Gesetz zur Änderung des Gebäudeenergiegesetzes, zur Änderung des Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetzes und zur Änderung weiterer Vorschriften im Wärmebereich
Tagesordnungspunkt 9 · 21/83 · 11. Juni 2026
Frau Präsidentin! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Mit dem Gebäudemodernisierungsgesetz ziehen wir einen Schlussstrich unter eine Politik des Misstrauens. Wir ersetzen Heizungszwänge durch Technologieoffenheit, und wir ersetzen Detailvorgaben durch Eigenverantwortung. Wir geben den Menschen die Freiheit zurück, selbst zu entscheiden, mit welchen Systemen sie ihr Haus beheizen und wie sie ihr Haus modernisieren wollen. Das ist die Kernbotschaft dieses …
Katherina Reiche befürwortet das Gebäudemodernisierungsgesetz als Schritt weg von Heizungszwängen hin zu Technologieoffenheit und Eigenverantwortung, um die Wärmewende mit den Eigentümern statt gegen sie zu gestalten.
Nein, vielen Dank. – Die bisherigen Regelungen waren kompliziert, sie waren bürokratisch, und sie waren wenig flexibel. Die starre 65-Prozent-Vorgabe, die verpflichtenden Beratungen, gar Betriebsverbote und ein Regelwerk, das für viele Eigentümer kaum noch verständlich war – diese Politik korrigieren wir jetzt. Künftig gilt wieder ein einfacher Grundsatz: Die Bürgerinnen und Bürger entscheiden über den Weg zur klimaneutralen Wärmeversorgung. Wir …
Die Rednerin verteidigt die Änderung des Gebäudeenergiegesetzes, indem sie für mehr Technologieoffenheit, Entscheidungsfreiheit der Eigentümer und marktwirtschaftliche Anreize statt starrer Vorgaben wirbt.
Die Rede besteht lediglich aus einer kurzen Danksagung ohne inhaltliche Aussagen.
Nein, mit Blick auf das Sitzungsende um 04:14 Uhr dachte ich mir: Schonen wir mal unsere gemeinsame Zeit! Ich sagte schon, dass viele Projekte auf Eis liegen. Deswegen muss das neue Gebäudemodernisierungsgesetz neue Investitionen auslösen, im Heizungsbau, im Handwerk und im Ausbaugewerbe. Bei der Gebäudesanierung ist es so, dass die Wärmewende Hände braucht, nämlich Handwerk. Sie braucht mehr Handwerk, sie …
Katherina Reiche wirbt für das Gebäudemodernisierungsgesetz, das Investitionen fördern und die Wärmewende durch Handwerk und Fachkräfte vorantreiben soll. Sie betont das Prinzip der sozialen Marktwirtschaft, bei dem der Staat Rahmenbedingungen setzt und die Menschen entscheiden.
Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren! Frau Reiche, Sie wollen uns allen Ernstes erzählen, dass das Heizungsgesetz abgeschafft wird und in Zukunft wieder jeder die Heizung einbauen kann, die er will. Das ist nichts anderes als ein Märchen aus „Tausendundeine Nacht“. Ihr Vorschlag eines Gebäudemodernisierungsgesetzes ist nichts anderes als Habecks Heizungshammer durch die Hintertür. Die Biotreppe und Ihre CO2-Steuer-Explosion sind …
Der Redner kritisiert die geplante Gebäudesanierung und Heizungsgesetzgebung scharf als faktisches Verbot fossiler Heizungen und hält die vorgesehenen Biomasse-Quoten für unrealistisch und nicht umsetzbar.
Frau Präsidentin! Lieber Kollege Bernhard, vielen Dank, dass Sie die Zwischenfrage zulassen. – Ich weiß nicht, wer hier Märchen verbreitet. Haben Sie sich einmal mit Vertretern von Bioenergiefachverbänden unterhalten, die alle sagen, dass das problemlos möglich sein wird? Wieso erzählen Sie hier entgegen dem Rat und den Aussagen der Fachverbände immer wieder das Gegenteil? Ich denke eher, dass die Märchen …
Der Redner wirft seinem Kollegen Bernhard vor, die Umsetzbarkeit der Gesetzesänderung zu bestreiten, entgegen den Aussagen von Bioenergie-Fachverbänden.
