Verschmutzung von Trinkwasser mit Ewigkeitschemikalien verhindern - Sauberes Wasser darf kein Luxus sein
Tagesordnungspunkt 19a · 21/77 · 7. Mai 2026
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! In Deutschland drehen wir den Wasserhahn auf und trinken. Das ist einfach, sicher und günstig. Ich selbst und die meisten hier im Saal kennen es wahrscheinlich nicht anders. Wir wollen, dass es so bleibt. Aber genau das ist in Gefahr. Schon heute ist die Belastung der Bevölkerung mit Chemikalien besorgniserregend. Das könnte …
Der Redner fordert Maßnahmen zum Schutz des Trinkwassers vor PFAS-Belastungen, indem er an der Quelle ansetzt und ein Verbot entsprechender Pestizide, Kühlmittel und industrieller Einleitungen verlangt. Er betont, dass sauberes Wasser kein Luxus sei und die Verursacher die Folgekosten tragen sollten.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Verehrte Kolleginnen und Kollegen! Liebe Gäste! Die Trinkwasserversorgung bei uns in Deutschland gehört zu den besten der Welt. Das ist natürlich kein Zufall. Das ist das Ergebnis von Jahrzehnten guter und konsequenter Umwelt- und Infrastrukturpolitik. Und genau deshalb ist es so wichtig, dass wir diesen Standard nicht einfach so hinnehmen, sondern dass wir aktiv werden und …
Die Rednerin betont die hohe Qualität der deutschen Trinkwasserversorgung und erkennt das Problem der PFAS-Belastung an, lehnt jedoch pauschale Verbote als wirtschaftlich schädlich ab. Sie plädiert stattdessen für eine differenzierte, risikobasierte Regulierung auf EU-Ebene und die konsequente Anwendung des Verursacherprinzips bei der Sanierung konkreter Belastungsschwerpunkte.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Werte Kollegen! Alle Sitzungswochen wieder! Nun ist es Donnerstag Abend, und wir dürfen uns im Hohen Haus abermals mit pauschalen Verbotsfeldzügen von Linken und Grünen auseinandersetzen, diesmal unter dem Schlagwort des Gesundheitsschutzes beim Thema Ewigkeitschemikalien. Die sogenannten PFAS – es wurde eben schon ausgeführt – sind persistente Stoffe und reichern sich in der Umwelt an. Sie …
Der Redner betont, dass die AfD die Sorge um sauberes Trinkwasser teile, pauschale PFAS-Verbote jedoch als wirtschaftsschädlich ablehne. Er argumentiert für eine differenzierte Risikobewertung basierend auf Grenzwerten statt für ideologische Verbote, die Industrie und Landwirtschaft gefährden würden.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrter Herr Bundesminister! Werte Kolleginnen und Kollegen! Zu Anfang möchte ich einfach mal sagen: Vielen Dank für Ihre Anträge! Es ist gut, dass dieses Thema so viel Aufmerksamkeit bekommt, vor allem im Bereich Landwirtschaft und Ernährung. Das Problem ist ernst; das wissen wir alle. Wir alle hier haben wahrscheinlich PFAS im Blut. PFAS sind extrem …
Die Rednerin betont die gesundheitlichen und wirtschaftlichen Risiken von PFAS und unterstützt den von Deutschland mitinitiierten ECHA-Beschränkungsantrag. Sie argumentiert für einen pragmatischen, differenzierten Regulierungsansatz, der Übergangsfristen und Ausnahmen für unverzichtbare Anwendungen vorsieht, weist aber darauf hin, dass das ECHA-Verfahren beschleunigt werden muss und neben Pflanzenschutzmitteln auch andere Quellen wie Kältemittel und Arzneimittel adressiert werden sollten.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Werte Kolleginnen und Kollegen! Wer Wasser trinkt, muss darauf vertrauen können, dass es sauber ist. Wer Lebensmittel konsumiert, muss sich darauf verlassen können, dass sie sicher sind. Genau dieses Vertrauen wird durch PFAS untergraben – eine Stoffgruppe von über 10 000 Chemikalien. Sie sind extrem langlebig, praktisch nicht abbaubar und längst überall: im Boden, im Wasser, …
Die Rednerin fordert eine gruppenbasierte Regulierung und ein Verbot von PFAS-Chemikalien in Wasser und Lebensmitteln sowie die Einhaltung des Verursacherprinzips durch einen von der Industrie finanzierten Entschädigungsfonds.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Damen und Herren! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Die Opposition malt mal wieder ein Schreckgespenst an die Wand und warnt vor giftigen Chemikalien in unserem Essen und Trinkwasser. Ich kann nur sagen: Das trifft nicht zu. Sie können Wasser in Deutschland bedenkenlos trinken, und auch unsere Lebensmittel sind sicher zu verzehren. Also hören Sie auf, …
Der Redner betont, dass Trinkwasser und Lebensmittel in Deutschland sicher sind, vorhandene Grenzwerte eingehalten werden und ein EU-weites PFAS-Verbot für Lebensmittelkontaktmaterialien bereits beschlossen ist. Er lehnt pauschale Verbote als ideologisch und wirtschaftlich schädlich ab und fordert stattdessen Innovationen und technische Lösungen zur Wasseraufbereitung.
Vielen Dank, Frau Präsidentin. – Moin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Wenn wir gegen PFAS vorgehen wollen, dann betrifft das nicht nur unser Trinkwasser. Wenn Sie schon mal an unseren Stränden im Norden spazieren waren, dann kennen Sie ihn, den weißen Meeresschaum am Spülsaum. Er gehört zur Nordseeküste wie der Wattwurm ins Watt. Leider ist aber vielen nicht bewusst, dass auch …
Stefan Seidler weist auf die PFAS-Belastung des Meeresschaums an deutschen Nordseeküsten hin und kritisiert das Fehlen eines nationalen Handlungsplans zur Reduzierung von Ewigkeitschemikalien, während er Dänemark als Positivbeispiel anführt.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Werte Kollegen! Meine sehr geehrten Damen und Herren! „Sauberes Wasser darf kein Luxus sein“ – das ist richtig; aber dieser Satz allein macht noch keinen guten Antrag. Wir reden über PFAS, insbesondere über TFA, die beim Grund- und Trinkwasser eine besondere Rolle spielt. Einige PFAS können in Böden verbleiben und sich in Organismen anreichern; andere sind …
Der Redner lehnt die Anträge von Grünen und Linken zur Vermeidung von PFAS-Verschmutzungen ab, da er pauschale Verbote als unsachlich und wirtschaftlich schädlich kritisiert. Stattdessen fordert er eine stoffgenaue Bewertung, Ursachenanalyse, Monitoring und die konsequente Inanspruchnahme der tatsächlichen Verursacher statt pauschaler Belastungen für Bürger und Wirtschaft.