Polizeiliche Kriminalstatistik sowie Berichtswesen zur Ausländerkriminalität mit maximaler Transparenz ausgestalten - Effektivität sicherheitspolitischer Maßnahmen steigern
Tagesordnungspunkt 5 · 21/76 · 6. Mai 2026
Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren! Die Sicherheitslage in Deutschland ist desaströs. Daran kann auch ein leichter Rückgang der Gewalttaten im Jahr 2025 nichts ändern. Denn in wesentlichen Kernbereichen der Gewaltkriminalität haben wir weiterhin starke Anstiege zu verzeichnen. Bei Mord- und Totschlagsdelikten, schweren Sexualverbrechen und der Messerkriminalität steigen die Zahlen immer weiter an. Das bedeutet im Klartext: Diese Regierungskoalition schafft …
Der Redner kritisiert die Sicherheitspolitik der Regierung scharf und fordert eine Änderung der Polizeilichen Kriminalstatistik, um die Kriminalität von Migranten und den Migrationshintergrund von deutschen Tätern transparenter abzubilden.
Die Redezeit war schon so gut wie abgelaufen. Es ist also nur eine Zwischenintervention möglich und keine Frage mehr. – Doch, es hat sich ja jemand gemeldet, um eine Frage zu stellen. – Ja, aber das ist nicht meine Entscheidung. Der Kollege hat sich gemeldet, und ich wollte nur erläutern, dass die Redezeit so gut wie abgelaufen war. Es geht …
Vielen Dank, dass Sie meine Zwischenintervention zulassen. – Der Beitrag eben ist ein sehr gutes Beispiel dafür, warum Polizistinnen und Polizisten in diesem Land ein großes Problem darstellen, wenn diese bei einer rechtsextremen Partei aktiv sind und hier entsprechende Thesen und Positionen vertreten. Aber zur Erinnerung, weil Ihnen die Sicherheit in diesem Land ja so wichtig ist: Sie sind eine …
Der Redner reagiert auf einen vorherigen Beitrag und argumentiert, dass Polizisten in rechtsextremen Parteien ein Sicherheitsproblem darstellen. Er bezeichnet die AfD als Sicherheitsgefahr und belegt dies mit dem Verweis auf ein AfD-Mitglied, das wegen Volksverhetzung verurteilt wurde.
Wir wollen auch nicht mit Nebelkerzen vom eigentlichen Problem ablenken. Die AfD ist voller verurteilter Volksverhetzer und Steuerhinterzieher. Es geht auch um Körperverletzungen und viele andere Straftaten, die sie begehen. Wenn Ihnen die Sicherheit in diesem Land so wichtig ist: Was tun Sie, um gegen die Straftäter in Ihren eigenen Reihen vorzugehen, sowohl in Ihrer Fraktion, in Ihrer Partei und, …
Der Redner wirft der AfD vor, von eigenen strafrechtlichen Problemen abzulenken, und fordert sie auf, gegen Straftäter in ihrer Partei sowie gegen Racial Profiling in polizeilichen Reihen vorzugehen.
Kollege, gestatten Sie mir zunächst die Bemerkung: Wer als Abgeordneter des Deutschen Bundestages nicht in der Lage ist, eine Zwischenintervention frei zu formulieren, der blamiert sich hier bis auf die Knochen. Dass Sie das, wie einige andere Ihrer Kollegen auch, ablesen müssen, ist an Peinlichkeit wirklich nicht mehr zu überbieten. Jetzt haben Sie hier allen Ernstes gesagt, dass Polizeibeamte in …
Der Redner weist den Vorwurf zurück, dass Polizeibeamte in der AfD eine Gefahr für die innere Sicherheit seien, und stellt seine eigene Berufserfahrung als Beleg für seine Sicherheitsexpertise in den Vordergrund. Dabei stilisiert er die AfD als einzige Instanz, die die Sicherheitslage in Deutschland maßgeblich thematisiert und verbessert habe, während er der Union und anderen Fraktionen die Verantwortung für eine desolate Lage zuschreibt.
Wir stellen fest, dass wir uns in einer sehr lebhaften Debatte befinden. – Ich rufe jetzt den nächsten Redner in dieser Debatte auf, und das ist für die Unionsfraktion Frederik Bouffier. Dann hätte ich noch die Bitte, dass die Kolleginnen und Kollegen, die sich hier unterhalten möchten, das vielleicht außerhalb dieses Raumes tun oder weiter oben oder sich hinsetzen. Vielen …
Frau Präsidentin! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Ich empfehle uns allen, wieder ein bisschen durchzuatmen und zur Sache zurückzukommen. Worum geht es hier heute eigentlich konkret? Es geht um die Kriminalstatistik. Es gibt verschiedenste Dinge, die Sie gerne noch im Detail ausformuliert sehen wollen. Im Kern geht es Ihnen aber doch darum – und das haben Sie ja auch …
Bouffier wirft der AfD vor, ein Schwarz-Weiß-Bild bezüglich der Ausländerkriminalität zu zeichnen, betont aber gleichzeitig, dass eine Überrepräsentation in der Statistik nicht geleugnet werden dürfe. Er verteidigt die Sicherheitspolitik der Bundesregierung und verweist auf konkrete Maßnahmen wie den Einsatz der elektronischen Fußfessel, die IP-Adressen-Speicherung und erweiterte digitale Ermittlungsbefugnisse.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren! Für die AfD ist die Polizeiliche Kriminalstatistik jedes Jahr ein Vorwand für Hetze gegen Menschen mit Migrationsgeschichte; das konnten wir eben wieder eindrucksvoll erleben. Dabei wird ausgeblendet, was die PKS tatsächlich ist: Die PKS erfasst Tatverdächtige, und nicht Täter. Sie bildet Anzeigeverhalten und polizeiliche Kontrolldichte ab, aber kein präzises Bild der Kriminalitätslage …
Die Rednerin wirft der AfD vor, die Polizeiliche Kriminalstatistik für ausländerfeindliche Hetze zu instrumentalisieren, und betont, dass realitätsbasierte Kriminalprävention sowie Opferschutz statt ideologischer Schubladen Sicherheit schaffen. Zudem kritisiert sie die Doppelmoral der AfD im Umgang mit Kriminalität und verweist auf Vorfälle in den eigenen Reihen der Partei.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren! Es geht heute um die Polizeiliche Kriminalstatistik, abgekürzt „PKS“. Wir haben es schon gehört: Sie dient laut eigenen Angaben des BKA der Beobachtung von Kriminalität einzelner Deliktsarten. Es ist eine Ausgangsstatistik. Sie bietet Informationen zu der Anzahl von Tatverdächtigen und Opfern sowie zur Aufklärungsquote und Häufigkeitszahl. Man kann also eine Menge ablesen …
Der Redner betont den Nutzen der Polizeilichen Kriminalstatistik als Ausgangsbasis für Kriminalitätsbekämpfung und Forschung, würdigt die Polizeiarbeit und konstatiert einen realen Anstieg bei Gewaltdelikten durch ausländische Tatverdächtige. Er argumentiert, dass Kriminalität nicht durch Nationalität allein erklärbar sei, sondern maßgeblich durch soziale Faktoren und Lebensumstände bedingt werde, und fordert neben konsequenter Strafverfolgung auch präventive Maßnahmen.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren! Es ist nicht verwunderlich, dass diese Debatte so verläuft, wie wir es gerade erleben. Da ist zum einen die Bundesregierung, die nur zu gerne auf mehr Law-and-Order-Politik setzen würde – mehr Mittel und Befugnisse für die Ermittlungsbehörden –, und als Begründung muss dann am besten auch die Statistik passen. Selbst Forderungen nach …
Köstering kritisiert die Instrumentalisierung der Polizeilichen Kriminalstatistik für Law-and-Order-Politik und rechtsextreme Hetze. Er fordert stattdessen eine differenzierte Betrachtung der Ausländerkriminalität, sozialpräventive Maßnahmen sowie einen konsequenten Ausbau des Schutzes vor häuslicher Gewalt.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Die Polizeikriminalstatistik 2025 liegt vor. Mein Dank gilt all denen, die täglich für unsere Sicherheit arbeiten: unseren Polizisten, den Beschäftigten in Justiz- und Sicherheitsbehörden und den vielen Ehrenamtlichen. Sie leisten ihren Dienst auch unter hoher Belastung rund um die Uhr. Dafür herzlichen Dank! Meine sehr geehrten Damen und Herren, in der Polizeilichen …
Oest dankt den Sicherheitskräften und fordert angesichts der Kriminalstatistik eine bessere technische Ausstattung der Polizei sowie erweiterte digitale Ermittlungsbefugnisse. Zudem benennt er eine Überrepräsentation ausländischer Tatverdächtiger als Grund für eine striktere Migrations- und Kriminalpolitik.
Frau Präsidentin, ich möchte meine Rede gern fortführen. Sehr geehrte Kollegen, als Koalition sorgen wir gemeinsam dafür, dass das Migrationsgeschehen in Deutschland neu geordnet wird. Dazu gehören auch funktionierende Rückführungen und Return Hubs in sicheren Drittstaaten, der Schutz der Außengrenzen, das Gemeinsame Europäische Asylsystem, das jetzt unter Beweis stellen muss, dass es auch in der Praxis funktioniert, und klare Regeln …
Der Redner skizziert die migrationspolitischen Maßnahmen der Koalition, darunter Rückführungen, Grenzschutz und klare aufenthaltsrechtliche Regeln, um Sicherheit und Ordnung in Deutschland zu gewährleisten.
