Zukunft deutscher Automobilindustrie gestalten - Erfolgreiche Refomschritte für Wettbewerbsfähigkeit, Beschäftigung und Innovation
Zusatzpunkt 8 · 21/89 · 9. Juli 2026
Frau Präsidentin! Geschätzte Damen und Herren! Heute sprechen wir auf Antrag der Regierungsfraktionen über die Zukunft der deutschen Automobilindustrie. Würden CDU/CSU und die SPD mal aus der Berliner Blase heraustreten, würden sie schnell erkennen, dass es dort bald gar nicht mehr so viel zu gestalten gibt, wie Sie es hier gerne vorgeben. Volkswagen plant den Abbau von 100 000 Stellen. …
Der Redner kritisiert die aktuelle Regierungs‑Koalition für die Krise der deutschen Automobilindustrie und fordert eine radikale Wende: Aufhebung des Verbrennerverbots, Wegfall von Subventionen, Senkung von Steuern und Bürokratie sowie Rückkehr zu einer auf Wettbewerbsfähigkeit ausgerichteten Politik.
Vielen Dank, lieber Herr Kollege Scheirich, dass Sie die Zwischenfrage zulassen. – Sie werfen hier mit vielen Behauptungen um sich. Jeder hier im Haus weiß – zumindest in meiner Fraktion –, dass ich 20 Jahre in der Automobilindustrie tätig war. Sie haben eben behauptet, dass alle deutschen Automobilhersteller rote Zahlen schreiben würden. Mich würde interessieren, welche Hersteller Sie genau meinen …
Der Redner widerspricht der Behauptung, dass alle deutschen Automobilhersteller Verluste haben, fordert konkrete Angaben zu den betroffenen Unternehmen und bezieht sich dabei auf seine 20‑jährige Branchenerfahrung.
Bezogen auf die Geschäftszahlen 2025 ist natürlich der Fall, dass deutsche Hersteller noch Gewinne einfahren, die aber mittlerweile so minimiert wurden, dass jeden Monat ein Personalabbau im fünfstelligen Bereich real ist in diesem Land. Den haben Sie mitverschuldet. Sie und Ihre Partei waren hier staatstragend in den letzten Jahren und Jahrzehnten. Sie haben absolut nicht das Richtige getan für unser …
Der Redner wirft der aktuellen Regierung die Schuld an sinkenden Gewinnen, massiven Personalabbau und der Abhängigkeit von ausländischen Batteriezulieferern zu und propagiert, dass nur die AfD die deutsche Automobilindustrie wieder wettbewerbsfähig machen kann.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Die Lage ist zu ernst für den Klamauk, den wir uns hier wieder von der AfD anhören mussten. Also kommen wir zur Sache zurück. Die Lage der Autoindustrie ist seit Längerem herausfordernd. Auch aktuell erreichen uns wieder dramatische Schlagzeilen. BMW hat eine Gewinnwarnung herausgegeben. Der Mercedes-Chef will aufgrund der schlechten Lage zur …
Sebastian Roloff kritisiert die schwierige Lage der deutschen Autoindustrie, fordert zielgerichtete staatliche Unterstützung und sozialverträgliche Reformen, um Arbeitsplätze zu sichern und die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.
