Humanitäre Hilfe stärken, Völkerrecht verteidigen, international Verantwortung übernehmen
Tagesordnungspunkt 18 · 21/83 · 11. Juni 2026
Sehr geehrter Herr Präsident! Sehr geehrter Herr Außenminister! Danke, dass Sie der Debatte beiwohnen. Wir gehen gleich gemeinsam abstimmen. Liebe Kolleginnen und Kollegen! Ich kann es Ihnen nicht ersparen: Deutschland hat in der letzten Woche die Wahl für einen Sitz im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen verloren, und das ist kein Zufall. Wer internationale Verantwortung beansprucht, muss sie glaubwürdig ausfüllen. Wer …
Der Redner kritisiert den Verlust des deutschen Sitzes im UN-Sicherheitsrat als Folge mangelnder Glaubwürdigkeit in der Außenpolitik und fordert eine Stärkung der humanitären Hilfe sowie eine konsequente Verteidigung des Völkerrechts gegenüber der Bundesregierung.
Sehr geehrter Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Wir alle kennen das Gefühl, in einer Welt zu sein, die zunehmend aus den Fugen gerät, die von Kriegen, Krisen und Konflikten geprägt wird, in der immer mehr das Recht des Stärkeren den vermeintlich Schwachen auch unterdrückt. Und wenn wir in dieser Welt leben, gibt es genau zwei Möglichkeiten, wie man damit …
Der Redner plädiert in einer komplexen Welt für schwierige Lösungen statt einfacher Antworten und betont die internationale Verantwortung Deutschlands bei der humanitären Hilfe. Er skizziert dabei drei Reformansätze: mehr Lokalisierung, vorausschauende Hilfe und eine auf Respekt basierende humanitäre Diplomatie.
Sehr verehrter Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Sie kennen das Sprichwort „Nirgends wird so viel gelogen wie auf einer Beerdigung“. Ich möchte es noch etwas erweitern: „wie wenn ein Krieg begonnen werden soll oder wenn im Bundestag über humanitäre Hilfe oder das Völkerrecht debattiert wird“. Ich möchte Ihnen da mal als Beispiel Zahlen zur Kenntnis geben, die Ihnen wahrscheinlich …
Der Redner kritisiert die Priorisierung von Rüstungsgütern gegenüber humanitärer Hilfe, wirft den Grünen und der Bundesregierung Doppelstandards vor und fordert die Beendigung unilateraler Sanktionen zur Einhaltung des Völkerrechts.
Für die Bundesregierung hören wir den Beauftragten der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und humanitäre Hilfe. Ich darf Dr. Lars Castellucci das Wort erteilen. Dr. Lars Castellucci, Beauftragter der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und humanitäre Hilfe: Vielen Dank. – Sehr geehrter Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Das ganze humanitäre System kann jede Unterstützung in jeder Form …
Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Der Bestandsaufnahme im Antrag der Grünen kann ich mich nur anschließen: Humanitäre Hilfe muss unterschiedslos und frei von politischen Interessen geleistet werden, orientiert ausschließlich am Maß der Bedürftigkeit. Das internationale Recht und das humanitäre Völkerrecht müssen erkämpft, verteidigt und entschieden durchgesetzt werden. Doch diese Bundesregierung macht das Gegenteil. Sie hat die Haushaltsmittel auf die …
Katrin Fey kritisiert die Bundesregierung scharf für das Kürzen humanitärer Hilfe und das Scheitern bei der Durchsetzung des Völkerrechts, dem sie durch selektive Anwendung und Freundespolitik schade.
Liebe Kolleginnen und Kollegen, ich frage noch mal: Ist ein Mitglied im Haus anwesend, das seine Stimme zum Tagesordnungspunkt 17 noch nicht abgegeben hat? – Das scheint mir jetzt nicht der Fall zu sein. Ich schließe die namentliche Abstimmung und bitte die Schriftführerinnen und Schriftführer, mit der Auszählung zu beginnen. Das Ergebnis der Abstimmung werde ich Ihnen dann bekannt geben.1Ergebnis …
Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Bevor es die Grünen gab, hatte die Bundesrepublik Deutschland ein durchschnittliches Wirtschaftswachstum von 5 Prozent pro Jahr. Seit die Grünen das erste Mal in der Bundesregierung waren, liegt unser Wirtschaftswachstum im Schnitt bei 1 Prozent pro Jahr. Das ist kein Zufall, das liegt an den Grünen. Ihnen sind die Probleme überall auf der Welt …
Der Redner fordert eine Priorisierung nationaler Belange gegenüber internationaler Hilfe und kritisiert scharf die Politik der Grünen sowie der Bundesregierung.
Sehr geehrter Herr Präsident! Herr Außenminister! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Mit Ihrer Erlaubnis, Herr Präsident, möchte ich mit einem Zitat beginnen: „Es gibt 100 Schritte zum Frieden, und die ersten sind humanitär.“ Das hat die Präsidentin des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz in einer Rede formuliert, und so steht es auch sinngemäß im neuen Friedensgutachten. Humanitäre Hilfe ist kein nachgelagertes …
Heinrich betont die zentrale Rolle humanitärer Hilfe als friedensstiftende Infrastruktur und warnt vor ihrer Militarisierung sowie der Auslagerung an private Akteure.
Sehr geehrter Herr Präsident! Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen! Im Februar hatte ich die Gelegenheit, mit meinem Fraktionsvorsitzenden Jens Spahn und meinen Kollegen Jürgen Hardt und Paul Ziemiak in den Libanon zu reisen. Warum ich Ihnen das erzähle, ist, weil wir dort zwei sehr großartige Projekte besucht haben, wo wir gesehen haben, was humanitäre Hilfe tatsächlich vor Ort bewirken kann. …
Tijen Ataoğlu berichtet von einer Reise in den Libanon, um die Wirksamkeit deutscher Nothilfe anhand von besuchten Projekten zu verdeutlichen, und bekräftigt die christdemokratische Unterstützung für humanitäre Hilfe trotz finanzieller Restriktionen.