Frau Präsidentin, vielen Dank, dass Sie die Zwischenintervention zulassen. – In Ihrer Rede sprachen Sie von der Anerkennung der Zahlen und der Realitäten. Erkennen Sie an, dass es in diesem Land sehr viele Menschen gibt, vor allem diejenigen, die migrantisch gelesen werden, die sich in Städten bewegen und sich unsicher fühlen bei der Begegnung mit Polizisten? Erkennen Sie das an? …
Pantisano wirft der Polizei Racial Profiling vor und argumentiert, dass dadurch die Polizeiliche Kriminalstatistik verfälscht werde, was einseitig Ausländer kriminalisiere.
Sehr geehrter Herr Kollege, vielen herzlichen Dank für Ihre Frage. – Ich bin all denen dankbar, die für Sicherheit in unserem Land sorgen. Ich glaube, es ist mehr als nur unredlich, diese unter Generalverdacht zu stellen. Ja, wir haben erst vor wenigen Wochen darüber gesprochen, dass Diskriminierung, unrechtmäßige Behandlung auch in deutschen Behörden vorkommt. Wir haben darüber ausführlich miteinander diskutiert, …
Der Redner wehrt sich gegen den Vorwurf des strukturellen Racial Profiling innerhalb deutscher Sicherheitsbehörden und betont, dass es ein solches Problem nicht gebe. Er kritisiert die Gesprächsführung und inhaltliche Position seines Gegenübers als unredlich sowie als reine Wiederholung unzutreffender Behauptungen.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Innere Sicherheit ist die Grundlage für Freiheit, Vertrauen und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Wir sprechen damit über eine Kernaufgabe unseres Staates. Wirksame Sicherheitspolitik und daraus resultierende Exekutivmaßnahmen bedürfen daher umfassender Information: Was sind die Probleme? Was sind die Ursachen? Und genau hier setzt unser Antrag, der Antrag der Alternative für Deutschland, an. …
Der Redner fordert eine differenzierte Erfassung von Mehrstaatigkeit und Migrationshintergrund in der Polizeilichen Kriminalstatistik, um Ursachen von Kriminalität besser analysieren und Präventionsmaßnahmen gezielter ausrichten zu können. Er argumentiert, dass eine umfassende Datenlage die Grundlage für eine faktenbasierte Sicherheits- und Integrationspolitik sei.
Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Herr Hess, Sie haben ja vorhin mit absoluter Heftigkeit den Kollegen Pantisano gemaßregelt und ihn belehrt, wie man – ich zitiere Sie – „Zwischeninterventionen“ zu halten habe und dass er das nicht erfüllt habe. Jetzt muss ich Sie leider belehren: „Zwischenintervention“ ist ein Widerspruch in sich und nach der Rhetorik ein Pleonasmus: Intervention bedeutet …
Lindh wirft der AfD vor, mit ihrem Antrag zur Erfassung von Mehrfachstaatsangehörigkeiten und Migrationshintergründen in der Kriminalstatistik Deutsche in erste und zweite Klasse einzuteilen und rassistische Stimmungsmache zu betreiben. Er betont, dass das deutsche Recht nicht völkisch ausgerichtet sei, und kritisiert, dass rassistisch motivierte Taten gegen nichtdeutsche Opfer gesellschaftlich zu wenig beachtet werden.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Die Linke arbeitet ja sehr gern mit dem Stilmittel der Empörung. Man empört sich immer über alles ganz schnell und ist dann auch ganz emotional. Wissen Sie, was mich empört, ist der Vorwurf der rassistischen Praxis gegenüber unseren Polizistinnen und Polizisten. Das ist völlig daneben. Wer für die Sicherheit in unserem Staat …
Walch verteidigt die Polizei gegen Kritik von der Linken und betont, dass die Polizeiliche Kriminalstatistik bereits zuverlässig Daten zur Herkunft von Tätern erfasse. Er fordert, den statistischen Zusammenhang von Migration und Kriminalität anzuerkennen, statt ihn zu ignorieren, und lehnt den vorliegenden Antrag ab.
Ich schließe die Aussprache. Interfraktionell wird die Überweisung der Vorlage auf Drucksache 21/5748 an die in der Tagesordnung aufgeführten Ausschüsse vorgeschlagen. Gibt es weitere Überweisungsvorschläge? – Das ist nicht der Fall. Dann verfahren wir wie vorgeschlagen. Wir sind damit am Schluss unserer heutigen Tagesordnung. Ich berufe die nächste Sitzung des Deutschen Bundestages ein auf morgen, Donnerstag, den 7. Mai 2026, …
Wie viele Stellen für Klimaanpassungsmanager werden gegenwärtig durch die Förderrichtlinie des Bundesumweltministeriums „Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels“ gefördert, und wie viele davon konnten bisher auch besetzt werden ? Antwort der Parl. Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter: Zum Stichtag 1. April 2026 werden im Rahmen der Förderrichtlinie „Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels“ zur Deutschen Anpassungsstrategie insgesamt 220 …
Der Abgeordnete fragt nach der Anzahl geförderter und tatsächlich besetzter Stellen für Klimaanpassungsmanager. Die Parlamentarische Staatssekretärin antwortet sachlich mit Förderzahlen und verweist auf die Zuständigkeit der Kommunen bei der Besetzung.
Wie begründet das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit , das die Anfang 2025 in Kraft getretene Kommunalabwasserrichtlinie als einen Meilenstein für den Gewässerschutz betrachtet , die von ihm mitgetragenen neuerlichen Relativierungen und Vorbehalte gegenüber der KARL, welche in der Chemieagenda des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie und des BMUKN formuliert werden , und wie möchte die Bundesregierung …
Die Abgeordnete fragt nach der Begründung für mögliche Widersprüche zwischen der Einschätzung der Kommunalabwasserrichtlinie als Meilenstein und gleichzeitig formulierten Vorbehalten in der Chemieagenda sowie nach der konkreten Umsetzung ohne Abstriche beim Gewässerschutz. Die Staatssekretärin verneint einen Widerspruch und betont, dass die Chemieagenda das Bekenntnis zur fristgerechten Umsetzung nicht relativiere.
Aus welchen Gründen fanden die langjährigen Veranstaltungsformate Petersberger Klimadialog sowie Berlin Energy Transition Dialogue dieses Jahr erstmals nicht in den Räumlichkeiten des Auswärtigen Amtes und nicht, wie sonst üblich, in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie statt, und warum hat die Bundesregierung den BETD so stark verkleinert und auf eine bloße „Evening Reception“ verkürzt? Antwort der Parl. Staatssekretärin …
Die Abgeordnete fragt nach den Gründen für die offensichtliche Verkleinerung und Verlegung der Veranstaltungsformate Petersberger Klimadialog und Berlin Energy Transition Dialogue. Die beantwortende Staatssekretärin erwidert sachlich, dass der Klimadialog aus Gründen der Sparsamkeit extern veranstaltet wurde und die Bundesregierung für den BETD in diesem Jahr gar nicht eingeladen hat.
Liegen der Bundesregierung Berechnungen dazu vor, welche klimapolitischen Auswirkungen die viermonatige Verschiebung des Inkrafttretens der 65-Prozent-Regel hat ? Antwort der Parl. Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter: Die Koalition hat sich am 24. Februar 2026 auf Eckpunkte für ein neues Gebäudemodernisierungsgesetz geeinigt, das das aktuelle Gebäudeenergiegesetz ablösen wird. Die Vorgabe des aktuellen Gesetzes, dass neu eingebaute Heizungen zu mindestens 65 Prozent erneuerbare Energien …
Die Abgeordnete fragt nach den klimapolitischen Auswirkungen der Verschiebung der 65-Prozent-Regel beim Einbau von Heizungen. Die Regierungsantwort erläutert, dass die Regel durch ein neues Gebäudemodernisierungsgesetz abgelöst wird und vorher keine Geltung erlangt, weshalb eine Abschätzung der Treibhausgas-Minderungswirkung noch nicht erfolgt ist.
Inwiefern war das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit bei der Erarbeitung der Baugesetzbuch-Novelle beteiligt, und welche Positionen wurden in Bezug auf die notwendige Klimaanpassung – beispielsweise Hitzeschutz, Entsiegelung, Frischluftschneisen und Ausbau blau-grüner Infrastruktur – eingebracht, um negative Auswirkungen auf Klimaresilienz und Lebensqualität in Städten zu vermeiden? Antwort der Parl. Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter: Risikovorsorge und die Anpassung an …
Die Abgeordnete erkundigt sich nach der Beteiligung des Bundesumweltministeriums an der Baugesetzbuch-Novelle und dessen Positionen zur Klimaanpassung im Städtebau. Die Staatssekretärin antwortet, dass das Ministerium fristgerecht Stellung genommen habe und verweist auf konkrete klimaresiliente Maßnahmen wie das Konzept der Schwammstadt im Gesetzentwurf.
