Vorfälle bei einem von der Amadeu Antonio Stiftung geförderten Schulprojekt
Zusatzpunkt 8 · 21/74 · 23. April 2026
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Damen und Herren! Liebe Landsleute! Lassen Sie uns diese Debatte bitte losgelöst von Parteipolitik, respektvoll und mit Fokus auf die Tatsachen führen. Im Mittelpunkt müssen die Betroffenen stehen, die Jugendlichen der Deutsch-Sorbischen Oberschule in Schleife. Sie stehen stellvertretend für alle Schülerinnen und Schüler in Deutschland; denn die Ereignisse dort waren kein Einzelfall, sondern nur …
Tino Chrupalla thematisiert Vorfälle an einer Oberschule in Schleife, bei denen Schüler im Rahmen eines von der Amadeu Antonio Stiftung geförderten Projekts durch externe Mitarbeiter unangemessen behandelt worden sein sollen. Er fordert eine umfassende Aufklärung, die Einstellung staatlicher Fördermittel an die Stiftung sowie die Rückforderung bereits gezahlter Gelder, um das Vertrauen in staatliche Bildungseinrichtungen zu schützen.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Eigentlich sollte ich heute gar nicht hier stehen. Einer meiner geschätzten Unionskollegen aus dem Innenausschuss sollte reden, jemand, der sich mit Kriminalstatistiken besser auskennt als ich; denn das war ja das ursprüngliche Thema der Aktuellen Stunde der AfD. Aber, liebe Kollegen von der AfD, weil Sie – und das überrascht mich jetzt …
Der Redner betont, dass der Vorfall pornografischen Materials in einer Schule ein Fehler sei, aus dem die Beteiligten jedoch bereits Konsequenzen gezogen hätten. Er wirft der AfD vor, mit der aktuellen Stunde Länderthemen zu missbrauchen und politisches Theater statt echten Kinderschutz zu betreiben.
Herr Kollege, warten Sie mal einen Moment. – Frau Weidel, ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie jetzt mal die Schreierei hier einstellen würden. Das Wort „Schreierei“ nehme ich zurück. Es war aber so laut, dass der Kollege eigentlich nicht mehr zu hören war. Sie haben den Tagesordnungspunkt aufgesetzt. Dann werden Sie es hoffentlich auch aushalten, wenn die Redner ihre …
Danke, Frau Präsidentin. – Frau Weidel, meine Position hier „pervers“ zu nennen, finde ich ehrlicherweise mehr als grenzwertig. Aber das ist ja auch ein bisschen selbstentlarvend. Sie wollen hier Theater machen, indem Sie versuchen, aus diesem absolut nicht akzeptablen Einzelfall eine Dauerdebatte zu machen. Vor allem wollen Sie die Zusammenarbeit zwischen Schulen und freien Trägern unter Generalverdacht stellen. Als ehemaliger …
Michael Hose verteidigt die Zusammenarbeit von Schulen mit freien Trägern und bezeichnet die Vorfälle als nicht akzeptablen Einzelfall. Er weist darauf hin, dass für das Projekt keine Bundesmittel flossen, kritisiert die AfD für ihrer Meinung nach unberechtigte Angriffe und fordert sie auf, sich stattdessen für den Schutz von Kindern im digitalen Raum einzusetzen.
Ja, vielen Dank für das Zulassen der Zwischenfrage. – Ich wollte eigentlich nichts sagen, aber da Sie uns hier die ganze Zeit vorwerfen, wir würden nicht gegen die entsprechenden Tätigkeiten gegen unsere Kinder vorgehen wollen, wir würden nichts für unsere Kinder tun, will ich Ihnen Folgendes sagen: Es war Ihr Bildungsminister in Sachsen-Anhalt, der die Angriffe von Migranten auf ein …
Der Redner wehrt sich gegen den Vorwurf, seine Fraktion setze sich nicht für den Kinderschutz ein, und verweist dabei auf einen Vorfall in Sachsen-Anhalt, bei dem ein Bildungsminister Angriffe auf ein Kind verharmlost habe. Die eigentliche Frage an die Adresse der Gegenüber wird aufgrund von Zwischenrufen nicht mehr zu Ende gebracht.
