Gesetz zur Stabilisierung der Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz)
Tagesordnungspunkt 31 · 21/84 · 12. Juni 2026
Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Guten Morgen! Heute bringen wir einen Gesetzentwurf zur Stabilisierung der Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung ein. Schon der Titel bringt es auf den Punkt: Wir müssen in Zukunft die Einnahmen und Ausgaben in der gesetzlichen Krankenversicherung wieder ins Gleichgewicht bringen. – Der Blick auf die Zahlen macht den Handlungsbedarf sehr deutlich. Wenn wir nichts …
Die Rednerin stellt einen Gesetzentwurf zur Stabilisierung der Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung vor, der Einnahmen und Ausgaben in Einklang bringen soll, um steigende Beiträge zu verhindern und die Versorgung langfristig zu sichern.
Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren! Wenn mich sogar Schreiben von CDU-Landräten erreichen, in denen steht – Zitat –: „Dieses Gesetz darf so nicht beschlossen werden“, dann weiß man: Dieses Gesetz ist eine echte Katastrophe. Ein CDU-Landrat betonte, dass allein für seinen Landkreis ein Defizit von 40 bis 60 Millionen Euro jährlich bei den Krankenhäusern zu erwarten ist. Frau Ministerin, …
Martin Sichert lehnt das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz ab, kritisiert es als finanzielle Belastung für Kommunen und Patienten und wirft der Regierung Inkompetenz sowie falsche Prioritäten zugunsten von Ausländern vor.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Verehrte Kolleginnen und Kollegen! Die gesetzliche Krankenversicherung ist weit mehr als ein Finanzierungssystem. Sie ist ein Versprechen – das Versprechen, dass jede und jeder in unserem Land die notwendige medizinische Versorgung erhält, unabhängig vom Einkommen, unabhängig vom Wohnort und unabhängig von der persönlichen Lebenssituation. Dieses Versprechen hat Deutschland starkgemacht. Und genau deshalb dürfen wir nicht zulassen, …
Dr. Christos Pantazis begründet die Notwendigkeit des Gesetzes zur Stabilisierung der Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung als Schutzversprechen gegen steigende Beiträge und Finanzierungslücken, wobei er eine faire Lastenverteilung zwischen allen Beteiligten einschließlich des Bundes fordert.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Frau Ministerin, Sie haben hier ein Gesetz vorgelegt, das Sie Beitragssatzstabilisierungsgesetz nennen. Aber bereits wenige Wochen nach dessen Beschluss im Kabinett ist seit dieser Woche klar: Sie haben sich grob verschätzt. 3,5 Milliarden Euro fehlen Ihnen zusätzlich, wie Sie kleinlaut gegenüber den Fraktionen im Vermerk eingeräumt haben, weil Ihr Haus von einer …
Der Redner kritisiert das Gesetz zur Beitragssatzstabilisierung scharf als mangelhaft, falsch kalkuliert und gefährlich für die Versorgungsstruktur, da es Beitragserhöhungen nicht verhindern könne. Er wirft der Regierung Inkompetenz vor, warnt vor massiven Klinikinsolvenzen und Gefahren für Leben und bezeichnet das Vorgehen als Betrug an der Bevölkerung.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Frau Ministerin! Wenn eine Brücke einsturzgefährdet ist, käme man niemals auf die Idee, noch mit einem Lkw drüberzufahren. Doch im Gesundheitswesen scheint man ernsthaft zu glauben, dass das System umso belastbarer wird, je stärker man es belastet. Ein Gesetz, das faire Entlohnung strukturell bestraft, konterkariert Versorgung und Fachkräftesicherung. Deshalb möchte ich vorweg direkt betroffene Kolleginnen und …
Die Rednerin kritisiert das Gesetz zur Stabilisierung der Beitragssätze scharf, da es durch Budgetdeckelungen und fehlende Refinanzierung von Tarifsteigerungen die Pflegekräfte überlaste, faire Entlohnung bestrafe und den Personalabbau begünstige.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Die Grundlage dieser Gesetzgebung ist der Erste Bericht der FinanzKommission Gesundheit. Ziel ist es eben, die strukturelle Deckungslücke zu schließen. Was bereits jede Hausfrau oder jeder Hausmann weiß: Sie können nur so viel ausgeben, wie Sie einnehmen. Ich muss ganz ehrlich sagen – ich richte mich gerade an die Opposition –: Ich …
Die Rednerin begründet die Notwendigkeit des Gesetzes zur Stabilisierung der Beitragssätze mit der Schließung einer strukturellen Deckungslücke und warnt vor massiven wirtschaftlichen Schäden bei Untätigkeit, während sie der Opposition fehlende Lösungsvorschläge vorwirft.
