus Unternehmensbeteiligungen des Bundes, die dem Bundeshaushalt im Haushaltsjahr 2025 zugeflossen sind ? Antwort des Parl. Staatssekretärs Dennis Rohde: Die Gesamtsumme der Gewinne und Zahlungen aus unmittelbaren Unternehmensbeteiligungen des Bundes, die dem Bundeshaushalt 2025 zugeflossen sind, beträgt rund 1,1 Milliarden Euro . Die zehn größten Unternehmen des Bundes mit den jeweiligen Zahlungen …
Der Abgeordnete fragt nach der Höhe der Gewinne aus Unternehmensbeteiligungen des Bundes für das Haushaltsjahr 2025 und fordert eine Aufschlüsselung nach den zehn größten Unternehmen sowie Auskunft zu KfW-Guthaben.
Nach welchen Kriterien sollen die Kontingente für die freiwillige Teilnahme an Integrationskursen vergeben werden, die vorrangig Geflüchteten aus der Ukraine sowie EU-Bürgerinnen und EU-Bürgern vorbehalten sein sollen , und wie viele Zulassungen plant das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge im Rahmen dieser Kontingente für das Jahr 2026? Antwort des Parl. Staatssekretärs Christoph de Vries: Die Kontingente für ukrainische Geflüchtete und …
Die Abgeordnete fragt nach den Kriterien für die Kontingentierung von Integrationskursen, die bevorzugt Ukrainern und EU-Bürgern vorbehalten sind, sowie nach der geplanten Anzahl an Zulassungen für das Jahr 2026.
Welche Erkenntnisse hat die Bundesregierung über Beteiligungen ihrer Mitglieder an Investmentfonds, Großbanken und Vermögensverwaltern wie BlackRock, die als private Gläubiger knapp 18 Prozent der Auslandsschulden der Ukraine halten , und wie bewertet die Bundesregierung die möglicherweise daraus entstehenden Interessenkonflikte der jeweiligen Regierungsmitglieder? Antwort des Parl. Staatssekretärs Christoph de Vries: Anzeige- und Genehmigungspflichten für Bundesministerinnen und Bundesminister sind abschließend im Bundesministergesetz …
Die Abgeordnete fragt nach Beteiligungen von Regierungsmitgliedern an Gläubigern der ukrainischen Auslandsschulden und möglichen Interessenkonflikten. Der Parlamentarische Staatssekretär verweist auf gesetzliche Regelungen, die keine Anzeigepflicht für solche Beteiligungen vorsehen, und betont die Eigenverantwortung der Minister zur Konfliktvermeidung.
Warum prüft die Bundesregierung laut Medienberichten hohe finanzielle Anreize zur freiwilligen Rückkehr nach Syrien von bis zu 8 000 Euro , wenn seitens der syrischen Regierung gleichzeitig eine freiwillige, umfassende Rücknahme der eigenen Staatsbürger quasi verweigert wird , und mit welchen Maßnahmen plant die Bundesregierung, dem Umstand zu begegnen, dass selbst die Rückführung ausreisepflichtiger Syrer derzeit scheitert, da seit dem …
Der Abgeordnete kritisiert die Bundesregierung dafür, finanzielle Anreize für die freiwillige Rückkehr nach Syrien zu bieten, obwohl die syrische Regierung angeblich die Rücknahme verweigert und Passersatzdokumente fehlen.
Inwieweit haben die Bundesregierung oder ihre nachgeordneten Dienststellen wie insbesondere der Generalbundesanwalt, das Bundeskriminalamt oder das Bundesamt für Verfassungsschutz seit dem 1. Januar 2018 ebenso wie zumindest die Landeskriminalämter von Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern Daten erhoben und verarbeitet, welche von Datenhändlern oder Datenmarktplätzen, die Handystandortdaten oder andere personenbezogene Daten aus der Onlinewerbeindustrie vermitteln , oder von Unternehmen, die Handystandortdaten oder andere …
Der Abgeordnete fragt nach Nutzung und Rechtsgrundlage von Handystandortdaten durch Sicherheitsbehörden und kritisiert deren Verfassungskonformität.