Also, ich weiß nicht, ob Ihnen das bewusst ist: Ich komme nicht aus Sachsen-Anhalt, sondern aus Thüringen. Aber unabhängig davon bleibt meine Feststellung: Sie, also Ihre Fraktion, und Sie persönlich äußern sich zu dem Thema Kinderschutz in sozialen Netzwerken nicht. Sagen Sie doch mal die Position der AfD dazu! Die würde ich gerne mal hören, und dazu haben Sie auch …
Der Redner wirft der AfD- Fraktion sowie deren Redner vor, sich nicht zum Thema Kinderschutz in sozialen Netzwerken zu positionieren. Er fordert eine sachliche Aufarbeitung der Missstände des genannten Schulprojekts, die von Schülern und Eltern aufgezeigt wurden.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! In Institutionen arbeiten Menschen, und Menschen machen Fehler. Und an der Oberschule in Schleife in Sachsen ist versehentlich ein Magazin mit expliziten Inhalten zwischen andere Workshop-Materialien gerutscht – das sollte so nicht sein –, für ein Kollagenbild, und die Workshop-Leitungen haben den Fehler gemacht, vorher nicht ausreichend zu sichten, welche Materialien sie …
Misbah Khan räumt einen Fehler bei einem von der Amadeu Antonio Stiftung geförderten Schulprojekt ein, bei dem versehentlich ein Magazin mit expliziten Inhalten zum Einsatz kam. Sie betont, dass Verantwortliche den Fehler sofort korrigiert und die Förderung gestoppt sowie zurückgefordert wurde.
Frau Kollegin. – Ich wiederhole jetzt das, was ich vor wenigen Minuten erst gesagt habe: Wir sollten in der Lage sein, die Zwischenrufe, wenn Sie sie schon tätigen wollen, so zu tätigen, dass die Rednerin noch zu verstehen ist. Ansonsten bitte ich, darauf zu verzichten, Zwischenfragen zu stellen oder sich Redezeit geben zu lassen. Und jetzt versuchen wir, der Kollegin …
Danke schön, Frau Präsidentin. – Die Amadeu Antonio Stiftung hatte 2 500 Euro Förderung an Die Falken zugesagt, und der Fakt war: Die Förderung wurde eingestellt, und die ausgezahlten Mittel wurden zurückgefordert. Die Pressestatements von den Berliner Falken und von der Amadeu Antonio Stiftung folgten direkt danach. Transparent haben sich beide entschuldigt. Wie gesagt, Menschen machen Fehler. Entscheidend ist, wie …
Die Rednerin betont, dass die Amadeu Antonio Stiftung und die Berliner Falken Fehler beim Umgang mit Fördergeldern transparent eingeräumt hätten, und wirft der AfD vor, die Debatte zu nutzen, um antifaschistische Organisationen und das Demokratieprogramm zu diskreditieren. Sie appelliert an die Union, sich nicht von diesem Kurs instrumentalisieren zu lassen.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Die Amadeu Antonio Stiftung ist Ihnen ein Dorn im Auge, Die Falken sind Ihnen ein Dorn im Auge, und ein Buch mit dem Titel „Queer Sex – whatever the fuck you want“, das muss Ihnen natürlich auch ein Dorn im Auge sein, und deswegen melden Sie zu dieser …
Felix Döring wirft der AfD vor, mit der Aktuellen Stunde eine sachfremde Diskussion über ein unbedeutendes Thema zu führen. Er argumentiert, dass die starke emotionale Reaktion der AfD auf gender- und queere Themen auf Abwehrreflexe zurückzuführen sei, und verweist zur Relativierung auf die weitaus problematischeren pornografischen Inhalte, die Jugendliche im Internet konsumierten.
Frau Präsidentin! Das muss man sich mal vorstellen: Im Deutschen Bundestag kann die AfD in dieser Woche eine Aktuelle Stunde beantragen. Und wofür nutzt sie das? Für den Irankrieg? Für die Krankenkassenreform? Merz hat gerade rausgehauen, dass es zukünftig nur noch eine Basisrente geben soll. Kein Wort dazu! Statt darüber zu sprechen, wie die Leute mehr Geld in der Tasche …
Maik Brückner kritisiert die AfD scharf, mit der Aktuellen Stunde einen unbedeutenden Vorfall an einer Schule aufzubauschen und von echten politischen Problemen abzulenken. Er betont, dass die Beteiligten den Fehler bei dem Workshop eingestanden und Verantwortung übernommen haben, während die AfD die Debatte gezielt zur Diffamierung von NGOs und queeren Themen missbrauche.
