Erste Zwischenbilanz des neuen Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung nach einem Jahr
Zusatzpunkt 10 · 21/77 · 7. Mai 2026
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete! Vor einem Jahr: sieben Menschen, ein Auftrag, ein leeres Büro. Heute: 550 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus sechs Ministerien; ein Haus, das arbeitet. Das ist ein Jahr Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung. Aber meine Damen und Herren, der Aufbau dieses Ministeriums ist nicht das Ziel. Sein Auftrag ist größer: dieses Land …
Der Redner zieht eine Bilanz des ersten Jahres des neuen Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung und umreißt entlang von vier Handlungsfeldern – Staatsmodernisierung, digitale Infrastruktur, Verwaltungsdigitalisierung sowie KI-Souveränität – die Strategie, Deutschlands Handlungsfähigkeit zurückzugewinnen und technologisch wieder anzuschließen.
Nein, ich würde gern weitermachen. – Mit der souveränen Cloud schaffen wir die Basis für staatliches Handeln, und wir unterstützen die Entwicklung europäischer KI-Modelle und KI-Lösungen. Wie kraftvoll das wirkt, konnten Sie vor wenigen Tagen sehen: Aleph Alpha und Cohere, Kanadas führendes KI-Unternehmen, wachsen zu einem deutsch-kanadischen KI-Champion zusammen, mit der Schwarz-Gruppe als souveränem Infrastrukturpartner – Bewertung: rund 20 Milliarden …
Der Redner zieht eine Bilanz der Staatsmodernisierung und betont, dass durch konkrete Umsetzung wie den Aufbau einer souveränen Cloud und KI-Infrastruktur Vertrauen in den Staat und die Demokratie gestärkt werde. Er hebt dabei die Notwendigkeit eines höheren Tempos, Teamwork über Zuständigkeitsgrenzen hinweg und den Wechsel von Verwaltung hin zur Ermöglichung hervor.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Geehrte Kollegen Abgeordnete! Zu Beginn der Legislatur erklärte Minister Dr. Wildberger, man solle die Erwartungen an ihn und das neue Ministerium nicht zu hoch hängen. Wir wissen heute nach einem Jahr Digitalministerium auch, warum das erklärt wurde. Jeder, der sich gewünscht hatte – ich eingeschlossen –, dass sich der Minister und das neue Ministerium nach dem …
Ruben Rupp zieht eine Bilanz des Digitalministeriums und wirft Minister Wildberger vor, lediglich kurzfristige Schaufenstererfolge zu erzielen und zentrale Weichenstellungen für die Hightech- und KI-Revolution zu verpassen. Er fordert stattdessen einen Neustart der Atomenergie, den Einsatz fossiler Energieträger sowie einen radikalen Bürokratieabbau, um Deutschlands technologische Souveränität zu sichern.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen! Liebe Kollegen! Ein Jahr Digitalministerium: Ich glaube, allein, dass wir an dieser Stelle ernsthaft über die ersten Erfolge und darüber reden, wo wir noch einen Fokus setzen wollen, ist doch eine Tatsache, für die uns vor vielen Jahren noch einige belächelt hätten. Seien wir ganz ehrlich: Viele Menschen in diesem Land hatten längst den …
Schätzl zieht eine positive erste Bilanz des neuen Digitalministeriums, dessen Existenz er als Zeichen für den nötigen Politikwechsel in der Digitalisierung sieht. Er lobt die bisherige Arbeit des Ministers und betont den kooperativen Gestaltungswillen der Koalition, um den Staat für Bürger und Unternehmen effizienter zu machen.
Vielen Dank, Frau Präsidentin, geschätzter Herr Kollege, für das Erlauben der Zwischenfrage. – Sie haben jetzt den Minister Dr. Wildberger hier über den grünen Klee gelobt und sind genau auf dieser inhaltlichen Linie. Er hat eben gesagt: Ja, wir wollen elektrifizieren, wir wollen digitalisieren. – Das alles braucht Strom; das braucht viel Strom. Die Strommenge, die für die Digitalisierung gebraucht …
Der Redner argumentiert, dass die Digitalisierung großen Strombedarf erfordere, die Energiewende jedoch zu den weltweit höchsten Strompreisen führe. Er fragt den Vorredner, wann die Regierung die kostenintensive Energiewende korrigiere, um günstigen Strom zu gewährleisten.