Vielen Dank. – Frau Kollegin, Sie haben gerade am Anfang Ihrer Rede gesagt, dass Sie keinerlei konstruktive Vorschläge von der Opposition gesehen haben. Sämtliche Oppositionsfraktionen haben hier Vorschläge vorgelegt. Wir haben den Vorschlag vorgelegt, die versicherungsfremden Leistungen komplett aus dem Bundeshaushalt zu finanzieren. Wir wollen Bürokratie abbauen. Haben Sie das zur Kenntnis genommen, oder ist es an Ihnen einfach völlig …
Martin Sichert widerspricht der Aussage der vorredenden Kollegin, die Opposition habe keine konstruktiven Vorschläge eingebracht, und listet stattdessen eigene Forderungen wie die Finanzierung versicherungsfremder Leistungen durch den Bundeshaushalt und den Bürokratieabbau auf.
Herr Sichert, wenn Sie mich zu Ende hätten reden lassen, hätten Sie auch noch mitbekommen, dass das Thema „versicherungsfremde Leistungen“ gleich in meiner Rede kommt und dass wir das durchaus im Blick behalten. Für uns hat es keinen Wert, hier Einzelmaßnahmen aus den 66 Empfehlungen der FinanzKommission für populistische Zwecke zu nutzen. Wir werden uns jede einzelne der 66 Maßnahmen, …
Simone Borchardt wehrt sich gegen eine Unterbrechung durch Herrn Sichert und betont, dass sie das Thema versicherungsfremder Leistungen behandeln wird. Sie lehnt die populistische Nutzung einzelner Maßnahmen der Finanzkommission ab und kündigt an, alle 66 Vorschläge zur Stabilisierung des Systems zu prüfen.
Natürlich müssen wir über das Thema „versicherungsfremde Leistungen“ reden. Es ist wichtig, dass hier die Richtung stimmt. Deshalb werden wir das Thema im parlamentarischen Verfahren nicht aus dem Blick verlieren, und wir werden alle Maßnahmen der FinanzKommission noch mal prüfen. Das ist besonders wichtig. Was wichtig ist: Wer krank ist, soll Hilfe bekommen. Wer Beiträge zahlt, soll darauf vertrauen können, …
Simone Borchardt betont die Notwendigkeit von Strukturreformen zur Stabilisierung der Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung und kritisiert die Ineffizienz des aktuellen Systems.
Vielen Dank. – An der Charité in Berlin ist der Tarifvertrag Entlastung bereits gekündigt worden. Pflegekräfte werden in Zukunft schlechtere Bedingungen in der alltäglichen Arbeit haben. Bei Vivantes, auch in Berlin, droht ebenfalls eine solche Kündigung. Die Konsequenz dessen, was die Union hier macht, ist, dass das auf dem Rücken der Pflegekräfte ausgetragen wird, dass die Pflegekräfte dafür bezahlen müssen, …
Audretsch kritisiert die Reform der Union scharf, da sie zu Lasten der Pflegekräfte gehe, während Vermögende geschont würden. Er bemängelt die Unterfinanzierung des Gesundheitsfonds und wirft der Union soziale Ungerechtigkeit vor.