Inwieweit stimmt das Bundesministerium für Gesundheit seiner eigens einberufenen FinanzKommission Gesundheit in ihrer Analyse zu, dass der übermäßige Konsum von Zucker sowohl einen erheblichen negativen Effekt auf die Gesundheit hat als auch zu hohen Folgekosten für das deutsche Gesundheitssystem führt , und von welcher Größenordnung geht es bei ebendiesen Schäden aus? Antwort des Parl. Staatssekretärs Dr. Georg Kippels: Die FinanzKommission …
Der Abgeordnete fragt nach der Bewertung und den Folgekosten des übermäßigen Zuckerkonsums durch das Bundesministerium für Gesundheit unter Verweis auf einen Bericht der FinanzKommission Gesundheit. Die Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs bestätigt die negativen gesundheitlichen und finanziellen Effekte, verweist auf fehlende eigene Berechnungen und kündigt eine Abgabe auf zuckergesüßte Getränke ab 2028 an.
Welches Bundesministerium wäre bei einer möglichen Einführung einer Herstellerabgabe auf zuckergesüßte Getränke, wie sie die FinanzKommission Gesundheit empfiehlt und die die Bundesregierung laut ihrer Antwort auf meine mündliche Frage 29, Plenarprotokoll 21/73, Seite 8798 , derzeit prüft, federführend bei der Erarbeitung eines entsprechenden Gesetzentwurfs zuständig? Antwort des Parl. Staatssekretärs Dr. Georg Kippels: Die Bundesregierung wird ab dem Jahr 2028 eine …
Der Abgeordnete fragt nach dem federführenden Ministerium für die Erarbeitung eines Gesetzentwurfs zur Einführung einer Herstellerabgabe auf zuckergesüßte Getränke. Der Parlamentarische Staatssekretär bestätigt die Einführung der Abgabe ab 2028 und benennt das Bundesministerium für Gesundheit als federführend.
Bestehen aus Sicht der Bundesregierung Handlungsbedarfe hinsichtlich der Fälle mangelnder Wirkung von Betäubung beim Kaiserschnitt, und, wenn ja, welche sind dies konkret? Antwort des Parl. Staatssekretärs Dr. Georg Kippels: Medizinisch-wissenschaftliche Leitlinien werden in eigener Verantwortung der medizinisch-wissenschaftlichen Fachgesellschaften erstellt und regelmäßig überarbeitet. Bei der Überarbeitung von Leitlinien werden bekannte medizinische Probleme evidenzbasiert adressiert. Im Bereich der Geburtshilfe ist die Leitlinie …
Die Abgeordnete fragt nach dem Handlungsbedarf der Bundesregierung bei Wirkungsmängeln der Betäubung während Kaiserschnitten. Die Bundesregierung verweist auf die eigenverantwortliche, evidenzbasierte Arbeit der Fachgesellschaften und die bestehende S3-Leitlinie, weshalb aus ihrer Sicht kein weiterer Handlungsbedarf besteht.
Wie passt der Anspruch der Bundesregierung, die Digitalisierung des Gesundheitswesens zu beschleunigen, damit zusammen, dass zentrale Fristen für elektronische Verordnungen im Referentenentwurf des Gesetzes für Daten und digitale Innovation im Gesundheitswesen gegenüber den im Digitale-Versorgung-und-Pflege-Modernisierungsgesetz festgelegten Zeitplänen teils um mehrere Jahre verschoben werden mussten – konkret etwa bei Betäubungsmitteln und T-Rezepten um mehr als fünf Jahre , bei der häuslichen …
Der Abgeordnete konfrontiert die Bundesregierung mit dem Widerspruch zwischen dem Anspruch, die Gesundheitsdigitalisierung zu beschleunigen, und den im GeDIG-Entwurf teils um Jahre verschobenen Fristen für elektronische Verordnungen. Die Regierung antwortet, dass aufgrund von Ressourcenmangel und Komplexität vergangene Verzögerungen nicht aufholbar seien und die Fristen daher realistisch angepasst würden.
Wie erklärt die Bundesregierung den Bürgerinnen und Bürgern ihre Entscheidung, versicherungsfremde Leistungen entgegen der Empfehlung der FinanzKommission Gesundheit nicht durch Steuermittel auszugleichen und Beitragszahler damit um 12 Milliarden Euro zu entlasten, gleichzeitig aber Mehreinnahmen aus der Erhöhung der Tabaksteuer für die Senkung der Mineralölsteuer zu nutzen, wovon nach meiner Ansicht Mineralölkonzerne, aber nicht Beitragszahler und Betriebe durch entsprechend niedrigere Beiträge …
Der Abgeordnete hinterfragt die finanzielle Priorisierung der Bundesregierung bei der Entlastung von Beitragszahlern und kritisiert, dass Mehreinnahmen aus der Tabaksteuer offenbar der Senkung der Mineralölsteuer zugutekommen, statt die Beiträge zu senken. Die Regierung antwortet, dass aus Haushaltsgründen Steuermittel nicht wie empfohlen in den Gesundheitsfonds fließen und die Tabaksteuererhöhung einer Entlastungsprämie dient.
Inwiefern sieht die Bundesregierung Handlungsbedarf, um die Versorgung von Menschen in akuten psychischen Krisen zu sichern? Antwort des Parl. Staatssekretärs Dr. Georg Kippels: In Deutschland besteht insgesamt ein breitangelegtes, niedrigschwellig zugängliches und ausdifferenziertes medizinisches Versorgungsangebot für Menschen mit psychischen Erkrankungen sowohl im ambulanten wie auch im teilstationären und stationären Bereich. In den vergangenen Jahren wurden durch die jeweilige Bundesregierung und …
Die Abgeordnete fragt nach dem Handlungsbedarf der Bundesregierung zur Sicherung der Versorgung von Menschen in akuten psychischen Krisen. Parlamentarischer Staatssekretär Dr. Kippels antwortet, dass ein breites, niedrigschwelliges Angebot bestehe und durch Maßnahmen wie erweiterte Behandlungsmöglichkeiten, steigende Therapeutenzahlen und künftige Bedarfsplanungen sowie Angebote der Länder und Zivilgesellschaft kontinuierlich ausgebaut werde.
Welche Erkenntnisse liegen der Bundesregierung darüber vor, inwiefern Versicherte sich eine individuelle Beratung zu Fragen der Organspende wünschen? Antwort des Parl. Staatssekretärs Dr. Georg Kippels Laut einer Repräsentativbefragung des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit aus dem Jahr 2024 würden sich 26 Prozent der Befragten bei Gesprächsbedarf zum Thema Organ- und Gewebespende an die Hausärztin oder den Hausarzt wenden. Diese werden dabei …
Die Anfrage zielt auf das Wissen der Bundesregierung über den Beratungsbedarf Versicherter zur Organspende ab. Die Antwort nennt Repräsentativbefragungszahlen zur Inanspruchnahme ärztlicher Beratung sowie bundesweite Abrechnungshäufigkeiten der entsprechenden Gebührenposition.
Ist der Bundesregierung die im Fachmagazin „The Lancet“ erschienene Studie des Universitätsklinikums Heidelberg, insbesondere deren dort beschriebene Gesundheitsfolgen der Klimakrise , bekannt, und, falls ja, welche Rückschlüsse zieht sie aus den Erkenntnissen dieser Studie für konkrete Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen der Bundesregierung, und wie viele Mittel stellt die Bundesregierung über den Haushalt 2026 und über eigene Titel im Sondervermögen Infrastruktur und …
Die Abgeordnte fragt nach der Kenntnisnahme und den Rückschlüssen der Bundesregierung aus einer Lancet-Studie zu Gesundheitsfolgen der Klimakrise sowie nach konkreten Haushaltsmitteln für den Hitzeschutz. Der Parlamentarische Staatssekretär detailliert in seiner Antwort die institutionellen Zuständigkeiten, gesetzlichen Rahmenbedingungen und finanziellen Fördermaßnahmen verschiedener Ministerien zum Hitzeschutz und zur Klimaanpassung.
Wie stellt die Bundesregierung sicher, dass gesundheitliche Versorgung für Menschen in Armut, insbesondere für Bürgergeld- und Sozialhilfebeziehende, auch unter dem geplanten GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz weiterhin realistisch und bezahlbar bleibt, wenn die Zuzahlungen bei verschreibungspflichtigen Medikamenten um 50 Prozent steigen, weitere Leistungen aus dem Kassenkatalog gestrichen werden und nach meiner fachlichen Beurteilung als ehemalige Sozialarbeiterin das Risiko besteht, dass viele Betroffene ihre gesetzlichen …
Die Abgeordnete fragt, wie die Bundesregierung den Zugang zu medizinischer Versorgung für Menschen in Armut angesichts steigender Zuzahlungen und bürokratischer Hürden beim GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz sichern will. Der Staatssekretär erwidert, dass gesetzliche Belastungsgrenzen und günstigere Regelungen für Sozialleistungsempfänger eine finanzielle Überforderung verhindern.
In welchem Umfang hat die Bundesregierung die Hitzeschutzplanungen aus der vergangenen Wahlperiode umgesetzt, aufgegriffen und weiterentwickelt, und welche Maßnahmen zum vorbeugenden Hitzeschutz werden durch die jetzige Bundesregierung in den kommenden Jahren auf den Weg gebracht? Antwort des Parl. Staatssekretärs Dr. Georg Kippels: Der Schutz der Gesundheit vor Hitze ist der Bundesregierung ein wichtiges Anliegen. Dabei verfolgt die Bundesregierung einen ressortübergreifenden …
Der Abgeordnete fragt nach dem Umfang der Umsetzung und Weiterentwicklung von Hitzeschutzplanungen sowie nach künftigen Maßnahmen der Bundesregierung. Die Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs detailliert die ressortübergreifenden Aktivitäten, Fördermaßnahmen und rechtlichen Rahmenbedingungen, verweist jedoch auch auf die primäre Zuständigkeit der Länder in diesem Bereich.