In welchen Konstellationen genau werden nach Inkrafttreten des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems am 12. Juni 2026 bei zu diesem Zeitpunkt bereits anhängigen Asylverfahren noch die Verfahrensregeln bzw. materiellen Bestimmungen des alten EU-Asylrechts gelten , und: Sind an mich herangetragene Informationen zutreffend, wonach es vor Kurzem einen Erlass bzw. eine Anweisung, ein Schreiben oder Ähnliches des Bundesministeriums des Innern an das Bundesamt …
Die Abgeordnete fragt nach der anwendbaren Rechtslage für anhängige Asylverfahren beim Inkrafttreten des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems und nach angeblichen Weisungen des BMI an das BAMF, die vom Gesetz abweichen.
Wird die Bundesregierung im Rat dem Trilogergebnis zur EU-Rückführungsverordnung, das unter anderem die Abschiebung von ausreisepflichtigen Familien mit Kindern in Lager in ihnen fremden Drittstaaten ermöglichen soll , zustimmen oder sich enthalten, vor dem Hintergrund, dass dieses Votum innerhalb der Bundesregierung abgestimmt werden muss und die SPD als Regierungspartei im Europäischen Parlament dem Vorhaben voraussichtlich nicht zustimmen wird und der …
Die Abgeordnete Clara Bünger hinterfragt die Vereinbarkeit der EU-Rückführungsverordnung, insbesondere die Einrichtung von Return Hubs, mit Grund- und Menschenrechten.
Welchen Textstellen in den Gerichtsentscheidungen des Verwaltungsgerichts Koblenz und des Verwaltungsgerichts Berlin entnimmt die Bundesregierung ihre Einschätzung, dass die seit dem 7. Mai 2025 geltende Weisung des Bundesministers des Innern, Alexander Dobrindt, zu stationären Binnengrenzkontrollen und Zurückweisungen Asylsuchender an den Binnengrenzen grundsätzlich rechtmäßig ist? Antwort des Parl. Staatssekretärs Christoph de Vries: Das Verwaltungsgericht Berlin hat mit den Beschlüssen vom 2. …
Der Abgeordnete fragt nach den spezifischen Textstellen in Gerichtsentscheidungen, die die Bundesregierung zu ihrer Einschätzung der Rechtmäßigkeit von Binnengrenzkontrollen veranlassen, und erhält eine detaillierte juristische Einordnung des aktuellen Verfahrensstands.
Ab wie vielen Gerichtsentscheidungen, die eine konkrete Maßnahme der seit 7. Mai 2025 geltenden Weisung des Bundesinnenministers Alexander Dobrindt zu stationären Binnengrenzkontrollen und Zurückweisungen Asylsuchender an den Binnengrenzen als rechtswidrig beurteilen, verwirft die Bundesregierung ihre Einschätzung, es handele sich um Einzelfallentscheidungen? Antwort des Parl. Staatssekretärs Christoph de Vries: Gerichtliche Entscheidungen über die Rechtmäßigkeit konkreter Maßnahmen ergehen grundsätzlich auf Grundlage der …
Der Abgeordnete hinterfragt die Schwelle an Gerichtsentscheidungen, ab der die Bundesregierung ihre Rechtsauffassung zu Binnengrenzkontrollen revidiert. Der Staatssekretär verteidigt die Einzelfallbetrachtung und verweist auf die dynamische Sicherheitslage.
Mit welchen konkreten Maßnahmen begegnet die Bundesregierung den Aussagen des syrischen Außenministers Asaad al-Shaibani, wonach Syrien jeden Versuch von Zwangsumsiedlungen nach Syrien kategorisch ablehne und in Europa lebende Syrer als „strategische Ressource“ betrachtet , obwohl nach dem Ende des Assad-Regimes der Schutzgrund für viele Syrer nach meiner Auffassung doch grundsätzlich entfallen ist, und inwiefern sind seitens der Bundesregierung als Folge …
Der Abgeordnete kritisiert die Weigerung der syrischen Regierung, eigene Staatsbürger zurückzunehmen, und fordert von der Bundesregierung Sanktionen sowie die Überprüfung des Schutzstatus von Syrern.
