Mietrechtsnovelle nachschärfen - Mieterinnen und Mieter wirklich schützen
Tagesordnungspunkt 11a, Zusatzpunkt 12 · 21/89 · 9. Juli 2026
Vielen Dank, Herr Präsident. – Meine sehr geehrten Damen und Herren Abgeordnete! Fast auf den Tag genau vor einem Jahr hat der Deutsche Bundestag hier die Verlängerung der Mietpreisbremse verabschiedet. Das war ein wichtiger Schritt. Gleichzeitig sehen wir natürlich: Die hohen Mieten bleiben weiterhin ein Problem. Deshalb bin ich froh und dankbar – ich möchte mich an dieser Stelle besonders …
Dr. Stefanie Hubig stellt ein neues Mietrechtspaket vor, das u.a. Kurzzeitvermietungen begrenzt, Indexmieten deckelt, Kündigungs‑Schonfristen einführt und Kleinvermieter bei Modernisierungen unterstützt, um Mieter zu schützen und gleichzeitig Vermietern faire Rahmenbedingungen zu bieten.
Herr Präsident! Sehr geehrte Frau Ministerin Hubig! Sehr geehrte Damen und Herren! Nicht nur der Titel der hier zu diskutierenden Regierungsvorlage ist sperrig, sondern abseits der Detailregelungen leider auch der Kerngedanke. Meine Damen und Herren der Koalition, Ihre Zustandsbeschreibung der aktuellen Misere im Entwurf ist zwar richtig, mit Ihrem einseitigen und ideologisch aufgeladenen Instrumentarium werden Sie jedoch allenfalls punktuell Abhilfe …
Der Redner kritisiert die geplante Mietrechtsnovelle als kontraproduktiv, weil sie Vermieter belastet, das Wohnungsangebot verringert und die Mietpreisentwicklung nicht stoppen wird. Er fordert die Ablehnung des Gesetzentwurfs.
Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Bezahlbares Wohnen, das ist eine der zentralen sozialen Fragen unserer Zeit. Das Mietrecht kann soziale Härten abfedern und Missbrauch verhindern. Gleichzeitig gilt aber: Mehr Regulierung allein schafft keinen einzigen zusätzlichen Quadratmeter Wohnraum. Der vorliegende Gesetzentwurf setzt mehrere Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag um, soll Vermietung möblierter Wohnungen transparenter machen, Kurzzeitvermietungen klarer regeln und Mieterinnen und …
Hierl plädiert für eine Mietrechtsnovelle, die Mieter schützt, aber gleichzeitig die Investitionsfähigkeit von Kleinvermietern wahrt, und weist darauf hin, dass der Gesetzentwurf in mehreren Punkten, etwa beim Möblierungszuschlag und den Kurzzeitvermietungen, angepasst wurde.
Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Um eines vorweg ganz klar zu sagen: Selbstverständlich müssen wir bauen. In Wohnungsmärkten, wo es hohe Nachfrage gibt, muss natürlich auch zusätzlicher Wohnraum entstehen. Aber Bauen allein reicht nicht. Hier will ich auf das Beispiel von Hamburg verweisen. Über viele Jahre wurde ja gesagt: So muss man es machen. – Die Förderung von Bautätigkeit, …
Der Redner kritisiert, dass reines Bauen den Mieterschutz nicht ausreichend gewährleistet, und fordert klarere, praktisch anwendbare Regelungen gegen Mietpreisumgehungen und missbräuchliche Eigenbedarfskündigungen.
Herr Präsident! Meine sehr verehrten Damen und Herren! In den letzten zehn Jahren stiegen die Mieten in Rostock um 83 Prozent, in Leipzig um 70 Prozent und in Mönchengladbach um 65 Prozent. Damit wurden die Mieten also deutlich stärker angehoben als die Löhne und Einkommen. Wird der Gesetzentwurf der Bundesregierung diese unglaubliche Mietenexplosion stoppen? Nein. Was die Bundesregierung heute vorlegt, …
Caren Lay kritisiert die aktuelle Mietrechtsnovelle als unzureichend und fordert stärkere Maßnahmen zum Schutz von Mieterinnen und Mietern, insbesondere gegen Kurzzeitvermietung, Indexmieten und Eigenbedarfskündigungen.
Sehr geehrter Herr Präsident! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Ich glaube, man muss erst mal anerkennen, dass wir hier ein Mietpaket haben, wie es seit 20 Jahren nicht mehr hier im Haus besprochen worden ist; es ist das größte Paket der letzten 20 Jahre. Wir beschränken die Indexmieten, die Kurzzeitvermietung, das möblierte Wohnen, und wir erweitern die Schonfristzahlung. Das …
Hakan Demir stellt das große Mietpaket vor, das Indexmieten begrenzt, Kurzzeitvermietung reguliert, Möblierungszuschläge ausweist und die Schonfristzahlung erweitert, um Mieterinnen und Mieter vor überhöhten Kosten und Obdachlosigkeit zu schützen, und fordert eine Verschärfung des Mietwucherparagrafen.
Sehr geehrter Herr Präsident! Sehr geehrte Frau Ministerin! Sehr geehrte Damen und Herren Kollegen! Liebe Landsleute! Was haben wir hier? Einen Gesetzentwurf der Bündnisgrünen zur Einschränkung der Eigenbedarfskündigung und einen Antrag der Linken mit einer sogenannten Nachschärfung zur Mietrechtsnovelle. Also, auf eines kann man sich immerhin verlassen: Bei jeder sich bietenden Gelegenheit versuchen unsere links-grünen Kollegen eine einseitige Verschiebung des …
Der Redner kritisiert die von Grünen und Linken vorgeschlagenen Verschärfungen im Mietrecht und warnt davor, dass diese zu einer Rückkehr zu sozialistischen, DDR‑ähnlichen Wohnpolitiken führen könnten.
Herr Präsident! Meine sehr verehrten Kolleginnen und Kollegen! Ich hatte mir eigentlich vorgenommen, zu unserem Gesetzentwurf hier zu sprechen und nicht zu den Dingen, die von der Opposition gefordert werden. Aber mindestens zum Thema Vergesellschaftung, Frau Kollegin Lay, muss ich doch etwas sagen. Wir haben im Koalitionsausschuss in der letzten Woche unter Ziffer 18 des Beschlusspapiers in der Tat das …
Der Redner warnt vor einer möglichen Vergesellschaftung von Wohnungsbeständen, betont die Notwendigkeit privater Investitionen für bezahlbaren Wohnraum und fordert eine differenzierte Regelung von Indexmieten, Schonfrist bei Mietrückständen und Kurzzeitvermietungen.