Deutschland braucht mehr Kinder - Neuausrichtung des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung
Tagesordnungspunkt 9a · 21/77 · 7. Mai 2026
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Ich habe drei Kinder und falle damit schon aus der Statistik. Das Statistische Bundesamt hat für das Jahr 2025 das größte Geburtendefizit der Nachkriegszeit festgestellt. Das ist keine Überraschung. Das ist ein Erbe der 90er-Jahre; das waren rein zahlenmäßig besonders schwache Geburtenjahre. Und da gibt es das gestiegene Alter, in dem die …
Die AfD wagt sich auf das Feld der Demografiepolitik, von dem sie offensichtlich nichts versteht. Eine einzelne Maßnahme, die die Geburtenrate erhöht, gibt es einfach nicht. Gute Familienpolitik ist ein umfassendes, helfendes, familien- und frauenfreundliches Bündel an Rahmenbedingungen für die partnerschaftliche Vereinbarkeit von Familie und Beruf, so wie es den Wünschen vieler Eltern und Menschen mit Kinderwunsch entspricht. Dazu gehört …
Genau. – Ideologische Erziehung: Schulen werden genutzt, um die Kinder von früh an auf ihre Elternrolle hinzulenken. Umbau staatlicher Institutionen: Das Familienministerium und das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung will die AfD umbauen. Übrigens: Auf Kosten des Politikbereichs älterer Menschen; die haben anscheinend in der neuen schönen Welt der AfD nur noch die hinteren Plätze. Putins stärkstes Instrument, das sogenannte Mutterkapital – …
Die Geburtenzahlen in Deutschland sinken seit 1971, und seit 1971 erreichen wir nicht mehr das Bestandserhaltungsniveau. Es war Ihr Parteifreund Blüm, der schon in den 80er-Jahren die Menschen mit seiner Rentenlüge, die Rente sei sicher, belogen hat, obwohl damals genau die gleichen Bevölkerungsvorausberechnungen bestanden wie heute. Sie sind nämlich absolut aktuell und genau so eingetroffen, wie sie schon in den …
Natürlich antworte ich gerne. – Das sind Rezepte von gestern; habe ich gerade schon dargelegt. Den gleichen Antrag wie 2024 mit den gleichen Rechtschreibfehlern stellen Sie heute, zwei Jahre später, noch mal. Sie ignorieren die komplette politische Entwicklung, ignorieren ein neues Familienministerium, ignorieren die Maßnahmen der Bundesregierung. Wir haben vorgelegt, wie wir Kinder und Jugendliche fördern, wie wir Eltern das …
Der Redner weist den Antrag der AfD als inhaltlich veraltet zurück und betont die eigenen Maßnahmen der Bundesregierung zur Familienförderung. Er wirft der Opposition vor, ausschließlich Kritik zu üben, ohne konstruktive Alternativen aufzuzeigen.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Die AfD spricht davon, dass Familien entlastet werden müssen und dass diese Gesellschaft kinderfreundlicher werden muss. Aber sie meint natürlich nicht alle Familien, und sie meint natürlich auch nicht alle Kinder in diesem Land. Die Anträge, die wir heute beraten müssen, verdeutlichen erneut, dass die AfD in ihrem Weltbild zwischen guten und …
Die Rednerin wirft der AfD vor, nur bestimmte Familienformen fördern zu wollen, die ihrem völkischen Weltbild entsprechen, während andere Familien ausgeschlossen würden. Dieses Familienbild stehe im Widerspruch zur Lebensrealität in Deutschland.