Herr Kollege Koller, ich habe doch gerade alle möglichen Verbände und Experten zitiert. Der Verband der Elektroindustrie, das Bundesumweltamt und selbst der Bundesrat sind der Meinung, dass es nicht genügend von diesem Biomist geben wird und es deshalb unmöglich sein wird, Millionen von Menschen mit diesem Biomist zu versorgen. Damit ist das eine Biotreppe ins Nichts. Sie wird einzig und …
Marc Bernhard kritisiert die Versorgungssicherheit und Kosten der geplanten Biomethan-Nutzung im Gebäudeenergiegesetz scharf und fordert die Abschaffung der Gesetzgebung.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen! Klimaschutz ist kein Luxus. Er ist eine auf wissenschaftlicher Erkenntnis basierende Überlebensfrage unserer Zeit. Und darüber hinaus werfen sowohl der Klimawandel an sich als auch der Klimaschutz zentrale soziale Fragen auf. Einerseits treffen die Folgen des Klimawandels, zum Beispiel Extremwetter, vulnerable Gruppen und Menschen mit kleinen Einkommen härter als andere. Andererseits …
Der Redner betont, dass Klimaschutz eine wissenschaftlich fundierte Überlebensfrage ist, die soziale Gerechtigkeit erfordert, um gesellschaftlichen Zusammenhalt zu sichern. Er kritisiert das bisherige Gebäudeenergiegesetz und leitet daraus die Notwendigkeit der vorgelegten Novellierung ab.
Frau Präsidentin! Geschätzter Kollege Kleebank, vielen Dank, dass Sie die Zwischenfrage zulassen. – Die SPD war beim Gebäudeenergiegesetz ja wirklich von Anfang an dabei: 2020 war die SPD in der Regierung, 2023 war die SPD in der Regierung, und auch heute, 2026, ist die SPD in der Regierung. Einen roten Faden sieht man aber leider nicht. Noch einmal: Die SPD …
Der Redner wirft der SPD Inkonstanz in der Klimapolitik vor und hinterfragt im Kontext des Gebäudeenergiegesetzes ihre Vision sowie deren Haltung zu Gasheizungen.
Vielen Dank für die Frage, Herr Kollege. – Die Vision ist relativ klar und schnell umrissen. Ganz abgekürzt könnte man sagen: sozial gerechter Klimaschutz. Das heißt – um das ein bisschen zu explizieren –: „Klimaneutralität 2045“ ist für uns das gesetzte Ziel. Der Weg dahin, den wir in der letzten Wahlperiode aufgenommen haben, hat nicht die erforderliche Akzeptanz gefunden. Der …
Der Redner definiert das Ziel eines sozial gerechten Klimaschutzes bis 2045, räumt handwerkliche Fehler und mangelnde Akzeptanz der bisherigen Wärmewende-Strategie ein und stellt das neue Gebäudemodernisierungsgesetz als Korrektiv mit mehr technologischer Wahlfreiheit und verstärkter Förderung vor.
Lieber Herr Abgeordneter Kleebank, lieber Helmut, danke, dass du die Zwischenfrage zulässt. – Du hast ja kluge Sätze gesagt. Aber alle warnen vor der Grüngasquote, vor der Biotreppe – von EON über VCI, die Chemieindustrie, bis zu den Umweltverbänden. Dieses Bündnis sagt: Das ist wirklich eine ganz, ganz schlechte Idee. – Normalerweise macht man ja dumme Sachen, weil man es …
Michael Kellner kritisiert die Pläne zur Grüngasquote und Biotreppe, da diese ein breites Bündnis aus Wirtschaft und Umweltverbänden ablehnt. Er stellt die Intelligenz des politischen Vorhabens in Frage und fordert den Abgeordneten zur Stellungnahme heraus.
