Kleine modulare Reaktoren ermöglichen - Rechenzentren fördern und Stromversorgung sichern
Tagesordnungspunkt 10 · 21/71 · 16. April 2026
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Damen und Herren! Wer Kinder hat, so wie ich, kennt diese Situation: Sie sind mit den Kindern in einem Geschäft. Die Kinder haben sich in den Kopf gesetzt, ein überteuertes, platzraubendes, lautes und potenziell gesundheitsgefährdendes Spielzeug haben zu wollen. Man argumentiert ruhig. Man sagt, dass es zu groß, zu teuer und langfristig nutzlos ist. …
Der Redner wirbt für die Forschung an und den Bau von kleinen modularen Reaktoren (SMR) zur Sicherung der Energieversorgung und Senkung der Kosten. Er kritisiert die Förderung erneuerbarer Energien durch andere Fraktionen als unwirtschaftlich und riskant und kündigt die Umsetzung seiner Position durch eine künftige AfD-Regierung an.
Herzlichen Dank. – Sehr geehrte Frau Präsidentin! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Herr Balten, ich bin froh, dass Sie gerade noch mal sehr deutlich gemacht haben, dass es sich in Bezug auf die Preise um eine Langfristperspektive handelt; denn Ihr Antrag liest sich schon so, als ob Sie mit den Punkten, die Sie aufgelistet haben, kurzfristig Lösungen herbeiführen könnten. …
Die Rednerin anerkennt den steigenden Strombedarf von Rechenzentren als reales Problem, weist aber auf die kurzfristige Umsetzungsunfähigkeit von Small Modular Reactors (SMR) hin und kritisiert den deutschen Atomausstieg als fehlerhaft. Gleichzeitig lehnt sie den thematisch verwandten Antrag ab, fordert aber die Fortführung der SMR-Forschung.
Frau Präsidentin! Kolleginnen und Kollegen! Wir befinden uns mal wieder in der Selbsthilfegruppe für Atomneurotiker. Thema der heutigen Sitzung: SMR. Damit ist die AfD nicht allein. Auch Politiker der Union zeigen Symptome, beispielsweise der Söder Markus, der 2011 noch mit Rücktritt drohte, sollte man nicht aus der Atomkraft aussteigen. Aber wissen Sie was? Denken wir die Sache doch mal in …
Der Redner kritisiert die Forderung nach dem Einsatz von Small Modular Reactors (SMR) zur Stromversorgung von Rechenzentren als unrealistisch und wirtschaftlich unrentabel. Er argumentiert, dass die Technologie trotz jahrzehntelanger Entwicklung nicht marktreif sei und stattdessen unkalkulierbare Risiken sowie das Problem der nuklearen Endlagerung mit sich bringe.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Damen und Herren! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Heute diskutieren wir über einen Antrag der AfD, die sogenannten kleinen modularen Kernkraftwerke – kurz: SMR – in Deutschland zu fördern, um angeblich die Energieversorgung für Rechenzentren und für die Wärmeversorgung zu sichern. Ich sage Ihnen ganz klar: Dieser Antrag ist weltfremd, technisch überholt und energiepolitisch gefährlich. …
Die Rednerin lehnt den AfD-Antrag zur Förderung kleiner modularer Kernkraftwerke (SMR) zur Stromversorgung von Rechenzentren ab, da diese Technik unverantwortlich sei und das Atommüllproblem ungelöst bleibe. Stattdessen wirbt sie für den Ausbau erneuerbarer Energien und verweist auf langfristige Forschung in der Fusionstechnologie.
Nein. – Wenn wir über Rechenzentren reden, dann geht es um große Strommengen, ja. Aber die Lösung ist nicht, einen Minireaktor neben jedes Servergebäude zu stellen. Die Lösung ist, dort Rechenzentren zu bauen, wo ausreichend erneuerbare Energie zur Verfügung steht, zum Beispiel in Niedersachsen. Dort, wo viel Windenergie produziert wird, entsteht echte Standortpolitik für die Zukunft. Ihnen wird hoffentlich auch …
Die Rednerin lehnt den Einsatz kleiner modularer Reaktoren zur Stromversorgung von Rechenzentren ab und plädiert stattdessen für den Bau von Rechenzentren an Standorten mit viel erneuerbarer Energie wie Niedersachsen. Sie fordert den Ausbau von Kraft-Wärme-Kopplung, grünem Wasserstoff, modernen Netzen und Batteriespeichern zur Gewährleistung der Versorgungssicherheit.