Familie ist für uns Grüne überall dort, wo Menschen langfristig Verantwortung füreinander übernehmen. Familienkonzepte sind vielfältig, und alle Familien verdienen es, entlastet und gefördert zu werden. Familien sind das Rückgrat dieser Gesellschaft, und das gilt für alle Familienkonzepte, auch für Alleinerziehende, auch für Patchworkfamilien und nicht nur für weiße Familien, die aus Mutter, Vater und mindestens drei Kindern bestehen. Aber …
Die Rednerin vertritt ein inclusives Familienverständnis und kritisiert scharf den Antrag der AfD, der ihrer Lesart nach auf einem rassistischen und frauenfeindlichen Bevölkerungsbegriff basiere.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Die AfD möchte uns weismachen, dass sie Babys willkommen heißt. In Wahrheit ist die AfD aber ein sehr effektives Verhütungsmittel. Angesichts der Wahlergebnisse der Rechtsextremen denkt fast ein Viertel der Bevölkerung mit Migrationshintergrund darüber nach, Deutschland zu verlassen. Und vermutlich passt das einigen von Ihnen auch ganz gut in den Kram. Auch …
Der Redner wirft der AfD vor, durch ihre Politik und Wahlerfolge Auswanderungsgedanken in der Bevölkerung zu fördern und so den demografischen Wandel zu verschärfen. Im Anschluss betont er die Notwendigkeit einer guten Familienpolitik, die den Alltag von Eltern und insbesondere Alleinerziehenden angesichts vielfältiger Anforderungen erleichtern muss.
Ja, viele Mütter, auch jene von kleinen Kindern, wollen mehr erwerbstätig sein, als sie es derzeit sind. Das ist, glaube ich, etwas, was sich die AfD nicht wirklich vorstellen kann. Aber Männer wollen häufig weniger arbeiten als derzeit, vor allem, wenn die Kinder klein sind. Wer also in der aktuellen Debatte fordert, auch Eltern mit kleinen Kindern sollten insgesamt noch …
Truels Reichardt argumentiert für eine zeitliche und finanzielle Entlastung von Familien mit kleinen Kindern statt für mehr Erwerbsarbeit. Gleichzeitig kritisiert er das Familienbild der AfD als respektlos und wirft der Partei hinsichtlich ihrer Forderung nach schulischer Vermittlung von Elternrollen staatliche Indoktrination vor.
Sehr geehrter Herr Kollege, ich war ein bisschen überrascht über Ihre Rede gerade. Sie scheinen weder unseren Antrag gelesen noch in all den Jahren, in denen wir Familienpolitik betreiben, verstanden zu haben, was die AfD möchte. Sie haben sich gerade darüber aufgeregt, dass wir uns für ein traditionelles Familienbild an Schulen einsetzen wollen, dass das dort vermittelt wird. Es ist …
Birgit Bessin kritisiert die Familienpolitik der bisher regierenden Parteien scharf und fordert eine Entlastung von Familien sowie die Vermittlung eines traditionellen Familienbildes an Schulen. Sie weist dabei Vorwürfe zurück, der AfD-Antrag richte sich nur an weiße deutsche Familien, und attackiert die SPD im Kontext eines Schulvorfalls in Schleife.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Frau Kollegin, man weiß ja gar nicht, wo man überhaupt anfangen soll bei dem Mischmasch, den Sie hier gerade erzählt haben und der mit dem Antrag überhaupt nichts zu tun hatte. Erstens. Vielleicht erinnern Sie sich noch daran, dass wir zu der Situation mit den Falken hier eine einstündige Plenardebatte hatten, wo sich alle …
Der Redner wendet sich gegen die Äußerungen der AfD-Fraktion und kritisiert deren Forderung nach einem traditionellen Familienbild. Er betont die Erfolge der Familienpolitik wie das Elterngeld und plädiert für eine Vielfalt von Familienmodellen, die alle gleichermaßen unterstützt werden sollten.
Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren! Die AfD möchte also eine Neuausrichtung des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung. Da kommt wirklich alles zusammen, was die AfD ausmacht: Inkompetenz, ideologische Verblendung und eine ordentliche Portion Frauenfeindlichkeit. Die Botschaft, die hier mitschwingt, lautet: Deutsche Frauen, tut eure Pflicht! Gebärt für Deutschland! – Das kennen wir schon. Ihre Freunde in Russland schicken Frauen, die keine …
Mandy Eißing kritisiert den AfD-Antrag zur Neuausrichtung des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung scharf und warnt vor einer Instrumentalisierung von Frauen als Gebärmaschinen. Sie argumentiert, dass zur Lösung des demografischen Problems soziale Sicherheit, Gleichstellung und eine Verbesserung der Lebensbedingungen von Familien nötig sind statt staatlicher Reproduktionsvorgaben.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Heute soll es also um die Demografie gehen, um den demografischen Wandel, um die Herausforderungen, die sich daraus ergeben, und die Frage, wie sich die Bevölkerung reproduziert. Die AfD hat zumindest diesen Antrag reproduziert; das haben wir jetzt schon mal mitbekommen. Vorneweg: Ja, die Familie ist die Keimzelle der Gesellschaft, die kleinste …
Körner argumentiert, dass die Entscheidung für Kinder eine höchstpersönliche und keine staatliche Pflicht sei, und kritisiert den AfD-Antrag zur Festlegung von Demografiezielen als unangemessenen staatlichen Eingriff. Er betont stattdessen, dass der Staat vorurteilsfreie Rahmenbedingungen schaffen müsse, und verweist auf Investitionen der Bundesregierung in die Kinderbetreuung.
