Entschließungsantrag zum Zweiten Gesetz zur Weiterentwicklung der Treibhausgasminderungs-Quote
Zusatzpunkt 9 · 21/74 · 23. April 2026
Sehr geehrter Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Wir beschließen heute in zweiter und dritter Lesung die Weiterentwicklung der Treibhausgasminderungs-Quote. Dieses Gesetz hat vier zentrale Botschaften: erstens sorgt es für mehr Klimaschutz, zweitens reizt es wuchtige Investitionen in Deutschland an, drittens unterstützt es den Hochlauf der Elektromobilität, und viertens ist es ein Wasserstoffstärkungsgesetz. Aber …
Der Redner wirbt für die Weiterentwicklung der Treibhausgasminderungs-Quote als Klimaschutzinstrument, das Investitionen in grünen Wasserstoff und E-Mobilität stimuliert. Zudem betont er die Anhebung der Klimaschutzziele, den Ausschluss klimaschädlicher Rohstoffe sowie verschärfte Betrugsprävention zur Stabilisierung des Systems.
Sehr geehrter Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Direkt vorab, wir lehnen diesen Entwurf ab, und zwar aus einem ganz einfachen Grund: Er geht komplett an der Realität vorbei. Ich nenne mal ein paar Beispiele. Erstens. Es gibt keine Grundlage – weder Rohstoffe noch Infrastruktur. Sie beschließen hier einfach immer höhere Quoten. Dabei bleibt die entscheidende Frage: Wo sollen die …
Der Redner lehnt den Gesetzentwurf zur Treibhausgasminderungs-Quote ab, da ihm die realistische Umsetzbarkeit bezüglich Rohstoffen und Infrastruktur fehlt. Er kritisiert zudem die hohen Kosten für die Bürger, den daraus resultierenden Bürokratieaufwand und fordert statt staatlichem Zwang einen stärkeren Fokus auf die wirtschaftlichen Realitäten.
Danke schön. – Sehr geehrter Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Kommen wir vielleicht wieder mal ein Stück weit zur Sachlichkeit zurück. Stellen wir uns einen Landwirt vor. Er hatte eine gute Ernte – vielleicht eine Kartoffelernte – und erntete mehr, als der Markt gerade aufnehmen kann. Was passiert heute? Ein Teil dieser Ernte wird verramscht. Ein Teil wird sogar …
Der Redner wirbt für die Weiterentwicklung der Treibhausgasminderungs-Quote, um landwirtschaftliche Überschüsse sinnvoll in Energie umzuwandeln, Investitionssicherheit zu schaffen und Unabhängigkeit von Importen zu stärken. Er betont, dass das Gesetz Biokraftstoffe, Elektromobilität und synthetische Kraftstoffe fördert, um Klimaschutz im Verkehr alltagstauglich und praxisnah zu gestalten.
Vielen Dank. – Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Herr Krauthausen, Sie sind ja für Ihre Fantasie bekannt. Es kommt schon mal vor, dass Sie im Ausschuss Sachverständige erfinden, die überhaupt nicht anwesend sind, oder andere kreative Dinge. Was auf jeden Fall Ihrer Fantasie entspringt, ist die Behauptung, dass Sie die Stimme der jungen Generation sind. Wenn Sie eines nicht …
Der Redner kritisiert die Pläne der Koalition zur Treibhausgasquote als unzureichend und klimaschädlich, da sie auf teure E-Fuels und Agrokraftstoffe setzten statt auf Elektromobilität. Er wirft der SPD ein Nachgeben gegenüber der Union bei der Übergewinnsteuer vor und lehnt den Gesetzentwurf ab.
Herr Präsident! Verehrte Zuhörende! In einer Woche, in der Sie 1,6 Milliarden Euro für den Tankrabatt lockermachen, von dem Sie wissen, dass er nicht für Entlastung sorgen wird, der wieder nicht an Verbraucher weitergegeben wird und der sich schon in der Vergangenheit als untauglich erwiesen hat, weil er weder zielgenau unterstützt noch strukturell richtige Anstöße gibt, in einer solchen Woche …
Die Rednerin lehnt das Gesetz zur THG-Quote ab, da es Verkehrswende und Klimaschutz behindere und vorwiegend der Mineralölindustrie nütze. Sie fordert stattdessen Bezahlbarkeit, Elektrifizierung, ÖPNV-Ausbau und eine strukturelle Verkehrswende.
Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Klimaneutralität im Verkehr erreichen wir nicht mit Wunschdenken oder Scheuklappen, sondern mit einem realistischen, technologieoffenen Ansatz. Denn die Realität ist: Über 30 Millionen Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor sind heute noch auf unseren Straßen unterwegs, und es wäre Wunschdenken, zu glauben, dass das bald endet. Es wird noch viele Jahre so sein. Wer so tut, als …
Der Redner argumentiert für einen technologieoffenen und pragmatischen Ansatz zur Treibhausgasminderung im Verkehr, der den Bestand an Verbrennungsmotoren durch klimafreundlichere Kraftstoffe adressiert. Er fordert die Abschaffung der Vorhaltepflicht für E5, einen realistischen Hochlauf von Wasserstoff und betont die strategische und wirtschaftliche Bedeutung heimischer Kraftstoffproduktion.
Eine kurze Frage. Sie haben gerade gesagt, dass Sie Ihren Plan mit Weitsicht erstellt haben, dass er die Menschen und auch die Unternehmen entlasten wird und dass Sie im Gegensatz zu den Grünen keine Verbotsdiktatur wollen. Wie kommt es denn dann, dass in Ihrem Gesetzentwurf beispielsweise in § 37 – – – Bitte? – Ich weiß nicht, warum sich jetzt …
Der Redner stellt eine Frage zu einem Gesetzentwurf und kritisiert einen Widerspruch zwischen der angekündigten Entlastung und dem tatsächlichen Inhalt des Plans, bricht jedoch aufgrund von Zwischenrufen ab.
Kommen wir zurück zum Thema. 2027 wollen Sie Strafzölle erlassen bzw. die Beimischungsquoten erhöhen. 2027 beträgt die Beimischungsquote 17,5 statt 16 Prozent, 2028 beträgt sie 19,5 Prozent, 2034 sind wir dann bei einer Beimischungsquote von 38 Prozent. Wenn zum Beispiel eine Fluggesellschaft es sich wegen Engpässen nicht leisten kann, Luftkraftstoffe mit entsprechender Beimischungsquote zu kaufen, dann muss sie andere Kraftstoffe …
Der Redner kritisiert die geplanten Erhöhungen der Beimischungsquoten für synthetische Kraftstoffe ab 2027 und warnt vor den hohen finanziellen Strafzahlungen für Fluglinien bei Fehlmengen. Er fragt, ob dies eine unzumutbare Belastung für die deutschen Unternehmen darstelle.
Sehr geehrter Herr Krauthausen, der Flugverkehr ist nicht betroffen von der Treibhausgasminderungsquote.
Christian Moser weist im Rahmen der Debatte darauf hin, dass der Flugverkehr von der Treibhausgasminderungsquote nicht betroffen sei, was ihm von der AfD widersprochen wird.
Werte Kolleginnen und Kollegen, als letzte Stimme in der Aussprache hören wir von der AfD-Fraktion Thomas Korell. – Es wäre freundlich, wenn die AfD ihren Redner auch reden lassen würde. Vielen Dank.
Alles gut. Wir haben ja Zeit. – Sehr geehrter Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Was wir in der Vergangenheit über den mutmaßlichen Betrug mit internationalen CO2-Zertifikaten erfahren haben, ist kein Einzelfall und kein Versagen am Rande. Es ist ein Symptom eines Systems, das politisch gewollt, aber nicht mehr beherrschbar ist. Deutschland hat internationale Klimaschutzprojekte anerkannt, Unternehmen haben die entsprechenden …
Der Redner kritisiert das System der internationalen CO2-Zertifikate als fehleranfällig und nicht beherrschbar, da es reale Emissionseinsparungen nur auf dem Papier abbilde. Er fordert mehr wirtschaftliche Vernunft und Transparenz in der Klimapolitik, da die aktuellen Mechanismen zu hohen Kosten und Vertrauensverlust führten.