Ich weiche nicht aus. Vielen Dank für die Zwischenfrage; dann kann ich es noch mal erläutern. – Die Idee dieses neuen Konzepts ist ja nicht, 100 Prozent aller bestehenden, ich nenne es mal: fossilen Heizungen, eins zu eins auf Biobrennstoffe umzustellen. Das ist nicht die Idee dieses Paketes; und das habe ich auch versucht deutlich zu machen. Wir fördern die …
Helmut Kleebank erläutert das Konzept der Änderungen im Gebäudeenergiegesetz, insbesondere dass es nicht um eine eins-zu-eins-Umstellung aller fossilen Heizungen auf Biobrennstoffe gehe, sondern um eine Reduktion des Bedarfs durch Elektrifizierung und gezielte Beimischungen.
Die Zeit für die namentliche Abstimmung ist schon vorbei. Ich frage trotzdem, ob ein Mitglied des Hauses anwesend ist, das seine Stimme noch nicht abgegeben hat. – Das ist nicht der Fall. Damit schließe ich die namentliche Abstimmung und bitte die Schriftführerinnen und Schriftführer, mit der Auszählung zu beginnen. Das Ergebnis der Abstimmung wird Ihnen später bekannt gegeben.1Ergebnis Seite 9974 …
Sehr geehrter Herr Präsident! Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen! Frau Reiche, man muss schon ein erhebliches Maß an Entschlossenheit zur Ausblendung jeglicher Realität haben, um das durchzuziehen, was Sie hier heute machen: ein Gesetz, das in jeglicher Hinsicht gescheitert ist, bevor es überhaupt in den Deutschen Bundestag eingebracht wurde. Trotzdem klammern Sie sich daran fest, mitten in der größten Ölkrise, …
Katharina Dröge kritisiert scharf das geplante Gesetz der Regierungskoalition, da es trotz aktueller Öl- und Gaskrisen den Einbau von fossilen Heizungen fördere und die Realität ausblende.
Ich mache es kurz. Es hat mich richtig geärgert, dass Sie, Frau Dröge, gesagt haben, das sei die größte Ölkrise in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Das ist großer Unsinn. 1973 und 1979 hatten wir wirkliche Ölpreiskrisen. 1973 gab es eine Vervierfachung des Ölpreises, 1979 eine Verdreifachung. Wir liegen jetzt bei 90 Dollar pro Fass; vorher waren es 60 Dollar. …
Der Redner widerspricht der Aussage einer vorherigen Rednerin über die aktuelle Ölkrise, vergleicht historische Preissteigerungen mit der Gegenwart und wirft ihr Alarmismus vor.
Herr Kollege, Sie haben mir nicht präzise zugehört. Was ich gesagt habe, ist, dass die aktuelle Krise, der aktuelle Ölpreisschock, den wir erleben, der größte Ölpreisschock weltweit ist. Das sage nicht ich, sondern das sagt der Chef der Internationalen Energieagentur. Das, was wir aktuell weltweit erleben – weltweit! –, ist der größte fossile Ölschock, den wir jemals erlebt haben. 30 …
Katharina Dröge kritisiert das vorliegende Gesetz scharf als Ergebnis einer politischen Kampagne und Gefahr für die Klimaziele, wobei sie die Gegenseite der Realitätsverblendung bezichtigt und vor hohen finanziellen Belastungen für Mieter warnt.
Herr Präsident! Verehrte Zuhörende! Manchmal fragt man sich ja, warum Sie sich so viel in Kellern herumtreiben – vielleicht weil Sie da Ihre Umfragewerte finden. Sie greifen mit Ihren Kürzungen an allen Ecken die Menschen auf allen Ebenen an. Ich hatte gestern zwei Schulklassen zu Besuch; an der Stelle viele Grüße an die OSW und an die Hegelsberg-Schule. Da tauchte …
Die Rednerin kritisiert den vorliegenden Gesetzentwurf zur Gebäudeenergie scharf als Angriff auf Mieter, Klima und soziale Schwache, demaskiert die vermeintliche Technologiefreiheit als Förderung fossiler Brennstoffe und warnt vor verfassungsrechtlichen Konsequenzen sowie einer Verschärfung der sozialen Ungleichheit.
