Bundeskaderathletinnen und -athleten finanziell und sozial absichern sowie anschließende Berufsperspektiven ermöglichen
Tagesordnungspunkt 21 · 21/77 · 7. Mai 2026
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Man soll ja, wenn möglich, mit etwas Positivem beginnen, und das will ich auch gerne tun. Dieser Antrag greift ein reales Problem auf: Viele Spitzensportler/-innen sind schlecht abgesichert, etwa beim Einkommen, bei der Absicherung im Krankheitsfall oder mit Blick auf die Zeit nach der sportlichen Karriere. Dass hier Verbesserungen nötig sind, das …
Der Redner anerkennt den Handlungsbedarf zur sozialen und finanziellen Absicherung von Spitzensportlerinnen und Spitzensportlern, lehnt den im Antrag der Linken vorgeschlagenen Weg eines staatsdienstähnlichen Verhältnisses jedoch ab. Stattdessen verweist er auf die bestehenden Förderinstrumente und kündigt eine strukturelle Weiterentwicklung im Rahmen des geplanten Sportfördergesetzes an, betont dabei aber die Einschränkungen durch die aktuelle Haushaltslage.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Kollegen! Liebe Sportler! Vielen, vielen Dank an die linke Fraktion, dass sie den Sport und speziell diesen Antrag ins Plenum des Deutschen Bundestages gebracht hat. Es geht darum, unsere Spitzensportler endlich mal wirklich finanziell und sozial abzusichern. Dieser sehr sinnvolle Antrag passt zu einer Reihe von AfD-Anträgen, die ebenfalls Verbesserungen für unsere Spitzensportler vorsehen. …
König unterstützt einen Antrag zur finanziellen und sozialen Absicherung von Bundeskaderathleten und benennt eigene AfD-Anträge zu verwandten Themen. Er kontrastiert die monatliche Förderung von Spitzensportlern mit den Kosten für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge und kritisiert die Prioritäten der bisherigen Regierungspolitik.
Hochgeschätzte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Der vorliegende Antrag der Linken greift – wie mein Kollege Thorsten Rudolph es schon ausgeführt hat – ein tatsächliches, reales Problem auf; denn die Situation vieler Spitzensportler ist immer noch nicht zufriedenstellend. Die entscheidende Frage dabei ist allerdings nicht, ob wir handeln, sondern wie wir handeln. Und …
Dr. Oliver Vogt lehnt den Antrag der Linken zur pauschalen Absicherung aller Kaderathleten ab, da dieser ineffizient und nicht steuerbar sei. Stattdessen verweist er auf den von der Bundesregierung geplanten Entwurf des Sportfördergesetzes, der eine gezielte, leistungsorientierte und transparentere Förderung sowie duale Karrieren vorsehe.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Frau Staatsministerin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Vor Kurzem war der 1. Mai, Tag der Arbeit. „Raus auf die Straße für Arbeitnehmer/-innenrechte“ hieß es allerorts. Aber leider gibt es immer wieder sehr viele relevante Gruppen, die nicht gesehen werden, unter anderem eben unsere Athletinnen und Athleten. Der Antrag der Linken spricht heute dieses wichtige Thema an, und …
Die Rednerin unterstützt das Anliegen, Bundeskaderathletinnen und -athleten finanziell und sozial besser abzusichern, erklärt jedoch die Enthaltung der Grünen, da der Antrag die komplexen Lebensrealitäten im Spitzensport zu einheitlich behandle. Sie fordert stattdessen von der Koalition ein umfassendes Sportfördergesetz mit passgenauen, verlässlichen Lösungen.
Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Selin Oruz hört auf: nicht weil die aktuelle Hockey-Vizeeuropameisterin schlecht gespielt oder keine Lust mehr hatte, sondern weil sie sich den Leistungssport weiterhin – ich zitiere – „partout nicht leisten“ kann. Eine Nationalspielerin mit 30 Stunden Training und einem Spiel pro Woche, daneben Beruf – und trotzdem reicht es nicht zum Leben. Diese Realität, …
Der Redner kritisiert die unzureichende soziale Absicherung von Bundeskaderathletinnen und -athleten am Beispiel der Hockey-Nationalspielerin Selin Oruz. Er fordert eine gesetzliche Mindestsicherung in Höhe von 1.800 Euro brutto für alle Leistungssportler, da bestehende Mechanismen wie die Sporthilfe keine echte Existenzsicherung böten.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Es ist absolut richtig, dass Bundeskaderathletinnen und -athleten in Zukunft besser unterstützt werden. Wer für Deutschland startet, wer täglich trainiert, wer verzichtet, wer durchhält und bei Olympischen Spielen, Paralympischen Spielen, bei Welt- und Europameisterschaften unser Land vertritt, der verdient Respekt, der verdient Anerkennung und verdient auch verlässliche Rahmenbedingungen. Sie leisten in der …
Der Redner betont die Notwendigkeit einer strukturellen Reform der Spitzensportförderung durch das Sportfördergesetz der Koalition, um Bundeskaderathleten finanziell und sozial abzusichern. Ergänzend verweist er auf die Bedeutung der kommunalen Sportstättenförderung durch die Sportmilliarde als Grundlage für künftige Spitzenleistungen.
Wertes Präsidium! Meine Damen und Herren! Der Antrag der Linken zur finanziellen Unterstützung von Bundeskaderathleten offenbart vor allem eines: einen grundlegenden Widerspruch Ihrer linken Politik. Sie treten öffentlich als Gegner der Leistungsgesellschaft auf, sprechen sich für Gleichheit, für Umverteilung, dafür aus, dass Unterschiede möglichst eingeebnet werden sollen. Und heute? Heute fordern Sie eine gezielte Bevorzugung einer kleinen Gruppe: unserer Spitzensportler. …
Schieske wirft den Linken vor, mit ihrem Antrag auf finanzielle Unterstützung für Bundeskaderathleten einen Widerspruch zu ihrer sonstigen Politik zu begehen. Er befürwortet die Eliteförderung prinzipiell, fordert aber eine Finanzierung durch Umschichtung bestehender Mittel statt durch höhere Steuerausgaben.