Inwiefern werden die Ergebnisse in Bezug auf die Verkehrssicherungspflicht in Wäldern der Ministerpräsidentenkonferenz vom 4. Dezember 2025 im Jahr 2026 in Bundesrecht, insbesondere beim Bundeswaldgesetz und beim Bundesnaturschutzgesetz, umgesetzt, wenn die Umsetzung bis Ende 2026 angekündigt ist? Antwort der Parl. Staatssekretärin Silvia Breher: Derzeit wird geprüft, ob und gegebenenfalls wie die Ergebnisse der Ministerpräsidentenkonferenz vom 4. Dezember 2025 in Bezug …
Der Abgeordnete fragt nach der geplanten Umsetzung der Ergebnisse der Ministerpräsidentenkonferenz vom 4. Dezember 2025 zur Verkehrssicherungspflicht in Wäldern in das Bundesrecht bis Ende 2026. Die Staatssekretärin antwortet, dass derzeit geprüft wird, ob und wie diese Ergebnisse unter Berücksichtigung des Bundeswaldgesetzes und des Bundesnaturschutzgesetzes umgesetzt werden können.
Inwiefern wird die Bundesregierung ihren Zeitplan für die Anpassung des Tierhaltungskennzeichnungsgesetzes korrigieren, nachdem durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie Presseberichten zufolge der Referentenentwurf gestoppt wurde? Antwort der Parl. Staatssekretärin Silvia Breher: Die Länder- und Verbändeanhörung wurde am 17. April 2026 eingeleitet. Stellungnahmen konnten bis einschließlich 1. Mai 2026 eingereicht werden. Die Notifizierung soll zu Beginn des Monats Mai des …
Die Abgeordnete fragt nach der zeitlichen Korrektur des Plans zur Anpassung des Tierhaltungskennzeichnungsgesetzes, da der Referentenentwurf laut Presseberichten gestoppt wurde. Die Parlamentarische Staatssekretärin antwortet, dass Länder- und Verbändeanhörung sowie Notifizierung Ende April/Anfang Mai 2026 eingeleitet wurden bzw. werden und weitere Schritte für die zweite Jahreshälfte geplant sind.
Wie bewertet die Bundesregierung die in dieser Legislaturperiode ergriffenen agrarpolitischen Maßnahmen mit Blick auf Umwelt, Klima, Naturschutz und Tierwohl, beispielsweise mit Blick auf bisherige Maßnahmen wie die Aufhebung der Stoffstrombilanz, eine verschleppte Novelle des Düngegesetzes inklusive drohenden Vertragsverletzungsverfahrens in der EU und die vorzeitige Beendigung des Bundesprogramms zur Förderung des tier- und klimagerechteren Umbaus der Tierhaltung, und wie bewertet die …
Die Abgeordnete kritisiert die agrarpolitischen Maßnahmen der Bundesregierung bezüglich Umwelt- und Klimaschutz und hinterfragt deren Wirksamkeit angesichts unzureichender Beiträge der Landwirtschaft zu den Klimazielen. Die Staatssekretärin entgegnet, dass der Sektor Landwirtschaft sein Sektorziel für 2030 einhalte und die geplanten Maßnahmen dieses Ziel stützen würden.
Wie rechtfertigt die Bundesregierung die meiner Auffassung nach wie vor unverhältnismäßig hohen Zahlungen in Form von Entwicklungshilfe und humanitärer Hilfe ins Ausland, obwohl Deutschlands Schuldenstand die offizielle EU-Obergrenze von 60 Prozent des Bruttoinlandsprodukts überschritten hat ? Antwort des Parl. Staatssekretärs Johann Saathoff: Die Bundesregierung misst einer wirksamen Entwicklungszusammenarbeit und humanitären Hilfe auch in Zeiten angespannter Haushaltslagen große Bedeutung bei. Ein …
Der Abgeordnete kritisiert die Höhe der staatlichen Auszahlungen für Entwicklungshilfe und humanitäre Hilfe angesichts überschrittener EU-Schuldenobergrenzen und fordert eine Rechtfertigung der Bundesregierung. Die Regierung antwortet, dass diese Ausgaben im deutschen Interesse liegen, da sie internationale Stabilität, Sicherheit und Handlungsspielräume in Krisenzeiten schaffen.
Auf welche Gesamtsumme belaufen sich nach Kenntnis des Bundesministers für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit die Ausgaben, die für Klimaschutzmaßnahmen im Ausland durch Deutschland seit dem Beginn der Legislaturperiode getätigt wurden, und wie viele solcher Klimaschutzprogramme werden aktuell im Ausland gefördert? Antwort des Parl. Staatssekretärs Johann Saathoff: Wie bereits in der Antwort auf Ihre schriftliche Frage 4/0197 ausgeführt, wird …
Der Abgeordnete fragt nach der Gesamtsumme deutscher Ausgaben für Klimaschutzmaßnahmen im Ausland seit Beginn der Legislaturperiode sowie nach der Anzahl aktuell geförderter Programme. Die Antwort verweist auf noch ausstehende Daten und vorhandene Transparenzportale zur Eigenrecherche.
Wie bewertet die Bundesregierung die Umsetzbarkeit des Artikels 8 der EU-Wiederherstellungsverordnung zum Erhalt und Ausbau städtischer Ökosysteme in Bezug auf die Beschlüsse des Koalitionsausschusses vom 28. November 2025 zur anstehenden Baugesetzbuch-Novelle , und welche konkreten Maßnahmen strebt die Bundesregierung an, um Zielkonflikte zwischen Versiegelungen und dem Schutz urbaner Grünflächen hierzulande aufzulösen? Antwort des Parl. Staatssekretärs Sören Bartol: Artikel 8 der …
Die Abgeordnete fragt nach der Umsetzbarkeit von EU-Vorgaben zu städtischen Grünflächen angesichts einer geplanten Baugesetzbuch-Novelle und nach Lösungen für Zielkonflikte zwischen Wohnbau und Grünflächenschutz. Die Antwort des Parl. Staatssekretärs erläutert, dass die EU-Verordnung flexible Spielräume lässt und bestehende sowie geplante bauplanerische Regelungen und Förderprogramme diese Konflikte durch Abwägung und Klimaanpassungsmaßnahmen bereits adressieren.
Wurde die Digitalabgabe für Onlineplattformen, die im Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD verankert ist und bezüglich deren Einführung „noch in diesem Jahr“ sich der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Dr. Wolfram Weimer, zuversichtlich zeigte , als Einnahme in den vorgestellten Eckpunkten für den Haushalt 2027 geprüft, und, wenn ja, warum wurde sie nicht berücksichtigt, und plant die …
Die Abgeordnete fragt nach dem Verbleib der im Koalitionsvertrag verankerten Digitalabgabe, deren Aufkommen für den Bundeshaushalt 2027 geprüft werden sollte, und nach einem zeitlichen Horizont für einen Gesetzentwurf. Die Antwort verweist auf einen weiterhin laufenden Prüfauftrag und schließt haushaltswirksame Folgen vorerst aus.
Wie erklärt die Bundesregierung vor dem Hintergrund ihrer Antwort auf die Kleine Anfrage der Fraktion der AfD auf Bundestagsdrucksache 21/5409, dass sie die illegale Cannabiseinfuhr aus den USA über Post- und Paketsendungen wirksam bekämpfen will, obwohl sie selbst einräumt, dass hierzu weder statistische Erfassungen noch belastbare Erkenntnisse zu Umfang und Struktur vorliegen? Antwort des Parl. Staatssekretärs Michael Schrodi: Cannabiseinfuhren aus …
Der Abgeordnte hinterfragt die Bekämpfung der illegalen Cannabiseinfuhr aus den USA durch die Bundesregierung angesichts fehlender statistischer Erfassungen und belastbarer Erkenntnisse zu Umfang und Struktur.
Auf welcher konkreten nachvollziehbaren Grundlage trifft die Bundesregierung vor dem Hintergrund ihrer Antwort auf die Kleine Anfrage der Fraktion der AfD auf Bundestagsdrucksache 21/5409 operative und strategische Entscheidungen zur Bekämpfung des Drogenschmuggels über den Postverkehr, wenn sie selbst einräumt, dass hierzu keine differenzierte Datenerhebung erfolgt? Antwort des Parl. Staatssekretärs Michael Schrodi: Eine Erfassung, Kategorisierung und übergreifende vergleichende Analyse der Sicherstellungen …
Der Abgeordente fragt nach der konkreten Entscheidungsgrundlage der Bundesregierung für die Bekämpfung des Drogenschmuggels im Postverkehr, da eine differenzierte Datenerhebung offenbar nicht erfolgt. Der Parlamentarische Staatssekretär erwidert, dass Sicherheitsbehörden kontinuierlich Sicherstellungen analysieren und so ein agiles Vorgehen ermöglichen.