Ihre Steilvorlagen geben mir die Gelegenheit, ein bisschen mehr Redezeit zu bekommen. Sie sind ja teilweise wirklich sehr unehrlich. Erst mal haben Sie in der Ampel drei Jahre Zeit gehabt und haben nichts in diese Richtung gemacht. Das System ist immer weiter in die Misere geraten. Falls Sie mir zugehört haben, haben Sie sicherlich mitbekommen, dass ich das Thema „versicherungsfremde …
Borchardt wirft der Ampel-Regierung Unaufrichtigkeit und Untätigkeit bei der Gesundheitspolitik vor, kritisiert Fehlanreize beim Pflegebudget und kündigt an, Missstände im parlamentarischen Verfahren korrigieren zu wollen.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Frau Gesundheitsministerin Warken! Meine Damen und Herren! Zunächst ein paar Worte in Richtung der SPD: Ja, Sie haben so schön gesagt: Nichtstun wird teuer. – Ich möchte ergänzen: Das Falsche zu tun, wird teurer. Im Bereich der Psychotherapie reden wir von einem Return on Invest von 3,26 Euro. Das bedeutet, jeder Euro, der in die Psychotherapie …
Nicole Hess kritisiert das Gesetz zur Stabilisierung der GKV-Beitragssätze scharf, da es durch höhere Zuzahlungen und Leistungskürzungen Versicherte und Leistungserbringer belaste, während die eigentlichen Ursachen wie versicherungsfremde Leistungen ignoriert würden. Sie fordert stattdessen eine vollständige Steuerfinanzierung der Gesundheitskosten von Bürgergeldbeziehern sowie Effizienzprüfungen im System.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Ministerin Nina Warken! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Meine Damen und Herren! Frau Hess, Sie haben hier gerade beteuert, dass die GKV stabilisiert werden muss, und Sie haben dargestellt, wie wir die gesundheitliche Versorgung in diesem Land zerstören werden. Und dann reichen Sie jede Woche im Gesundheitsausschuss Antrag um Antrag ein – das ist Ihr Recht …
Dr. Lina Seitzl verteidigt das Gesetz zur Stabilisierung der GKV-Beitragssätze und attackiert dabei die AfD-Opposition scharf, deren Anträge sie als unverantwortlichen Populismus mit Kosten von 60 Milliarden Euro bezeichnet. Sie betont die Notwendigkeit von Sparmaßnahmen im ambulanten Bereich, um die Beitragsstabilität zu sichern und die Versorgung für alle bezahlbar zu halten.
Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! In Bezug auf dieses GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz ist in der Öffentlichkeit immer wieder die Rede von einer großen Gesundheitsreform. Ich möchte fragen: Was ist für Sie eigentlich eine Reform? Ich muss ganz ehrlich sagen: Mein Verständnis von einer Reform ist, dass Menschen für Veränderungen den Gürtel kurzfristig vielleicht etwas enger schnallen müssen, dass es langfristig dann …
Die Rednerin kritisiert das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz als bloßen „Verschiebebahnhof“ und „Etikettenschwindel“, der die Versicherten belaste, während die Pharmaindustrie verschont bleibe und der Bund seine Finanzierungsverantwortung durch Subventionskürzungen vernachlässige.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Damen und Herren! Mit den Kürzungsreformen, beginnend im Gesundheitswesen, will die Regierung einen langjährigen gesellschaftlichen Konsens endgültig zerstören, und zwar eine Absicherung in dieser Gesellschaft, ein Schutznetz – heute bei der Gesundheit, morgen bei der Pflege, bei der Rente, beim Arbeitszeitschutz, bei der Kinder- und Jugendhilfe. Ja, das Netz hatte bereits zu große Löcher. …
Gürpinar kritisiert die geplante Gesundheitsreform als Zerstörung des sozialen Schutznetzes zugunsten der Reichen und Konzerne. Er wirft der Koalition und der SPD vor, demokratische Gepflogenheiten zu missachten und die Interessen der Pharmaindustrie über die der Bevölkerung zu stellen, während er zum gesellschaftlichen Widerstand aufruft.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Nicht handeln geht nicht! Das ist uns bei den GKV-Finanzen noch einmal sehr deutlich vor Augen geführt worden. Neue Berechnungen zeigen, dass nicht, wie zum Zeitpunkt der Einsetzung der Reformkommission gedacht – begleitet von Fachexperten –, 13 Milliarden Euro eingespart werden müssen, sondern – das musste im Verlauf des Prozesses die Reformkommission …
Die Rednerin begründet die Notwendigkeit des Gesetzes zur Stabilisierung der GKV-Beitragssätze mit einer massiv gestiegenen Finanzierungslücke und fordert eine Rückkehr zur einnahmenorientierten Ausgabenpolitik, um Beitragserhöhungen zu verhindern.