Was waren aus Sicht der Bundesregierung die zehn wichtigsten strategischen Maßnahmen, die sie im Hinblick auf eine erfolgreiche Kandidatur für einen Sitz im UN-Sicherheitsrat seit Amtsantritt unternommen hat , und welche Konsequenzen beabsichtigt die Bundesregierung, aus dem „krachenden Scheitern“ der deutschen Bemühungen zu ziehen, insbesondere im Hinblick auf eine mögliche Kürzung der deutschen finanziellen Leistungen zugunsten anderer Länder oder internationaler …
Der Abgeordnete Rainer Galla fragt nach den strategischen Maßnahmen der Bundesregierung für ihre gescheiterte Kandidatur für den UN-Sicherheitsrat und fordert eine Konsequenzziehung durch die Streichung finanzieller Leistungen.
Von wie vielen Staaten hat Deutschland im Zusammenhang mit der Abstimmung über die Kandidatur Deutschlands für einen nichtständigen Sitz im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen am 3. Juni 2026 eine schriftliche Wahlzusage erhalten , und waren die Vereinigten Staaten von Amerika unter diesen Ländern mit schriftlicher Wahlzusage? Antwort des Staatsministers Florian Hahn: Wahlabsprachen und -zusagen sind vertraulich. Dazu erteilt die Bundesregierung …
Die Abgeordnete fragt nach der Anzahl und den Herkunftsländern schriftlicher Wahlzusagen für den deutschen Sitz im UN-Sicherheitsrat sowie ob die USA dazu gehören.
In Gesprächen mit welchen Regierungsvertreterinnen und Regierungsvertretern hat die Staatsministerin im Auswärtigen Amt, Serap Güler, bei ihrer Reise nach Ägypten, Saudi-Arabien und in die Vereinigten Arabischen Emirate Punkt 5 der „Berliner Prinzipien“ thematisiert , demzufolge jegliche direkte oder indirekte Unterstützung von außerhalb Sudans, die die Fortsetzung des Konflikts ermöglicht – sei sie logistischer, finanzieller oder militärischer Art –, beendet werden …
Die Abgeordnete fragt nach Gesprächen der Staatsministerin über die Umsetzung der Berliner Prinzipien im Sudankonflikt und erhaltenen Zusagen, während die Antwort Gesprächspartner nennt, Inhalt aber aufgrund von Vertraulichkeit verweigert.
Hat der Bundeskanzler Friedrich Merz vor dem Hintergrund seiner Aussagen zu Ungarn und der „Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in Ungarn“ Kenntnisse zur dortigen Strafjustiz, und, wenn ja, ist ihm ein Fall einer rechtskräftigen Verurteilung wegen Beleidigung bekannt, wo ein Bürger in Ungarn rechtskräftig verurteilt wurde, weil er den damaligen Ministerpräsidenten Viktor Orbán etwa als „Lügenviktor“ bezeichnet hat, auch vor dem Hintergrund …
Der Abgeordnete fragt nach Wissen des Bundeskanzlers über Strafverfahren in Ungarn und vergleicht diese mit einer Verurteilung in Deutschland wegen Beleidigung.
Hat sich Bundeskanzler Friedrich Merz an die – nach meiner Auffassung gegebenenfalls vergleichbaren – Zustände in Deutschland erinnert gefühlt, als der Ministerpräsident von Ungarn, Péter Magyar, bei der gemeinsamen Pressekonferenz von Friedrich Merz und Péter Magyar anlässlich dessen Antrittsbesuchs am 2. Juni 2026 darauf hingewiesen hat, dass der ungarische Präsident zugesehen habe, wie der damalige ungarische Ministerpräsident „die Geheimdienste dazu …
Der Abgeordnete fragt, ob sich der Bundeskanzler durch Aussagen des ungarischen Ministerpräsidenten über den Einsatz von Geheimdiensten gegen die Opposition an Zustände in Deutschland erinnert fühlte.