Plant die Bundesregierung eine nachträgliche Evaluation der dem Entwurf eines Zweiten Gesetzes zur Änderung des Energiesteuergesetzes zur temporären Absenkung der Energiesteuer für Kraftstoffe gegenständlichen Senkung der Energiesteuer in Höhe von brutto 0,17 Euro dahin gehend, ob und, falls ja, in welchem Umfang diese temporäre Absenkung der Energiesteuer bei den Verbrauchern in Deutschland angekommen ist, und, falls nein, weshalb nicht? Antwort …
Der Abgeordnete fragt nach der Evaluation der temporären Senkung der Energiesteuer, um zu prüfen, ob diese bei den Verbrauchern angekommen ist. Der Staatssekretär antwortet, dass eine solche Evaluierung nicht vorgesehen ist.
Hat sich die Bundesregierung eine Auffassung dazu gebildet, ob die vom Bundesminister der Finanzen, Lars Klingbeil, geplante Einschränkung der Möglichkeit der strafbefreienden Selbstanzeige nach § 371 der Abgabenordnung bzw. des Absehens von Verfolgung nach § 398a AO einer effektiven Strafrechtspflege dienlich ist, nachdem die Selbstanzeige nach meiner Auffassung einerseits eine – im Hinblick auf die seit 2011 vorgenommenen Verschärfungen inzwischen …
Der Abgeordnete fragt nach der Auffassung der Bundesregierung zur geplanten Einschränkung der strafbefreienden Selbstanzeige, argumentiert, dass diese der Entlastung von Steuerfahndung und Strafgerichten sowie der Rückkehr zur Steuerehrlichkeit dient.
Welchen Zeitplan verfolgt die Bundesregierung für die Erarbeitung und den Erlass der Rechtsverordnung zur Umsetzung des Standarddepotvertrags in öffentlicher Trägerschaft nach § 1 Absatz 1e des Altersvorsorgereformgesetzes , und welche konkreten Umsetzungsschritte sowie Gespräche mit potenziellen Trägern sind bisher geplant oder bereits durchgeführt worden ? Antwort des Parl. Staatssekretärs Michael Schrodi: Bisher gibt es keinen öffentlichen Träger, der ein Angebot …
Der Abgeordnete fragt nach dem Zeitplan, den Umsetzungsschritten und zuständigen Ministerien für die Rechtsverordnung zum Standarddepotvertrag in öffentlicher Trägerschaft. Der Parlamentarische Staatssekretär erwidert, dass bisher kein passender öffentlicher Träger existiere und das Finanzministerium derzeit prüfe, welche Institutionen dafür in Betracht kommen.
Was wurde beim Besuch des Präsidenten der Bundespolizei, Dieter Romann, in Algerien im April 2026 im Einzelnen im Bereich der Polizeikooperation mit Vertretern algerischer Behörden besprochen und vereinbart , und welche polizeilichen Ausbildungs- und Ausrüstungsmaßnahmen haben seit Januar 2025 zwischen Deutschland und Algerien stattgefunden ? Antwort des Parl. Staatssekretärs Christoph de Vries: Während seines Besuches in Algerien im April 2026 …
Die Abgeordnete fragt detailliert nach den Inhalten und Vereinbarungen eines Treffens des Bundespolizeipräsidenten mit algerischen Behörden sowie nach konkreten polizeilichen Ausbildungs- und Ausrüstungsmaßnahmen zwischen Deutschland und Algerien. Die Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs benennt die Gesprächsteilnehmer und listet drei durchgeführte Maßnahmen der Polizeilichen Aufbauhilfe aus dem Jahr 2025 auf.
Wie waren die konkreten Rahmenbedingungen der Abschiebung von 25 männlichen afghanischen Straftätern – Delikte unter anderem: Totschlag, Vergewaltigung, schwere Körperverletzung, Drogendelikte – nach Kabul per Charterflug in der Nacht auf den 28. April 2026 , und wurden die frei gewordenen Platzkapazitäten beim Rückflug genutzt, um Personen aus Afghanistan neu nach Deutschland einzufliegen, gegebenenfalls über einen Zwischenhalt in Pakistan, nachdem dort …
Der Abgeordnete fragt detailliert nach den organisatorischen, finanziellen und personellen Rahmenbedingungen einer Sammelabschiebung afghanischer Straftäter nach Kabul sowie nach einer möglichen Nutzung der Rückflugkapazitäten für Aufnahmeprogramme nach Deutschland.
Sind der Bundesregierung Fälle von Geoblocking zum Nachteil von nationalen oder sprachlichen Minderheiten in Deutschland bekannt, und, wenn ja, welche, und ergreift die Bundesregierung Maßnahmen zur Ermöglichung des grenzüberschreitenden Zugangs zu audiovisuellen Inhalten für Bürgerinnen und Bürger, die zu traditionellen nationalen oder sprachlichen Minderheiten gehören, und, wenn ja, welche? Antwort des Parl. Staatssekretärs Christoph de Vries: Konkrete Fälle von Geoblocking …
Die Abgeordnete fragt nach Fällen von Geoblocking zum Nachteil nationaler oder sprachlicher Minderheiten sowie nach Maßnahmen zur Ermöglichung grenzüberschreitenden Zugangs zu audiovisuellen Inhalten. Der Staatssekretär antwortet, dass keine konkreten Fälle bekannt und keine Beschwerden von Dachverbänden vorgebracht wurden.
Wie lautet die quantitative Bilanz der Bundesregierung zu den am 7. Mai 2025 durch den Bundesminister des Innern, Alexander Dobrindt, angeordneten Zurückweisungen auch von Schutzsuchenden an den deutschen Binnengrenzen , und mit welcher Begründung ist die Bundesregierung trotz anders lautender gerichtlicher Entscheidungen der Auffassung, dass diese Zurückweisungen von Schutzsuchenden trotz eines „deutlichen Rückgang[s] der illegalen Migration“, „[i]m Verhältnis zum Jahr …
Die Abgeordnete fragt nach der quantitativen Bilanz und der rechtlichen Rechtfertigung der seit Mai 2025 angeordneten Grenzzurückweisungen von Schutzsuchenden trotz sinkender illegaler Migration und entgegen gerichtlicher Entscheidungen. Die Bundesregierung antwortet mit detaillierten statistischen Daten zu den Zurückweisungen und begründet die Praxis mit der Entlastung der Aufnahmesysteme sowie dem Kampf gegen Schleuserkriminalität bis zum Funktionieren des europäischen Asylsystems.
Hat das Bundesamt für Verfassungsschutz jemals Bestrebungen registriert und in seinen Verfassungsschutzberichten erwähnt, die das Existenzrecht Deutschlands bestreiten – auch vor dem Hintergrund der jedenfalls dahin gehend klaren Rechtslage Bestrebungen gegen den Bestand des Bundes oder eines Landes solche politisch bestimmten, ziel- und zweckgerichteten Verhaltensweisen in einem oder für einen Personenzusammenschluss, der darauf gerichtet ist, die Freiheit des Bundes oder …
Der Abgeordnete fragt nach registrierten Bestrebungen gegen das Existenzrecht Deutschlands sowie nach konkreten Fallbeispielen aus Verfassungsschutzberichten. Die Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs erläutert die rechtliche Subsumtion und erklärt, dass exakte statistische Kennzahlen zur Fragestellung nicht mitgeteilt werden können, da relevante Bestrebungen primär unter andere Rechtsgrundlagen fallen.
Wie bewertet die Bundesregierung die rechtlichen und sicherheitspolitischen Voraussetzungen für eine mögliche Beteiligung der Bundeswehr an einer internationalen Mission in der Straße von Hormus, und unter welchen Bedingungen würde die Bundesregierung dem Deutschen Bundestag einen Antrag auf ein entsprechendes Mandat unterbreiten? Antwort der Staatsministerin Serap Güler: Mit Blick auf die sicherheitspolitischen Voraussetzungen: Der Bundeskanzler hat für die Bundesregierung die Bereitschaft …
Der Abgeordnete fragt nach den rechtlichen und sicherheitspolitischen Voraussetzungen für eine mögliche Bundeswehr-Beteiligung an einer internationalen Mission in der Straße von Hormus. Die Staatsministerin erwidert, dass eine Beteiligung nach Kampfende im Rahmen der maritimen Minenabwehr und Lagebildaufbau möglich sei, sobald eine sichere Rechtsgrundlage besteht und der Bundestag zustimmt.
Wie hat die Bundesregierung, wie im Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD angestrebt, zusammen mit den internationalen Partnern den Sahel und das Horn von Afrika stabilisiert, und wie ist sie zusammen mit den internationalen Partnern dem russischen und chinesischen Einfluss in Afrika entgegengetreten? Antwort der Staatsministerin Serap Güler: In der Sahelregion, zuletzt insbesondere in Mali, ist eine besorgniserregende Zuspitzung der …
Die Abgeordnete fragt nach der Umsetzung der im Koalitionsvertrag angestrebten Stabilisierung Afrikas (Sahel und Horn von Afrika) sowie dem Umgang mit russischem und chinesischem Einfluss. Die Staatsministerin antwortet auf die Maßnahmen der Bundesregierung zur Eindämmung von Fluchtursachen, zur humanitären Unterstützung und zur Stärkung demokratischer Resilienz in der Region.