Ich habe jetzt mal ein bisschen mitgeschrieben: „Der Einzige, der therapiert werden müsste, wären Sie.“ Dann: „Lernen Sie erst mal Deutsch“. Auf der anderen Seite hieß es: „in den Dreck ziehen“ und: „Sie haben nichts auf der Pfanne.“ Ich sage es an der Stelle einmal so: Wir befinden uns im Parlament; das ist der Deutsche Bundestag. Der Deutsche Bundestag ist …
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Um es mal sachlich zu formulieren: Was sich die „Sozialistische Jugend Deutschlands – Die Falken“ an der Oberschule in Schleife geleistet hat, liegt natürlich nicht ohne Grund bei der Staatsanwaltschaft. Ich finde es auch im Sinne der Schüler und Eltern nicht so passend, hier von Lappalie, Versehen usw. zu reden. – Seien …
Der Redner betont, dass die Vorfälle bei dem Schulprojekt der Amadeu Antonio Stiftung ernst zu nehmen sind und die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden müssen. Er weist darauf hin, dass keine Bundesmittel geflossen sind, und verteidigt die von der Bundesregierung bereits eingeleiteten Prüfmechanismen des Programms 'Demokratie leben!' sowie die Notwendigkeit einer sachlichen Debatte.
Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren! Frei nach Kleist könnte man sagen: Liegt das Pornoheft in der Schule, dann war es ein Versehen. – Nein, meine Damen und Herren, das war kein Versehen, das war auch kein Einzelfall. Das ist auch nicht nur Ländersache, liebe Kollegen von der CDU. Wenn unsere Kinder in Gefahr sind, dann geht das uns alle …
Der Redner kritisiert das staatliche und gesellschaftliche Engagement linker Organisationen in Schulen und interpretiert Vorfälle wie die Verbreitung eines Sexratgebers als gezielten Angriff auf die bürgerliche Familie. Er fordert, dass Schulen Schutzräume für Kinder bleiben müssten und keine Orte für ideologische Experimente oder Frühsexualisierung seien.
Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Die Redebeiträge der AfD waren gewiss nicht heilig. Sie waren maximal scheinheilig, wie diese gesamte Kampagne, deren Zeuginnen und Zeugen wir werden. Wir haben es hier mit zwei Geschichten zu tun: Die eine Geschichte ist der Vorfall. Er ist inakzeptabel – das hat auch die Amadeu Antonio Stiftung glasklar benannt –, in jeder Hinsicht …
Helge Lindh kritisiert, dass die AfD einen pädagogischen Fehltritt bei einem Schulprojekt instrumentalisierre, statt sich für den Kinder- und Jugendschutz einzusetzen. Er lobt das Krisenmanagement der Beteiligten und wirft der AfD vor, gezielt Drohungen gegen Verantwortliche zu provozieren und außerschulische Bildungsarbeit zu bekämpfen.
Vielen Dank, Herr Lindh, dass Sie Ihrer Tradition treu bleiben. Das rechne ich Ihnen tatsächlich hoch an – ich lasse Ihre Zwischenfragen auch immer zu –; das finde ich gut. Ich möchte Sie fragen: Sie selbst sind laut Ihrer Vita als Mitglied der Sozialistischen Jugend Deutschlands – Die Falken ausgewiesen. Sie sprechen hier also als Betroffener für eine Organisation, die …
Der Redner konfrontiert einen Gegenüber mit dessen früherer Zugehörigkeit zur Sozialistischen Jugend Deutschlands – Die Falken und bezeichnet diese Organisation unter Verweis auf eigene Jugenderlebnisse als Gefahr für Kinder.