Sehr geehrter Herr Präsident! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Wir sagen Ja zum Klimaschutz. Wir sagen aber Nein zu Habecks Heizungsgesetz; denn es hat nur für Chaos, Unsicherheit und Bevormundung gesorgt. Damit machen wir jetzt Schluss. Der Habeck’sche Heizungshumbug hat endlich ein Ende, und das ist gut so, meine sehr verehrten Damen und Herren! Wir …
Der Redner befürwortet Klimaschutz, lehnt aber das von Habeck initiierte Heizungsgesetz ab und spricht sich für Technologieoffenheit und Bezahlbarkeit aus.
Danke, Herr Kollege, dass Sie die Zwischenfrage zulassen. – Das Thema war ja Mieterschutz. Ich möchte Sie zunächst fragen, ob Sie zur Kenntnis genommen haben, dass der ursprüngliche Vorschlag des Deutschen Mieterbunds, einen Heizkostendeckel einzuführen, etwas ganz anderes ist als das, was jetzt in diesem Gesetzentwurf gelandet ist. Sie wollen ja lediglich die Heiznebenkosten, beispielsweise den CO2-Preis, aufteilen. Aber die …
Caren Lay kritisiert im Rahmen einer Zwischenfrage den im Gesetzentwurf vorgesehenen Mieterschutz als unzureichend und vergleicht ihn negativ mit ursprünglichen Forderungen.
Ganz im Gegenteil, Frau Kollegin. Der Deutsche Mieterbund hat ausdrücklich klargestellt, dass das, was wir innerhalb dieser Koalition vereinbaren wollen, den Mieterinnen und Mietern nutzt, weil die Kosten für die Biogastreppe, für den Bereich des CO2-Preises und der Netzentgelte geteilt werden. Das ist mehr gegenüber dem, was Sie als Ampel beispielsweise gemacht haben. Da gab es eine solche Kostenteilung auch …
Der Redner verteidigt die geplante Novellierung des Gebäudeenergiegesetzes unter Berufung auf den Deutschen Mieterbund und stellt die Kostenteilung als Vorteil für Mieter dar. Er kritisiert gleichzeitig die Reaktionen der Opposition als Reflexe und wertet deren Haltung als pauschale Ablehnung.
Weil wir gerade über Mieterinnen und Mieter reden. Es gibt ja viele kleine Unternehmen, die Gewerberäume mieten, die dann 100 Prozent der Kosten für die Biotreppe, 100 Prozent der Gasnetzkosten alleine tragen müssen. Das heißt, Sie lassen die vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen mit Ihren Regeln im Stich, weil die Regeln, die Sie gerade zum Mieterschutz ausgeführt haben, für die …
Der Redner kritisiert, dass der vorgesehene Mieterschutz im Gesetzgebungsverfahren Gewerbemieter ausschließt und dadurch kleine und mittelständische Unternehmen allein mit den Kosten für certain Energieinfrastrukturen belastet. Er fragt die Regierung, ob sie dies im weiteren Prozess korrigieren wird.
Werter Herr Kollege, ich habe vorhin darauf hingewiesen, dass dieses Gesetz auch ein Entlastungsgesetz ist. Es entlastet nämlich die Bürgerinnen und Bürger um 5 Milliarden Euro, die aus Ihrer Verbotspolitik und Ihren klaren Vorgaben folgten, die Sie während der Ampel gemacht haben. Es entlastet auch die Wirtschaft in Höhe von 2 Milliarden Euro. Und deswegen ist es ein Entlastungsgesetz, das …
Stracke verteidigt das Gesetz als Entlastungsgesetz, das Entscheidungsfreiheit bringe, und attackiert die previousige Politik der Ampel-Koalition als gescheitert und klimaschädlich.