Vielen Dank, Frau Präsidentin. – Vielen Dank, Frau Kollegin Zeulner, dass Sie die Zwischenfrage zulassen. – Wir kommen ja beide aus Bayern. Und der Fraktionsvorsitzende der CSU in Bayern, Herr Holetschek, hat ja gesagt: Es ist nicht akzeptabel, dass der von der Bundesregierung vorgelegte Gesetzentwurf aktuell vorsieht, beim Steuerzuschuss für die Gesundheitskosten der Bürgergeldbeziehenden zu sparen und bei den Pflegekräften …
Wagner kritisiert den Gesetzentwurf der Bundesregierung zur GKV-Stabilisierung, indem er eine Stellungnahme von CSU-Chef Holetschek zitiert, der Einsparungen bei Bürgergeldbeziehenden und Pflegekräften ablehnt. Er fordert die Ministerin auf, die Pläne zu ändern.
Das Thema der Finanzierung der Gesundheitskosten der Bürgergeldempfänger ist natürlich ein hochsensibles, und zwar dahin gehend, dass wir natürlich nur schwerlich erklären können, dass gesetzlich Versicherte für Gesundheitskosten aufkommen sollen, für die eigentlich der Bundeshaushalt und die Gesamtgesellschaft aufkommen sollten. Deswegen haben Sie da einen Punkt. Wir ergeben uns ja nicht in den Verhandlungen und nehmen das einfach hin, sondern …
Zeulner fordert eine gerechtere Finanzierung von Gesundheitskosten für Bürgergeldempfänger durch den Bundeshaushalt und verteidigt vergangene Lohnsteigerungen für Therapeuten als notwendigen Nachholeffekt. Sie betont die Verantwortung der Regierungskoalition, das Gesundheitssystem stabil und zukunftsfest zu gestalten.
Ich möchte kurz festhalten: Wir haben vier, fünf Meldungen für Zwischenfragen. Wir wissen, wie das läuft; dann gibt es Kurzinterventionen. Jede Fraktion ist hier drangekommen und hat ihre Redezeiten. – Sie hatten schon Redezeit. – Und ich bitte jetzt wirklich, dass wir uns hier miteinander konzentrieren und einfach mal die Redezeit nutzen. Wir haben noch einige Debattenpunkte heute, die folgen. …
Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren! Dieses GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz stabilisiert keine Gesundheitsversorgung. Hier fährt ein gesundheitspolitischer Mäher quer durch unser Gesundheitswesen und mäht alles nieder, was Versorgung sichert: Krankenhäuser, Pflegedienste, Arztpraxen, Zahnärzte, Rettungsdienste, Rehaeinrichtungen und viele andere. Alles wird unter denselben Kostendeckel gepresst. Das stabilisiert auf dem Papier sicherlich kurzfristig Haushaltszahlen – auf Kosten der Bürger. Die Bundesregierung deckelt Ausgaben, während …
Die Rednerin kritisiert das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz massiv als Gefahr für die flächendeckende Gesundheitsversorgung, warnt vor Kliniksterben und Mehrbelastungen für Patienten und stellt das Finanzierungskonzept ihrer Fraktion als bessere Alternative dar.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Damen und Herren! Das vorliegende Gesetzespaket ist eines der herausforderndsten der bisherigen Legislatur – herausfordernd deshalb, weil es das gesamte Gesundheitswesen umfasst, aber auch herausfordernd, weil Sparen natürlich wehtut. Es ist aber auch herausfordernd, weil rund 90 Prozent der Menschen in Deutschland sagen: „Ja, wir müssen sparen“; aber fast genau die gleiche Anzahl an …
Mieves verteidigt das Gesetz zur Stabilisierung der GKV-Beitragssätze, das eine Finanzlücke von 19 Milliarden Euro schließen soll, um Beitragserhöhungen zu verhindern. Er fordert einen Sparbeitrag der Pharmaindustrie und eine stärkere Differenzierung zwischen Unternehmen, die in Deutschland investieren, und solchen, die billig im Ausland produzieren.
