Rechts- und Planungssicherheit herstellen - Vermögensteuer abschaffen
Tagesordnungspunkt 10 · 21/74 · 23. April 2026
Sehr geehrter Herr Präsident! Werte Kollegen! Im vergangenen Jahr verließen 270 000 meist hochqualifizierte Deutsche ihre Heimat. Unternehmen investieren vermehrt im Ausland oder kehren Deutschland gleich ganz den Rücken. Das passiert, wenn man Leistungsträger nicht motiviert, sondern schikaniert. Wer arbeitet, muss die Hälfte wieder abgeben. Wer ans Alter denkt und mit dem bereits versteuerten Geld ein Haus für die Familie …
Der Redner argumentiert für die Abschaffung der Vermögensteuer, da diese wirtschaftlichen Schaden verursache, hohen administrativen Aufwand bedeute und in die Privatsphäre der Bürger eingreife. Er fordert stattdessen Entlastung für Leistungsträger und mehr Rechtssicherheit als Standortvorteil.
Herr Präsident! Werte Kolleginnen und Kollegen! Wir haben es gerade gehört: Es geht um ein Gespenst. Wir diskutieren heute wieder einen Antrag, der sich mit dem Gespenst der Vermögensteuer befasst. Man könnte das jetzt eigentlich abkürzen und feststellen: Die Vermögensteuer ist tot – und das, seit das Bundesverfassungsgericht vor 30 Jahren beschlossen hat, dass sie nicht mehr erhoben wird. Seit …
Gutting lehnt den AfD-Antrag zur Abschaffung des formal noch bestehenden Vermögensteuergesetzes als rechtlich unnötige Symbolpolitik ab, da das Gesetz seit 1997 nicht mehr angewandt wird. Er kritisiert zudem, dass die von der AfD geforderte Grundgesetzänderung die föderale Finanzverfassung einschränken und staatliche Gestaltungsspielräume blockieren würde.
Sehr geehrter Herr Präsident! Sehr geehrte Damen und Herren! Wir leben in Zeiten, in denen Milliarden von Euro in den Family Offices einiger weniger Menschen liegen. Die reichsten 50 Familien Deutschlands mit mehr als 5 Milliarden Euro in der Waagschale verfügen gemeinsam über mehr Geld, als wir als gesamte Bundesrepublik Deutschland hier im Bundeshaushalt verwalten. Das gefährdet unsere Demokratie. Diese …
Karoline Otte kritisiert den Antrag der AfD als Politik für extrem Reiche und warnt vor einer Konzentration von Milliardvermögen, die die Demokratie gefährde. Sie fordert stattdessen den Abbau von Steuerprivilegien und eine stärkere Umverteilung, um Gerechtigkeit und eine funktionierende Infrastruktur für alle zu schaffen.
Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Stellen Sie sich eine Waage vor: auf der einen Seite viele Millionen Menschen und ein ganz kleines bisschen Vermögen, auf der anderen Seite eine Handvoll Menschen und ein riesiger Berg an Vermögen, der weiter anwächst. Diese Waage – das erkennen wir, glaube ich, alle – ist deutlich aus dem Gleichgewicht geraten. Das ist kein …
Die Rednerin wendet sich gegen den Antrag der AfD, die Vermögensteuer abzuschaffen, und argumentiert, dass diese längst nicht mehr erhoben wird. Sie wirft der AfD vor, mit Angst, Verwirrung und dem Schutz einer kleinen vermögenden Elite zu operieren, und fordert stattdessen eine faire Steuerlastverteilung, bei der große Vermögen stärker zur Finanzierung des Staates herangezogen werden.
Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Eine Vermögensteuer, wenn sie denn erhoben wird, würde sich natürlich in den Länderhaushalten und in den Kommunalhaushalten wiederfinden. Herr Douglas – das wissen Sie auch –, wir haben in den Ländern und Kommunen eine mächtige finanzielle Schieflage. Allein die Kommunen haben ein Rekorddefizit von 32 Milliarden Euro in diesem Jahr. Und das heißt, man …
Der Redner argumentiert für die Wiederaktivierung der Vermögensteuer, um die finanzielle Schieflage in Ländern und Kommunen zu beheben, und kritisiert die steuerpolitischen Forderungen der AfD als Entlastung der Superreichen bei Belastung der öffentlichen Kassen.
Sehr geehrter Herr Präsident! Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen! Mit dem Antrag möchte die AfD über die Vermögensteuer debattieren, eine Steuer, die wir aber eigentlich schon seit 1997 nicht mehr erheben. Es ist aus meiner Sicht völlig unsinnig, hier über den Antrag zu diskutieren, da es sich zusätzlich auch noch um eine Ländersteuer handelt. Wenn Sie diese Steuer jetzt abschaffen …
Der Redner lehnt die Debatte über eine Vermögensteuer als unsinnig und schädlich für den Wirtschaftsstandort ab, da diese seit 1997 nicht mehr erhoben wird und hohe Erhebungskosten sowie Kapitalflucht verursachen würde. Stattdessen fordert er, sich auf Debatten zur Senkung von Standortkosten und zur Stärkung von Investitionen zu konzentrieren.
Sehr geehrter Herr Präsident! Sehr geehrte Damen und Herren! Die Vermögensteuer ist wirtschaftlich schädlich, verfassungsrechtlich gescheitert und praktisch bedeutungslos. Sie gehört daher nicht formal konserviert, sondern endgültig abgeschafft. Alles andere schafft keine Klarheit, sondern Unsicherheit. Und solange das Gesetz fortbesteht, bleibt auch die Debatte über eine Reaktivierung am Leben, wie uns das eben Die Linke und die Sozis jede Legislaturperiode …
Die Rednerin fordert die endgültige Abschaffung der Vermögensteuer, um Rechts- und Planungssicherheit für Unternehmen und Vermögende zu schaffen. Zudem wirbt sie bei der Union für die Bildung einer Minderheitsregierung unter Beteiligung der AfD.