Wie stellt die Bundesregierung sicher, dass die Kerosinversorgung im Luftverkehr für die anstehende touristische Sommersaison gesichert ist , und welche konkreten Maßnahmen ergreift die Bundesregierung, um die Marktimplementierung von Sustainable Aviation Fuel für Luftverkehr und Schifffahrt umzusetzen ? Antwort der Parl. Staatssekretärin Gitta Connemann: Die Bundesregierung beobachtet die Kraftstoffmärkte und ist im Austausch mit Unternehmen der Luftverkehrsbranche sowie der Mineralölwirtschaft. …
Die Frage des Abgeordneten Stefan Schmidt richtet sich an die Bundesregierung und betrifft die Sicherstellung der Kerosinversorgung für die Sommersaison sowie die Umsetzung von nachhaltigen Kraftstoffen im Luft- und Seeverkehr. Parlamentarische Staatssekretärin Gitta Connemann antwortet mit Darlegungen zur Marktaufsicht, zur Reservehaltung und zu konkreten gesetzlichen sowie finanziellen Fördermaßnahmen für strombasiertes Kerosin.
Wird aus Sicht der Bundesregierung mit dem geplanten Vertrag zwischen der SEFE Securing Energy for Europe GmbH und dem kanadischen Unternehmen Ksi Lisims LNG über die Lieferung von Gas ab Beginn der 2030er-Jahre für bis zu 20 Jahre das Verbot langfristiger Lieferverträge für fossile Brennstoffe, das in der EU-Gasbinnenmarktrichtlinie festgelegt ist und derzeit in nationales Recht umgesetzt wird, umgangen, und, …
Der Abgeordnete fragt, ob ein geplanter LNG-Liefervertrag mit Kanada das EU-Verbot für langfristige fossile Lieferverträge umgeht, und fordert eine juristische Einschätzung.
Wie bewertet die Bundesregierung die nach meiner Auffassung drohende Belastung kleiner Gewerbetreibender, wenn diese durch das geplante Gebäudemodernisierungsgesetz 100 Prozent der Kosten der Biotreppe sowie 100 Prozent der Netzentgelte tragen werden müssen, während für die Aufteilung der CO2-Kosten die allgemeinen Regelungen des CO2-Kostenaufteilungsgesetzes gelten, und sieht die Bundesregierung gesetzgeberischen Handlungsbedarf, um Gewerbemietende besser zu schützen? Antwort der Parl. Staatssekretärin Gitta …
Der Abgeordnete Michael Kellner fragt nach der Bewertung der Belastung kleiner Gewerbetreibender durch das geplante Gebäudemodernisierungsgesetz und sieht Handlungsbedarf zum Schutz von Gewerbemietenden. Die Staatssekretärin antwortet, dass die aktuellen Regelungen Wohnraum betreffen und die Bundesregierung die Lage weiter beobachtet.
Beabsichtigt die Bundesregierung, den Schutz von Opfern schwerer Straftaten zu verbessern, insbesondere im Hinblick auf psychosoziale Prozessbegleitung und Entschädigungsleistungen? Antwort des Parl. Staatssekretärs Frank Schwabe: Die Bundesregierung schlägt Verbesserungen des Schutzes von Opfern schwerer Straftaten insbesondere im Hinblick auf psychosoziale Prozessbegleitung vor. Sie hat am 25. März 2026 den Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Rechte von Verletzten insbesondere schwerer …
Der Abgeordnete fragt nach Plänen zur Verbesserung des Schutzes von Opfern schwerer Straftaten, insbesondere in Bezug auf Prozessbegleitung und Entschädigungen.
Welche Reformen sind im Bereich des Strafvollzugs vorgesehen, um Rückfallquoten zu senken und Resozialisierung zu stärken? Antwort des Parl. Staatssekretärs Frank Schwabe: Der Strafvollzug ist nach der Kompetenzverteilung des Grundgesetzes eine Angelegenheit ausschließlich der Länder. Das umfasst auch Reformen, die auf die Stärkung der Resozialisierung und Senkung des Rückfallrisikos abzielen. Für Reformen im Sinne der Fragestellung bestünde daher keine Zuständigkeit …
Der Abgeordnete Knuth Meyer-Soltau fragt nach geplanten Reformen im Strafvollzug zur Senkung der Rückfallquoten. Parlamentarischer Staatssekretär Frank Schwabe verweist darauf, dass dies gemäß Grundgesetz ausschließlich in die Zuständigkeit der Länder falle.