Vielen lieben Dank. – Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Gesundheitspolitik ist wahnsinnig kompliziert. Dieses riesengroße Reformprojekt ist so kompliziert, dass jetzt schon das gesamte Gesundheitssystem Angst hat, dass aufgrund der Art und Weise, wie es hier durchs Parlament geprügelt werden soll, wahnsinnig viele handwerkliche Fehler drin sein werden. Und ganz ehrlich: Ich verstehe Nina Warken, die sich für dieses …
Die Rednerin kritisiert die übereilte Verabschiedung des GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetzes und wirft der SPD sowie den Unionsparteien vor, die Interessen der Pharmaindustrie über die der Versicherten zu stellen.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen! Die gesetzliche Krankenversicherung taumelt am finanziellen Abgrund. Gingen wir bislang noch von einem Defizit von 15,5 Milliarden Euro aus, so rechnen wir jetzt schon mit 18 Milliarden Euro – ein Zeichen der gestiegenen Kosten. Der Zusatzbeitrag und damit auch die Einnahmen der GKV sind in den letzten Jahren bereits stark gestiegen. …
Der Redner diagnostiziert ein massives Ausgabenproblem in der gesetzlichen Krankenversicherung und kritisiert scharf die Positionen der Linken als finanzpolitisch unverantwortlich sowie der AfD als populistische Hetze, während er die schmerzhaften Reformen der Regierung als notwendige Verantwortungsübernahme verteidigt.
Vielen Dank. – Frau Präsidentin! Moin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Ich denke, eines wurde in dieser Debatte ganz deutlich: Die Lage ist ernst – steigende Ausgaben, Finanzierungslücken, und die Menschen sorgen sich um ihre Gesundheitsversorgung und Beiträge. Und darum ist klar: Reformen sind notwendig. Aber sie dürfen nicht zu schlechterer und teurerer Versorgung führen. Leider droht genau das mit diesem …
Stefan Seidler kritisiert den Gesetzentwurf zur GKV-Beitragssatzstabilisierung scharf, da er die Kosten auf die Versicherten abwälze und die medizinische Versorgung in ländlichen Regionen gefährde. Er fordert stattdessen eine gerechtere Systemreform nach skandinavischem Vorbild.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Wir subventionieren in Deutschland Krankheit – nicht mit einem Titel im Bundeshaushalt, sondern mit jeder Behandlung, die die Solidargemeinschaft am Ende teuer bezahlt, nur weil wir am günstigeren Anfang nicht richtig hinschauen. Wir zahlen den billigen Zuckergehalt im Getränk am Ende als teuren Diabetes zurück. Wir zahlen die billigen Vapes am Ende …
Streeck fordert eine präventionsorientierte Gesundheitspolitik zur Stabilisierung der GKV-Beiträge, unterstützt die Zuckerabgabe und fordert höhere Tabaksteuern nach dem Verursacherprinzip, während er vergangene Regierungspraktiken kritisiert.