Wir machen das als Kurzintervention danach. – Mit dem Elterngeld als größtem Posten des Familienhaushaltes geben wir den Familien die Möglichkeit, Zeit mit Kindern trotz Verdienstausfall zumindest eines Partners zu realisieren. Das ist notwendig, um Familien das Leben etwas leichter zu machen. Das alles ist echte Familienpolitik. Familien brauchen keine Belehrungen, sondern Verlässlichkeit. Ja, sie brauchen je nach Wunsch Kitas, …
Körner verteidigt die bisherige Familienpolitik als verlässliche finanzielle Unterstützung und kritisiert den Antrag als symbolisch und unausgereift. Er führt niedrige Geburtenraten auf wirtschaftliche Unsicherheit statt auf kulturelle Faktoren zurück.
Vielen Dank. – Ich habe mit Interesse wahrgenommen, dass Sie uns erzählen, wie großartig die bisherigen Leistungen der Bundesregierung für die Familien sind. Vor diesem Hintergrund wundere ich mich aber, dass die Fertilitätsrate im Land mittlerweile einen historischen Tiefststand erreicht hat und auf dem Niveau von 1946 liegt. Alle Prognosen besagen, dass die Rate weiter sinken wird und sie bis …
Der Redner kritisiert die Familienpolitik der Bundesregierung als kontraproduktiv und verweist auf den historischen Tiefstand der Fertilitätsrate sowie die daraus resultierende Gefährdung der Sozialsysteme. Er wirft der Regierung vor, die Realität zu verdrehen, während er die AfD als einzige Partei positioniert, die das Problem konstruktiv angehe.
Herr Kollege Krah, schön, dass Sie auch mal wieder im Plenum auftauchen. Ich habe Sie schon vermisst. Vorneweg: All das, was Sie beschrieben haben, stimmt ja. Aber wenn Sie wirklich Konservative wären, so wie wir, dann wüssten Sie, dass der Staat Handlungsgrenzen hat und dass noch kein Land der Welt das wirtschaftliche Paradoxon, dass mit zunehmendem Wohlstand die Bevölkerungsentwicklung zurückgeht, …
Körner wendet sich gegen die Kritik der AfD am Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung und betont, dass der Staat Geburten nicht anordnen könne. Er verweist auf internationale Beispiele, die zeigen, dass finanzielle Anreize allein das demografische Problem nicht lösen, und wirft der AfD mangelnde konzeptionelle Substanz vor.
Frau Präsidentin! Anwesende Damen und Herren! „Wenn Kinder von großen […] Institutionen aufgezogen werden, Essen nicht mehr in Kleinküchen, sondern in öffentlichen Kantinen zubereitet wird, Alte und Kranke nicht länger von sogenannten Angehörigen gepflegt werden […], dann ist die Familie gänzlich überflüssig und stirbt ab.“ So fasste eine linke Philosophin das düstere sozialistische Zukunftswunschbild von Familien à la Lenin und …
Przygodda kritisiert die Familienpolitik der Regierungen der letzten Jahrzehnte sowie der aktuellen Ampelkoalition als Angriff auf die traditionelle Familie. Sie positioniert die AfD als Vertreterin des klassischen Familienmodells aus Vater, Mutter und Kindern und fordert den Ausbau des Ehegattensplittings.
Aus all diesen Forderungen spricht die pure Verachtung für Mütter, Väter und Kinder. Es ist schon lange kalt geworden für Familien in Deutschland. Aber unter CDU und SPD wird es bitterkalt. Für CDU und SPD ist Familie dort, wo zwei Menschen Vollzeit arbeiten und Steuern an den nimmersatten Staat zahlen. Das ist der Weg in eine Gesellschaft ohne Familie, ohne …
Die Rednerin kritisiert die Familienpolitik der Bundesregierung als familienfeindlich und stellt den AfD-Antrag für einen nationalen Aktionsplan vor, der das traditionelle Familienbild und das Alleinverdienermodell fördern soll.