Warum hat die Bundesregierung die im Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD verankerte auskömmliche Finanzierung der humanitären Hilfe und Krisenprävention bislang nicht sichergestellt, was Hilfsorganisationen mit Blick auf Kürzungen im Bundeshaushalt 2025 kritisieren , und wird sie sicherstellen, dass eine flexiblere Finanzierung von lokalen Initiativen, wie den Emergency Response Rooms im Sudan, möglich sein wird, und, wenn ja, mit welchen …
Die Abgeordnete fragt nach der Umsetzung der zugesicherten Finanzierung humanitärer Hilfe und nach flexibleren Mitteln für lokale Initiativen wie im Sudan. Die Staatsministerin verweist auf nominelle Mittelsteigerungen, Deutschlands bleibende Rolle als großer Geber und bereits mobilisierte Zusagen für die Sudan-Krise.
Welche Schlussfolgerungen zieht die Bundesregierung aus der Einschätzung der Europäischen Kommission, dass die libysche Küstenwache eine Einrichtung sei, die auf operativer Ebene für ganz Libyen zuständig ist , vor dem Hintergrund ihrer Antwort zu Frage 10 der Kleinen Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen auf Bundestagsdrucksache 21/4673, wonach sowohl die „Libyan Coast Guard and Port Security“ als auch die „West-LCG“ …
Der Abgeordnete fragt nach den Schlussfolgerungen der Bundesregierung hinsichtlich der Zuständigkeiten der libyschen Küstenwache sowie der Einbindung von Akteuren der libyschen Seenotrettung in die Gemeinsame Militärkommission. Die Staatsministerin bestätigt die zuvor gemachten Aussagen zur Unterstellung der Küstenwache und stellt klar, dass der Militärkommission keine Akteure der Seenotrettung nachgeordnet sind.
Ist der Bundesregierung der GIPES-Bericht vom 11. März 2026 bekannt, der im Zusammenhang mit dem salvadorianischen Ausnahmezustand angesichts von Vorwürfen massenhafter willkürlicher Festnahmen, Todesfällen in staatlichem Gewahrsam, des Verschwindenlassens sowie der Aushöhlung richterlicher Unabhängigkeit von einem hinreichenden Anhalt für mögliche Verbrechen gegen die Menschlichkeit ausgeht, und, wenn ja, hat sie gegenüber der Regierung El Salvadors sowie in den zuständigen Gremien …
Die Abgeordnete fragt die Bundesregierung nach deren Kenntnis eines Berichts, der schwere Menschenrechtsverletzungen im Rahmen des Ausnahmezustands in El Salvador als mögliche Verbrechen gegen die Menschlichkeit einstuft, und nach konkreten diplomatischen Schritten sowie der Unterstützung internationaler Untersuchungsmechanismen. Die Staatsministerin bestätigt die Kenntnis des Berichts und verweist auf die laufende menschenrechtliche Beobachtung, bilaterale Kontakte und eingebrachte Empfehlungen im UN-Menschenrechtsrat.
Ist der Bundesregierung bekannt, dass das ZDF von Mitwirkenden an Sendungen teilweise die Unterzeichnung einer Verpflichtung verlangt, wonach diese nicht mit Personen oder Organisationen zusammenarbeiten dürfen, die unter anderem auf US-amerikanischen Sanktionslisten stehen, wodurch das ZDF politisch motivierte Sanktionsentscheidungen der USA in seinen Arbeitsbereich übernimmt, von denen aktuell auch Richterinnen und Richter des Internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag betroffen sind …
Die Abgeordnete fragt nach der Kenntnis der Bundesregierung über vertragliche Verpflichtungen des ZDF zur Einhaltung US-amerikanischer Sanktionslisten und erkundigt sich nach Maßnahmen zum Schutz deutscher Medien sowie des Internationalen Strafgerichtshofs vor entsprechenden US-Sanktionen.
In wie vielen Auslandsvertretungen und Generalkonsulaten wurden bisher die verpflichtenden Porträts des Bundesministers des Auswärtigen, Dr. Johann Wadephul, aufgehängt , und wie hoch sind die dafür aus Bundesmitteln entstandenen Kosten ? Antwort der Staatsministerin Serap Güler: Die Umsetzung der Bitte an die Auslandsvertretungen im Sinne der Fragestellung wird nicht zentral erfasst. Das Foto des Bundesaußenministers wurde den Auslandsvertretungen elektronisch zur …
Die Abgeordnete erkundigt sich nach der Anzahl der aufgehängten Porträts des Außenministers in Auslandsvertretungen sowie den daraus entstandenen Gesamtkosten, aufgeschlüsselt nach einzelnen Posten. Die Staatsministerin antwortet, dass dies dezentral und ohne zentrale statistische Erfassung geschehe, da die Kosten gering seien.
Ab welchem konkreten Zeitpunkt bzw. anhand welcher Indikatoren sieht die Bundesregierung die Notwendigkeit, Maßnahmen zur Sicherstellung der Versorgung mit Kerosin sowie zur Priorisierung von Abnehmern vorzulegen? Antwort des Parl. Staatssekretärs Stefan Rouenhoff: Indikatoren für mögliche Knappheiten sind unter anderem verfügbare Daten zu den Lagerbeständen, insbesondere im ARA-Raum , Informationen von Marktteilnehmern wie Airlines und Importeuren von Kraftstoffen sowie die Entwicklung …
Der Abgeordnete fragt nach den konkreten Indikatoren und dem Zeitpunkt, ab welchem die Bundesregierung Maßnahmen zur Kerosinversorgung plant. Der Parlamentarische Staatssekretär erläutert die zur Beobachtung herangezogenen Marktdaten und erklärt, dass eine Zwangsbewirtschaftung derzeit nicht geplant sei und hohen verfassungsrechtlichen Hürden unterliege.
Wie bringt die Bundesregierung die in ihrem Klimaschutzprogramm 2026 gesetzten Ziele zur Reduzierung von CO2 mit ihrer Rüstungsexportpolitik in Einklang, vor dem Hintergrund, dass namenhafte Organisationen und Forschende davor warnen, dass die Auswirkungen von Kriegen und militärischen Konflikten auf den Klimawandel chronisch untererforscht sind und einen massiven Anteil am weltweiten Ausstoß an CO2 haben – wie auch eine neue Studie …
Die Abgeordnete fragt, wie die Bundesregierung ihre Klimaziele mit der Rüstungsexportpolitik vereinbart, angesichts des hohen CO2-Ausstoßes militärischer Konflikte, und ob es Überlegungen gibt, Rüstungsexporte zur Reduzierung von Emissionen zu drosseln.
Hat die Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Katherina Reiche, noch offene oder unverfallbare Ansprüche aus virtuellen Aktienprogrammen, Performance-Plänen, Phantom Shares oder vergleichbaren aktienkursbezogenen Vergütungsprogrammen von E.ON, Westenergie oder verbundenen Unternehmen, und welche dieser Ansprüche hat die Bundesministerin seit ihrem Amtsantritt angezeigt ? Antwort des Parl. Staatssekretärs Stefan Rouenhoff: Es besteht für Bundesministerinnen und Bundesminister generell keine Verpflichtung zur Anzeige eventueller …
Der Abgeordnete fragt nach möglichen offenen oder unverfallbaren Ansprüchen der Bundesministerin Katherina Reiche aus aktienkursbezogenen Vergütungsprogrammen ihrer ehemaligen Arbeitgeber und deren Anzeige seit Amtsantritt. Der Parlamentarische Staatssekretär verweist darauf, dass hierfür keine Anzeigepflicht besteht, und verweist auf eine bereits vorliegende Antwort auf eine Kleine Anfrage.
Seit wann sind der Bundesregierung die Ergebnisse der Studie des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung , des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung und des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln Consult zum Ausbau der erneuerbaren Energien bekannt? Antwort des Parl. Staatssekretärs Stefan Rouenhoff: Die barrierefreie Endfassung der genannten Studie vom 27. Februar 2026 wurde dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie am 27. …
Die Abgeordnete fragt nach dem Zeitpunkt der Kenntnisnahme einer Studie zum Ausbau erneuerbarer Energien durch die Bundesregierung, woraufhin der Parlamentarische Staatssekretär die Übermittlung der Endfassung sowie vorheriger vorläufiger Ergebnisse und deren Diskussion belegt.
Welche Schlussfolgerungen zieht die Bundesregierung aus dem großen Potenzial von Batteriespeichern für die Energiewende und dem Ausbau von Rechenleistung in Deutschland, und welche konkreten Maßnahmen plant die Bundesregierung, um die Entwicklung und den Einsatz von Batteriespeichern zu fördern ? Antwort des Parl. Staatssekretärs Stefan Rouenhoff: Die Bundesregierung erkennt die wichtige Rolle von Batteriespeichern für das Energiesystem an, insbesondere zur Integration …
Die Abgeordnete fragt nach Maßnahmen der Bundesregierung zur Förderung von Batteriespeichern im Kontext der Energiewende und dem Ausbau von Rechenzentren. Die Regierungsantwort verweist auf flexible Netzanschlussvereinbarungen für sogenannte 'co-located'-Speicher zur effizienten Netz- und Marktintegration ohne zusätzlichen Netzausbau.
