Fortsetzung der Beteiligung bewaffneter deutscher Streitkräfte an der "United Nations Interim Force in Lebanon" (UNIFIL)
Tagesordnungspunkt 13 · 21/86 · 25. Juni 2026
Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Die CDU/CSU-Fraktion wird heute dem Wunsch der Bundesregierung auf Verlängerung dieses Mandates zustimmen. Es wird das letzte Mal sein, dass wir dies tun; denn der UNIFIL-Auftrag wird Ende des Jahres auslaufen. Wir haben vor, die deutsche Beteiligung bis zum Ende dieses UNIFIL-Mandates Ende des Jahres fortzuführen. Und es ist vorgesehen, dass dann ein weiterer …
Jürgen Hardt kündigt die Zustimmung der CDU/CSU zur letzten Verlängerung des UNIFIL-Mandates an, zieht eine positive Bilanz der militärischen Auftragsführung durch die Bundeswehr, sieht aber die politische Gesamtwirkung aufgrund der weiterhin bestehenden Hisbollah-Bedrohung kritisch und äußert Hoffnung auf zukünftige diplomatische Lösungen.
Herr Präsident! Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen! Wenn man über den Libanon im Jahr 2026 spricht, dann sollte man die Perspektive des Berliner Parlaments und Regierungsviertels ablegen. Was wir aktuell im Libanon sehen, ist ein Paradebeispiel für ein politisches Dilemma, das sich nicht mit moralischen Sonntagsreden und den üblichen unkonditionierten deutschen Zahlungen lösen lässt. Die libanesische Regierung hat im letzten …
Gerold Otten begründet die Zustimmung der AfD zur letzten Verlängerung des UNIFIL-Mandats mit der Forderung nach dessen Beendigung, da die Mission militärisch wirkungslos sei. Er fordert stattdessen eine Stärkung der libanesischen Staatsautorität durch kontrollierte Wirtschaftshilfe und eigenständige Grenzsicherung, kritisiert dabei aber scharf die Grenzpolitik der Bundesregierung.
Sehr geehrter Herr Präsident! Herr Wehrbeauftragter! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Wir stimmen heute über die letztmalige Verlängerung der deutschen Beteiligung an UNIFIL ab. „Letztmalig“, das klingt nach Abschluss; aber es wäre ein Fehler, das mit Abkehr zu verwechseln. Wenn wir auf die Lage schauen, dann wissen wir, dass die Situation mehr als fragil ist: Der Waffenstillstand zwischen Israel und dem …
Die Rednerin befürwortet die letzte Verlängerung des UNIFIL-Mandats, betont die Erfolge beim Aufbau der libanesischen Marine und warnt davor, das Land nach dem Einsatzende sich selbst zu überlassen. Sie dankt den Soldaten für ihren langjährigen Einsatz und plädiert für eine fortgesetzte politische Unterstützung des Libanon.
Herr Präsident! Herr Wehrbeauftragter! Wir stimmen heute über die letzte Verlängerung des deutschen Beitrags zu UNIFIL und den abschließenden Rückbau ab. Wir beraten also über ein Mandat, dessen Ende bereits feststeht, in einer Zeit, in der der Libanon von Krieg, Vertreibung und auch der Gefahr eines Bürgerkrieges geprägt ist. UNIFIL ist ein zentraler Stabilitätsbeitrag. Die Mission hält Kommunikationskanäle offen, sie …
Amtsberg befürwortet die letzte Verlängerung des UNIFIL-Mandats, kritisiert jedoch scharf das Ende der Mission sowie die mangelnden Bemühungen der Bundesregierung und der USA zu deren Erhalt, und fordert im Konflikt zwischen Israel und dem Libanon die Einhaltung des Völkerrechts sowie eine Stärkung der libanesischen Staatlichkeit.
Herr Präsident! Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen! Der Film „Casablanca“ ist nicht nur wegen seiner klaren antifaschistischen Haltung ein echter Klassiker, sondern natürlich auch wegen seiner legendären Zitate; das bekannteste: Spiel’s noch einmal, Sam. – Wie damals der Barbesitzer Rick vor dem Pianisten Sam, so steht heute die Bundesregierung vor diesem Hohen Haus und möchte wieder einmal von uns dasselbe …
Thoden lehnt die Verlängerung des UNIFIL-Mandats ab, da er die Mission angesichts der israelischen Offensive im Libanon als wirkungslos und faktisch als Rückendeckung für eine rechtsextreme Regierung ansieht; er fordert stattdessen das Ende des Einsatzes und eine Waffenlieferungspause an Israel.
Sehr geehrter Herr Präsident! Herr Minister! Herr Wehrbeauftragter! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Beirut galt früher einmal als das Paris des Nahen Ostens, war ein Symbol für Wohlstand, Kultur und Offenheit. Aber Bürgerkrieg und Terrorismus haben aus diesem Hoffnungsland Libanon einen Krisenherd gemacht. Seit 2006 eskaliert der Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah. Die Antwort der internationalen Gemeinschaft war die Resolution …
Der Redner befürwortet die letzte Verlängerung des UNIFIL-Mandats und betont die Bedeutung des Einsatzes für die deutsche Sicherheit, fordert aber zugleich eine klare Nachfolgelösung, die an politische Fortschritte und die Entwaffnung der Hisbollah geknüpft ist.
Sehr geehrter Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Wir beraten heute über das Ende des UNIFIL-Mandats im Libanon. Dass dieses Mandat nun ausläuft, ist kein freiwilliger Schritt oder Einsicht der Bundesregierung. Es ist das überfällige Eingeständnis des Scheiterns einer jahrelangen, fehlgeleiteten Außen- und Sicherheitspolitik. Meine Fraktion hat diesen Einsatz in der Vergangenheit konsequent abgelehnt; denn die eigentlichen Ziele hat diese …
Der Redner bewertet die UNIFIL-Mission als gescheitert und fordert einen geordneten Abzug der deutschen Soldaten, wobei er eine EU-Nachfolgemission strikt ablehnt und stattdessen eine Fokussierung auf die Landesverteidigung fordert.
Sehr geehrter Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Liebe Soldatinnen und Soldaten! Sehr geehrter Herr Wehrbeauftragter! Die heutige Verlängerung des UNIFIL-Mandats ist ein Kompromiss, ein Kompromiss zwischen der Fürsorgepflicht gegenüber unseren Soldatinnen und Soldaten und der Verantwortung gegenüber unseren Partnern und Verbündeten. Die Bundeswehr ist seit 2006 am UNIFIL-Mandat beteiligt. Seitdem leisten unsere Soldatinnen und Soldaten einen wesentlichen Beitrag im …
Die Rednerin begründet die Verlängerung des UNIFIL-Mandats als notwendigen Schritt für einen geordneten Abzug der Bundeswehr, betont dabei die Fürsorgepflicht für die Soldaten und die Verantwortung gegenüber den Verbündeten, und würdigt den langjährigen Einsatz der Truppe.