Liebe Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Meine Damen und Herren! Wann entscheiden sich Familien für Kinder? Ganz sicher nicht, wenn sie Sätze aus Ihrem AfD-Antrag lesen wie: Wir brauchen eine „Verjüngung der deutschen Bevölkerung […], um die deutschen sozialen Sicherungssysteme wieder zukunftsfähig zu machen“. Menschen entscheiden sich nicht für Kinder, wenn sie das Gefühl haben, dass sie nur da …
Hostert kritisiert den AfD-Antrag zur Bevölkerungspolitik, da dieser Kinder auf ihre Systemrelevanz reduziere, und betont, dass eine kinderreiche Gesellschaft durch Zuversicht und praktische Unterstützungsleistungen wie Kitapläätze und bezahlbares Wohnen entstehe. Sie verteidigt anschließend die familienpolitischen Erfolge der vergangenen 20 Jahre, für die sie explizit die SPD verantwortet.
Nein, danke. – Wir werden weiterhin in den Ausbau von Kitas und Ganztagsbetreuung sowie in die Qualität investieren. Wir werden weiterhin in gute Arbeit und flexible Arbeitszeitmodelle investieren; denn Familien brauchen Arbeitszeiten, die zum Leben passen. Sie wollen kein Leben, das sich komplett der Arbeit unterordnet. Dazu gehören Mitbestimmung, tarifliche Sicherheit, mobile Arbeit und eine neue Kultur der Vereinbarkeit für …
Die Rednerin betont, dass familiengerechte Rahmenbedingungen wie Kita-Ausbau, flexible Arbeitszeiten, bezahlbares Wohnen und weniger Bürokratie entscheidend für Familien sind. Sie lehnt den von der AfD vermuteten Druck, Kinder um jeden Preis zu fordern, ab und plädiert für eine Gleichstellung als demografischen Schlüssel.
Sie haben uns hier erzählt, was Sie alles an Großartigem getan haben. Ich stelle Ihnen aber die Frage: Warum gibt es 352 000 mehr Sterbefälle als Geburten, wenn Sie seit Jahren eine so großartige Politik für Familien machen? Als Nächstes möchte ich anmerken: Sie reden hier davon, dass die Sozialdemokratie großartige Wohltaten für die Familien bereithält. Wenn ich mir anhöre, …
Der Redner wirft der Regierung vor, mit ihrer Familienpolitik zu scheitern, da es mehr Sterbe- als Geburtenfälle gibt. Er argumentiert, dass Mütter aufgrund wirtschaftlicher Notwendigkeit und Verarmung zur Arbeit gezwungen werden, anstatt eine freie Entscheidung zu treffen.
Dass ältere Menschen sterben, kommt auf der ganzen Welt vor; das ist ein ganz normaler demografischer Prozess. – Jetzt lassen Sie mich doch mal ausreden! Mein Gott, können Sie nicht einmal aushalten, dass jemand anderes spricht? Was ist das für ein Niveau?! Die Maßnahmen, die ich aufgeführt habe, sind Maßnahmen, die Familien fördern. Das sagen uns die Familien. Frauen sagen …
Jasmina Hostert (SPD) verteidigt familienfördernde Maßnahmen wie zuverlässige Kitas und Ganztagsbetreuung, um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für beide Elternteile zu verbessern. Sie wirft der AfD Panikmache vor, die den Menschen unnötig Angst einrede und so familienfeindlich wirke.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen! Ich muss mal wieder zu einem kruden AfD-TOP reden; aber here we go again. Die AfD möchte, dass es mehr Kinder in Deutschland gibt. Aber lassen Sie uns doch mal die Menschen anschauen, die einen Kinderwunsch haben, die Verantwortung für Kinder übernehmen möchten und in diesem Land häufig nicht gesehen werden: …
Nyke Slawik kritisiert die AfD-Forderung nach mehr Kindern als heuchlerisch, da deren Politik die Bedürfnisse von Alleinerziehenden, queeren Menschen und Frauen missachte. Sie fordert stattdessen konkrete Verbesserungen bei der Kinderbetreuung, im Abstammungsrecht, beim Klimaschutz und beim bezahlbaren Wohnraum.