Hat sich die Bundesregierung eine eigene Auffassung zu der Frage gebildet, ob die bestehende Schulpflicht zeitgemäß ist, wenn aufgrund von Lehrermangel, Unterrichtsausfall, zunehmender Gewalt an Schulen, sprachlicher Verständigungsprobleme in vielen Klassen sowie sinkender Bildungsstandards vielerorts keine verlässliche Unterrichtsversorgung und qualitativ hochwertige Wissensvermittlung mehr gewährleistet werden kann, und, wenn ja, wie lautet diese, und hat sie dies im Rahmen der Kultusministerkonferenz …
Die Abgeordnete hinterfragt im Kontext von Lehrermangel und sinkenden Bildungsstandards die Zeitgemäßheit der Schulpflicht und eruiert die Haltung der Bundesregierung hierzu. Die Staatssekretärin bekräftigt die verfassungsrechtliche Verankerung und lehnt eine Diskussion über eine Abschaffung ab.
Wie begründet die Bundesregierung, dass die Correctiv gGmbH weiterhin Bundesmittel aus dem Programm „Demokratie leben!“ erhält, obwohl gegen sie im Zusammenhang mit der Berichterstattung über ein privates Treffen in Potsdam im November 2023, bei dem unter anderem AfD-Mitglieder sowie weitere Personen aus dem konservativen und rechten Spektrum teilgenommen haben sollen, erhebliche Vorwürfe falscher bzw. irreführender Berichterstattung erhoben werden und das …
Der Abgeordnete fragt nach der Rechtfertigung für die weitere Förderung von Correctiv durch Bundesmittel trotz Vorwürfen falscher Berichterstattung und einer gerichtlichen Unterlassung.
Welche Erkenntnisse liegen der Bundesregierung darüber vor, wie viele alleinerziehende Elternteile in Deutschland aufgrund ausbleibender oder unzureichender Unterhaltszahlungen des anderen Elternteils auf Leistungen nach dem Unterhaltsvorschussgesetz angewiesen sind und dabei eine finanzielle Differenz zwischen dem tatsächlich zustehenden Kindesunterhalt und dem gewährten Unterhaltsvorschuss tragen müssen, und welche Maßnahmen plant die Bundesregierung, um diese finanzielle Lücke für betroffene Familien auszugleichen? Antwort der …
Die Abgeordnete fragt nach Erkenntnissen über die Zahl alleinerziehender Eltern, die trotz Unterhaltsvorschuss finanzielle Einbußen hinnehmen müssen, und welche Maßnahmen die Bundesregierung zum Ausgleich dieser Lücke plant.
Hat die Bundesregierung Kenntnisse über die Auswirkung von Armut auf die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen, deren Eltern Sozialleistungen beziehen, und welche Maßnahmen gibt es oder sind geplant, um ihnen psychologische Unterstützung anzubieten, vor allem dann, wenn der Regelsatz des Existenzminimums der Eltern aufgrund von Sanktionen durch die Jobcenter gekürzt oder ganz gestrichen wird? Antwort der Parl. Staatssekretärin Mareike …
Der Abgeordneten fragt nach den psychischen Auswirkungen von Armut bei Kindern von Sozialleistungsempfängern und geplanten Hilfsmaßnahmen, insbesondere bei Sanktionen durch Jobcenter. Die Parlamentarische Staatssekretärin antwortet, dass die Regierung den Zusammenhang zwischen niedrigem Einkommen und schlechterer psychischer Gesundheit kennt und eine Strategie zur Stärkung der mentalen Gesundheit sowie eine verbesserte Bedarfsplanung für Therapeuten erarbeitet.
Wie begründet die Bundesregierung, dass die Fahrzeit der ICE-Verbindung zwischen Hamburg und Berlin nach Abschluss der Korridorsanierung gegenüber dem Zustand vor Beginn der Korridorsanierung um vier Minuten verlängert wird? Antwort des Parl. Staatssekretärs Christian Hirte: Ursache für die für 2026 um zwei Minuten längere Fahrzeit der ICE-Verbindung zwischen Hamburg und Berlin ist nach Auskunft der Deutsche Bahn AG die Komplexität …
Der Abgeordnete fragt nach der Begründung für die Verlängerung der ICE-Fahrzeit zwischen Hamburg und Berlin um vier Minuten nach einer Sanierung und erhält die Antwort, dass dies an der Komplexität des Fahrplans liegt.
