Gesetz zur Stärkung der Cybersicherheit
Tagesordnungspunkt 24a · 21/86 · 25. Juni 2026
Sehr geehrter Herr Präsident! Verehrte Kolleginnen und Kollegen! Heute bereiten wir einem Meilenstein der Sicherheitsarchitektur in Deutschland den Weg. Mit diesem Gesetzentwurf legen wir schlichtweg den Schalter um: von der Aufklärung hin zur Abwehr. Wir legen die Grundlagen für die aktive Cyberabwehr. Wir machen damit unmissverständlich deutlich: Deutschland handelt entschlossen, wenn es um die Verteidigung im Cyberraum geht. Cyberangriffe, meine …
Der Redner fordert ein Gesetz zur aktiven Cyberabwehr, das Deutschland befähigt, Angreifer im Netz zu stören und zu zerstören, und betont, dass dies keine Hack‑Back‑Strategie sei.
Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Es gibt sie noch, diese Momente, in denen die Bundesregierung etwas sagt und man das Gefühl hat, nicht komplett an der Nase herumgeführt zu werden. Denn das, was der Gesetzentwurf zur Stärkung der Cybersicherheit als Problemanalyse benennt, ist erfrischend ehrlich und schonungslos. So heißt es dort, dass Deutschland im Fokus hochprofessioneller Cyberangriffe stehe; Deutschlands …
Der Redner betont die Dringlichkeit, die Cyber‑Sicherheitslage Deutschlands zu verbessern, kritisiert bestimmte Regelungen des Gesetzentwurfs und fordert offensive Cyber‑Abschreckungsmaßnahmen (Hackbacks).
Vielen Dank, Herr Präsident. – Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen! Es ist Fußball-WM, unsere Jungs spielen heute Abend gegen Ecuador. Ob unsere Nationalmannschaft dabei so erfolgreich sein wird wie der FC Bundestag bei der Europameisterschaft, wird sich dann zeigen. Klar ist aber: Wenn man ein Spiel gewinnen will, dann ist es zumindest schon mal die halbe Miete, wenn man hinten in …
Der Redner fordert mit dem neuen Cybersicherheitsgesetz erweiterte Befugnisse für BKA, Bundespolizei und das BSI, um Cyberangriffe aktiv abwehren und verhindern zu können, und betont die Notwendigkeit von Investitionen in moderne Sicherheitsstandards.
Sehr geehrter Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Meine Damen und Herren! Zunächst einmal: Lieber Kollege Baldy – wir duzen uns ja eigentlich –, du hast das mit den Fußballvergleichen hier sehr auf die Spitze getrieben. Das gibt mir aber die Gelegenheit, darüber zu reden, dass ich versucht hatte, Deniz Undav hier in die Rede einzubauen. Und dank deiner Steilvorlage …
Der Abgeordnete kritisiert den Gesetzentwurf zur Cybersicherheit des Innenministeriums als unklar und rechtlich unsicher, weil Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten nicht eindeutig geregelt sind.
Sehr geehrter Herr Präsident! „Irgendwelche Hacker mögen immer irgendwas hacken können“, sagte einmal Thomas de Maizière und überzeugte damals mit mehr fachlicher Digitalexpertise als unser heutiger Innenminister anscheinend gewillt ist, sich anzueignen. Herr Dobrindt scheint nämlich vollends damit ausgelastet zu sein, den Begriff der aktiven Cyberabwehr so zu framen, dass man den Begriff Hackback, um den es hier heute eigentlich …
Frau Vogtschmidt kritisiert den Gesetzentwurf zur aktiven Cyberabwehr, insbesondere das Konzept des Hackbacks, und wirft der Bundesregierung vor, damit illegale Gegenangriffe zu legitimieren, ohne völkerrechtliche und parlamentarische Vorgaben zu beachten.
Sehr geehrter Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Wir erleben tagtäglich, dass Deutschland massiv im Fokus hochprofessioneller Cyberangriffe steht. Kriminelle Aktivitäten, Operationen staatlicher Akteure bewegen sich auf einem anhaltend hohen Niveau und bedrohen unsere Infrastrukturen. Spätestens der Krieg in der Ukraine hat uns allen schmerzhaft verdeutlicht, wie existenziell die Cybersicherheit für das Funktionieren eines modernen Staates, unserer kritischen Infrastruktur und …
Christina Stumpp spricht für ein neues Gesetz, das dem BSI und anderen Sicherheitsbehörden erweiterte Eingriffsbefugnisse gibt, um Cyberangriffe proaktiv zu bekämpfen.
Herr Präsident! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Liebe Kollegen! Schön, dass unserer Bundesregierung zur Mitte des Jahres 2026 aufgefallen ist, was Frau Plattner vom BSI nun seit fast drei Jahren regelmäßig anmahnt: Wir brauchen eine Strategie in Sachen Cybersicherheit. Bei dieser Reaktionsgeschwindigkeit lässt sich allerdings befürchten, dass der Herbst der Reformen nicht vor 2030 stattfinden wird. Das ist nicht …
Robin Jünger kritisiert den geplanten Gesetzentwurf zur Cybersicherheit als zu weitreichend und mangelhaft kontrolliert und fordert strengere richterliche Aufsicht, Haftungsregeln und Evaluation, während er zugleich die Linke als antidemokratisch und antisemitisch anprangert.