Sehr verehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Die Automobilindustrie befindet sich im wahrscheinlich tiefgreifendsten Wandel ihrer Geschichte. Von den Autobauern über die Zulieferer bis hin zu den Handwerkern und Autohäusern gehen Geschäftsführung und Beschäftigte täglich mit dem Sturm um. Die Meldungen über den Abbau von Jobs erschüttern die Republik. Es ändert sich einfach alles: von der Antriebsart über das …
Detzer fordert klare politische Leitplanken für die Transformation der deutschen Automobilindustrie hin zu Elektromobilität, um Arbeitsplätze zu sichern, faire Konkurrenz zu gewährleisten und Innovationen in Deutschland und Europa zu stärken.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Verehrte Abgeordnete! Liebe Kolleginnen und Kollegen in der Automobilindustrie! Am 18. September 2015 wurde der Dieselskandal bekannt, und die Automobilindustrie stürzte in eine Dauerkrise. Das Management hat betrogen, doch den Preis bezahlten die Beschäftigten. Milliardenstrafen erhöhten den Kostendruck, es folgten Sparprogramme, jahrelange Unsicherheit. Tausende Arbeitsplätze wurden gestrichen. Den Beschäftigten wurde gesagt: Die Zukunft liegt in der …
Cem Ince kritisiert die Strategie der Automobilindustrie und die Politik, weil sie Arbeitnehmer für Fehlentscheidungen und finanzielle Interessen verantwortlich machen, und fordert staatliche Interventionen sowie stärkere Mitbestimmungsrechte zum Erhalt von Arbeitsplätzen.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! 1886 hat Carl Benz in Deutschland das Auto erfunden. Seit 140 Jahren bauen wir dank der vielen Tüftler, Entwickler und Arbeiter in unserem Land die besten Autos der Welt. Wir sind stolz darauf, das Auto einmal erfunden zu haben, und wir werden gemeinsam dafür sorgen, dass auch in Zukunft in Wolfsburg, Hannover, …
Tilman Kuban fordert, dass die deutsche Automobilindustrie durch neue Absatzmärkte, eine Entbürokratisierung und einen ausgewogenen Antriebsmix sowie durch enge Zusammenarbeit von Unternehmen, Gewerkschaften und Politik ihre Wettbewerbsfähigkeit und Arbeitsplätze sichern muss.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Die Beschäftigten in den VW-Werken Zwickau, Emden, Hannover und Neckarsulm haben heute erfahren, dass ihre Werke innerhalb der nächsten acht Jahre abgewickelt werden sollen. Das betrifft 40 000 Arbeitsplätze. Das ist eine Horrormeldung für die betroffenen Regionen. Für meinen Wahlkreis und den ganzen Wirtschaftsraum Südwestsachsen wäre die Schließung des VW-Werks …
Der Redner kritisiert die angekündigten Schließungen von VW‑Werken und macht die aktuelle Regierungs‑ und EU‑Klima‑ sowie Elektromobilitäts‑Politik für die Krise der deutschen Automobilindustrie verantwortlich; er fordert das Ende von CO₂‑Flottenbegrenzungen, die Rückkehr zum Verbrennungsmotor und betont die Notwendigkeit einer marktwirtschaftlichen Energie‑ und Verkehrspolitik.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Damen und Herren! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Die Automobilbranche – das haben wir heute schon sehr oft gehört – ist das industrielle Rückgrat unseres Landes. Fast jede zweite Patentanmeldung im Bereich der Spitzen- und Zukunftstechnologien kommt aus der Automobilbranche. Wenn dieser Motor stottert, dann spürt das die gesamte Republik – von Emden über Wolfsburg …
Elisabeth Kaiser fordert den Erhalt und die Stärkung der deutschen Automobilindustrie, insbesondere in Ostdeutschland, um Arbeitsplätze, Tarifbindungen und Innovationskraft zu sichern. Sie warnt vor den sozialen und wirtschaftlichen Folgen von Werkschließungen und plädiert für staatliche Unterstützung sowie die Einhaltung von Zusagen gegenüber Beschäftigten.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! „Zukunft deutscher Automobilindustrie gestalten – Erfolgreiche Reformschritte für Wettbewerbsfähigkeit, Beschäftigung und Innovation“: Der Titel dieser Aktuellen Stunde klingt gut; nur mit der Realität hat er leider nicht so viel zu tun. BMW gibt eine Gewinnwarnung raus, Mercedes-Benz kündigt drastische Sparmaßnahmen an, und bei Volkswagen reicht der erst 2024 vereinbarte Abbau von 35 …
Die Rednerin kritisiert die aktuelle Lage der deutschen Automobilindustrie, fordert stärkere Investitionen und eine klare Politik für den Umstieg auf Elektromobilität und sieht die aktuelle Strategie als Management‑ und Wettbewerbsproblem.
