Solidaritätszuschlag abschaffen - Bürger und Wirtschaft entlasten
Tagesordnungspunkt 20 · 21/77 · 7. Mai 2026
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Zuschauer! Liebe Kollegen! Salopp gesagt: Das Land geht den Bach runter. Die Wirtschaft lahmt, der Konsum liegt am Boden, die Regierung im Streit. Heute kam die neue Steuerschätzung. Fakt ist: Der Genesung, das heißt dem Wohlstand durch Wachstum, steht unsere spitzenmäßige Steuer- und Abgabenlast von fast 50 Prozent im Wege, meine Damen und Herren. Machen …
Der Redner fordert die vollständige Abschaffung des Solidaritätszuschlags, um Bürger und Wirtschaft zu entlasten. Er kritisiert die hohe Steuer- und Abgabenlast sowie die Ausweitung des Spitzensteuersatzes auf immer niedrigere Einkommen und macht hierfür insbesondere die SPD und die Union verantwortlich.
Frau Präsidentin! Werte Kolleginnen und Kollegen! Ja, der Soli muss weg! Wenn er auch nur noch einen überschaubaren Teil der Steuerzahlerinnen und Steuerzahler belastet, so ist es aus meiner Sicht doch an der Zeit, den Restsoli tatsächlich, steuerpolitisch gesehen, in die ewigen Jagdgründe eingehen zu lassen. Nun ist aber Politik leider kein Wunschkonzert – das wissen wir ja alle –, …
Gutting betont, dass die CDU/CSU die vollständige Abschaffung des Solidaritätszuschlags prinzipiell befürwortet, eine isolierte Streichung ohne umfassende Steuerreform aber ablehnt. Er argumentiert haushalterisch und fordert, die Maßnahme in ein Gesamtkonzept zur Entlastung der Wirtschaft einzubetten.
Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren! Wir sind erneut Zuschauerinnen und Zuschauer der immer öder werdenden Serie „Welche Steuer will die AfD heute abschaffen?“. Und diesmal geht es erneut um den Solidaritätszuschlag. Ich weiß nicht, wie oft wir diese Debatte hier schon geführt haben. Es ist wirklich schwer, immer wieder über denselben, längst auserzählten Sachverhalt zu sprechen. Was Sie bei …
Der Redner lehnt den Antrag der AfD auf Abschaffung des Solidaritätszuschlags ab, da dieser unfinanziert sei und nur den Teil der Bevölkerung betreffe, der ohnehin weniger Steuern zahle. Er skizziert stattdessen die finanz- und sozialpolitischen Konzepte der Grünen zur Entlastung kleinerer Einkommen und zur Gegenfinanzierung durch höhere Steuersätze für Topverdiener.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Manchmal lohnt sich ein Blick hinter wohlfeile Überschriften. „Solidaritätszuschlag abschaffen – Bürger und Wirtschaft entlasten“, das soll zunächst einmal gut klingen, aber wenn man genauer hinschaut, merkt man schnell: Hier geht es nicht um gezielte Entlastung für die breite Mitte unserer Gesellschaft, sondern um ein politisches Manöver nach dem Prinzip Gießkanne mit …
Marvi argumentiert gegen die vollständige Abschaffung des Solidaritätszuschlags, da dieser bereits für 90 Prozent der Steuerzahler entfallen sei und eine Streichung nur den Topverdienern zugutekäme. Stattdessen fordert sie eine gezielte Entlastung der breiten Mitte und verweist auf die fehlende Finanzierung des dadurch entstehenden Haushaltslochs.
Frau Präsidentin! Anders als die AfD ist der Solidaritätszuschlag wirtschaftlich sinnvoll und sozial gerecht. Der Soli fällt nur bei Spitzenverdienern, Kapitalerträgen und Unternehmen an. Die reichsten 10 Prozent zahlen den Soli, 90 Prozent der Bevölkerung bleiben verschont, was wir als Linke richtig finden. Wir wollen ja nicht nur Vermögende in die Pflicht nehmen, sondern auch Einkommen bis 7 000 Euro …
Die Rednerin lehnt die Abschaffung des Solidaritätszuschlags ab, da dieser als Instrument der Steuergerechtigkeit nur Spitzenverdiener und Unternehmen belaste, während 90 Prozent der Bevölkerung verschont bleibe. Sie betont die Notwendigkeit der Einnahmen für die Finanzierung von Infrastruktur und kritisiert den Antrag als Klientelpolitik zulasten von Arbeitnehmern.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen! Seit Jahren gehört Deutschland zu den OECD-Ländern mit der höchsten Steuer- und Abgabenbelastung. Das spüren natürlich auch die Menschen jeden Tag. Fast jeder zweite Euro, auch eines Durchschnittseinkommens, geht mittlerweile durch Steuern und Abgaben an den Staat oder öffentliche Haushalte. Damit bleibt für viele schlicht zu wenig Netto vom Brutto übrig. …
Der Redner argumentiert für eine vollständige Abschaffung des Solidaritätszuschlags im Rahmen eines Gesamtkonzepts zur Einkommensteuerreform, das alle Einkommensgruppen entlastet. Er kritisiert dabei den isolierten Vorstoß der AfD, da dieser Durchschnittsverdiener nicht entlasten würde und nur Besserverdienern zugutekäme.