Herr Kollege, herzlichen Dank für die vorbereitete Zwischenfrage, die Sie offensichtlich dem Minister stellen wollten. Ich beantworte sie aber gerne, und die Antwort wird nicht „Atomkraft“ sein. Denn der Strom aus Atomkraftwerken führt am Ende dazu, dass Strom teurer wird. Und ja, Strom ist ein entscheidender Faktor. Eine Gigafactory hat beispielsweise per Definition einen Leistungsbedarf von 1 Gigawatt. Deswegen muss …
Der Redner betont, dass Europa digitale Souveränität durch Eigenentwicklungen im Bereich KI erreichen muss und fordert massive Investitionen in IT-Sicherheit sowie eine ressortübergreifende nationale Kraftanstrengung gegen Cyberangriffe. Als Maßstab für die Regierungsbilanz benennt er konkrete Bürger-Services wie antragsloses Kindergeld und die vorausgefüllte Lohnsteuer.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Zuhörende! Ich glaube ja, Schwarz-Rot hat sich am Anfang der Woche mit Blick auf die vergleichbar leere Tagesordnung gedacht: O Gott, nicht dass uns noch jemand Lifestyle-Teilzeit vorwirft! Deshalb hat man sich überlegt: Was könnte man denn stattfinden lassen? Man hat zurückgeblickt und festgestellt: Vor einem Jahr war ja was. Und damit meine ich …
Die Rednerin zieht eine kritische Bilanz des einjährigen Bestehens des Digitalministeriums und fordert den Minister auf, statt als Produktmanager Verantwortung zu übernehmen und konkrete Maßnahmen umzusetzen. Sie thematisiert dabei insbesondere digitale Souveränität, KI-Regulierung, den Schutz europäischer Digitalgesetze gegen US-Einfluss und die fehlende Strategie bei Open-Source-Lösungen.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Man soll ja immer zuerst mit dem Positiven anfangen. Ich finde es weiterhin gut und auch begrüßenswert, dass es nun überhaupt ein Digitalministerium gibt. Außerdem möchte ich Ihnen, Herr Minister Wildberger, zunächst gratulieren und mich auch bedanken für ein Jahr Amtsführung ohne verbale Entgleisungen und Rassismus. Das ist im Kabinett Merz und in Ihrer Fraktion keine …
Die Rednerin zieht eine kritische Zwischenbilanz des Digitalministeriums. Sie lobt zwar dessen grundsätzliche Existenz und die fehlenden verbalen Entgleisungen des Ministers, kritisiert aber eine digitalpolitische Ausrichtung, die anstelle des Gemeinwohls kapitalistischen Logiken, Deregulierung und Überwachung folge.
Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! „[…], wir müssen dazu kommen, dass die Daten laufen, nicht die Bürger. […] Die Einrichtung eines gemeinsamen Internet-Portals ist ein wichtiger Schritt bei der Digitalisierung der Verwaltung. […] Je besser die Behörden bestimmte Dienstleistungen online anbieten können, desto effizienter können sie […] auch dem Bürger gegenübertreten.“ Dieses Zitat feiert in diesem Jahr Geburtstag, allerdings …
Die Rednerin zieht eine positive Bilanz des ersten Jahres des neuen Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung und betont, dass die Koalition alte Versprechen nun endlich umsetze. Sie würdigt die erzielten Erfolge, lobt Minister Karsten Wildberger sowie die kooperative Zusammenarbeit und fordert weiterhin Tempo bei der Überwindung bürokratischer Hürden.