Was war jetzt die Frage oder Anmerkung? Ich muss zuerst sagen: Wenn Sie – was problematisch ist, aber darüber will ich nicht befinden – mit elf Jahren sexuelle Kontakte wollten, dann lieber geschützt als ungeschützt. Wenn es ein Hinweis darauf sein sollte, ist dieses Bekenntnis natürlich völlig absurd. Es ist ein interessanter Einblick in Ihre Psyche, in Ihre sozialistische Vergangenheit. …
Helge Lindh weist die Kritik der AfD am Projektträger zurück und wendet ein, dass er diesen nicht verteidige, da es sich um Die Falken handle. Er wirft der AfD vor, mit Sippenhaftung zu argumentieren, und bezeichnet deren Einlassungen zu sexuellen Kontakten Elfjähriger als absurd sowie den Erkenntniswert der Debattenbeiträge als gegen null.
Ich bitte noch mal darum, dass sich alle im Inhalt etwas zusammenreißen. Ich will weder „linke Irre“ noch „Sippenhaft“ noch Ähnliches hören. Jetzt mäßigen Sie sich einfach mal in dieser Debatte! Das, was hier gerade abgeht, ist dem Parlament nicht angemessen. Das ist kein parlamentarisches Miteinander. Sie dürfen Ihre Fragen stellen, Sie kriegen Ihre Antworten. Aber lassen Sie bitte die …
Das, was Sie gemacht haben, ist: Sie wollen mich haftbar machen für die Sozialistische Jugend Deutschlands – Die Falken. Das ist zutiefst billig und mehr als durchschaubar. Was Sie aber tun, ist, dass Sie null Respekt haben vor der Schule und der Schulleitung, dem Schulträger, allen, die sich so verantwortungsbewusst verhalten haben. Sie haben ja sogar null Respekt vor den …
Der Redner wirft der AfD vor, eine heuchlerische Kampagne gegen ein Schulprojekt und die Zivilgesellschaft zu führen, bei der sie selbst Neutralitätsgebote verletze und rechtsradikales Gedankengut fördere. Er warnt vor einem von Angst und Verdächtigung geprägten Klima, das die demokratische Kultur bedrohe.
Das „Schämen Sie sich!“ weise ich jetzt ebenfalls als unparlamentarisch zurück. Das geht so nicht. – Nein, das geht so nicht. „Schämen Sie sich!“ ist absolut unparlamentarisch. Das geht so nicht. – Nein. Hören Sie doch einfach mal zu, wie Sie hier miteinander umgehen! Wir kommen jetzt zur nächsten Rednerin in dieser Debatte. Das ist für die Fraktion Bündnis 90/Die …
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen! Werte Zuschauende! Die vorherigen Rednerinnen und Redner haben ja schon sehr ausführlich darüber gesprochen: Bei einem Workshop an einer Schule wurde ein Fehler begangen. Er ist den pädagogischen Fachkräften aufgefallen. Die Stiftung hat sich entschuldigt. Die Schule hat sich sofort gekümmert. Alle entsprechenden Behörden sind tätig geworden. Also: Es liegt hier …
Slawik kritisiert, dass aus einem lokal behobenen Workshop-Fehler eine Bundestagsdebatte gemacht wird, und wirft der AfD vor, die Amadeu Antonio Stiftung sowie Vielfaltsprojekte pauschal delegitimieren zu wollen. Sie wirft der CDU vor, durch die Überprüfung des Programms 'Demokratie leben!' und den Abbau von Queer-Referaten einer afD-nahen Politik nachzueifern.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen! Zurück zur Ernsthaftigkeit dieses Themas. Wenn Schülerinnen und Schüler im Rahmen eines Schulprojekts mit pornografischem Material konfrontiert werden, dann ist ganz klar eine Grenze überschritten. Wir sprechen heute über einen ganz konkreten Fall, der so nicht passieren darf – nicht zu Hause bei uns in Schleife, nicht in Sachsen und auch …
Oest verurteilt den Einsatz pornografischen Materials bei einem Schulprojekt in Schleife, betont aber gleichzeitig, dass die Schule vor Ort den Vorfall bereits konsequent aufarbeite und eine politische Großdebatte den Wunsch der Betroffenen nach Ruhe ignoriere. Er fordert bessere Kontrollen bei externen Projektangeboten und nutzt den Fall als Argument für die Neuaufstellung des Förderprogramms „Demokratie leben!“.