Hat die Bundesregierung Kenntnis von den Plänen des Vereinigten Königreichs, mittels des Future Homes Standards ab 2028 Solaranlagen und Wärmepumpen bei Gebäuden durch eine 75-Prozent-Energieeinspar-Regel verpflichtend zu machen , und plant sie, hinsichtlich steigender Preise und Knappheiten fossiler Energieträger, die Elektrifizierung von Heizungen wie den Anteil von Solar auf Dach zu erhöhen und den Entwurf der Novelle des Gebäudemodernisierungsgesetzes in …
Der Abgeordnete fragt nach Kenntnissen der Bundesregierung zu britischen Bauplänen für erneuerbare Energien und ermittelt, ob angesichts steigender fossiler Energiepreise ähnliche verpflichtende Maßnahmen zur Elektrifizierung und Solarnutzung in die Novelle des Gebäudemodernisierungsgesetzes aufgenommen werden sollen.
Wie stellt die Bundesregierung im Falle einer Kerosinknappheit die Belieferung von Rettungshubschraubern, Polizei und Militär sicher, und hat sie für diese Verbraucher in der Reserve ein gesondertes Kontingent eingeplant? Antwort des Parl. Staatssekretärs Stefan Rouenhoff: Der Erdölbevorratungsverband bevorratet Erdöl und Erdölprodukte und somit auch Kerosin. Bei Knappheit bietet er seinen Mitgliedsunternehmen diese Mengen an. Die Mengen sind nicht nutzerdefiniert. Über …
Der Abgeordnete fragt nach den Notfallplänen der Bundesregierung zur Treibstoffversorgung von Rettungshubschraubern, Polizei und Militär bei einer Kerosinknappheit. Der Staatssekretär erläutert, dass die Reserven nicht nutzerdefiniert sind, weist aber auf gesetzliche Ordnungsinstrumente zur nachfrageseitigen Regulierung hin.
Wie hoch sind die Fördermittel, die der Forschungsverbund MOTRA, der in seinem Monitor-Bericht 2024/25 die Publikationsorgane „Tichys Einblick“ und „Junge Freiheit“ in die politische Kategorie „rechtsaußen“ einstuft, seit 2019 von der Bundesregierung erhalten hat ? Antwort der Parl. Staatssekretärin Dr. Silke Launert: Die Förderung von MOTRA durch die Bundesregierung, aufgeschlüsselt nach Kalenderjahren, beträgt: Jahr Fördermittel 2019 0,00 € 2020 1 …
Der Abgeordnete erfragt die Höhe der staatlichen Fördermittel für den Forschungsverbund MOTRA seit 2019, wobei er kontextualisiert, dass dieser konservative Publikationen als 'rechtsaußen' eingestuft hat. Die Parlamentarische Staatssekretärin antwortet mit einer detaillierten jährlichen Aufschlüsselung der Fördersummen.
Wie bewertet die Bundesregierung die geltenden Entschädigungsregelungen nach dem Gesetz über die Entschädigung für Strafverfolgungsmaßnahmen für Personen, die zu Unrecht in Untersuchungshaft genommen und später vollständig rehabilitiert wurden, und sieht sie Anpassungsbedarf bei der Höhe der Entschädigung oder der Dauer bis zur Auszahlung? Antwort des Parl. Staatssekretärs Frank Schwabe: Die Bundesregierung misst dem Schutz individueller Freiheitsrechte und der Wiedergutmachung staatlichen …
Der Abgeordnete fragt nach der Bewertung der geltenden Entschädigungsregelungen für zu Unrecht in Untersuchungshaft Genommene und prüft Anpassungsbedarf bei Höhe und Auszahlungsdauer. Die Bundesregierung verweist auf die Bedeutung des Schutzes individueller Freiheitsrechte, die letzte Erhöhung der Haftpauschale 2020 und bereitet eine Wiedereinbringung des diskordanten Gesetzgebungsvorhabens in modifizierter Form vor.
Warum hat sich die Bundesregierung mit den von ihr geplanten Vorschriften in den §§ 48b und 48c der Bundesnotarordnung ihres Gesetzentwurfs in der Rechtssetzungstechnik systematisch einerseits an dem Entwurf des Ausschusses Anwaltsnotariat des Deutschen Anwaltvereins e. V. aus dem Oktober 2025 (vergleiche DAV-Stellungnahme Nr. 69/2025 und dort III. § 47a BNotO , Seiten 9 und 10 der Stellungnahme) orientiert und …
Der Abgeordnete fragt nach den rechtsetechnischen Gründen für die Orientierung der Bundesregierung am Entwurf des Deutschen Anwaltvereins zur Amtsverlängerung von Notaren und zugleich nach der Abweichung von dessen konkretem Vorschlag. Der Parlamentarische Staatssekretär erläutert die abweichende Regelung als Kompromiss zur Sicherstellung der Notarversorgung und zur Attraktivität des Berufs.
Ist es nach Kenntnis der Bundesregierung richtig, dass Anwaltsnotare und hauptberufliche Notare derzeit im statistischen Mittel mit etwa 65 Lebensjahren aus dem Amt scheiden , und hat die Bundesregierung vor diesem Hintergrund anstelle der im Entwurf eines Gesetzes zur Förderung und Modernisierung des Anwaltsnotariats vorgesehenen Antragsstufenregelung andere möglichen Altersgrenzenregelungen geprüft, und zu welchem Ergebnis kam sie dabei? Antwort des Parl. …
Der Abgeordnete fragt nach dem durchschnittlichen Amtsaufgabealter von Notaren und erörtert, ob die Bundesregierung alternative Altersgrenzenregelungen zum Regierungsentwurf geprüft hat. Der Parlamentarische Staatssekretär erwidert, dass keine bundesweiten Daten vorlägen, und begründet sachlich die Ablehnung der Alternativen aufgrund von administrativem Aufwand, rechtlichen Unsicherheiten und befürchteten negativen Effekten auf den Berufszugang.
Sieht oder prüft die Bundesregierung angesichts des Beschlusses des Bundesverfassungsgerichts vom 24. März 2026 zum baden-württembergischen Hochschulgesetz, das die dort bestehende Regelung zur Zweitveröffentlichungspflicht für nichtig erklärt, da sie in das Regelungsgebiet des Urheberrechts und damit in die ausschließliche Gesetzgebungskompetenz des Bundes falle, einen entsprechenden Regelungsbedarf im Urheberrecht? Antwort des Parl. Staatssekretärs Frank Schwabe: Nein. Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts betrifft …
Die Abgeordnete fragt nach Regelungsbedarf im Urheberrecht angesichts eines BVerfG-Beschlusses zur Nichtigkeit einer landesrechtlichen Zweitveröffentlichungspflicht. Der Staatssekretär verneint dies und verweist auf das bestehende Zweitveröffentlichungsrecht im Urheberrechtsgesetz, das die Interessen angemessen ausgleiche.
Plant oder realisiert die Bundesregierung gesundheitspolitische Entlastungsmaßnahmen zur Familienförderung, und, wenn ja, welche konkreten Maßnahmen sind vorgesehen? Antwort des Parl. Staatssekretärs Michael Brand: Die Frage wird dahin gehend verstanden, dass mit dem Begriff der „Familienförderung“ gesundheitspolitische Maßnahmen gemeint sind, die Frauen und Männer bei der Erfüllung bestehender Kinderwünsche unterstützen und den Zugang zur medizinischen Kinderwunschbehandlung erleichtern. Unter bestimmten Voraussetzungen übernimmt …
Der Abgeordnte erkundigt sich nach geplanten gesundheitspolitischen Entlastungsmaßnahmen zur Familienförderung. Der Staatssekretär erläutert daraufhin bestehende Leistungen der Krankenversicherung sowie staatliche Finanzierungshilfen bei ungewollter Kinderlosigkeit.
Plant die Bundesregierung, gegen Periodenarmut vorzugehen, von der in Deutschland circa eine Frau bzw. eines von vier Mädchen betroffen ist, und, wenn ja, in welcher Form? Antwort des Parl. Staatssekretärs Michael Brand: Der Bundesregierung liegen keine belastbaren Erkenntnisse vor, dass in Deutschland Frauen oder Mädchen unter „Periodenarmut“ oder „Menstruationsarmut“ leiden. Zudem sind entsprechende Hygieneartikel in Deutschland deutlich günstiger als im …
Die Abgeordnete fragt nach Maßnahmen der Bundesregierung gegen Periodenarmut. Der Staatssekretär verneint das Vorliegen belastbarer Erkenntnisse hierzu und verweist auf steuerliche Begünstigungen sowie die Einberechnung von Menstruationsartikeln in den Regelbedarf der Grundsicherung.
Legt die Bundesregierung spätestens bis Mitte Mai einen Entwurf für die Umsetzung der EU-Entgelttransparenzrichtlinie vor, und, wenn nein, wie gedenkt die Bundesregierung, den Zeitplan einzuhalten, die Richtlinie in nationales Recht umzusetzen, was bis Anfang Juni 2026 passiert sein muss (siehe Artikel 34 Absatz 1 der Richtlinie 2023/97: „Die Mitgliedstaaten setzen die Rechts- und Verwaltungsvorschriften in Kraft, die erforderlich sind, um …
Die Abgeordnete fragt nach dem Zeitplan der Bundesregierung zur Umsetzung der EU-Entgelttransparenzrichtlinie in nationales Recht. Der Parlamentarische Staatssekretär verweist auf das Ziel gleicher Bezahlung bis 2030 und kündigt die zeitnahe Einleitung des Gesetzgebungsverfahrens an.