Vielen Dank, Frau Präsidentin. – Frau Kollegin, ich gebe Ihnen völlig recht, wir sind abhängig von ausländischen Rohstoffen – auch ganz massiv dank Ihnen und Ihrer Partei. Es war Ihr Bundeskanzler, der damals die letzten drei aktiven, voll funktionsfähigen Kernkraftwerke ohne Not abgeschaltet hat; das müssen Sie zur Wahrheit dazusagen. Mein Statement – daraus ergibt sich meine Frage an Sie …
Der Redner wirft der angesprochenen Partei vor, durch die Abschaltung der Kernkraftwerke Rohstoffabhängigkeiten geschaffen zu haben, und fragt, wie der Ausbau Erneuerbarer Energien ohne Importe aus Autokratien realisierbar sein soll, wenn heimische Rohstoffförderung aus Klimaschutzerwägungen abgelehnt wird.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Herr Kollege, Sie sind gerade darauf eingegangen, dass wir Rohstoffe benötigen für den Ausbau der Erneuerbaren, und Sie hätten es gleichzeitig gerne gesehen, dass die Atomenergie weiter betrieben worden wäre. Entschuldigung mal, woher sind denn letztendlich die Brennstäbe gekommen? Von wem waren wir denn da abhängig? Diese wurden ja nun nicht in Deutschland produziert, sondern von …
Die Rednerin weist die Forderung nach fortgeführter Atomenergienutzung zurück, indem sie auf die Abhängigkeit von autokratischen Staaten bei der Brennstoffversorgung verweist. Sie betont anschließend die wirtschaftliche Transformation in Deutschland, konkret die Produktion von grünem Stahl und die Sicherung der Wertschöpfungskette durch einen genehmigten Industriestrompreis.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren! Ich weiß gar nicht, warum wir hier so eine ernsthafte Diskussion führen. Dieser Antrag ist ein Lehrbeispiel dafür, wie rechtsextreme Politik funktioniert: Einfaches Versprechen und dahinter null Substanz. Miniatomkraftwerke sind – jetzt zu Ihrem Kindergarten – keine Legospielzeuge, die Sie vielleicht vor dreißig Jahren als Weihnachtsgeschenk bekommen haben, das sind richtige Atomkraftwerke. …
Mirze Edis kritisiert den Antrag als substanzlos und warnt davor, dass kleine modulare Reaktoren keine kurzfristige oder wirtschaftliche Lösung für die aktuellen Stromversorgungs-Herausforderungen darstellten.
Okay. – Die Endlagerung des verstrahlten Atommülls ist ein ungelöstes Problem. Unfälle, Terroranschläge, Naturkatastrophen oder Wasserknappheit machen auch kleine Reaktoren zu einem großen Sicherheitsrisiko. Genauso, wie die AfD ein Sicherheitsrisiko ist: für unser Klima, für unsere Demokratie, für viele Menschen in diesem Land, die Sie mit Ihren Remigrations-, Rassismus- und Spaltungsfantasien bedrohen. Meine Damen und Herren, das ist kein Versehen, …
Mirze Edis argumentiert gegen den Einsatz kleiner modularer Reaktoren und kritisiert die AfD als rechtsextrem, deren Reduktionskomplexität er ablehnt. Er plädiert stattdessen für eine energiepolitische Wende hin zu erneuerbaren Energien und Dekarbonisierung.
Vielen Dank. – Herr Edis, vielleicht haben Sie vergessen, dass wir uns im Zug schon mal zwei Stunden unterhalten und uns rege ausgetauscht haben, auch wenn Sie mir nicht die Hand geben wollten. Dementsprechend: So rechtsextremistisch kann ich gar nicht sein. Aber Folgendes: Wir sind im Moment in einer Energiekrise von einem Ausmaß, wie wir sie schon lange nicht mehr …
Der Redner argumentiert, dass Deutschland sich durch Gesetze und den Atomausstieg in eine Energiekrise manövriert habe, und fragt, wie eine Industrienation mit unsteuerbaren erneuerbaren Energien versorgt werden solle, während andere Länder auf Kernenergie setzten.
Ja, ich möchte erwidern. – Zum einen wusste ich ja erst mal nicht, dass Sie von der AfD sind. Das habe ich hier erst im Nachhinein erfahren. Das nur zur Wahrheit. Und zum anderen: Wenn Sie mir richtig zugehört hätten, hätten Sie gehört, was ich zu den erneuerbaren Energien gesagt habe, die wir hier in Deutschland haben. Im Gegensatz zu …
Der Redner weist Vorwürfe der AfD zurück und argumentiert, dass erneuerbare Energien in Deutschland ein Potenzial für Patente und Hunderttausende neue Jobs bieten. Er verweist auf das Beispiel Aserbaidschans, das trotz fossiler Vorkommen massiv in erneuerbare Energien investiere.
Herr Präsident! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Ich möchte die Gelegenheit einfach mal nutzen, um die Debatte aus dem Bald in das Jetzt zurückzuholen. Der Hochlauf von Rechenzentren, die Herausforderungen in der Wärmewende: All das sind Herausforderungen, denen wir uns jetzt stellen müssen. Dazu brauchen wir schnelle, wirksame Lösungen. Das von der AfD heute präsentierte Projekt bzw. Konzept ist …
Rohwer argumentiert, dass kleine modulare Reaktoren (SMRs) technisch nicht ausgereift und wirtschaftlich nicht wettbewerbsfähig sind, weshalb der Fokus auf Forschung sowie auf sofortige gesetzgeberische Maßnahmen zur Energieeffizienz und zum Netzausbau liegen sollte.
Sehr geehrter Herr Präsident! Frau Ministerin Reiche! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Gestern vor genau drei Jahren hat Deutschland seine letzten drei laufenden Kernkraftwerke auf Betreiben vor allem der Grünen und der SPD abgeschaltet, obwohl sie zu den sichersten und zuverlässigsten der Welt gehören. Wir bleiben dabei: Diesen riesigen Fehler wollen wir als Erstes rückgängig machen und die drei Kernkraftwerke Emsland, …
Der Redner fordert die Wiederinbetriebnahme der abgeschalteten deutschen Kernkraftwerke und die Beteiligung Deutschlands an der europäischen Entwicklung von Small Modular Reactors (SMRs), um Stromversorgung und Industriestandort zu sichern.