Nein, ich glaube, jetzt hatten wir genug Zwischenfragen. Sie haben ja auch noch Gelegenheit, selber darauf zu antworten. In Ihrer Regierungszeit haben Sie bis ins kleinste Detail vorgeschrieben und geregelt, was die Menschen zu tun und zu lassen haben. Das wurde zu Recht von den Menschen als Gängelung, als Bevormundung empfunden. Und diese grüne Bevormundungs- und Verbotspolitik haben die Menschen …
Stracke kritisiert die previous government as overly regulatory and claims their defeat resulted from public rejection of this green ban policy. He advocates for a pragmatic path to climate neutrality based on freedom and acceptance, arguing that the proposed law ensures heat pump deployment without rollback.
Vielen Dank. – Ich gebe das von den Schriftführerinnen und Schriftführen ermittelte Ergebnis der namentlichen Abstimmung zum Thema „Bildung bezahlbar machen – BAföG-Reform jetzt“, Drucksachen 21/5130 und 21/2234, bekannt: Abgegebene Stimmkarten 583. Mit Ja haben gestimmt 442, mit Nein haben gestimmt 141, Enthaltungen gab es keine. Damit ist die Beschlussempfehlung angenommen. Endgültiges Ergebnis Abgegebene Stimmen: 583; davon ja: 442 nein: …
Herr Präsident! Geschätzte Frau Ministerin! Meine Damen und Herren! Herr Stracke, ich muss Ihren Darstellungen leider widersprechen. Ihr Klimaschutz – das wissen Sie selbst – ist ein Märchen. Mit diesem Gesetzentwurf macht die Bundesregierung nichts anderes, als mit ihrem nächsten Akt der Wählertäuschung ums Eck zu kommen; denn was uns hier vorgelegt wird, ist keineswegs das Ende des Habeck’schen Heizungsgesetzes, …
Der Redner lehnt den Gesetzentwurf zur Gebäudesanierung als sozialistische Planwirtschaft und Mogelpackung ab und stellt seine Fraktion als einzige Alternative für echte Wahlfreiheit gegen die etablierten Parteien dar.
Sehr geehrter Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Die Wärmewende ist eine historische Aufgabe und eines der größten Zukunftsprojekte unseres Landes. Wir wollen und wir müssen die Wärmeversorgung bis 2045 klimaneutral gestalten. Wir gehen dieses Projekt aus Überzeugung an, weil die Wärmewende auch eine Geschichte von Innovation, von Digitalisierung und von Fortschritt ist, weil uns die Umstellung auf eine nachhaltige …
Wir stehen zu unseren Klimazielen, weil wir unseren Kindern eine lebenswerte Erde hinterlassen wollen. Das Gebäudemodernisierungsgesetz ist eine zentrale Maßnahme der dezentralen Wärmewende. Dazu gehört genauso auch die kommunale Wärmeplanung. Das alte Heizungsgesetz – ich habe es gemeinsam mit Matthias Miersch, Frau Dröge persönlich mitverhandelt; viele Nachtrunden haben wir gemeinsam gedreht – war ein Bauplan – da müssen wir uns …
Sehr geehrter Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Liebe Bürgerinnen und Bürger! Niemand will dieses Gesetz. Wenn ich jetzt auflisten würde, wer dagegen ist, dann wäre meine Redezeit danach schon um. Ich möchte nur sagen: Der Bundesrat hat zum Beispiel auch vernichtende Kritik geübt. Aber mein Fokus heute ist: Sie ändern aus ideologischen Gründen ein Gesetz. Und die Rechnung dafür, …
Die Rednerin kritisiert die geplante Gesetzesänderung im Wärmebereich scharf als ideologisch getrieben und warnt vor unkalkulierbaren Kosten und Bürokratie, die vor allem Mieterinnen und Mieter treffen würden.
Herr Präsident! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Das war ja gerade eben wieder sehr viel heiße Luft. Und apropos „heiße Luft“: Mit zu viel heißer Luft im Heizsystem wird die Heizung ineffizient und verbraucht zu viel Heizenergie, um noch die gewünschte Wirkung zu entfalten. Deshalb, denke ich, ist es besser, mit kühlem Kopf hier an diesem Gebäudemodernisierungsgesetz im Deutschen …
Der Redner kritisiert die vergangene Politik der Grünen im Heizungsbereich als überbordenden Zwang und plädiert für eine Korrektur hin zu mehr Eigenmotivation und einer pragmatischen Förderung des Gebäudebestands.