Sehr geehrter Herr Präsident! Liebe Kolleginnen. Liebe Kollegen! Herr Jünger, Sie haben es tatsächlich geschafft, exakt das zu sagen, was das Gegenteil der Rede Ihres Kollegen ist. Das muss man erst mal schaffen, in zwei Reden exakt gegenteilige Positionen zu vertreten. Ein Satz noch zu Frau Vogtschmidt: Sie sprechen sechs Minuten an diesem Pult und sagen keinen einzigen Satz dazu, …
Johannes Schätzl betont die Dringlichkeit von Cyber‑Sicherheit, kritisiert fehlende Koordination und lobt den Gesetzentwurf zur Stärkung des BSI, wobei er die hohen wirtschaftlichen Schäden von Cyber‑Attacken anführt.
Sehr geehrter Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Deutschland wird angegriffen – jeden Tag tausendfach, oft im Verborgenen. Als drittgrößte Volkswirtschaft der Welt sind wir eines der beliebtesten Ziele für Cyberattacken. In meinem Bundesland, im Saarland, gab es erst kürzlich einen Angriff auf die Lernplattform Moodle der Universität des Saarlandes, bei dem sich Angreifer Zugriff auf die Daten von Tausenden …
Frau Dillschneider kritisiert das geplante Gesetz zur aktiven Cyberabwehr als verfassungsrechtlich problematisch, gefährlich für Unbeteiligte und als fehlgeleitete Ausweitung staatlicher Befugnisse.
Sehr geehrter Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Deutschland wird täglich angegriffen; Cyberangriffe nehmen in Qualität und Quantität zu – professioneller, staatlich gesteuert, international vernetzt. Sie richten sich gegen unsere Krankenhäuser, gegen unsere Energieversorgung, gegen unsere Verwaltung. Die Frage ist längst nicht mehr, ob ein Angriff kommt, sondern ob wir darauf vorbereitet sind und ob wir zurückschlagen können. Mit diesem …
Sebastian Schmidt propagiert ein neues Gesetz zur Stärkung der Cybersicherheit, das aktive Abwehrbefugnisse für das BSI, BKA und die Bundespolizei einführt, um Deutschland gegen zunehmende, staatlich gesteuerte Cyberangriffe zu schützen.
Sehr geehrter Herr Präsident! Meine Damen und Herren Kollegen! Hochgeschätzter Herr Minister! Ich habe gute Nachrichten für Cyberkriminelle. Diese Bundesregierung hat einen Gesetzentwurf zur Stärkung der Cybersicherheit vorgelegt, der sie freuen dürfte. 3 Uhr morgens, ein Krankenhaus in Deutschland: IT-Ausfall, betroffen sind Beatmungsgeräte, Operationssäle, Patientendaten – ein Hackerangriff mittels eines Botnetzes, das diese Bundesregierung hätte zerschlagen können. Doch hier stand …
Der Redner kritisiert den Gesetzentwurf zur Stärkung der Cybersicherheit als zu bürokratisch und fordert klare, schnelle Befugnisse für die Bundespolizei, um Botnetze zu zerschlagen, und erklärt, dass die AfD den Entwurf in seiner jetzigen Form nicht unterstützt.
Sehr geehrter Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Cyberangriffe sind längst keine abstrakte Gefahr mehr. Sie passieren nicht irgendwo im Verborgenen. Stattdessen treffen sie Krankenhäuser, Verkehrssysteme, Unternehmen, Verwaltungen und damit letztlich den Alltag von Ihnen, den Menschen in Deutschland. Wir haben erst vor wenigen Wochen wieder gesehen, was das bedeuten kann. Bei einem Cyberangriff auf einen Dienstleister von Krankenhäusern wurden …
Henri Schmidt fordert mit dem Gesetzentwurf zur Stärkung der Cybersicherheit neue Befugnisse für Bundespolizei, BKA und das BSI, um Cyberangriffe auf kritische Infrastrukturen wirksam abwehren zu können, und kritisiert die ablehnende Haltung der Linken.
Herr Präsident! Geehrte Kollegen Abgeordnete! Ein Ausfall im Zugfunk, und plötzlich stehen die Züge im ganzen Land still. Pendler kommen nicht weiter, Familien stranden auf Bahnhöfen, Geschäftsreisen platzen, und Millionen Bürger fragen sich: Wie kann das eigentlich sein? Wie kann es sein, dass in Deutschland im Jahr 2026 ein einzelnes technisches Problem derart weitreichende Folgen haben kann? Ich sage es …
Ruben Rupp kritisiert die mangelnde Vorbereitung und Verantwortung der Bundesregierung nach einem Zugfunkausfall und fordert ein stärkeres Gesetz zur Cybersicherheit, um kritische Infrastrukturen vor Angriffen zu schützen.
Nein, ich bin schon am Ende. – Liebe Kollegen, die Bürger erwarten zu Recht, dass Deutschland einen exzellenten Schutzstandard bei der kritischen Infrastruktur, auch der digitalen Infrastruktur, hat. Der Ausfall der Bahn war mehr als ein Warnschuss. Er muss dazu führen, dass wir dafür sorgen, dass so etwas nie wieder passiert, insbesondere nicht durch Cyberangriffe. Die Bürger müssen sich darauf …
Ruben Rupp fordert einen exzellenten Schutzstandard für die kritische, insbesondere digitale, Infrastruktur Deutschlands und nutzt den jüngsten Bahn-Ausfall als Warnsignal, dass Cyberangriffe künftig verhindert werden müssen.