Fortsetzung der Beteiligung bewaffneter deutscher Streitkräfte an der internationalen Sicherheitspräsenz in Kosovo (KFOR)
Tagesordnungspunkt 17 · 21/83 · 11. Juni 2026
Sehr geehrter Herr Präsident! Sehr geehrter Herr Wehrbeauftragter! Sehr geehrter Herr Botschafter! Meine Damen und Herren! Wenn ich Menschen im Wahlkreis berichte, dass wir heute über die Verlängerung des KFOR-Einsatzes im Kosovo sprechen, dann höre ich oft eine Frage: Warum machen wir das nach 27 Jahren noch? – Ich finde, diese Frage ist durchaus berechtigt. Denn viele Menschen denken beim …
Ellen Demuth begründet die Notwendigkeit der Fortsetzung des KFOR-Einsatzes im Kosovo mit anhaltenden Spannungen, russischem Einfluss sowie der Bedeutung von Stabilität für Europa und Deutschland.
Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Exzellenz! Die seit 1999 währende deutsche Beteiligung an KFOR im Kosovo ist der längste ununterbrochene Einsatz in der gesamten Geschichte der Bundeswehr. Und nach mehr als einem Vierteljahrhundert wird das Kosovo von etlichen Staaten der Welt, darunter mehreren EU-Mitgliedstaaten, immer noch nicht anerkannt. Für einen derart langen Einsatz müssten besondere Evaluierungsmechanismen geschaffen werden. Das …
Der Redner kritisiert die anhaltende Beteiligung der Bundeswehr an der KFOR-Mission im Kosovo scharf und fordert den Abzug der Soldaten sowie die Einstellung der Zahlungen, da er das Kosovo als gescheiterten Staat und die Regierung dort als unverlässlichen Verbündeten betrachtet.
Sehr geehrter Herr Präsident! Werte Kolleginnen und Kollegen! Wir entscheiden heute erneut über die Verlängerung eines Einsatzes, der seit mehr als 25 Jahren für Frieden und Stabilität im Westbalkan steht. Mehr als 25 Jahre KFOR bedeuten auch mehr als 25 Jahre deutsche Verantwortung in der Region. Mein besonderer Dank gilt den Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr, die dort unter oft …
Der Redner begründet die Notwendigkeit der Verlängerung des KFOR-Mandats mit der anhaltenden politischen Instabilität im Kosovo, der fragilen Sicherheitslage und der Verantwortung Deutschlands und Europas für den Frieden im Westbalkan.
Sehr geehrter Herr Präsident! Sehr geehrter Herr Botschafter, lieber Faruk Ajeti! Sehr geehrter Herr Wehrbeauftragter! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Ja, die Republik Kosovo hat am Wochenende gewählt, und ja, das dritte Mal in anderthalb Jahren. Aber das ist eher eine verfassungstechnische Frage, weil sich im Parlament eben keine Zweidrittelmehrheit für die Wahl der Präsidentin oder des Präsidenten gefunden hat. Von …
Der Redner befürwortet die Fortsetzung der KFOR-Mission zur Sicherung der Stabilität und Grenzen im Kosovo und kritisiert externe Einflussnahme durch Serbien. Zudem fordert er von der Bundesregierung die Unterstützung für den Beitritt Kosovos zum Europarat.
Sehr geehrter Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Seit 1999 ist die Bundeswehr an der KFOR-Mission im Kosovo beteiligt. Seit mehr als 25 Jahren wird dieses Mandat von Jahr zu Jahr verlängert. Die Bundeswehr ist im Zuge des völkerrechtswidrigen NATO-Krieges gegen Jugoslawien in den Kosovo gekommen, und dieser Einsatz wurde damals mit der Absicht begründet, Frieden und Stabilität zu sichern. …
Cansu Özdemir kritisiert die 25-jährige militärische Präsenz der Bundeswehr im Kosovo als erfolglos und fordert stattdessen eine Stärkung zivilgesellschaftlicher Kräfte und einen multilateralen Friedensprozess zur echten Konfliktlösung.
Herr Präsident! Herr Wehrbeauftragter! Meine Damen und Herren! Wir beraten heute in zweiter und dritter Lesung über die Verlängerung des KFOR-Mandats. Es geht dabei um Verantwortung für Frieden, Stabilität und Sicherheit in unserer unmittelbaren europäischen Nachbarschaft. Der Einsatz im Kosovo ist der längste Auslandseinsatz der Bundeswehr. Dass wir ihn auch 27 Jahre nach seinem Beginn verlängern müssen, zeigt zweierlei: zum …
Jens Lehmann begründet die Notwendigkeit der Verlängerung des KFOR-Mandats mit der anhaltenden politischen Instabilität im Kosovo und betont die Rolle der Bundeswehr als Sicherheitsgarant für den Westbalkan.
Sehr geehrter Herr Präsident! Herr Wehrbeauftragter! Herr Botschafter! Sehr geehrte Damen und Herren! Zunächst ein paar Worte an Sie, Herr Botschafter. Ich war im Rahmen von KFOR über zwei Jahre in Ihrem Land. Ich habe dort sehr viele Freunde kennengelernt, und ich war sehr gern bei Ihnen im Land im Rahmen des Auslandseinsatzes. Ich wende mich nun an den Herrn …
Der Redner lehnt die Verlängerung des KFOR-Mandats ab und kritisiert die Außenpolitik der Bundesregierung als wirkungslos und finanziell belastend, während er stattdessen den Fokus auf die nationale Verteidigung fordert.
Sehr geehrter Herr Präsident! Herr Wehrbeauftragter! Herr Botschafter, schön, dass wir uns nicht nur auf dem Fußballplatz sehen, sondern auch hier im Parlament! Meine sehr geehrten Damen und Herren, wenn Sie hier von der AfD zum einen eine kleinkarierte Rede abliefern und zum anderen sehr wohlfeil Clausewitz zitieren und dabei sagen, der Mitteleinsatz sei nicht gerechtfertigt, dann zeigen Sie nur …
Christoph Schmid (SPD) spricht sich für die Fortsetzung der KFOR-Mission aus und attackiert die AfD heftig wegen deren angeblich fehlender Wertschätzung für Sicherheit und Stabilität.
Herr Präsident! Herr Wehrbeauftragter! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Wir haben Wahlen im Kosovo erlebt. Leider sieht das Ergebnis so aus, dass möglicherweise die gleiche wechselseitige Blockade von Fraktionen im Parlament anhält. Das ist im Übrigen auch der Grund, warum das Ministerkomitee des Europarats den vorliegenden Aufnahmeantrag nicht behandelt hat. Man sagt nämlich: Wir brauchen natürlich auch eine Mehrheit im kosovarischen …
Jürgen Hardt begründet die Fortsetzung des KFOR-Einsatzes mit der Notwendigkeit zur Stabilisierung und Konfliktvermeidung auf dem Balkan, betont die geringere Belastung für die Bundeswehr im Vergleich zur Vergangenheit und plädiert für eine politische Lösung sowie regionale Kooperation.