Hat die Bundesregierung irgendwelche belastbaren Erkenntnisse darüber, dass in Deutschland flächendeckend oder auch nur partiell „gleiche oder gleichwertige Arbeit ausschließlich aufgrund des Geschlechts einer Person nicht gleich bezahlt wird“ , und wenn ja, welche sind dies? Antwort des Parl. Staatssekretärs Michael Brand: Die Bundesregierung verweist auf die Vorbemerkung ihrer Antwort, Bundesdrucksache 21/5643, auf die Kleine Anfrage der AfD-Fraktion. Nach Auswertungen …
Der Abgeordnete fragt nach belastbaren Erkenntnissen der Bundesregierung zur geschlechterbedingten Entgeltlücke in Deutschland. Der Parlamentarische Staatssekretär verweist auf statistische Daten zum unbereinigten und bereinigten Gender Pay Gap sowie auf Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts, die Entgeltbenachteiligungen von Frauen bestätigen.
Sieht die Bundesregierung in der laut jüngsten Veröffentlichungen des Statistischen Bundesamts gegenwärtig in Deutschland festzustellenden niedrigsten Geburtenrate seit dem Nachkriegsjahr 1946 ein politisches Problem ? Antwort des Parl. Staatssekretärs Michael Brand: Die Bundesregierung unterstützt aus voller Überzeugung und nach Kräften den Kinderwunsch von Eltern in Deutschland. Dass wir die niedrigste Geburtenzahl seit 1946 haben, ist kein politisches, sondern ein gesellschaftliches …
Die Abgeordnete fragt nach der Bewertung der niedrigen Geburtenrate als politisches Problem. Der Parlamentarische Staatssekretär Michael Brand antwortet, dass es sich um ein gesellschaftliches Thema handele, das von allgemeiner Zukunftszuversicht abhänge und nicht primär durch staatliche Finanzmittel gelöst werden könne.
Erwägt die Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Karin Prien, im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ ein oder mehrere Projekte, die links motivierte Gewalttaten dokumentieren – wie es etwa das mittlerweile nach meinen Informationen wohl aus finanziellen Gründen eingestellte Projekt linke-gewalt.info betrieben hat –, bei entsprechenden Förderanträgen zu finanzieren oder sogar zu initiieren, und hält die Bundesbildungsministerin eine …
Der Abgeordnete erkundigt sich, ob das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ die Dokumentation links motivierter Gewalttaten fördert oder initiiert, um öffentliche Sensibilität zu schaffen und offizielle Statistiken zu prüfen. Die Antwort verweist auf bestehende Präventionsprojekte zum Linksextremismus, lässt die eigentliche Frage nach einer spezifischen Gewalt-Dokumentation jedoch unbeantwortet.
Wie hoch ist nach Kenntnis der Bundesregierung die aktuelle absolute und relative Zahl der Bezieherinnen und Bezieher der Rente für besonders langjährig Versicherte in den sieben Regierungsbezirken Bayerns ? Antwort der Parl. Staatssekretärin Katja Mast: Am 31. Dezember 2024 bezogen laut Statistik der Deutschen Rentenversicherung im Bundesland Bayern 226 147 Männer, was einem Anteil an allen Renten an Männer von …
Der Abgeordnete fragt nach der Zahl der Bezieher der Rente für besonders langjährig Versicherte in Bayern, aufgeschlüsselt nach Geschlecht und Regierungsbezirken. Die Antwort liefert detaillierte statistische Daten der Deutschen Rentenversicherung zum Stichtag 31. Dezember 2024.
Welche Risiken und Folgen für die digitale Souveränität deutscher Verwaltungsangebote sieht die Bundesregierung im Fall einer möglichen Fusion der Deutschen Telekom AG mit der T-Mobile US , insbesondere bei bestehenden und geplanten staatlichen IT-Projekten mit Beteiligung der Deutschen Telekom, wie etwa der angekündigten Bürger-App? Antwort des Parl. Staatssekretärs Thomas Jarzombek: Das BMDS entwickelt zusammen mit T-Systems und SAP einen ersten …
Die Abgeordnete fragt nach potenziellen Risiken einer Fusion der Deutschen Telekom mit T-Mobile US für die digitale Souveränität staatlicher IT-Projekte wie der Bürger-App. Der Staatssekretär entgegnet, dass die App als offene Plattform konzipiert sei und daher von der Fusion unbeeinträchtigt bleibe, eine finale Einschätzung jedoch noch ausstehe.
In welchem Umfang setzt die Bundesregierung aktuell die Messenger-Software „Signal“ ein, und welche Alternativen sind für die Teamarbeit in Behörden und Büros derzeit vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik für den Einsatz freigegeben? Antwort des Parl. Staatssekretärs Thomas Jarzombek: Es wird auf die Antworten der Bundesregierung, Bundestagsdrucksache 20/12836 vom 10. September 2024, auf die Fragen 1 bis 4 der …
Der Abgeordnete erkundigt sich nach dem Umfang der Nutzung der Messenger-Software „Signal“ in der Bundesregierung sowie nach alternativen, vom BSI freigegebenen Kommunikationsmitteln. Die Antwort verweist auf Vorlagen und listet konkret die für Verschlusssachen zugelassenen Produkte wie Wire Bund, SecuVOICE und Cisco Webex auf.
Betrachtet die Bundesregierung den Abschnitt der sogenannten Franken-Sachsen-Magistrale Hof–Martinlamitz nach der Planfeststellung als baureif , und bis wann wird die Bundesregierung die Finanzierung dieser Maßnahme sicherstellen? Antwort des Parl. Staatssekretärs Ulrich Lange: Die Bundesregierung betrachtet den Abschnitt Hof–Martinlamitz der Franken-Sachsen-Magistrale nach dem durch das Eisenbahn-Bundesamt erlassenen Planfeststellungsbeschluss als baureif im Sinne des § 4 Absatz 11 der Bedarfsplanumsetzungsvereinbarung. Die Bundesregierung …
Der Abgeordnete fragt nach dem Baureif-Status und dem Finanzierungszeitpunkt für den Abschnitt Hof–Martinlamitz der Franken-Sachsen-Magistrale. Der Parlamentarische Staatssekretär bestätigt die Baureif im Sinne der Bedarfsplanumsetzungsvereinbarung und verweist auf die Sicherstellung der Finanzierbarkeit im Rahmen verfügbarer Haushaltsmittel.
Bis wann liegt die Förderrichtlinie zur Umrüstung der Fahrzeuge für die On-Board-Ausrüstung des European Train Management Systems bzw. für das European Train Control System vor, und welche Fördervolumen sind für die nächsten fünf Jahre jeweils vorgesehen? Antwort des Parl. Staatssekretärs Ulrich Lange: Die ERTMS-Förderrichtlinie wird schnellstmöglich veröffentlicht. Für die Laufzeit der Förderrichtlinie sind folgende Mittel geplant: – 2026: 184 Millionen …
Der Abgeordnete fragt nach dem Veröffentlichungszeitpunkt der Förderrichtlinie zur Umrüstung von Fahrzeugen auf das europäische Zugkontrollsystem ETCS sowie nach den konkreten Fördervolumina für die kommenden fünf Jahre. Der Parlamentarische Staatssekretär antwortet mit einer zeitlichen Zusage und listet die jeweiligen Jahresmittel bis 2030 detailliert auf.
Plant die Deutsche Bahn AG nach Kenntnis der Bundesregierung, während der anstehenden Ertüchtigungsarbeiten an der Eisenbahnstrecke Lübeck–Büchen auch eine Elektrifizierung und einen zweigleisigen Ausbau durchzuführen, und wenn nicht, sind diese Arbeiten in weiterer Zukunft vorgesehen? Antwort des Parl. Staatssekretärs Ulrich Lange: Im Vordringlichen Bedarf des Bedarfsplans für die Bundesschienenwege ist das Vorhaben ABS Lübeck–Schwerin/Büchen–Lüneburg enthalten. Es umfasst zwischen Büchen und …
Die Abgeordnete fragt nach dem Umfang zukünftiger Ausbauarbeiten an der Bahnstrecke Lübeck–Büchen, insbesondere bezüglich Elektrifizierung und zweigleisigem Ausbau. Der Staatssekretär erwidert sachlich, dass diese Maßnahmen im Bedarfsplan enthalten seien, die Planung jedoch noch nicht begonnen habe.
Liegen der Bundesregierung Informationen über aktuelle oder künftige konkrete Erprobungszwecke für die Transrapid-Versuchsanlage Emsland vor, und, wenn ja, welche, und mit welcher Dauer ist nach Auffassung der Bundesregierung für den kompletten Rückbau der Transrapid-Versuchsanlage Emsland zu rechnen ? Antwort des Parl. Staatssekretärs Ulrich Lange: Die zum Rückbau der Transrapid-Versuchsanlage Emsland verpflichtete Industrieanlagen-Betriebsgesellschaft mbH geht gemäß ihrem dem Bundesministerium für Verkehr …
Die Abgeordnete fragt nach dem aktuellen und künftigen Erprobungszweck der Transrapid-Versuchsanlage Emsland sowie nach der Dauer ihres kompletten Rückbaus. Die Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs besagt, dass der Rückbau rund 23 Jahre dauern wird und der Bundesregierung keine weiteren Informationen zu Erprobungszwecken vorliegen.