Frau Präsidentin! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Wir reden heute über des Deutschen liebstes Kind, wie wir das Auto früher auch genannt haben. Sie, liebe Kollegin Michaelsen, haben uns gerade referiert, warum sich hier etwas verändert hat. Sie haben viele Jahre das Auto schlechtgeredet, die individuelle Mobilität schlechtgeredet. Dabei ist die Automobilindustrie das Rückgrat der …
Hans Koller fordert die Schaffung günstigerer Rahmenbedingungen – geringere Energiekosten, weniger Bürokratie und mehr Flexibilität – um die Wettbewerbsfähigkeit, Innovation und Beschäftigung der deutschen Automobilindustrie trotz des laufenden Strukturwandels zu sichern.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Damen und Herren! Deutschland, die Automobilnation! Jemand sagte mal sinngemäß: Deutschland ist das Luxusauto der Welt. – Sie haben sich alle ans Steuer gesetzt und das Luxusauto Deutschland mit Vollgas, sehenden Auges, trotz Warnungen der AfD voll gegen die Wand gefahren, meine Damen und Herren. Es knallt, Teile fliegen umher, das Ding ist Schrott. …
Der Redner kritisiert die aktuelle Klimapolitik und Subventionsstrategie als Ursache für Arbeitsplatzverluste in der Automobilindustrie und fordert eine Rückkehr zu Verbrennern, Abschaffung von CO₂-Steuer und Bürokratie, um die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands zu sichern.
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Der Automobilbau prägt meine Heimatregion Zwickau seit nunmehr über 120 Jahren. Namen wie Horch, Audi, später der Trabant und heute Volkswagen stehen nicht nur für die Geschichte, sondern auch für die Identität und das Selbstverständnis eines ganzen Landstriches. Die Stadt Zwickau wirbt mit dem Slogan „Automobilstadt“. …
Carsten Körber warnt davor, dass die Schließung des Volkswagen-Werks in Zwickau die regionale Wirtschaft und Arbeitsplätze massiv gefährden würde, und fordert verlässliche politische Rahmenbedingungen sowie die Einhaltung von Jobgarantien, um die Zukunft der deutschen Automobilindustrie im Osten zu sichern.
Moin, Frau Präsidentin! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Ich glaube, ich habe es noch nie erwähnt: Ich komme aus Ostfriesland; ich gebe es zu. Ich komme aus Emden, aus dem äußersten Nordwesten der Bundesrepublik. Emden ist ein Standort mit großer Geschichte und Bedeutung für VW seit 1964. Zuerst haben wir den Käfer gebaut, dann den …
Johann Saathoff betont die Bedeutung des Standorts Emden und anderer Automobilwerke, kritisiert die Entscheidungen der VW‑Konzernspitze und ruft zur Solidarität sowie zum politischen Eingreifen zugunsten der Beschäftigten und des Erhalts der Werke auf.
Frau Präsidentin! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Zum Abschluss dieser Debatte möchte ich die Gelegenheit nutzen, den Blick ein Stück weit nach vorne zu werfen, während in der Vorstandsetage von Volkswagen diskutiert und vor den Werken demonstriert wird. Neben aller berechtigter Sorge sollten wir uns wieder vor Augen führen, welche Chancen der Wirtschaftsstandort Deutschland für den Automobilsektor hat und …
Der Redner betont die historische Stärke und Transformationsfähigkeit des sächsischen Automobilstandorts und fordert konkrete Reformen – niedrigere Stromsteuern, weniger Bürokratie und sichere Energieversorgung – um die Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Automobilsektors und des Mittelstands zu sichern.