Gesetz zur Abschaffung des § 188 des Strafgesetzbuches (Meinungsfreiheits- und Demokratiestärkungsgesetz)
Tagesordnungspunkt 14 · 21/83 · 11. Juni 2026
Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren! Der Volksmund sagt: Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, auch wenn er dann die Wahrheit spricht. Was aber, wenn einer immer wieder lügt und immer wieder lügt und man dann dafür verurteilt wird, dass man diesen Lügner „Lügner“ nennt oder „Lügenfritze“ oder „Pinocchiofritze“ oder was auch immer. Dann wird man dafür auch noch …
Der Redner fordert die Abschaffung des § 188 StGB, da er diesen als rechtliches Privileg für Politiker gegenüber normalen Bürgern betrachtet und eine Gleichbehandlung vor dem Gesetz einfordert.
Herr Kollege Brandner, wenn jemand nicht mehr so genannt werden kann, dann lassen Sie es bitte auch, weil Sie ihn ansonsten so nennen. Also: Entweder nennen Sie sie so oder Sie nennen sie nicht so. Aber wenn Sie sagen, ich darf sie nicht so nennen, dann nennen Sie sie bitte auch nicht so. Ich glaube, wir haben uns auch im …
Das werde ich im Nachgang zur Rede noch mal philosophisch versuchen zu durchdringen. Meine Damen und Herren, man muss den Politschwachkopf in Deutschland „Schwachkopf“ nennen dürfen und den Politlügner auch „Lügner“ nennen dürfen. Alles andere ist einer freiheitlichen Demokratie absolut unwürdig. Und die ohnehin schon überlastete Justiz leidet natürlich darunter, wenn darüber entschieden werden muss, ob Strack-Zimmermann – in Anführungsstrichen, …
Der Redner fordert die Abschaffung von § 188 StGB unter Verweis auf die Meinungsfreiheit und die Überlastung der Justiz, kritisiert die anderen Fraktionen für ihre vermeintliche Unentschlossenheit und behauptet, die AfD sei die treibende Kraft für diesen politischen Kurswechsel.
Frau Präsidentin! Meine sehr geehrten Kolleginnen und Kollegen! Die AfD fordert jetzt zum wiederholten Male die ersatzlose – ich betone es – Abschaffung des § 188 StGB. Wir werden diesen Gesetzentwurf heute ablehnen; aber ich sage auch: Die Debatte, die wir heute führen und in den nächsten Wochen führen werden, ist berechtigt. Denn es gehört zur Wahrheit dazu, dass viele …
Christian Moser lehnt die ersatzlose Abschaffung des § 188 StGB ab, befürwortet jedoch eine Reform, da er insbesondere Kommunalpolitiker vor schweren Verleumdungen und Hass schützen will, um die demokratische Willensbildung zu sichern.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Demokratinnen und Demokraten! Die öffentliche Debatte, ob der Straftatbestand der Politikerbeleidigung notwendig ist, wird vor allem an Fällen wie Merz, Habeck oder Faeser geführt. Strafbefehle als eindeutiger Beweis: Hier geschieht großes Unrecht. – Einzige Möglichkeit: Abschaffen! Für die Menschen, die das Gesetz eigentlich besonders schützt, interessiert sich hingegen niemand: für die vielen Bürgermeister/-innen, Stadträte und …
Die Rednerin argumentiert gegen die Abschaffung des § 188 StGB, da dieser notwendigen Schutz für Kommunalpolitiker vor Hass und Gewalt bietet, und kritisiert die Union sowie die AfD für ihre diesbezüglichen Initiativen.
Liebe Kolleginnen und Kollegen, ich komme noch mal kurz zurück zu Tagesordnungspunkt 13. Die Zeit für die namentliche Abstimmung ist gleich vorbei. Ich rufe jetzt gleich die nächste Rednerin in dieser Debatte auf und darf die Kolleginnen und Kollegen, die ihre Stimme noch nicht abgegeben haben, bitten, das jetzt zu tun. Die nächste Rednerin in dieser Debatte ist für die …
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Demokratinnen und Demokraten! Die AfD legt uns heute zum wiederholten Mal einen Gesetzentwurf vor, mit dem § 188 aus dem Strafgesetzbuch gestrichen werden soll, und verkauft das als Stärkung der Meinungsfreiheit. Dabei will die AfD keine fachliche Debatte über die konkrete Ausgestaltung eines Paragrafen; ihr Ziel ist vielmehr der Angriff auf den Schutz derer, die …
Die Rednerin verteidigt § 188 StGB gegen den Abschaffungsantrag der AfD und argumentiert, dass der Schutz von Kommunalpolitikern vor systematischen Hasskampagnen für die Demokratie essenziell ist.