Frau Präsidentin! Liebe Kollegen! Liebe Zuschauer! Nach einem Jahr Ministerium für Digitales und Staatsmodernisierung kann man Herrn Wildberger und den Kollegen der Koalitionsfraktionen nicht nur zum Jubiläum gratulieren, sondern auch zu einem Jahr relativ ergebnisorientierten Handelns in Sachen Umsetzung, Marketing und Wirksamkeit. Letzteres lässt noch etwas zu wünschen übrig. Aber man ist ja noch ganz jung, und wir als Opposition …
Der Redner zieht eine Zwischenbilanz des neuen Digitalministeriums, lobt einen vorhandenen Fahrplan, kritisiert aber fehlende verbindliche Vorgaben, unzureichende Antworten auf Anfragen und die Unterordnung unter EU-Regularien, für die er mehr nationale Souveränität fordert.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Werte Kolleginnen und Kollegen! Sehr geehrte Zuhörerinnen und Zuhörer heute hier im Plenum! Ich sehe viele junge Menschen auf den Besuchertribünen. Wir debattieren den Tagesordnungspunkt „Erste Zwischenbilanz des neuen Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung nach einem Jahr“. Und warum? Es ist ein neues Ministerium. Das heißt, es wurde neu gegründet. Vorher gab es das so nicht …
Die Rednerin lobt die Einrichtung des neuen Digitalministeriums und dessen erste Ergebnisse, warnt jedoch vor Abhängigkeiten von US-Techkonzernen und fordert mehr europäische digitale Souveränität.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Liebe Zuschauerinnen und Zuschauer! Herr Minister Wildberger, erst einmal herzlichen Glückwunsch zu dem ersten Geburtstag Ihres Hauses. Pünktlich zum Geburtstag sind Sie von zu Hause ausgezogen, wie man lesen konnte, und haben jetzt eine eigene Liegenschaft an der Friedrichstraße. Sie sind damit aus dem Gröbsten raus, stehen auf eigenen Beinen. – Das …
Der Redner würdigt anfangs die Errungenschaften des neuen Ministeriums nach einem Jahr, kritisiert jedoch anschließend den Mangel an konkreten gesetzlichen Maßnahmen im Bereich der Staatsmodernisierung und fordert vom Minister konkrete Gesetzentwürfe ein.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Verehrte Kolleginnen und Kollegen! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Wer durch soziale Medien klickt, erkennt schnell, nach welcher Logik Aufmerksamkeit verteilt wird. Negativbotschaften bekommen meist die größte Reichweite. Das gilt leider auch für Politik. Wenn es hakt, ist die Aufmerksamkeit oft groß. Wenn Strukturen verbessert werden, wenn die oft sehr kleinteilige Bürokratie rückgebaut wird, wenn …
Durz zieht eine positive Bilanz zum einjährigen Bestehen des Ministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung und lobt insbesondere die geschaffene Struktur, den messbaren Bürokratieabbau und konkrete Digitalisierungsprojekte wie die zentrale IT-Beschaffung und KI-Einsätze in der Verwaltung.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Verehrte Kollegen! Liebe Zuschauer! Sehr geehrter Herr Minister, Sie kommen aus der Wirtschaft. Sie waren stellvertretender Vorsitzender des Wirtschaftsrats der CDU. Sie wissen, dass eine Bilanz, auch eine Zwischenbilanz, auf der Basis von Belegen erstellt wird. Es ist unmöglich, sie korrekt zu erstellen, wenn nicht alle Belege vorliegen. Schauen wir mal, welche Belege Sie uns vorgelegt …
Der Redner kritisiert die Zwischenbilanz des neuen digitalpolitischen Ministeriums als unbegründet und beleglos. Er analysiert anhand konkreter Zahlen aus Regierungsdokumenten die genannten Entlastungsziele und bemängelt, dass diese vornehmlich aus unausgereiften oder noch nicht geltenden Gesetzen wie dem Bauturbo bestünden, weshalb er der Regierung Versagen und Inkompetenz vorwirft.
Sehr geehrter Herr Präsident! Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen! Vor gut einem Jahr sind wir in Deutschland einen neuen Weg gegangen. Mit einem Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung haben wir die Modernisierung unseres Landes zur Chefsache gemacht. Wir haben schon vorher viel getan, vor allem auch viel Geld ausgegeben. Aber was auch immer wir getan und wie auch immer wir …
Dr. Thomas Pauls zieht eine positive Zwischenbilanz des neuen Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung nach einem Jahr und betont den erreichten Strukturwandel sowie die Notwendigkeit eines europäischen Wegs. Er kritisiert die Grünen für ein übermäßiges Risiko-Bewusstsein, die Linkspartei für ihre Ablehnung wirtschaftlicher Erfahrung und die AfD für Widersprüchlichkeit in der Digitalisierungspolitik.
Sehr geehrter Herr Präsident! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Liebe Kolleginnen und Kollegen! „Alles neu macht der Mai“ – selten traf das so sehr zu wie in der ersten Maiwoche 2025. Am 6. Mai: ein neuer Bundeskanzler, eine neue Bundesregierung, das neue Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung. Am 8. Mai: ein neuer Papst, ein neues Pontifikat. Und am 10. …
Dr. Martin Plum zieht eine positive Bilanz des ersten Jahres des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS) und lobt dabei insbesondere Minister Karsten Wildberger als treibende Kraft. Er hebt konkrete Erfolge beim Bürokratieabbau und der Digitalisierung hervor und kündigt an, diesen Weg mit einem neuen Bundeserprobungsgesetz pragmatisch fortzusetzen.