Frau Präsidentin! Um das ein für alle Mal klarzustellen: Die Kinder bringt der Storch und nicht von Storch. – Ja, ich weiß, das ist ein ziemlich schlechter Witz, so wie der Antrag der AfD. Die AfD fordert Planwirtschaft im Kreißsaal und ein Konjunkturpaket im Schlafzimmer. Ausgerechnet die AfD klagt in ihrem Antrag darüber, dass Familien in Deutschland diskriminiert werden. Ja, …
Maik Brückner kritisiert die AfD scharf, da deren Politik die von ihr beklagte Diskriminierung von Familien selbst vorantreibe, und betont, dass Familie vielfältig sei und selbstbestimmte Familienplanung soziale Sicherheit erfordere.
Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Wir debattieren heute über die Frage, wie Deutschland wieder mehr Kinder bekommen kann. Selbstverständlich gilt: Wir wünschen uns grundsätzlich, dass sich mehr Menschen für Familie und für Kinder entscheiden; denn Kinder sind unsere Zukunft – für Familien, für unsere Gesellschaft und auch für unser Land. Deshalb investieren wir …
Ellen Demuth argumentiert, dass die niedrige Geburtenrate in Deutschland mathematische Realität sei und die Ursache für aktuelle Reformen in Rente, Pflege und Gesundheit darstelle. Sie lehnt moralischen Druck oder Bevormundung bezüglich Lebensentwürfen ab und fordert stattdessen, die Gesellschaft pragmatisch auf eine älter werdende Bevölkerung auszurichten.
Hohes Präsidium! Verehrte Kolleginnen und Kollegen! Liebe Zuschauer! Ich glaube, dass die wenigsten hier wirklich eine Idee davon haben, was die demografische Katastrophe praktisch bedeutet. Ich möchte das deshalb an einigen Kennzahlen mal etwas verdeutlichen. Wenn die aktuelle Fertilitätsrate so bleibt, werden aus 100 Bürgern innerhalb von drei Generationen 26, nach fünf Generationen sind noch 11 übrig, und nach sieben …
Der Redner warnt vor einer existenziellen demografischen Krise und kritisiert andere Parteien, insbesondere CDU und Grüne, für Ignoranz und fachliche Fehler. Er betont, dass die AfD Familien stärken und Rahmenbedingungen schaffen wolle, anstatt staatliche Zwangsmaßnahmen zu ergreifen, und fordert eine gesellschaftliche Weiterentwicklung, in der Kinder wieder zur Normalität werden.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Werte Kolleginnen und Kollegen! Ich bin Mutter einer wunderbaren kleinen Tochter, und gerade deshalb machen mich diese Anträge, ehrlich gesagt, richtig wütend. Denn während Familien in diesem Land jeden Tag damit kämpfen, Betreuung zu organisieren, Arbeit und Alltag irgendwie zusammenzuhalten, und sich Sorgen um ihre Zukunft machen, führt die AfD …
Rasha Nasr kritisiert die Anträge der AfD als ideologischen Kulturkampf, der bestimmte Familienformen zur Norm erheben und Migration ausklammern wolle. Sie argumentiert, dass familiäre Vielfalt, praktische Unterstützungsangebote sowie die Sicherheit und Freiheit von Frauen die zentralen Hebel für die Lösung demografischer Herausforderungen seien.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Ja, Deutschland steht vor großen demografischen Herausforderungen. Ja, wir brauchen mehr Unterstützung für Familien. Und ja, wir müssen darüber sprechen, wie wir die Zukunft unseres Landes sichern. Aber was die AfD hier vorlegt, ist keine Lösung. Es ist ein ideologisches Projekt, verkleidet als Wissenschaftspolitik. Sie wollen ein unabhängiges Forschungsinstitut politisch neu ausrichten. …
Hain kritisiert den Antrag der AfD zur Neuausrichtung des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung als politische Einmischung in die Wissenschaft. Er wirft den Antragstellern vor, Fakten wie Migration auszublenden und gesellschaftliche Entwicklungen steuern zu wollen, statt ergebnisoffene Forschung zu betreiben.