Wie wird während der Korridorsanierung der Strecke Rosenheim–Freilassing die Anbindung des Zementwerks Rohrdorf auf der Schiene sichergestellt, und zu welchen Tageszeiten werden die Züge zum Zementwerk hauptsächlich durch die Baustelle geführt? Antwort des Parl. Staatssekretärs Christian Hirte: Die Bedienkonzepte entlang der Strecke Rosenheim–Salzburg während der Korridorsanierung werden mit den betroffenen Unternehmen abgestimmt. Für das Zementwerk Rohrdorf ist vorgesehen, die Anbindung …
Die Abgeordnete erkundigt sich nach der Sicherstellung der Schienenanbindung des Zementwerks Rohrdorf während der Baumaßnahmen an der Strecke Rosenheim–Freilassing sowie nach den geplanten Zugzeiten.
Wie bewertet die Bundesregierung die Pläne der Deutschen Bahn AG zum Ausbau der Dresdner Bahn auf eine Geschwindigkeit von nur 160 km/h anstatt der bisher geplanten 200 km/h , und welche Änderungen entstehen bei den Investitionskosten sowie dem monetisierten Nutzen durch eine mögliche Reduzierung der Streckengeschwindigkeit? Antwort des Parl. Staatssekretärs Christian Hirte: Der Ausbau auf 200 km/h ist weiterhin Antragsgegenstand …
Der Abgeordnete fragt nach der Bewertung der geplanten Reduzierung der Höchstgeschwindigkeit bei der Dresdner Bahn und den daraus resultierenden Kosten- sowie Nutzenänderungen.
Wie hoch war der Personalbestand der DB Holding und der DB InfraGO AG zum 1. Januar 2025, 1. Januar 2026 sowie zum 1. Juni 2026, und wie hoch ist der geplante Personalbestand zum 31. Dezember 2027 der beiden Organisationen jeweils? Antwort des Parl. Staatssekretärs Christian Hirte: Nach Angaben der DB AG betrug der Personalbestand der DB AG Holding 10 045 …
Der Abgeordnete fragt nach dem Personalbestand der DB Holding und der DB InfraGO AG für verschiedene Zeiträume und die Planung für Ende 2027. Der Parlamentarische Staatssekretär antwortet mit konkreten Mitarbeiterzahlen (Vollzeitäquivalente) für die vergangenen Stichtage und teilt mit, dass die Planzahlen noch überarbeitet werden.
Welche Konsequenzen diplomatischer oder kommunikativer Art hat die Bundesregierung aus der jüngsten Aussage von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen gezogen, es sei ein „strategischer Fehler für Europa“ gewesen, sich von einer zuverlässigen und bezahlbaren Quelle emissionsarmer Energie abzuwenden, was als kaum verhüllte Kritik an der deutschen Atompolitik gewertet wird, und gibt es diesbezüglich einen Austausch mit der EU-Kommission ? Antwort …
Der Abgeordnete fragt nach den Konsequenzen aus der Kritik der EU-Kommissionspräsidentin am Atomausstieg und nach dem diesbezüglichen Austausch mit der EU-Kommission. Die Parlamentarische Staatssekretärin antwortet, dass die Mitgliedstaaten souverän über ihren Energiemix entscheiden und Deutschland am Atomausstieg festhält.
Unterstützt die Bundesregierung den Vorschlag der Internationalen Agentur für erneuerbare Energien für ein weltweites Elektrifizierungsziel von 35 Prozent bis 2035 , und, wenn ja, mit welchen konkreten schriftlichen Eingaben oder Initiativen in den zuständigen EU-Ratsarbeitsgruppen setzt sie sich dafür ein, diesen Vorschlag als offizielles EU-Verhandlungsziel für die Weltklimakonferenz COP31 zu verankern, bzw. wenn nein, warum nicht? Antwort der Parl. Staatssekretärin …
Lisa Badum fragt nach der Unterstützung der Bundesregierung für ein IRENA-Ziel zur weltweiten Elektrifizierung und den diesbezüglichen Initiativen in der EU. Die Parlamentarische Staatssekretärin begrüßt die Thematisierung der Elektrifizierung durch die IRENA, weist jedoch darauf hin, dass der Prozess der Verhandlung von COP31-Ratsschlussfolgerungen noch nicht angelaufen ist.