Gesetz zur Durchführung einer Verordnung der Europäischen Union zum Datenaustausch bei Kurzzeitvermietungen sowie zur Durchsetzung von Diskriminierungsverboten der Europäischen Union
Tagesordnungspunkt 9 · 21/74 · 23. April 2026
Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Wir debattieren heute in zweiter und dritter Lesung das Kurzzeitvermietung-Datenaustausch-Gesetz. Und wissen Sie, was ich an diesem Gesetz so bemerkenswert finde? Wenn was aus Brüssel kommt, dann gibt es bei manchen normalerweise reflexartig Klagen über zusätzliche Belastungen, zusätzliche Bürokratie und mehr Regulierung. Dann kommt auch sehr schnell der Reflex, zu sagen: Von der EU, …
Der Redner begrüßt das Gesetz zur Regelung des Datenaustauschs bei Kurzzeitvermietungen als notwendige Maßnahme zur Beseitigung eines bisherigen Flickenteppichs und zur digitalen Verschlankung der Verwaltung. Er hebt die europäische Integration sowie die positiven wirtschaftlichen Effekte der Regelung für den Tourismus und die ländlichen Regionen hervor.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Also, Herr Gramling, weniger Bürokratie durch mehr Vorschriften und mehr Stellen, das ist ja wirklich ein Treppenwitz, den Sie hier den Leuten erzählen wollen. Im Wirtschaftsausschuss wurde uns dieses Gesetz als eine großartige Sache verkauft, bei der eigentlich jeder gewinnt und bei der man nicht mit Nein stimmen kann. Aber …
Der Redner lehnt das Gesetz zur Umsetzung der EU-Verordnung zum Datenaustausch bei Kurzzeitvermietungen ab und kritisiert es als unnötige Bürokratie sowie als grün-linkes Überwachungsgesetz aus Brüssel. Er argumentiert, dass Wohnungsmangel und hohe Preise durch Migration und grüne Inflation verursacht würden, und fordert stattdessen mehr Eigentumsfreiheit sowie den Abbau von Personal und Ausgaben auf Bundesebene.
„Think Tech Forward“ – technologisch vorausdenken –: Unter diesem Motto haben bei der diesjährigen Hannover Messe mehr als 4 000 internationale Unternehmen neue innovative Technologien und Lösungen präsentiert und auch aus wirtschafts- und wachstumsorientierter Sicht Potenziale der Nutzung von zum Beispiel KI-Anwendungen aufgezeigt. Am Montag durfte ich mir persönlich ein Bild von der größten und bedeutendsten Industriemesse der Welt machen. …
Der Redner preist das Gesetz als Schritt zur Digitalisierung und Bürokratieabbau, der den EU-weiten Datenaustausch bei Kurzzeitvermietungen regelt und Mieterschutz mit wirtschaftlicher Entlastung verbindet. Er hebt die freiwillige Teilnahme der Länder, die zentrale Rolle der Bundesnetzagentur sowie die kooperative Zusammenarbeit zwischen SPD und Union hervor.
Sehr geehrter Herr Präsident! Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen! „Apartment im Herzen der historischen Altstadt“, „Grüne Oase am Donauufer“ oder „Dachterrassenwohnung mit Domblick“: Es sind häufig sehr idyllische Beschreibungen, mit denen private Gastgeber in meiner wunderschönen Heimatstadt Regensburg auf Plattformen wie Airbnb um Touristinnen und Touristen werben. Wenn die Privatwohnung dann aber nicht ganz so idyllisch ist, weil jeder persönliche …
Stefan Schmidt begrüßt die Umsetzung der EU-Vorgaben zum automatisierten Datenaustausch bei Kurzzeitvermietungen als Instrument gegen illegale Zweckentfremdung von Wohnraum, kritisiert jedoch die mangelhafte personelle Ausstattung der Bundesnetzagentur und die restriktive Datenzugriffspolitik der Länder als Schwachstellen. Er fordert, dass mehr Kommunen Zugang zu den Daten erhalten oder entsprechende Satzungen erlassen, damit das Gesetz wirksam wird.
Ja, vielen Dank. – Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Liebe Gäste! Heute ist ein guter Tag; denn endlich wird Airbnb an die Kette gelegt. Als Berlinerin muss ich Ihnen sagen: Seit über einem Jahrzehnt kämpfen wir gegen die Mietenexplosion durch das Übermaß an Ferienwohnungen. Überall machen sich Ferienwohnungen breit, und die AfD kriegt es nicht mit. Darüber wundere ich …
Die Rednerin begrüßt den Gesetzentwurf, da dieser die Regulierung von Kurzzeitvermietungen wie Airbnb durch einen digitalen Datenaustausch ermögliche. Sie argumentiert, dass Plattformen wie Airbnb Treiber der Mietenexplosion und Entmietung seien und macht deutlich, dass bisherige gesetzliche Regulierungen an den Datenschutzpraktiken der Anbieter gescheitert seien.
Sehr geehrter Herr Präsident! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Erst mal bin ich schon ein bisschen davon überrascht, was von links und von rechts kommt. Wenn ich nach rechts schaue, muss ich feststellen, dass die Betrachtung von Europa fehlt. Einfach etwas abzulehnen, weil es aus Europa kommt: Da fehlt die Differenzierung, meine Damen und Herren. Wenn eine Verordnung wie …
Der Redner wirbt für die Zustimmung zum Gesetzentwurf, der einen EU-weiten Datenaustausch bei Kurzzeitvermietungen regelt, um Transparenz, Bürokratieentlastung und fiskalische Kontrolle zu schaffen. Er verteidigt die europäische Lösung gegen Kritik von den Rändern des Parlaments und betont die Bedeutung des Gesetzes für den Tourismus und den Wohnungsmarkt.
Herr Präsident! Sehr geehrte Damen und Herren! Es ist jetzt ja schon einiges zu diesem Thema gesagt worden. Ich blase natürlich, wie zu erwarten, ins gleiche Horn wie der Vorredner meiner Fraktion. Schauen wir uns dieses Gesetz mal grob an! Der Gesetzentwurf zum Datenaustausch bei Kurzzeitvermietungen – kurz: KVDG – soll den digitalen Austausch zwischen der Wirtschaft und der öffentlichen …
Der Redner lehnt das Gesetz als bürokratisch und überflüssig ab, da Kommunen bereits regulieren könnten. Er argumentiert, dass staatliche Eingriffe in Privateigentum und Marktmechanismen die Rechte von Vermietern beschneiden und den Wohnraummangel verschärfen.