Ich habe noch einen weiteren Punkt anzusprechen. Wir müssen diese Heizungsarten wieder entpolitisieren, auch im Interesse des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Mit dem Gebäudemodernisierungsgesetz setzen wir die europäische Gebäudeeffizienzrichtlinie in nationales Recht um. Dazu sind wir verpflichtet, auch wenn manche Teile der Richtlinie in dieser Form sicherlich sehr detailliert sind. Deshalb achten wir im Rahmen der Beratung genau auf eine Eins-zu-eins-Umsetzung der …
Lars Rohwer betont die Notwendigkeit der Entpolitisierung von Heizungsarten und weist auf die Umsetzung der EU-Gebäudeeffizienzrichtlinie hin, mahnt aber vor weiteren Verschärfungen aus Brüssel zur Sicherung bezahlbaren Wohnraums.
Sehr geehrter Herr Präsident! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Es wurden ja schon viele Argumente ausgetauscht, und ich glaube, am Ende der Debatte sind wir an einer Stelle angelangt, wo man noch mal alles auf den Punkt bringen sollte, und zwar: Ob Sie das jetzt Gebäudeenergiegesetz oder Gebäudemodernisierungsgesetz nennen, am Ende bleibt es das Heizungsgesetz – ob es nun …
Der Redner lehnt das Gebäudeenergiegesetz (Heizungsgesetz) entschieden ab, sieht darin eine finanzielle Nötigung der Bürger und fordert eine Abkehr von der Klimapolitik zugunsten wirtschaftlicher Stabilität.
Sehr geehrter Herr Präsident! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Zu Beginn zwei wichtige Wahrheiten: Weder wollte Habeck eigenhändig alle Heizungen rausreißen, noch will Kanzler Merz eigenhändig Gasheizungen in alle Keller einbauen. Wir brauchen also hier in dieser Debatte mehr Sachlichkeit. Wir haben uns als Koalition – und das stimmt – darauf verständigt, mehr Wahlfreiheit zu ermöglichen. Der Einbau von …
Hakan Demir betont die Notwendigkeit von Sachlichkeit in der Heizungsdebatte und stellt den Mieterschutz in den Mittelpunkt. Er begrüßt die Kostenbeteiligung im Gesetzentwurf, kritisiert aberdetailierte Regelungen zur Mieterlast und fordert eine klare Trennung von Modernisierung und Instandhaltung bei fossilen Heizungen.
Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Das sogenannte Habeck’sche Heizungsgesetz war unter anderem eines der Gesetze, das mich dazu motiviert hat, den Stuhl des Bürgermeisters im beschaulichen Werratal in meiner Heimatstadt Wanfried gegen den Stuhl im Berliner Bundestag einzutauschen. An dieser Stelle danke ich noch einmal sehr herzlich den Wählerinnen und Wählern des Wahlkreises Werra-Meißner – Hersfeld-Rotenburg für das in …
Wilhelm Gebhard begrüßt die Abschaffung der als unrealistisch empfundenen Vorschriften des Gebäudeenergiegesetzes und lobt die neue Gesetzesinitiative der Koalition als bürgernah und technologiefrei.
Sehr geehrter Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Es ist wenige Stunden her, da stand hier der Bundeskanzler und sprach von Entbürokratisierung. Kaum jemand wird so von Bürokratie drangsaliert wie jene, die in Deutschland Bau oder Sanierung von Wohnraum betreiben. Da legen Sie jetzt mit der Verschärfung der Ladesäulenpflicht für Neubauten und Sanierung eine kräftige Schippe drauf. Sie verunmöglichen den …
Der Redner kritisiert die Verschärfung der Ladesäulenpflicht als bürokratische Überforderung, die Wohnraum verteuert und verknappt, und fordert stattdessen den Ausbau der Kernkraft zur Senkung der Strompreise.