Bundesprogramm "Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung" bedarfsgerecht ausbauen und die vierte Förderphase für die Jahre 2028 bis 2032 nachhaltig verstetigen
Tagesordnungspunkt 25, Zusatzpunkt 20 · 21/90 · 10. Juli 2026
Frau Präsidentin! Sehr geehrte Damen und Herren! Seit dem Start von „Kultur macht stark“ im Jahr 2013 haben weit mehr als 1,5 Millionen Kinder und Jugendliche an den Programmen teilgenommen. Das sind 1,5 Millionen junge Menschen, deren Leben durch kulturelle Teilhabe konkret bereichert wurde; denn „Kultur macht stark“ ist mehr als ein Förderprogramm für kulturelle Bildung. Es ist ein wirksames …
Der Redner fordert den Ausbau und die nachhaltige Verankerung des Förderprogramms „Kultur macht stark“ für die Jahre 2028‑2032 und kritisiert geplante Kürzungen der Koalition.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Ich wurde in Weimar geboren. Wer aus Weimar kommt, der lernt sehr früh: Verfassungen sind keine Wunschzettel. Verfassungen sind Grundordnungen, die unsere Gesellschaft über Jahrzehnte tragen müssen. Genau deswegen, meine sehr verehrten Damen und Herren, bin ich sehr skeptisch, Kultur und Sport als Staatsziel ins Grundgesetz zu schreiben. Herr Schliesing, die Idee …
Der Redner lehnt eine Verfassungszufügung zum Staatsziel Kultur und Sport ab und betont stattdessen die Wirksamkeit bestehender Programme wie "Kultur macht stark" sowie deren langfristige Finanzierung.
Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren! Die Linken werben mit ihrem Antrag für ein Bundesprogramm, das ausweislich der Richtlinie Projekte der kulturellen Bildung für Kinder und Jugendliche fördern soll, „die von Risikolagen betroffen sind und dadurch in ihren Bildungschancen beeinträchtigt werden“. Nun bescheinigt man dem Programm mit einer Evaluation vom letzten Sommer einen außerordentlichen Erfolg. Man sollte also glauben, eine …
Der Redner kritisiert die Privatisierung des Förderprogramms „Kultur macht stark“ und fordert, dass der Staat die kulturelle Bildung seiner Kinder direkt gewährleistet, um verfassungsrechtliche Neutralitätspflichten zu wahren.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Schwerpunkt meiner Rede wird das Bundesprogramm „Kultur macht stark“ sein, aber vorher, sehr geschätzter Kollege Hose, will ich hier schon noch einmal hinterlegen, dass die Sozialdemokratie für die Aufnahme des Staatsziels Kultur in die Verfassung nicht nur war, sondern immer noch ist. Ich halte es für …
Der Redner betont die Erfolge des Bundesprogramms „Kultur macht stark“ und fordert dessen Fortsetzung, während er erklärt, dass der aktuelle Antrag überflüssig sei, weil das Ministerium bereits tätig ist.
Ganz herzlichen Dank, sehr geschätzte Frau Präsidentin. – Liebe Kolleginnen und Kollegen! Die Bundesregierung ist jetzt ein Jahr im Amt. Das erste Jahr war sehr stark von Kulturkämpfen geprägt. Auf diese Kulturkämpfe folgt nun der Kulturabbau. Gespart und gekürzt wird tatsächlich vor allem bei Kindern und Jugendlichen – also da, wo sie lesen lernen, da, wo sie auch eigene Kreativität …
Lehmann kritisiert den Rückzug von Kinder- und Jugendförderprogrammen wie dem KulturPass und Lesestart und fordert deren Fortführung, um die Lesekrise zu bekämpfen.
Für die CDU/CSU-Fraktion hat jetzt das Wort der Abgeordnete Stephan Mayer. Stephan Mayer : Sehr verehrte Frau Präsidentin! Sehr verehrte Kolleginnen und Kollegen! Ich glaube, man kann mir beileibe nicht unterstellen, dass ich nicht das Beste und auch nicht das Maximale für den Sport in Deutschland wollte. Trotzdem bin ich dezidiert gegen den Antrag der Linken, Kultur und Sport als …
Ich komme zurück zum Zusatzpunkt 28a. Die Zeit für die namentliche Abstimmung ist vorbei. Ich frage trotzdem noch einmal: Ist noch ein Mitglied des Hauses anwesend, das seine Stimme nicht abgegeben hat? – Das ist nicht der Fall. Damit schließe ich die Abstimmung und bitte die Schriftführerinnen und Schriftführer, mit der Auszählung zu beginnen. Das Ergebnis wird Ihnen später bekannt …
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Abgeordnete! Liebe Gäste und Zuschauer! Die Linken möchten Kultur und Sport als Staatsziel im Grundgesetz verankern. Die Stärkung von Kultur und Sport ist grundsätzlich ein nachvollziehbares Anliegen. Ich glaube kaum, dass irgendjemand in diesem Hohen Haus ernsthaft bestreitet, dass Kultur und Sport einen hohen Wert für unsere Gesellschaft haben. Sie stiften Identität, schaffen Gemeinschaft, …
Der Redner lehnt den Vorschlag ab, Kultur und Sport als Staatsziel im Grundgesetz zu verankern, und wirft der Linken damit vor, die staatliche Einflussnahme zu verstärken und linke Hegemonie zu sichern.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Es wurde schon gesagt: Diese Koalition bringt den Sport in Deutschland richtig voran, und es lohnt sich wirklich, das noch mal zu sagen. Daher danke für den Antrag. So haben wir die Gelegenheit, noch mal dazu auszuführen. Gestern wurde im Bundeskanzleramt das Zentrum für Safe Sport gegründet. Die Umsetzung des Safe Sport …
Aydan Özoğuz betont den Ausbau von Sportförderungen, die Verankerung des Safe‑Sport‑Codes, steuerliche Erleichterungen für Athletinnen und Athleten und kritisiert oppositionelle Positionen, um die sportliche Infrastruktur und den Spitzensport nachhaltig zu stärken.
Liebe Frau Präsidentin! Kolleginnen und Kollegen! Kulturelle Bildung endet nicht an unseren Landesgrenzen. Sie lebt ja gerade vom internationalen Austausch, von Begegnungen und von jungen Menschen, die Brücken bauen zwischen Gesellschaften. Und genau dafür gibt es seit mehr als 15 Jahren „kulturweit“. Das Programm ermöglicht jungen Menschen, internationale Freiwilligendienste zu leisten: an Goethe-Instituten, an deutschen Auslandsschulen, an UNESCO-Projekten weltweit. Gleichzeitig …
Claudia Roth fordert, das bewährte Austauschprogramm „kulturweit“ nicht zu streichen, weil es junge Menschen fördert, internationale Verständigung stärkt und nur geringe Kosten von 5 Mio € verursacht.