So, liebe Kolleginnen und Kollegen, wir kommen noch mal zurück zu Tagesordnungspunkt 13. Ist jetzt noch ein Mitglied des Hauses anwesend, das seine Stimme nicht abgegeben hat? – Einer rennt noch? Mei o mei o mei; er rennt noch. Sind das jetzt alle? – Daumen hoch! Gut, dann schließen wir hiermit die namentliche Abstimmung. Die Schriftführerinnen und Schriftführer beginnen jetzt …
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Abgeordnete! Vor ein paar Monaten haben wir schon mal über die Politiker/-innenbeleidigung gesprochen. Damals wollte ich Ihnen erzählen, warum die Menschen sauer auf Ihre Politik sind: Kürzungen für die arbeitenden Leute, mehr Geld für Ihre reichen Freunde und Rassismus, um davon abzulenken. Das sind Gründe, aus denen Menschen beleidigend werden. Und, ehrlich gesagt: Es gibt tausend …
Luke Hoß kritisiert die AfD scharf für ihre Nutzung des § 188 StGB, wirft ihr Heuchelei in Bezug auf Meinungsfreiheit vor und bezeichnet sie als eigentliche Gefahr für die Demokratie, während er die Wut der Bevölkerung auf soziale Ungerechtigkeit als Ursache für Beleidigungen benennt.
Der nächste Redner in dieser Debatte ist für die Unionsfraktion Carsten Müller. Carsten Müller : Frau Präsidentin! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Tatsächlich, innerhalb weniger Monate diskutieren wir das Thema erneut. Es gibt einen ähnlich ideenlosen Antrag der AfD-Fraktion. Aber es ist ganz wichtig, dass wir uns darüber unterhalten. Denn der Redebeitrag, den wir eben vom Kollegen der Linkspartei …
Liebe Kolleginnen und Kollegen, ich komme zurück zu Tagesordnungspunkt 13 und zum Ergebnis der namentlichen Abstimmung. Protokoll des von den Schriftführerinnen und Schriftführern ermittelten Ergebnisses der namentlichen Abstimmung über die Beschlussempfehlung des Auswärtigen Ausschusses zu dem Antrag der Bundesregierung „Fortsetzung der Beteiligung bewaffneter deutscher Streitkräfte an der durch die Europäische Union geführten Operation EUFOR ALTHEA in Bosnien und Herzegowina“, Drucksachen …
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen! Es wurde ja bereits mehrfach erwähnt, dass aus den Reihen der CDU in jüngster Zeit mehrfach die Forderung unterstützt wurde, den § 188 abzuschaffen. Insofern widerspreche ich Ihren Ausführungen teilweise hier. Es waren Carsten Linnemann – er wurde erwähnt – und Jens Spahn – im Januar bereits –, die diese Forderung …
Thomas Fetsch argumentiert für die Abschaffung des § 188 StGB, da er eine ungerechtfertigte Bevorzugung von Politikern sieht und die bestehenden Paragrafen als ausreichend erachtet.
Frau Präsidentin! Herr Brandner, dass Sie ein Fan sind, weiß ich ja. Man kann sich seine Fans bekanntlich nicht aussuchen; das ist ein Schicksal, das man ertragen muss. Liebe Kolleginnen und Kollegen! Es gibt eine ganz interessante aktuelle forsa-Umfrage für den „Stern“ und RTL, die sagt, dass eine ziemlich deutliche Mehrheit der deutschen Bevölkerung sich gegen eine Abschaffung des § …
Helge Lindh verteidigt § 188 StGB und wirft der AfD Doppelmoral vor, da diese Meinungsfreiheit einfordere, aber selbst Hass verbreite und autoritäre Regime unterstütze.