Hohes Präsidium! Verehrte Kolleginnen und Kollegen! Liebe Zuschauer! Zunächst möchte ich mal zu den Abgeordneten von Grünen, SPD und Linkspartei sagen: Ich nehme Ihnen schlicht und ergreifend nicht ab, dass Sie wirklich glauben, dass ein 1,6 Kilo schweres Pornoheft zufällig in einer Sammlung Altpapier übersehen wurde und an die Schule gekommen ist. Das glaube ich nicht. So naiv sind nicht …
Der Redner kritisiert das staatliche Erziehungsmonument und Schulprojekte externer Träger als politische und sexuelle Indoktrination unter Missachtung des Elternrechts. Er fordert eine Rückkehr zur elterlichen Erziehungsverantwortung gemäß Grundgesetz und den Stopp steuerfinanzierter Projekte linker Organisationen.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Vorweg eines ganz klar: Was sich an einer Oberschule in Sachsen ereignet hat, ist inakzeptabel. Und ich finde, jede der Reden heute hätte mit einem Bekenntnis dazu beginnen sollen. Sie hätten auch sagen sollen, dass wir mitfühlen mit verunsicherten Schülern, Eltern, Lehrern, mit einer Schulfamilie, die das aufarbeitet. Ich schließe mich deswegen …
Körner verurteilt die Vorfälle beim Schulprojekt als inakzeptabel und begrüßt die Konsequenzen, fordert aber gleichzeitig bessere Qualitätskriterien. Er kritisiert scharf die Skandalisierung durch andere Parteien, die zu Morddrohungen geführt habe, und wirft der AfD Verlust von Maß und Mitte vor.
Das machen wir gern gleich am Schluss. – Es würde eine Form von Mäßigung voraussetzen. Und ich habe mal mitgezählt: Wenn Frau Storch dreimal von „Freakshow“ und viermal von „pervers“ spricht, dann scheint sie sich mehr an dieser Debatte aufzugeilen als an manchem Pornoheft. Das ist nicht bürgerlich. Und wenn Herr Dr. Frömming einen Kollegen verächtlich macht, von „Babys kaufen“ …
Der Redner wirft der AfD vor, mit unsachlichen und extremen Formulierungen eine überzogene Debatte zu führen, die zu Morddrohungen gegen Schulleiter führe. Er betont, dass solche Einzelfälle auf lokaler Ebene zu klären seien, und verteidigt die bürgerliche Regierungspolitik in der Förderprogrammstruktur sowie bei der Bekämpfung von Kinderpornografie und Extremismus.
Hohes Präsidium, danke. – Herr Dr. Körner, ich glaube, Sie verwechseln hier Täter mit Opfern, und Sie versuchen, die Dinge zu verdrehen. Diejenigen, die diesen Skandal nach oben bringen – und das ist ein expliziter Wunsch der Bürger und Eltern aus Schleife –, reden nicht über Pornografie, sondern wir sind diejenigen, die das verurteilen, die das aus den Schulen raushaben …
Der Redner wirft einem Vorredner vor, Täter und Opfer zu verwechseln, und verteidigt das Aufdecken eines Schulskandals als Willen der Bürger. Zudem konfrontiert er den Vorredner mit dem Vorwurf der Doppelmoral hinsichtlich der Förderung einer Organisation durch den Berliner Senat, die ähnliche Strukturen wie die kritisierte Amadeu Antonio Stiftung aufweise.
Herr Kollege, da ich aus Bayern komme, ist mir die Berliner Landesförderung für sozialistische Jugendverbände zum Glück nicht bekannt. Ich kann nur feststellen, dass die Bundesregierung bzw. Frau Bundesministerin Prien sehr hart daran arbeiten, die Schwerpunkte in der Demokratieförderung vorzunehmen, die dieses Land nach vorne bringen, die diese Demokratie resilienter machen. Deswegen gibt es da, um ehrlich zu sein, auch …
Körner verteidigt die Demokratieförderung der Bundesregierung, räumt Fehlvorfälle im Schulprojekt ein, fordert deren Behebung und wirft der AfD vor, einen lokalen Einzelfall zum Skandal aufzubauschen, während er eigene Vorfälle benennt.